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Zum Tag der Pressefreiheit: ARTE und „Der Fall Magnizki“

03 Dienstag Mai 2016

Posted by Publikumskonferenz in Allgemein

≈ 34 Kommentare

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34 Gedanken zu “Zum Tag der Pressefreiheit: ARTE und „Der Fall Magnizki“”

  1. Publikumskonferenz sagte:

    10. Mai 2016 um 8:59

    Arte verzichtet nach einer juristischen Prüfung endgültig auf die Ausstrahlung einer Doku über den in russischer Haft gestorbenen Steueranwalt Sergej Magnitski. Angehörige werfen dem Film vor, Persönlichkeitsrechte zu verletzen. EU-Politiker hatten die ungewöhnliche Interpretation der Todesumstände von Magnitski als „Kremlpropaganda“ bezeichnet. http://www.turi2.de/aktuell/arte-stampft-magnitski-doku-ein/

  2. WNFBD sagte:

    4. Mai 2016 um 21:59

    „There are laws to protect the freedom of the press’s speech, but none that are worth anything to protect the people from the press“ – Mark Twain

    „Es gibt Gesetze, um die Rede von der Pressefreiheit zu schützen, aber keine, die irgendetwas wert sind, um das Volk vor der Presse zu bewahren.“ – Mark Twain

  3. Edgar Schneider sagte:

    4. Mai 2016 um 15:39

    Die Qualitätsmedien erklären ihren für dumm zu verkaufenden Lesern und den Schäfchen, warum Arte „prüfen“ MUSSTE, und das die Absetzung ein „ganz normaler Vorgang“ war. Hier das Aushängeschild der Lügenpresse, die US-gesteuerte FAZ: Ganz großes Kino. Andere Organe der gleichgeschalteten Lügenpresse übernehmen dieses Meisterstück an Verdrehung und des Schönredens eines unfassbaren Skandals fast wörtlich. Einmal die Zeile bitte googeln! Da staunt selbst der Transaatlantiker, und Dr. Lischen Müller wundert sich.

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/arte-dokumentation-der-fall-magnitski-abgesetzt-14206523.html

    Arte kippt Doku nach Protest Wie starb der Anwalt in Moskau?
    Im November 2009 kam der Wirtschaftsprüfer Sergej Magnitski in einem Moskauer Gefängnis unter dubiosen Umständen ums Leben. Arte wollte die Geschichte kritisch beleuchten. Doch der Film wurde abgesetzt.
    29.04.2016, von NIKLAS ZÁBOJI

    © DPAAm 16. November verstarb Sergej Margnitzki (hier in einer Spielszene dargestellt von Evgeniy Lunchenko) in Moskauer Haft. Die Umstände sind umstritten.
    Am kommenden Dienstag, 3. Mai, ist der Internationale Tag der Pressefreiheit. Und zu diesem hatte der Kultursender Arte eine besondere Dokumentation im Programm, bis vor kurzem jedenfalls: In „Der Fall Magnitski“ schildert der Journalist Andrej Nekrassow die Geschichte des russischen Steueranwalts und Wirtschaftsprüfers, der am 16. November 2009 unter ungeklärten Umständen in einem Moskauer Gefängnis verstarb. Jetzt wurde der Film ad hoc aus dem Programm genommen. Er werde in Ruhe einer juristischen Prüfung unterzogen, heißt es auf Anfrage dieser Zeitung bei Arte.Protagonisten des Films und Angehörige von Sergej Magnitski haben gegen Nekrassows Darstellung vehement protestiert.

    Sergej Magnitski wurde 2008 inhaftiert, weil er in seiner Tätigkeit als Steuerprüfer einem großangelegten Betrug der Moskauer Polizei auf die Spur gekommen war – das zumindest behaupten Mitglieder seiner Familie und sein damaliger Arbeitgeber, der amerikanische Investmentbanker Bill Browder. Im Gefängnis sei Magnitski misshandelt worden und unter Qualen gestorben. Russische Behörden widersprechen dieser Darstellung bis heute. Magnitski sei wegen Steuerhinterziehung festgenommen worden und habe einen Herzinfarkt erlitten, sagte der russische Präsident Wladimir Putin. Der Fall Magnitski schädigte das Ansehen Russlands im Westen nachhaltig.

