Schlagwörter
Desinformation, Imperialismus, Kriegspropaganda, Propaganda, USA
Lawrence Wilkerson kämpfte für die US-Army in Vietnam, war nationaler Sicherheitsberater unter Reagan, Stabschef im US-Außenministerium unter Colin Powell und hat aufgrund dieser Vita beste Einblicke ins Zentrum des US-amerikanischen Imperiums.
Im Interview mit dem unabhängigen, transnationalen, südamerikanischen Sender TeleSur, zog Wilkerson im Dezember letzten Jahres eine vernichtende Bilanz und gab einen alarmierenden Ausblick für die von einem gigantischen militärisch-industriellen Komplex gesteuerte US-amerikanische Politik.
RT-Deutsch hat gestern eine deutsche Übersetzung des höchst informativen Interviews veröffentlicht und weil Lawrence Wilkerson nebenbei ganz unverblümt mit vielerlei Lügen und Propaganda aufräumt, wie sie tagtäglich auch von transatlantisch gesteuerten deutschen Mainstreammedien verbreitet werden, sei das Interview an dieser Stelle jedem ans Herz gelegt, der sich nicht dauerhaft für dumm verkaufen lassen möchte.
Verbrechen in Vietnam, Vernetzung der Medien mit dem Militär, die Lügen vor dem Irakkrieg, Afghanistan, Anthrax bis zu aktuellen Propagandalügen vom Giftgaseinsatz durch die syrische Regierung, Wilkerson gibt einen tiefen Einblick in ein Imperium, das er am Abgrund sieht.

Ich fand das Interview ein wenig mau … gerade nach Doks vollmundiger Werbung war ich doch eher enttaeuscht.
Da würde mich ja mal interessieren, was genau du erwartet hast. Wie viel deutlicher muss einer, der zu den Verantwortlichen zählt (wenn auch nicht in der allerersten Riege), denn werden?
OK, dann verrate mir doch mal, was Wilkerson hier so Weltbewegendes offenbart haben sollte. Vielleicht ist mir da ja was entgangen…
apropo mau …
Viele Themen, die in dem Interview angesprochen werden, sind dem „Gut Informierten“ vielleicht nicht neu. Doch bin ich der Meinung, dass es sehr wichtig sein kann, wer etwas und wie sagt.
So werden Verschwörungstheorien durch glaubwürdige Zeitzeugen bestätigt und die Theorie wird zur Gewissheit.
„Auf die Frage, wie diese Politik zu ändern wäre, sagt Wilkerson richtig, nur durch die Erhebung einer mächtigen Minderheit.“
Ist es nicht genau das, was die Plutokratie gerne hätte? Sich endlich aller Aufmüpfigen und Neider entledigen und dann in aller Ruhe ewig leben vom Ersparten.
Wäre doch wirklich verwunderlich, wenn nicht längst kräftig darauf hingearbeitet werden würde.
Und nachzulesen wie – besser: nachzuvollziehen – ist es auch schon. Da reichen die letzten achtzig Seiten bei Gary Shteyngarts „Super sad true love story“. Für die Fans von noch weniger Hoffnung: „die Freien“ von Willy Vlautin. Viel Spass beim Lesen, beide gibt es sogar übersetzt, auch in Amazonien.
Ein Imperium hat nie genug und Thomas Roth ejakuliert in den Tagesthemen vor laufender Kamera angesichts der Glückseligkeit durch Obamas Besuch in Hannover
Das Ende der DDR hat mich folgendes Gelehrt: hinterher will es niemand gewesen sein, ALLE waren plötzlich gegen das System und die alten Seilschaften haben sich ins neue Nest gezeckt – die Wendehälse. Deshalb: Namen merken! Dank Internet kann man ja heute leicht erkennen, wer sich dem System anbiedert – nur wir müssen das auch sichern, denn von den Arschlöchern, die uns heute an den Teufel verkaufen mit einem Lächeln auf den Lippen, darf es NIEMANDEM gelingen, hinterher wieder Fuss zu fassen.
