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ard_logoPropaganda beginnt in ihrer einfachsten – aber bereits enorm effektiven – Stufe mit dem vorsätzlichen Verschweigen von Fakten. Dass sich viele Bürger scheuen, den noch untertriebenen Begriff der „Lügenpresse“ zu benutzen, liegt auch daran, dass sie gar nicht wissen, was sie alles nicht wissen und wie sie tagtäglich manipuliert und für dumm verkauft werden.

So wird immer dann, wenn ein Feindbild erschaffen werden soll, alles Positive, was es zu berichten gäbe, weitestgehend ausgeblendet und andererseits ganz gezielt Negatives in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gezerrt. Es ist die gleiche Methode, mit der Nazis gegen Ausländer hetzen, wenn diese pauschal als kriminell oder sozialschmarotzerisch diffamiert werden. Wenn hingegen ein Freundbild erschaffen werden soll, werden negative Berichte so gut es geht unterdrückt, relativiert oder gerechtfertigt, während andererseits gezielt positive Aspekte und Gemeinsamkeiten das öffentliche Bild dominieren.

Auf diese Weise werden die Deutschen seit 1949 regelrecht umerzogen. Diese Umerziehung durch die Siegermächte hatte aber bestenfalls am Rande etwas mit Demokratie und Menschenrechten zu tun, denn jene, die die Umerziehung veranlassten und bis heute über allerlei Netzwerke und „ThinkTanks“ leiten, waren selbst – und sind es teils heute noch – Rassisten, Kolonialisten und Massenmörder und hatten und haben auch mit echter Demokratie – wie man sie aus der Schweiz ansatzweise kennt – nicht das Geringste zu tun.

Die Propaganda in ARD und ZDF über Südamerika steht der Propaganda über die Ukraine oder Syrien in nichts nach. Sozialistische Regierungen – und wenn sie noch so demokratisch legitimiert sind – werden dämonisiert, Destabilisierung und Putsch wird gerechtfertigt oder als „Freiheitskampf“ verbrämt, die US-amerikanischen Strippenzieher im Hintergrund werden regelmäßig totgeschwiegen. Es ist plump und primitiv, wirkt aber bei all jenen, die immer noch nicht wissen, was sie alles nicht wissen….

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Programmbeschwerde Nachrichtenunterdrückung:
Keine Informationen zum Staatsstreich in Brasilien

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 23. Mai enthüllten die meisten Medien in Lateinamerika Informationen darüber, dass das laufende Impeachment-Verfahren gegen die Staatspräsidentin Dilma Rousseff kein formal einwandfreier politischer Vorgang ist, sondern dass es sich um einen Putsch handelt, den korrupte brasilianische Politiker insgeheim mit der Generalität sowie in Absprache und mit Unterstützung US-amerikanischer Regierungs- und Geheimdienststellen inszeniert haben. Darüber berichtete ARD-aktuell, US-konformistisch und politisch abhängig wie gewohnt, mit keinem Wort. Und zwar obwohl Informationen in ausreichender Menge verfügbar waren, verbreitet. u.a. vom brasiliansichen Public-TV Telesur; das ARD-Auslandsstudio in Rio de Janeiro dürfte ebenfalls infomiert gewesen sein.

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