    Ist die bisherige Darstellung falsch?
    Andrej Nekrassow hat den Fall für seine Dokumentation neu aufgerollt. Er kommt zu dem Schluss, dass die im Westen gängige Darstellung von Magnitski als Opfer der russischen Justiz zweifelhaft sei: Die Geschäfte von Bill Browders Firma Hermitage Capital Management muteten überaus dubios an und ebenjener habe, so Nekrassow, die Öffentlichkeit, bewusst getäuscht. Auch dass Magnitski ermordet worden sei, stellt der Regisseur in Frage.

    Nach Angaben von Arte steht nun „Aussage gegen Aussage“: Auf der einen Seite habe man die aufwendige und investigative Recherche von Andrej Nekrassow, der sogar Moskauer Polizisten für Interviews gewinnen konnte. Widerspruch kommt hingegen von Bill Browder und Magnitskis Verwandten, die ihn in den Schmutz gezogen sehen und Nekrassow Nähe zur offiziellen Lesart aus dem Kreml unterstellen.

    Deshalb stehe man vor einem „langwierigen Prozess“, heißt es bei Arte, bei dem die Filminhalte und insbesondere die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen zu prüfen seien. Die Ausstrahlung des Films ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Wie Magnitskis Familie vorab von den Details des Films erfahren hat, kann man sich bei Arte nicht erklären. Denkbar sei, dass es Regisseur Nekrassow selbst war, der Auszüge versandte. Der wollte am vergangenen Mittwoch eigentlich in Brüssel eine selbst organisierte Vorschau ausrichten. Doch schon die wurde abgesagt.

  4. KalleAnka sagte:

    4. Mai 2016 um 14:27

    Dieser Vorgang ist einfach unglaublich, da muss man reingetreten sein: Eine Privatperson bedroht wegen einer ihr missliebigen Sendung eine staatliche Institution mit dem Ruin, ohne dass eben dieser Staat, bzw. seine Vertreter, diesen Anmassenden in seine Schranken weist! Was ist das fuer eine Regierung, die derlei offenbar völlig normal findet, frage ich? Ich muss mich wiederholen: Einfach unglaublich…

    • Anonymous sagte:

      4. Mai 2016 um 17:26

      „Was ist das fuer eine Regierung, ….“

      Sie formulieren die Frage falsch. Sie sollten nach, „Wessen Regierung …“ fragen.

      • Kassandra sagte:

        4. Mai 2016 um 18:20

        @Anonym ….der jeweils herrschenden Klasse. Siehe staatliche Hilfe für Banken und Großkonzerne, Kürzung der Bezüge für Bedürftige und oft auch Rentner (deren „Einkommen“ wird derzeit aus taktischen Gründen erhöht – als Beispiel um 2 Euro für mich.

        • Anonymous sagte:

          4. Mai 2016 um 18:40

          Sie sind schon „weiter“ – gut so. Sie wissen um die Interssenvertretung von Regierungen. Dabei spielt es keine Rolle, um was für eine Heerschaftsform bzw. Regierungssystem es sich handelt.

        • Anonymous sagte:

          4. Mai 2016 um 18:43

          Korrektur: Herrschaftsform

  5. NixVersteher sagte:

    4. Mai 2016 um 10:10

    Haben die Deutschen noch Mut und Kraft sich der freien Welt anzuschliessen oder gehen sie klanglos im Transatlantischen Imperium unter?

  6. Russlandversteher sagte:

    4. Mai 2016 um 7:04

    „Tag der Pressefreiheit“

    Haben Joseph Goebbels und Julius Streicher eignntlich auch „Reichstage der Pressefreiheit“ veranstaltet?

    Das wäre ungefähr dasselbe wie ein solcher Tag gestern, veranstaltet durch die US- und NATO-prostituierte kriegsgeile deutsche Lügenpresse.

  7. Russlandversteher sagte:

    4. Mai 2016 um 7:02

    „Tag der Pressegreiheit“

    aben Joseph Goebbels und Julius Streicher eignntlich auch „Reichstage der Pressefreiheit“ veranstaltet?

    Das wäre ungefähr dasselbe wie ein solcher Tag gestern, veranstaltet durch die US- und NATO-prostituierte kriegsgeile deutsche Lügenpresse.

  8. Russlandversteher sagte:

    4. Mai 2016 um 6:37

    Es ist Zeit mal wieder darauf hinzuweisen, dass sich die verbrecherische deutsche Lügenpresse nicht nur pemanent als US- und NATO-Kriegshure andient, sondern das von diesen verbrecherischen Propagandisten auch echte Nazi-Mörder in Kiew und im Donbass aktiv unterstützt werden!