Frau Dr. M. und Herr G sind doch die wirklich schönsten Beispiele. Jedem Ostdeutschen, der in der Wendezeit erwachsen war, fallen aus seinem Lebensumfeld genügend dieser Exemplare auf.
Und ja, das kann sich noch als sehr wertvolle Lebenserfahrung erweisen, genauso wertvoll wie die Zwei-System-Erfahrung.
!!!
Das Frau M. und Herr G. überhaupt in diese Positionen gelangen konnten, hat viel mit dem fehlenden Wissen von ehemals Westdeutschen um diese Zusammenhänge zu tun.
@Severa Snape
Wendehälse und Chamäleons sind weitverbreitete Arten, weil anpassungsfähig.
Apropos Obamas Besuch; Thilo Jung ist zu verdanken, dass es jetzt eine schöne Liste gibt, wo wir alle mal nachlesen können, von wem wir IN WAHRHEIT regiert werden:
http://www.jungundnaiv.de/2016/04/25/obama-dinner-mit-merkel-in-hannover-liste-der-anwesenden-wirtschaftsvertreter/
U. a. also ein gewisser Herr Fink, reichster Mann der Welt und welcher über BlackRock vermutlich die meisten anderen vertretenen Unternehmer gleich mit in der Tasche hat. Ein echtes Gruselkabinett, das das Imperium da steuert.
US-Oberst: Amerikaner brauchen Krieg zum Leben
http://de.sputniknews.com/politik/20150612/302745795.html
Ja, solange der „Krieg“ gegen Hochzeitsgesellschafte, Frauen, Kinder unf Behinderte geführt wird.
Soblad aber die Konfronration mit richtigen Männern und Gegnern droht ziehen sie den Schanz ein dies feigen Ratten und versuchen andere in den Krieg zu schicken!
Ja, solange der “Krieg” gegen Hochzeitsgesellschaften, Frauen, Kinder und Behinderte geführt wird.
Sobald aber die Konfrontation mit richtigen Männern und Gegnern droht ziehen sie den Schwanz ein diese feigen Ratten und versuchen andere in den Krieg zu schicken!
Das hat Tradition. Schon im Wk II haben die Amis und Briten die Nazis von den Russen niederringen lassen. Erst zum Ende sind sie in Deutschland einmarschiert
„Auszüge aus seinem Vortrag beim Think Tank „Centre for international Governance Innoation“ (CIGI) in Kanada im Oktober 2014″
Ach sry. Jetzt wo ich das Vorschaubild sehe: Es war schon im Melder.
Leicht-OT:
G.Soros, Faschist, Massenmörder und menschlicher Giftmüll steckt hinter der Massenmigration, die das Herz €uropas gerade zerstört.
Kein geringerer als William Engdahl, exil-Ami hat das herausgefunden
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/f-william-engdahl/wie-denkfabriken-mit-beziehungen-zur-nato-die-eu-fluechtlingspolitik-bestimmen.html
Naja, mittlerweile nichts wirklich Neues. Es ist auch nicht Soros allein. Aktuell wird das auch halbwegs gut von Wisnewski bei Jebsen erläutert. Die Orban-Rede die ich letztens mal im P-Melder gepostet habe lohnt diesbzgl. ebenfalls.
„Wilkerson gibt einen tiefen Einblick in ein Imperium, das er am Abgrund sieht.“
http://www.voltairenet.org/article189335.html
Danke für den Link,
Voltairenet ist eine meiner Stammquelle, aber den Artikel habe ich übersehen. Die Sache mit dem Wilkerson klingt ja ersteinmal toll, aber ich werde den Eindruck eines Limited Hangouts nicht los. Gerade seine Aussage, dass die Hintermänner dieses Corporate Fascism nicht erkennbar wäre, ist eine Lüge und Schutzbehauptung, wie an dem Artikel von Engdahl leicht zu erlesen ist. Egal, das Ding ist eine Bombe, mit der man den Schlafschafen ordentlich das Oberstübchen durchschütteln kann.
