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709px-ORF_logo.svgEin Kommentar von Schweigen ist nicht immer Gold zeigt exemplarisch wie die Staatssender auch in Österreich mit allen propagandistischen Methoden gegen jene Politiker agitieren, die zunehmend die herrschende Diktatur der transatlantischen Eliten bedrohen. Dass Hofer aus dem konservativen Lager kommt, ist dabei vollkommen unerheblich. Wäre er ein Linker, der von einer Protestwelle gegen Austerität oder Krieg in die Nähe des Präsidentenamtes gekommen wäre,  würde ihn die gleiche staatliche Lügen­presse als „Linkspopulisten“ diffamieren und mit den gleichen miesen Methoden attackieren, die nun gegen Hofer aufgefahren werden. Die Parallelen zu dem von der ARD gegen den Linken Varoufakis ausgegrabenen Stinkefinger-Video sind mehr als offensichtlich.

Weil das Ganze so exemplarisch ist, weil die Kampagne gegen den „Rechtspopulisten“ Hofer auch in den deutschen Staats- und Konzernmedien gefahren wird und weil Schweigen ist nicht immer Gold das so exzellent seziert hat, hier der Kommentar.


Die MANIPULATION des ORF zu den Präsidentenwahlen 2016

von Schweigen ist nicht immer Gold

Heute wird der österreichische Bundespräsident gewählt. In die Stichwahl kamen der freiheitliche Kandidat Norbert Hofer und der grüne Kandidat Alexander van der Bellen.

Es dreht sich nicht darum, hier Stimmung für den einen oder anderen Kandidaten zu machen. Ich will nur aufzeigen, wie schändlich sich der ORF verhalten hat.

In den letzten Wochen und Monaten gab es eine Vielzahl von Konfrontationen der Bundespräsidentenkandidaten.

War es schon seltsam, dass vor der Haupt-Wahl am 24.4. bei TV-Konfrontationen vielfach nur 5 der 6 Kandidaten eingeladen waren, so gab es jetzt einen empörenden Vorfall beim Duell am 19.5.
Der mit österreichischen Steuergeldern finanzierte ORF zeichnete von den Präsidentschaftskandidaten ein keineswegs objektives Bild, sondern versuchte sogar durch Manipulation von „Beweisen“, Herrn Hofer zu verleumden.

Am 18.5. gab es schon ein Gespräch mit den Präsidentschaftskandidaten in der ZIB2 mit Armin Wolf. Schon damals fiel auf, wie sehr sich der ORF auf eine Reise Hofers nach Israel eingeschossen hatte.

Warum? Wen der österreichischen Zuseher interessieren die Vorfälle bei einer viertägigen Reise vor ein paar Jahren? Was bezweckte der ORF damit?
Viel interessanter wären doch Themen der Einstellung zu TTIP und CETA, wie das Verhältnis Österreichs zu Brüssel aussehen soll, wie die Politik mit Russland oder China betrachtet wird.

Das letzte – von Frau Ingrid Thurnher moderierte – Duell gab es am Donnerstag, den 19. Mai in ORF 1.

Von Anfang an wurde das Interview so angelegt, dass Herr Van der Bellen, der grüne Kandidat, als der zu Wählende präsentiert wurde. Sein Kontrahent, Herr Norbert Hofer sollte als unglaubwürdiger, unterlegener, lügender Präsidentschaftskandidat dastehen.

So wurde bei nahezu jeder Frage Herr Hofer zuerst befragt und auch absichtlich durch unklare oder sich widersprechende Fragestellungen verwirrt.
So etwas kennt man ja schon.

Dann ereignete sich aber etwas, das ich bisher für unmöglich gehalten hatte.
Der ORF versuchte, durch manipulierendes Material den Präsidentschaftskandidaten Hofer als Lügner darzustellen.


Vorgeschichte:

Im Juli 2014 reiste der 3. Präsident des österreichischen Nationalrats, Norbert Hofer, mit einer kleinen Gruppe von Politikern für ein paar Tage nach Israel. Am 30. Juli war die Gruppe am Tempelberg und bei der Klagemauer.
Da wurde wenige Meter von der Gruppe entfernt eine Frau niedergeschossen.
Nicht, weil sie bewaffnet gewesen wäre, sondern, weil sie keinen Ausweis vorzeigte. Man erklärte aber der österreichischen Gruppe, dass sie mit Pistolen und Granaten ein Massaker unter den Betenden durchführen wollte und deshalb getötet werden musste. (Dies bestätigte am 20.5. auch der jüdische FPÖ-Stadtrat David Lasar, der die Reise organisiert hatte.)
Es hätte wohl niemandem eingeleuchtet, dass eine unbewaffnete Frau wegen des Nichtvorzeigens eines Ausweises beschossen wurde.