    Und so ein Abschaum macht in Deutschland auf „Kampf gegen rechts“ und hat die Frechheit andere als „Antisemiten“ zu bezeichnen.

    Einfach nur widerwärtig!

  9. Beobachter sagte:

    4. Mai 2016 um 0:26

    Das Ersatz Programm war ja fast gleichwertig :

    Boris Nemzow – Tod an der Kremlmauer
    http://www.arte.tv/guide/de/062279-000-A/boris-nemzow-tod-an-der-kremlmauer

    (Wer Ironie findet darf sie behalten)

    • Jens E sagte:

      4. Mai 2016 um 0:40

      Wenn man jetzt gemein wäre könnte man denken , Browder hat dem ZDF nicht nur mit den Ruin gedroht sondern nahegelegt , den Arte Sendeplatz mit Nemzow Propaganda zu füllen ! Ach Quatsch, klar war das genau so ! ;)

      • Anonymous sagte:

        4. Mai 2016 um 6:54

        Ja, daran dachte ich auch, als ich Gestern den linientreuen Ersatz am Sendeplatz sah. Und natürlich ist diese skandalöse Zensur außer für einige Blogs sonst natürlich kein Thema.

  10. WNFBD sagte:

    3. Mai 2016 um 20:51

    Das Morgenblatt für gebildete Leser, redigiert von Wolfgang Menzel(a), erschienen im Verlag Cotta(b) (Tübingen 1844), begutachtete in der Ausgabe vom 27. September 1844 ein derzeit neu erschienenes Buch: P. F. Aicken’s vergleichende Darstellung der Constitution Großbritanniens und der von Amerika. Bearbeitet von K. J. Clement. Mit einer Vorrede von Fr. Baltisch(c) (Verlag F. A. Brockhaus, Leipzig 1844), und kommt bei diesen Betrachtungen zur Presse in den VSA im Vergleich mit Deutschlands Presse zu uns wenig vertraut wirkenden Ansichten: zu einem in beiden Ländern gleichartigen oder ähnlichem Terrorismus der Presse, bzw. zur „Pöbelpresse“. Eine Pressefreiheit sei den Gegebenheiten zufolge in den VSA unmöglich, und in Deutschland sei es um die Presse und deren Freiheit ähnlich bestellt (meine Hervorhebungen; meine Auslassung und Anmerkung):

    „Sehr oft dürfen sich die Journale das Aergste erlauben und den Gesetzen geradezu Hohn sprechen, ohne daß sie bestraft werden, weil die Richter fürchten, durch den Einfluß jener Journale in Wahlangelegenheiten benachtheiligt zu werden. So kann ein frecher Journalist der verworfenste Mensch, Tyrann eines ganzen Landes werden.
    Unter einem solchen Terrorismus ist natürlich wahre Preßfreiheit unmöglich und der Autor ist vielleicht nirgends in der Welt so beschränkt, als in Amerika.(d) Aiken geht so weit, den auffallenden Mangel an Dichtern und Denkern in der nordamerikanischen Literatur aus diesem Umstande herzuleiten. Niemand wagt zu schreiben, weil er fürchten muß, dem Pöbel zu mißfallen. […] Natürlich wagt kein Gebildeter mehr, als Kandidat irgend einer Wahl aufzutreten, um nicht von der Pöbelpresse tödtlich mißhandelt zu werden. — Beiläufig gesagt, hat auch die deutsche Presse bereits beinahe die Höhe der amerikanischen erreicht, denn wer mit Muth in Deutschland der Korruption entgegentritt, über den fällt alles her. Referent hat den Sturm von mehr als dreißig Brochuren und vielen hundert Journalartikeln aushalten müssen, bloß weil er wagte, die moralische Würde der deutschen Literatur gegen die junge Korruption zu vertheidigen. Es gehört gar nicht viel dazu, um die deutsche Presse einer Pöbelherrschaft zu unterwerfen, wie in Nordamerika. Die Elemente dazu sind in reichem Maße vorhanden.“

    a: Menzel machte den Spruch „Dichter und Denker“ größeren Kreisen bekannt, aber zuvor — und eventuell ursprünglich — verwendet wurde der Spruch von dem Weimarer Schulmann und Illuminaten Johann Karl August Musäus.

