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ard_logoAm Sonntag Nachmittag bot die ARD tagesschau wieder Mal ein groteskes Schauspiel. Da saßen die mit Zwangsgebühren gemäß­teten Berufs- und Gewohnheitslügner Golineh Atai und Jan Hofer vor den Kameras und „erklärten“ den Zuschauern, wie es denn kommen konnte, dass die russische Jury der Ukraine keinen einzigen Punkt zugestand, während das russische Publikum großzügig 10 Punkte an Jamalas revanchistisches Geheule verteilte.

Golineh Atai wusste dann zu erzählen, dass die russische Jury dem russischen Staatsfernsehen angehört, was die 0 Punkte erklären würde. Darauf werden wir auch zurückkommen. Über die Situation der Krimtataren log Atai erst einmal frech in die Kamera.

ARD 15.05.2016 17:18 Uhr tagesschau

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Atai: „Sie sind gerade in den letzten zwei Jahren Opfer von Willkürjustiz und Schikanen und Hausdurchsuchungen gewesen. Zuletzt hat das der Europarat bestätigt. Eine Delegation des Europarates hat die Halbinsel besucht und dies in einem Bericht festgehalten. Die Vertretung … die Volksvertretung der Tataren wurde zuletzt auf der Krim als eine extremistische Organisation eingestuft und Politiker – zuletzt sogar der Vizeminister, ehemalige Vizeministerpräsident der Krim wurden verhaftet. Es gibt auch einzelne Krimtataren, die bis heute verschwunden sind – seit der Annexion der Krim.“

Tatsächlich hat der Bericht des Europarats bestätigt, dass es keine systematische ethnische Verfolgung gibt, sondern eine Repression gegen individuelle Personen:

„Today, the perception of the delegationis that the cases of repression, as severe as they may be, seem more targeted against individual opponents, whether they are Crimean Tatars, Ukrainians or others,rather than reflecting a collective repression policy against the Crimean Tatars as an ethnic group.“

Dass diese „Repression“ sich gegen jene Individuen richtet, die gewaltsam oder gar terroristisch gegen die Sezession der Krim vorgehen, und sich damit in nichts von der staatlichen „Repression“ in westlichen Staaten gegen gewaltbereite Salafisten oder andere potentielle Terroristen unterscheidet, wird einmal mehr gezielt totgeschwiegen. Wenn extremistische Tataren in Kooperation mit ukrainischen Faschisten Strommasten sprengen oder Lebensmittellieferungen blockieren, dann wird dieser Terror regelmäßig von der deutschen Lügenpresse verharmlost oder gerechtfertigt. Das Verbot des „Medschlis“ begründete Russland mit der Verwicklung von Anführern in eben diese terroristischen Straftaten.

Die ganze Verlogenheit der ARD-Staatspropaganda entlarvt sich aber noch viel deutlicher, wenn wir auf die Punktevergabe schauen, die hier zu Beginn von Atais Geschwätz mit Blick auf die russische Jury skandalisiert wurde. Diese russische Jury gab der Ukraine also 0 Punkte, während das Publikum 10 Punkte nach Kiew schickte. Wenn wir uns aber einmal anschauen, wie der Unterschied zwischen Jury und Publikum bei der Punktevergabe an Russland aussah, dann wird die ganze Verlogenheit der ARD-Maulhuren Atai und Hofer deutlich:

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Links auf dem Bild sind die an Sergey Lazarev vergebenen Publikumspunkte. Rechts die Punkte, die von den Jurys an Russland vergeben wurden. Es ist mehr als auffällig, dass gleich eine ganze Phalanx von 21 Jurys Russland nicht einen einzigen Punkt zugestehen wollte. Dass dies nicht an der Qualität des Liedes liegen kann – und auch jeder statistischen Logik widerspricht -, sondern dass es sich um eine ganze Reihe lupenreiner politischer Votings handelt, bezweifeln wohl nur naive Zeitgenossen, die sich auch sonst von minderbemittelten Propagandisten wie Atai oder Hofer für dumm verkaufen lassen.

Auffällig ist dabei nicht nur der diametrale Gegensatz zu den Publikumsvotings, auch innerhalb der Juryvotings fällt auf, dass es einerseits eine statistisch erwartbare ansteigende Tendenz zu 12 Punkten gibt, wie wir sie auch beim Publikum sehen, dass es am anderen Ende aber eine massive Häufung der 0 Punkte-Votings gibt. Statistisch schlüssig wäre eine steigende Zahl von Staaten, die immer weniger Punkte vergeben oder jede andere Annäherung an eine Normalverteilung, die auf einen Extremwert zuläuft und dann wieder abfällt. Das tatsächliche Bild ist hingegen ein klarer statistischer Hinweis auf Manipulationen, die man sich jetzt natürlich nicht zwangsläufg so vorstellen muss, dass es Anordnungen „von oben“ gab, nicht für Russland zu stimmen.