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– Bild anklicken, JPost!

(Den Beschuss der Beine, der eine bleibende Invalidität zur Folge haben kann, als „leichte Verletzung“ zu diagnostizieren, halte ich für seltsam.)


Hofer, der in früheren Sendungen von den Vorkommnissen bei seinem Israel-Besuch erzählt hatte, sollte hier diskreditiert werden.

Der Polizeioberste Micky Rosenfeld machte eine sehr ausgeklügelte Aussage, die den Zuseher glauben machen sollte, was Hofer berichtet hatte, sei komplett erlogen.

Als Herr Hofer darauf antworten wollte, fiel ihm Thurnher gleich ins Wort, was er sich aber nicht gefallen ließ.
Allerdings wurde dann doch klar, dass der ORF den ganzen Nachmittag mit Recherchen verbracht hatte, wie man Hofer schaden könne, und sogar ein manipulierendes Interview aus Israel bestellt hatte.

[Hier gehts zum kompletten Rede-Duell vom Donnerstag.]

Wie obiger Zeitungsartikel vom 30.7.2014 beweist, hatte Micky Rosenfeld genau diesen Vorfall der Jerusalempost vor zwei Jahren berichtet, also kann es nicht sein, dass er keinerlei Ahnung davon hatte. Es ist außerdem seltsam, dass der Polizeichef einer großen Stadt, wo permanent Attentate passieren, aus dem Stehgreif weiß, was zu einer bestimmten Zeit nicht passiert ist.

Auch wenn es so scheint, als hätte der Polizeioberste Korrektes berichtet, aber wenn er sagt, dass es keinerlei Zwischenfall am Tempelberg mit Waffen gegeben habe, dann lügt er zumindest insofern, weil die Frau ja mit einer scharfen Waffe der israelischen Polizei niedergeschossen wurde.

Die bestellte Aussage(!) aus Israel hatte eine eindeutig rufschädigende Intention.

Nachdem diese Absicht teilweise schiefgegangen war, wurden in der „Zeit im Bild 2″ eine halbe Stunde später relativierende Aussagen gemacht und der oben genannte Zeitungsartikel erwähnt.
Wozu übrigens dieses Herumreiten auf einer viertägigen Israelreise vor zwei Jahren, die von keiner Relevanz für die österreichischen Wähler ist? [Auch hier wird die Parallele zum jahrealten Varoufakis-Video offensichtlich, das von der ARD nur ausgegraben wurde, um den griechischen Finanzminister zur besten Sendezeit zu diskreditieren! DOK]

Als die Frage auf TTIP und CETA kommt und Herr Hofer klarstellt, dass mithilfe vom CETA ein Trick der Verhandler angewandt werden könnte, es „vorläufig“ in Kraft zu setzen und damit die regionalen Parlamente der EU auszuschalten, wird er von Thurnher unterbrochen.

Da hier offensichtlich Hofer wegen seiner besseren Kenntnis der europäischen Politik punkten könnte, wird schnell der Focus auf ein anderes Thema gelenkt. Denn obwohl Van der Bellen für eine offene Europapolitik eintritt und viele Befugnisse an Brüssel abgeben will, hat er von der EU-Poltik nahezu keine Ahnung.

Die offensichtliche Agitation des ORF ist eine Schande.
Was hier alles in die Waagschale geworfen wird, ist doch grotesk.
Da sollen mit ganz üblen Tricks die restlichen Unentschlossenen eingefangen werden.
Politiker aus dem Ausland drohen den Österreichern, Juncker, Martin Schulz und Sigmar Gabriel geben eine Wahlempfehlung für Bellen ab und einheimische Politiker betreiben Panikmache, falls die Österreicher nicht so wählen, wie es der EU gefällt.

Und nun noch die Manipulationsversuche des – mit unserem Geld finanzierten – ORF!!