    b: Gegenwärtig heißt der Verlag Klett-Cotta und vertreibt unter anderem „Schulbücher“.

    c: Der Titel erinnert an Guttenbergs 2006 bei der Uni Bayreuth vorgelegten plagiierten Disse Verfassung und Verfassungsvertrag. Konstitutionelle Entwicklungsstufen in den USA und der EU.

    d: Aiken führt Alexis de Tocquevilles Untersuchung De la démocratie en Amérique (Band 1, 1835) an: „Hr. von Tocqueville sagt, es gibt kein Land, in welchem so wenig wahre geistige Unabhängigkeit und Freiheit der Diskussion ist, als in Amerika, — eine Behauptung, welche von andern Reisenden und selbst von Amerikanern bestätigt wird. Dies ist vielleicht das treffendste Beispiel von der tyrannischen Herrschaft der Mehrzahl [..].“

    • Kassandra sagte:

      4. Mai 2016 um 18:29

      Sagte ich doch immer schon, es war vor 30 Jahren eben nicht alles besser. Wolfgang Menzel hatte recht, es war heute so verlogen wie damals. Wie prophetisch! Es kommt nur darauf an, welchen Prügelknaben man hat, der den bösen Buben gibt. Das lenkt vom Balken im eigenen Auge ab.
      Den Beitrag von WNFBD sollte jeder lesen!

  11. Mikhail sagte:

    3. Mai 2016 um 18:01

    Gerade vor ein paar Tagen habe ich bei ria.ru einen Kommentar zu den Vorgängen in Brüssel gelesen. Der Autor verwies darauf, dass am 03. Mai die Ausstrahlung auf Arte geplant sei. Und fügte hinzu „noch“. Und siehe da… So ein Zufall… Ein Schuft, der Böses dabei denkt.

  12. Ferdinand Gregorovius sagte:

    3. Mai 2016 um 14:45

    Eine interessante Beobachtung konnte ich erst vorgestern in der Bahn von Berlin nach Basel machen. Dort sah ich zwei Stapel Süddeutschzeitung (Sonntag) in der Gepäckablage liegenm, die über die ganze Fahrt keiner anrührte. Früher waren die Zeitungen ruckputz weg. Da kommt doch Freude auf……

  13. Michael sagte:

    3. Mai 2016 um 10:45

    Ich habe mich bei ARTE beschwert. Einen Film abzusetzen ist, gerade am „Tag der Pressefreiheit“, mehr als eine Sauerei und sagt viel über unsere Medien aus!

    • Anonymous sagte:

      4. Mai 2016 um 6:57

      Nützt ja nichts. Die sind ja offenbar massiv erpresst worden. Solltest deine Beschwerde auch an die Grünen richten, setzte sich doch Marie-Luise Beck auch für die Zensur dieses Films ein. Lässt weit über die Moralvorstellung so mancher Personen dort blicken.

  14. Jens E sagte:

    3. Mai 2016 um 3:26

    Das ist harter Tobak , ein ehemals (unter Jelzin) russischer Finanzspekulant William Felix „Bill“ Browder droht dem ZDF mit dem Ruin , wenn sie den Film nicht stoppen ! Das zeigt eindeutig wie es um die deutschen Staatsmedien bestellt ist , wenn ein Kriegstreiber in Washington und London mit dem Finger schnippt , dann verkauft das ZDF zur Not ihre Seele .
    Das Harms und Beck sich hier für einen Finanzhai so ins Zeug legen mag man widerwärtig finden , aber das Arte und das ZDF hier so klein beigeben,. das ist heftig und sollte thematisiert und unbedingt nachgebohrt werden ! Die dürfen nicht damit durchkommen.

    • Max L. sagte:

      3. Mai 2016 um 8:48

      „Wir leben in einem Paradies der Pressefreiheit“ (Moderator des ARD-„MoMa“ Sven Lorig zum „Internationalen Tag der Pressefreiheit“).

      • dildoldi sagte:

        3. Mai 2016 um 9:05

        Vermutlich glaubt er das sogar.

        MfG

      • Martina H sagte:

        3. Mai 2016 um 10:46

        Ein Paradies. Ins Paradies kommt man, wenn man verstorben ist. Jetzt haben sie also endlich zugegeben, daß die Pressefreiheit tot ist.