Vielmehr handelt es sich bei den Juryvotings wohl um eine Mischung aus Votings nach „political correctness“, (zB. Deutschland pro Israel) und möglicherweise auch um gekaufte Stimmen, wobei nicht unbedingt Geld geflossen sein muss, denn Korruption/Prostitution beginnt bereits dort, wo Menschen jenen, von denen sie abhängig sind, gefallen wollen oder fürchten müssen, durch politisch abweichendes Verhalten Nachteile zu erleiden. Womit wir wieder bei der Kampagne gegen Xavier Naidoo wären, der aufgrund seiner politischen Ansichten und Äußerungen vom NDR durch den Dreck gezogen wurde.

Dass Sarah Connor, Anna Loos, Namika oder Musiker von „Boss Hoss“ politisch und intellektuell so unverdächtig sind wie die Mainzelmännchen, dürfte also den Ausschlag gegeben haben, gerade solche Figuren in die Jury zu berufen. Um dann noch sicherzustellen, dass keiner dieser rückgratlosen Opportunisten mögliche Sympathien für den Beitrag Russlands in Punkte umwandelt, würde eine kleine Andeutung genügen. Wetten, dass deren Verträge eine Stillschweigeklausel umfassen?

Die Publikumskonferenz hat einen gewohnt informativen und sachlichen Kommentar verfasst und verweist auf einige bemerkenswerte Fakten über die ukrainische Sängerin Jamala:

esc2016_Jamala_ElternEs geht um die Eltern der Sängerin selbst (siehe Foto, aus FB). Diese leben auf der Krim und besitzen dort ein kleines Hotel (siehe Bild und http://crimea-crimea.ru/malorechenskoe/katalog/ostanovitsya/gostinitsy/items/mini-otel-dzhamala/) . Obwohl Jamala über ausreichend Geldmittel verfügt um die Eltern zu sich in die Ukraine zu holen und zu versorgen, haben sie das abgelehnt. Sie haben die russische Staatsbürgerschaft angenommen und einen Vertriebenen-Status bekommen, der ihnen Entschädigungen und Begünstigungen garantiert.
Das einzige, was ihnen zugesetz hat, war die Strom-Blockade seitens der Ukraine – ihr Dorf musste über längere Zeit ohne Strom bleiben.
http://joinfo.ua/showbiz/1147345_Dzhamala-rasskazala-nelegko-zhivetsya-roditelyam.html.   (Quelle: google+)

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Der ESC 2016 – Das Festival des politischen Liedes

Scheitern mit Ansage

Bereits die Schmierenkomödie um die (Nicht-)nominierung des hiesigen Ausnahmekünstlers Xavier Naidoo machte deutlich, dass der deutsche Beitrag das vierte Jahr in Folge, unter der Federführung des NDR mit seinem Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber, in einem Desaster münden würde. Nicht nur die gänzlich sinnbefreite, in primitivem Rufmord mündende Posse, die vom NDR losgetreten wurde und von großen Teilen der Mainstreampresse dankbar aufgegriffen wurde, wirft ein Schlaglicht auf den kulturlosen Umgang, der hierzulande mit Künstlern gepflegt wird, die sich aktiv für Frieden und Toleranz einsetzen. Die involvierten Laiendarsteller der öffentlich-rechtlichen Unterhaltungssparte sorgten auch in diesem Jahr dafür, dass die Karriere einer jungen Künstlerin nicht über die Maßen an Fahrt aufnimmt. Hätte die ARD im Vorfeld des ESC2016 nur halb soviel Reklame für die eigene Kandidatin gemacht, wie für den unsäglich ohrpeinverursachenden und geschichtsrevisionistischen Beitrag der Ukraine, hätte man vielleicht ergebnistechnisch noch was reißen können. Ein finanziell und personell üppig ausgestatteter Sender, der es nicht fertig bringt, die mangelnde Präsenz der eigenen Kandidatin durch kontinuierliche und entsprechend wirksame Platzierungen in verschiedenen Formaten und Unterhaltungssendungen der ARD-Familie unterzubringen, der hat seinen Auftrag verfehlt. Bei PRO7 waren Kandidaten und ESC wesentlich besser aufgehoben.

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