Geplant hatte ich einen lustig-unterhaltsamen Abend, geworden ist daraus ein Desaster und ein einziges, großes Ärgernis. Ich wollte mir den Eurovision Song Contest im Schwuz anschauen. Das hatte ich schon häufiger gemacht, ich wusste so in etwa, auf was ich mich einließ und was mich erwartete. Dass der russische Beitrag und vor allem Russland im Vorfeld auf der Seite eurovision.de von den dortigen Moderatoren kräftig runter gemacht wurde, hatte ich hingenommen. Der über die russsischen Verhältnisse völlig fehlinformierte Jan Feddersen konnte sich kaum bremsen und teilte mit jedem zweiten Satz gegen Russland aus. Er lässt sich in seiner Selbstdarstellung als Mann mit Meinung feiern, dabei hat er gar keine. Er plappert nur nach. Völlig hohl. Peinlich obendrein, denn der Mann hatte von den Vorgängen und Entwicklungen in Russland ganz offensichtlich nicht den Hauch einer Ahnung. Völlig frei von jedweden Fakten blubberte Feddersen die üblichen Stereotype hoch und runter. Er verstieg sich…
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Sehr geehrter Herr Gert Ewen Ungar,
Ihre Argumentation gegen das Verhalten des Feddersen und „der Diva“ verliert enorm an Überzeugungskraft durch das Wiederkäuen der offiziellen Propagandaklischees über die DVRK durch Sie selbst.
Gesetzt den Fall allerdings, Sie kennen dieses Land im Gegensatz zu mir persönlich so gut, dass Sie die plumpe Argumentation der NATO bezüglich Nordkorea beweisen können, wäre ich selbstredend bereit, meine Meinung zu ändern.
Ich sehe gespannt Ihrem Reisebericht aus der DVRK entgegen!
Sehr geehrtes Bernd das Brot,
shut up …! Du und Dein geistiger Hirnschiss bist hier nicht erwünscht. Der Admin möge bitte diesen Troll-Komment sperren.
Sehr geehrter Herr Gert Ewen Ungar,
hier zunächst ergänzend folgende aktuelle Einlassung bezüglich der Lage in der DVRK:
http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20160516/309887502/nordkorea-schicksal.html
Ausgerechnet Jan Feddersen, dieser Mann tat sich schon während seiner Zeit als „Sport“reporter bei der TAZ-Hamburg durch absolutes Nicht-Wissen hervor, seine Versuche, sich als gebildet darzustellen, waren schon damals nur peinlich. Aber bei der TAZ machte und macht das nichts, denn man bestätigt sich damals und heute gerne gegenseitig in der überheblichen und dümmlichen Selbstgefälligkeit. Ekelhaft.
Sehr treffend analysiert und auf den Punkt gebracht!
Klitzekleiner Kritikpunkt: Russland hat KEIN „fragwürdiges Jugendschutzgesetz“, es hat ein wichtiges und richtiges Jugendschutzgesetz!
Old voting system: Australia would have won Eurovision 2016
http://eurovisionworld.com/?esc=old-voting-system-australia-would-have-won-eurovision-2016
Wie auch immer: Es galt, Russland als Sieger zu verhindern. Das wäre in beiden Systemen gelungen, natürlich, denn es lag ja alleine an den Jurys. Interessanter wäre, zu analysieren, wie die Jurys die ERgebnisse der letzten Jahre beeinflussten – denn das taten sie mit Sicherheit.
Ich denke wie viele andere auch, dass die Jury diesmal eher auf Australien setzte, weil man im kommenden Jahr lieber dort gefeiert hätte als in Kiew. Das ging schief, weil man die Ukraine zu gut bedachte und vielleicht nicht erwartete, dass diese auch von den Zuschauern so viele Punkte bekommen würde. ARD-Kommentatoren-Darsteller Urban verriet sich gegen Ende der Punkteverkündung auch ein wenig, als Australien die „nur“ viertmeisten Punkte der Zuschauer bekam. Die Ukraine stand ja noch aus. Da meinte er ungefähr: „Ich fürchte, dass wird nicht reichen für Australien“. In Kombination mit dem Tonfall kam mir das verdächtig vor. Entweder fürchtete er, doch nicht nach Australien fliegen zu dürfen (auf unsere Kosten, versteht sich), oder er fürchtete, dass doch noch Russland gewinnen würde. Wahrscheinlich beides.
In jedem Fall aber haben wir durch dieses neue System gesehen, welchen politischen Einfluss die Jury hat und wie extrem sich ihr Urteil von dem der Zuschauer offenbar unterscheidet. Ich bin deshalb auch gespannt, ob man das kommendes Jahr so beibehalten wird. Diese verräterische Transparenz dürfte den Verantwortlichen nicht gefallen.
