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ardzdfPopulismus ist etwas Böses. Das erfährt man immer wieder, wenn man sich die Staats- und Konzernmedien anschaut. Man erkennt die gleichgeschalteten Mainstreammedien sogar daran, dass sie derartige Etiketten erfinden und in einem Chorgesang verteilen.

„Der Chor bot eine Vielfalt von Hintergrundinformationen an, um dem Publikum dabei zu helfen, der Aufführung zu folgen. Er kommentierte die zentralen Themen des Stückes und zeigte, wie ein ideales Publikum auf das Drama zu reagieren habe. Er stellte vorwiegend die Meinung der breiten Masse in der Geschichte dar. Bei Sophokles diente der Chor als allwissender Kommentator, welcher durch seine Äußerungen die allgemeinen moralischen Vorstellungen untermauerte.“ (wikipedia)

Heute steht der Chor der Mainstreammedien nicht für die Meinung der Masse, sondern dafür, was die Masse meinen soll. Die herrschenden Eliten haben sich das Gestaltungsmittel des griechischen Theaters zunutze gemacht, indem sie ihren eigenen Chor aufführen, um den Zuschauern beim Denken auf die Sprünge zu helfen. Was aber sagt das Etikett „Populist“? Es wird Parteien oder Politikern angehängt, die den mehrheitlichen Willen der Bürger zum Primat ihrer Politik machen und nicht den Willen der Wirtschaft, einer elitären Minderheit, einer Besatzungsmacht oder ausländischer Organisationen.

Somit entlarvt das Etikett „Populist“, das je nach Gusto mal nach „Links“ (etwa bei Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit, Mindestlöhnen, Frieden, etc.) oder – wie im Falle der FPÖ oder AfD – nach „Rechts“ (bei Forderungen nach harten Strafen für Verbrecher, Betonung nationaler Identität und Kultur, Ablehnung von Zuwanderung, etc.) vergeben wird, die antidemokratische und den herrschenden Eliten verpflichtete Grundhaltung der Mainstreammedien. Sie sind nicht der Demokratie und dem Bürgerwillen verpflichtet, sondern einer wirtschaftlichen und politischen Elite, deren Entscheidungen sie den Bürgern topdown einimpfen und dabei die Herde beieinander halten sollen.

Mit welcher Penetranz solche Etiketten vergeben werden, bewiesen die öffentlich-rechtlichen Staatssender einmal mehr im Rahmen der Berichterstattung Propaganda über den Wahlkampf in Österreich, wo ein rechtskonservativer Politiker mit allen Mitteln diffamiert werden musste. Der Hintergrund: viele Bürger quer durch Europa haben die alternativlose Diktatur der EU-Eliten satt und wollen ein Europa der souveränen und demokratisch regierten Völker.

Man muss es nur oft genug wiederholen – so das Motto der Lügenpresse. Nahezu durchgängig wurde der Kandidat der transatlantischen Eliten van der Bellen als „Pro-Europäer“ verkauft, dem der „Rechtspopulist“ Hofer gegenüber gestellt wurde. „Pro-Europäer“ bedeutet, dass der Kandidat das Vorhaben der Eliten unterstützt, die EU weiter zu einer Zentraldikatur am Gängelband der USA auszubauen. Hofer ist nicht weniger „Europäer“ als van der Bellen , steht aber für ein Europa der souveränen und demokratisch regierten Völker. Dieser eigentliche Unterschied zwischen den Kandidaten wird in den Medien aus verständlichen Gründen nicht thematisiert.

SPON_Rechtspopulist

Exemplarisch für die Verblödung durch die Konzernpresse: Ein Artikel des Spiegel bezeichnet Hofer als „Rechtspopulist“ und van der Bellen als „Pro-Europäer“.