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ESC2016_Banner240Vor ziemlich genau einem Monat wählten die deutschen Zuschauer beim Eurovision Song Contest den Russen Sergey Lazarev und seinen Song „You are the only one“ zu ihrem Sieger.

Lazarev_YT

Dass der ESC eine politische Propagandaveranstaltung ist, haben wir hier in mehreren Beiträgen nachgewiesen. Schon die Auswahl durch den NDR war eine Farce, die dazu diente, einen populären aber unbequemen deutschen Sänger zu diffamieren. Die transatlantischen Hetzer des NDR wollten Naidoo offensichtlich nicht zum Nachbarn. Auch im Nachklapp zeigt sich nun, dass die Staatssender der ARD keinen Pfifferling auf die musikalischen Vorlieben des Publikums geben, denn der Sieger des deutschen (und des internationalen) Publikums wird aus dem Musikprogramm des WDR komplett ausgeblendet.

Immer wieder beschweren sich Zuschauer bei den Anstalten der ARD, dass die Musikauswahl schlecht sei. Auf Übermedien will Boris Rosenkranz – nach Rückfrage bei den Sendern – den Lesern weismachen, Musiktests würden bestimmen, was über den Äther dudelt. Einen größeren Musiktest als den ESC gibt es allerdings nicht und sein aktuelles Ergebnis ist eindeutig. Kein Grund für den WDR, den Sieger aus Russland auch nur ein einziges Mal ins Programm zu nehmen. Stattdessen wird seit Wochen ein Schwede gespielt, der beim deutschen Publikum gerade einmal den dritten Platz errang und insgesamt nur Sechster wurde.

Suchergebnisse für Lazarev im Programm von WDR2:

WDR2_Playlist_Lazarev936

Suchergebnisse für Frans im Programm von WDR2:

WDR2_Playlist_Frans933

Quasi täglich wird der transatlantisch korrekte Schwede gespielt – mitunter gleich mehrfach. Den beliebten Russen hingegen bekommen die Hörer nicht ein einziges Mal auf die Ohren. Natürlich ist das kein Zufall und hat offensichtlich auch nichts mit den Hörer-Vorlieben zu tun, sondern es ist nichts anderes als politische Propaganda und zeigt einmal mehr, wer in den selbsternannten „öffentlich-rechtlichen“ Anstalten bis ins Musikprogramm hinein den Ton angibt.