Übrigens zeigt diese Tabelle auch, dass es ein dummes Geschwätz der Medien ist, zu behaupten, das neue System gebe den Zuschauern „mehr Macht“. Das kann man so pauschal überhaupt nicht sagen. Z.B. wäre der deutsche Beitrag im alten System etwas höher platziert gewesen – obwohl er mehr Punkte von den Zuschauern als den Jurys bekam. Bei Polen ist es andersrum, bei anderen wiederum hätte sich gar nichts geändert. Ich vermute mal, dass man das alles deshalb gemacht hat, weil viele Zuschauer mit den Jurys schon lange nicht mehr einverstanden waren. Das sollte der Beschwichtigung dienen, ging aber total nach hinten los – jedenfalls für alle, die etwas genauer hinschauen.
Da kann ich Ihnen nur beipflichten. Schon ziemlich früh nach Beginn der Punktabgabe dachte ich mir: Aha, die ESC-Feiergemeinde will a) das Moskau aus politischen Gründen verhindert wird (entsprechende deutliche „Wünsche“ sind garantiert übermittelt worden), und b) aha, Sidney oder Melbourne sind natürlich schöne Destinationen, um da die Sau rauszulassen (wenn kümmert es, dass dann in Europa die noch verbliebenen Zuschauer morgens um acht vor den Kasten hocken müssen- dieses Pack hat zu zahlen (Zwangsgebühren) und ansonsten die Fresse zu halten…………
Tja, und jetzt kam diese Farce raus und man muss nach Kiew…
Abgesehen von dem erneuten politisch motivierten verbrecherischen Betrug gegen Russalnd stelle ich mir die Frage:
Was hat Australien mit Europa zu tun?
Anstelle Russlands würde ich diese Veranstaltung auf musikalischem Vorschulniveau boykottieren. Wer braucht dieses Gesinge ? Was in der Ukraine herauskommt, dürfte ja wohl klar sein, oder hat irgendwer Zweifel ?
MfG
Ich tippe, dass sich dort die USA als Gastland anmelden (vielleicht deshalb der Präzedenzfall Australien, und deshalb dieses Jahr der Hinweis, in den USA würde man jetzt auch ESC schauen – somit kann man das jetzt nicht mehr verhindern). In der Ukraine werden Amis ja sogar Minister, und diese wiederum werden ohnehin das US-Militär „bitten“, die Veranstaltung zu beschützen, damit der böse Ivan sich seinen Sieg nicht mit Panzergewalt stiehlt. Die Jurys werden dann dafür sorgen, dass der ESC 2018 in Las Vegas stattfindet. Und aufgrund der guten Zusammenarbeit UA-USA wird die Nato „anregen“, die Ukraine jetzt doch ganz schnell aufzunehmen.
Nicht vergessen: Ich hab’s als erster vorhergesagt ;-)
ESC hat gezeigt, wie Poitik die Kunst besiegen kann.
Manche ukrainische Politiker wollen im nächsten Jahr auf Krim ESC organisieren. Das wäre richtig. Russland hat ja eigentlich gewonnen und man soll den Wettbewerb in Russland also in Krim austragen. Vielleicht wird Jamala uns dann vorsingen, wie ihre Vorfahren vor der Verschleppung in 1944 mit Nazies kollaboriert haben.
vielleicht die grossrartigste entscheidung.
die us propaganda hat sicherlich formal gesiegt,nur hat sie nicht an die konsequenzen gedacht.
die ukraine und deren regime,hat von informationsunterdrückung gelebt.
das der ukraine staat die blaupause für alle anderen staaten der us junta darstellt,ist offensichtlich.
weder die ukrainische bevölkerung,noch die resteuropas steht auf linie der propagandaregimekloake.
inwieweit der ard/zdf zirkus ihr verschwindend geringes manipulationpotential effektiv unters volk gebracht werden kann…
der esc hat deutlich gemacht.
russland 12 points,ör/jury/us propaganda 0 points.
an die merkelspeichellecker,die gniffkes,atais,klebers maulhuren und ihres gleichen,eure zeit ist zuende.
und das ist auch gut so.
Ich habe immer öfter den Eindruck im „Theatre-Absurde“ zu leben: Die Menschen, die etwas Schlimmes machen sind an der Macht und die Menschen, die etwas Gutes tun wollen sind Gesellschaftsparia
Wenn „Jurassica Parka“ dann 2017 in Kiew vom Sofa aus den ESC moderiert , dann sollte sie sich darauf gefasst machen . In Moskau wäre sie vll. besser aufgehoben !
https://www.youtube.com/results?q=kiew+gay+pride+violence