      • Russlandversteher sagte:

        4. Mai 2016 um 7:10

        „„Wir leben in einem Paradies der Pressefreiheit““

        Er meint natürlich „Pressefreiheit“ natürlich beliebig für Mord und Terror durch US- und NATO-Verbrecher lügen zu dürfen die kriegsgeile Maulhure.

        • Kassandra sagte:

          4. Mai 2016 um 18:37

          Pressefreiheit ist die Freiheit, über eine nicht genehme Regierung eines unbotmäßigen Landes Lügen und Verdrehungen zu verbreiten, einen Regierungschef eines „Feindstaates“ unflätig zu beschimpfen und in den Dreck zu treten. Notfalls hilft die Beseitigung des „Regimes“: „Wir kamen, wir siegten, er starb.“

    • Der ehemals Demütige sagte:

      3. Mai 2016 um 10:42

      Versuche das doch einmal so zu sehen…:

      Dass ZDF verteidigt nur deutsche Interessen und wollen jedwedem Verdacht vorbeugen, die Feindstaaten mit aggressiver Berichterstattung zu provozieren…

      https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Feindstaatenklausel
      „“Die UN-Feindstaatenklausel ist ein Passus in den Artikeln 53 und 107 sowie ein Halbsatz in Artikel 77 der Charta (oder Satzung) der Vereinten Nationen (SVN), wonach gegen Feindstaaten des Zweiten Weltkrieges von den Unterzeichnerstaaten Zwangsmaßnahmen ohne besondere Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat verhängt werden könnten, falls die Feindstaaten erneut eine aggressive Politik verfolgen sollten. Dies schließt auch militärische Interventionen mit ein. Als Feindstaaten werden in Artikel 53 jene Staaten definiert, die während des Zweiten Weltkrieges Feind eines Signatarstaates der UN-Charta waren (also primär Deutschland und Japan – genau genommen das Deutsche Reich und das japanische Kaiserreich).““

  15. Melenis sagte:

    3. Mai 2016 um 1:18

    Na das passt doch…als Ausgleich kommt dafür auf Arte:

    Boris Nemzow – Tod an der Kremlmauer

    Hintergründe des Mordes an dem russischen Oppositionspolitiker Boris Nemzow.

    (D 2016). Am 27.2.2015 wurde Nemzow in Moskau erschossen. Putin-Kritiker bezweifeln, dass die wahren Täter gefasst wurden. – Nemzows Biografie, sein Weg in die Opposition und ein Blick hinter die Kulissen der russischen Politik. Zu Wort kommen Wegbegleiter wie der Exoligarch Michail Chodorkowski und der frühere Oppositionschef Garri Kasparow.

    • Jens E sagte:

      3. Mai 2016 um 4:05

      Um einflussreichen Kriegstreibern gegen Russland zu gefallen und stattdessen die Sendeplätze mit Propaganda zu belegen , dafür gabs in Mainz bestimmt Post aus der ukrainischen Botschaft , mit Dankesreden und Beifallsschreiben, da könnte ich wetten ;)

    • dildoldi sagte:

      3. Mai 2016 um 6:52

      Na das sind ja grad die Richtigen ! Chodorkowskij – kriminell bis zum gehtnichtmehr, Kasparow – immer noch sauer, dass er nicht mehr Schachweltmeister ist und kein Denkmal von ihm in Moskau existiert. Warum keine Umfrage in den US Südstaaten zur Rassengleichberechtigung ? Wäre genauso relevant.

      MfG

      • Martina H sagte:

        3. Mai 2016 um 10:51

        Vermutlich relevanter. Kritik an den USA. Das ist unerwünscht. Im Gegensatz zu Propaganda gegen Rußland.

      • S. Tabus sagte:

        3. Mai 2016 um 14:26

        Kasparov war sehr lange Weltmeister und ist mit Sicherheit nicht sauer, es nicht mehr zu sein.
        Mir ist unklar, was den zu dieser kompromisslosen anti Putin Haltung antreibt. Da muss es irgendein persönliches Schlüsselerlebnis geben.

        • Nur ein Mensch sagte:

          4. Mai 2016 um 6:23

          Vielleicht hat er ja mal gegen Putin eine Partie verloren ?
          Möglicherweise hat auch V.Klitschko einmal gegen Putin verloren ? Dem Putin ist einfach alles zuzutrauen. Da sollte sich die Mainstreampresse mal dranheften.

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