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ARD_U-BootMan kann als außenstehender Beobachter nur mutmaßen, wieviele der sogenannten Journalisten in den deutschen Mainstreammedien direkt für die CIA und andere US-Organisationen arbeiten oder mit diesen direkt oder über andere transatlantische Organisationen in Verbindung stehen. Wer nicht gänzlich unbedarft ist, sich der geopolitische Bedeutung Deutschlands bewusst und über die Geschichte der letzten 100 Jahre nur ansatzweise informiert ist, dem dürfte klar sein, dass nahezu 100% aller Führungspositionen der Staats- und Konzernmedien hierzulande seit dem Ende des zweiten Weltkrieges mit Propagandisten besetzt wurden, die bewusst und vorsätzlich Meinungsmache im Sinne der Besatzungsmächte statt objektivem Journalismus betreiben.

Um diese U-Boote zu identifizieren, die nicht der deutschen Bevölkerung und nicht dem Wohl des deutschen Volkes verpflichtet sind, sondern einer ausländischen Hegemonie, braucht man keinen Sonar und auch keine Glaskugel, man muss nur mit den eigenen Ohren hinhören und mit den eigenen Augen lesen, wenn diese Hütehunde in den Medien kläffen, denn genau das ist ihr Job – sie sollen Schafe hüten und nicht mündige Bürger mit objektiven Fakten informieren, wie es in einer echten Demokratie notwendig wäre, in der mündige und informierte Bürger über die Zukunft des Landes entscheiden.

– „Die Anstalt“ 29. 04. 2014

Die Führungsriege dieser 5. Kolonne sorgt auf der zweiten Ebene dafür, dass nur Nachwuchs ins System kommt, der zuvor bewiesen hat, dass er politisch und ideologisch hundertprozentig auf Linie ist. Hierin unterscheidet sich der deutsche „Journalismus“ bestenfalls dadurch von offen-totalitären Staaten, dass die Mechanismen der Auswahl und Steuerung klandestiner sind. Faktisch läuft es aber auf dasselbe hinaus, ob nun in Pjöngjang ein „kommunistischer“ Parteikader bestimmt, wer ins Staatsfernsehen darf oder ob es in Gütersloh, Köln oder Hamburg die „transatlantischen“ Führungskader von Bertelsmann, Spiegel oder der ARD sind. Der Unterschied ist nicht, dass sie propagieren, sondern was sie propagieren.

Es ist also kein Zufall, dass zur NATO- und US-Propaganda abweichende Fakten und Meinungen im Mainstream bestenfalls dann vorkommen, wenn sie niedergemacht werden oder dass Aufklärung unter dem Deckmantel der Satire Schutz suchen muss, sondern es ist gerade ein Beweis für das ganze Ausmaß von Gleichschaltung und Fremdsteuerung, das man tatsächlich zunehmend mit nordkoreanischen Verhältnissen vergleichen darf. Der einzige substanzielle Unterschied ist, dass es hierzulande noch systemkritische Medien und Stimmen gibt, die in der öffentlichen Wahrnehmung allerdings weitestgehend irrelevant sind, die aber – wenn sie zu laut werden – umgehend als „Nazis“ oder „Verschwörungstheoretiker“ niedergeknüppelt werden.

Dirk Pohlmann hat in seiner Dokumentation „Täuschung – Die Methode Reagan“ aufgezeigt, wie Medien und Geheimdienste in den 80er Jahren Schweden mit Lügengeschichten über vermeintliche russische U-Boot in Atem hielten und mit dieser Hetzkampagen einen Friedensprozess torpedierten. Auch in der seit 2014 vom Westen erneut angefachten Hetzkampagne gegen Russland spielten wiedermal vermeintliche U-Boote vor Schweden eine Rolle. Wie bei bei den regelmäßigen von der NATO in der Lügenpresse lancierten Alarmmeldungen über angebliche Luftraumgefährdungen durch russische Militärflugzeuge, geht es auch bei den Märchengeschichten über russische U-Boote darum, ein Feindbild zu konstruieren und die Bevölkerung in einen Zustand der Bedrohung zu versetzen, mit dem man dann eigene Aufrüstung, Militärmanöver und Expansion rechtfertigen kann.

 – YouTube: KenFM im Gespräch mit: Dirk Pohlmann (Deutsche U-Boote im Kampf gegen Schwedens Neutralität?) 17.06.2016

U-Boote hinschicken, deklarieren, Etikett drauf: ‚russisch‘, hat funktioniert wie geschnitten Brot.

Dirk Pohlmann

Russisches U-Boot in den Schären? 19.10.2014

ARD_U-Boot2014

Schwedisches Militär vor Stockholm

Mittlerweile ist erwiesen – und von den Schweden bestätigt -, dass die U-Boot-Meldungen, die auch von den öffentlich-rechtlichen Lügensendern ARD, DLF und ZDF in den letzten 2 Jahren verbreitet wurden, in keinem einzigen der Fälle tatsächlich auf die russische Marine zurückzuführen sind – wenn wir mal von dem historischen Fund, des vor 100 Jahren versunkenen U-Boots absehen, mit dem man wohl nicht mal mehr einem Schweden Angst einjagen könnte.

Diese Propagandamethode ist in mehrfacher Hinsicht aufschlussreich:

  • sie zeigt die Gleichschaltung, denn jene Medien, die diese Kampagne unkritisch mitgetragen haben, sind direkt oder indirekt unter Kontrolle und Lenkung Washingtons
  • sie beweist das Agieren der Lügenpresse als US- und NATO-Bullhorn
  • sie entlarvt die Medien als Instrument der Einschüchterung, Feindbildung und Kriegshetze gegen die eigene Bevölkerung
  • die Lügen wurde bis heute nicht korrigiert oder als Fehler oder bewusste Falschmeldung eingestanden, was den Vorsatz der Desinformation und den Unwillen, aus den Falschinformationen zu lernen, nachhaltig unterstreicht

Fazit: Natürlich gibt es russische U-Boote in russischen und internationalen Gewässern oder mit Genehmigung oder auf Einladung in den nationalen Gewässern von Drittstaaten. Wenn sie aber in den Medien „auftauchen“, kann man zu 100% davon ausgehen, dass dahinter US-U-Boote getarnt als „Journalisten“ stecken, die die Bevölkerung in ihren Kolonien in Angst und Schrecken versetzen wollen.