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luftpost-logo-gross525Die deutschen Staats- und Konzernmedien betreiben – gelenkt durch transatlantische Netzwerke – unverhohlene Propaganda für ein US-Establishment, das im Kern aus einem militärisch-industriellen Komplex und an der Oberfläche aus politischen Marionetten besteht, die die wirtschaftlichen Interessen dieses tiefen Staates im eigenen Land und global durchsetzen.

Es verwundert also nicht, dass sowohl in den Staatssendern ARD, DLF und ZDF, als auch in den ehemaligen „Leitmedien“ der Konzernpresse mehr oder weniger subtil Hillary Clinton als zukünftige US-Präsidentin favorisiert wird. Angesichts der Tatsache, dass deutsche Bürger nicht den Präsidenten des Landes mitwählen können, das Deutschland nach wie vor besetzt und unter Kontrolle hält, hat diese Parteinahme nur einen bestätigenden Erkenntniswert ohne substanzielle, gesellschaftlich relevante Folgen. Dennoch zeigt sich, dass deutsche Propagandisten einmal mehr als 5.Kolonne Washingtons agi(ti)eren, die US-Interessen nicht nur mit deutschen Interessen gleich, sondern sie noch darüber stellt.

Clinton ist die lupenreine Vertreterin eine „interventionistischen“ US-Geopolitik, die Millionen Menschen ermordet, Staaten in Chaos und Terror gestürzt, Europa im Osten gespalten und mit diesen Verbrechen Millionen Flüchtlinge und ungezählte Terroristen Richtung EU in Marsch gesetzt hat. Helfershelfer: eine transatlantische Journaille, die hierfür eines Tages zur Verantwortung gezogen werden muss.

Robert Parry wirft einen scharfen Blick auf Hillary Clinton und die Gefahr weiterer Kriege und Destabilisierungen. Dank der LUFTPOST liegt sein Artikel in deutscher Übersetzung vor.

 

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Robert Parry

Robert Parry (* 24. Juni 1949) ist ein US-ameri­kanischer Investigativjournalist, der in den Verei­nigten Staaten vor allem durch seine Arbeiten zur Iran-Contra-Affäre, damals für Associated Press und Newsweek bekannt wurde. Während des Contra-Kriegs in Nicaragua deckte er den Skandal um das CIA-Handbuch Psychological Operations in Guerrilla Warfare auf und war an der Aufdeckung des vom CIA geduldeten Drogen­schmug­gels beteiligt. 1984 erhielt er den George Polk Award in der Sparte „Nationale Berichterstattung“. (wikipedia)

Würden einem Sieg Hillary Clintons noch mehr Krieg folgen?
von Robert Parry                                        Übersetzung Luftpost

10.04.2016

Das Establishment der Demokratischen Partei hat sich wohl entschlossen, Hillary Clinton trotz ihre eher lustlosen Kampagne gegen Bernie Sanders zum Sieg zu verhelfen und hofft darauf, dass republikanische Abweichler helfen werden, ihr den Weg ins Weiße Haus zu ebnen.
Sollte Frau Clinton Präsidentin werden, wird sie sich mit Anhängern einer neokonservativen US-Außenpolitik umgeben, die sie darin bestärken werden, ihre Strategie des „Regime Change“ (des Regimewechsels) im Mittleren Osten fortzusetzen und den bereits begonnenen und sehr gefährlichen neuen Kalten Krieg gegen Russland weiter zu eskalieren.

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