Genau den Eindruck mit dem „Limited Hangout“ hatte ich auch. Klingt alles toll, aber interessant ist immer drauf zu achten, was der Betreffende nicht sagt oder sogar verschleiert. Dass letztlich ein kleiner Teil der US-Finanzelite hinter all den Schweinereien steckt, dürfte weitgehend unstreitig sein, wobei natürlich die Details vage sind. Aber wie er zu sagen „man weiß leider nix wer das steuert“ ist schon – äh, interessant.
Eine mögliche Erklärung: Es ist auch den Globalisten klar, dass die USA inkl. Imperium kurz oder lang kollabieren werden. Darauf wird ja geradezu aktiv hingesteuert, man müsste schon blind sein um es nicht zu sehen. Genau das sagt er ja auch.
Vielleicht ist das ja Absicht? Bekanntermaßen ist „das Kapital“ nicht an Ländergrenzen gebunden und sch… überhaupt auf alles Nationale (das wird uns ja auch gerade eingebläut). Warum sollten sie also an den USA als Zentralmacht kleben? Ich habe ein paar interessante Ansätze gelesen, das der Niedergang der USA gerade aktiv vorbereitet wird und dies auch überall verkündet wird (siehe Wilkerson). Irgendwann wacht dann auch die Elite (gesteuert) auf und sagt „Hoppla, die USA haben ja diverse Verbrechen begangen und sind pleite – wir brauchen was neues – am besten was Internationales mit UNO und internationalem Recht und so“.
Was da dann rauskommt, ist als „New World Order“ oder NWO bekannt. Klingt heftig, ist aber vollkommen logisch. Und der Weg dahin ist der (ohnehin kommende) Niedergang der USA.
Dazu passt zB auch, dass etwa das Blatt/Webseite „Veteran’s Today“, die geradezu revolutionär aufklärerische Artikel bringen mit 9/11-Aufklärung etc. in Wahrheit von einer Gang betrieben wird, die tief in den US-Geheimdienst/Tiefer Staat-Komplex verstrickt sind. Lässt sich leicht nachrecherchieren.
PS: Und für die Durchführung des obigen Plans ist – wenn die gleichen Leute im „neuen System“ dann wieder die Fäden in der Hand halten wollen – die Verschleierung ihrer Rolle im jetzigen System essentiell. Und dazu passt Wilkersons seltsames/schwachsinniges „Ich habe keine Ahnung, wer im Hintergrund die Fäden zieht“. Jemand, der die Schwächen der USA derart schonungslos und intelligent zerlegt, kann nicht derart blind sein. Entweder hat er Angst (dann würde er den Rest aber auch nicht sagen), oder er verdeckt es absichtlich.
Wilkerson verdeckt nichts, im Gegenteil. Er sieht etwas tiefer. Wäre es lediglich „ein kleiner Teil der US-Finanzelite“, der „hinter all den Schweinereien steckt“, ließe sich das Problem auf systemkompatible Weise lösen. Aber die US-amerikanische Gesellschaft selbst ist das Problem, es steckt „in jedem Haus“, wie er formuliert. Deshalb sieht er in einer Revolution die einzige Möglichkeit, die Republik vor dem Untergang zu retten, auf den sie sonst unaufhaltsam zutreibt.
Es mag ja durchaus einen Hintergrund geben, in dem Leute sitzen, die Fäden ziehen. Das hilft aber nur und allenfalls dann, wenn man diese Leute aus dem Hintergrund herausholen, sie in den Vordergrund stellen und ihre Fäden untersuchen kann. Andernfalls ist der Verweis auf den Hintergrund eine Erklärung, die sich selbst aufhebt. Warum sollte Wilkerson sich mit so etwas aufhalten?
„ließe sich das Problem auf systemkompatible Weise lösen…“ sagst Du. Nein. Es ist (nicht nur meine Meinung) nicht so, dass da nur ein paar Spinner sitzen und querschießen. Der Punkt ist, dass die Strippenzieher(-Dynastien) über mindestens 70 jahre, eher mehr als hundert Jahre, das System so infiltriert haben, dass sie selbst es steuern. Wenn man sich allein zB damit befasst, wie vollkommen die CIA die US-Medien durchdrungen hat (alles top dokumentiert, zB Carl bernstein/Rolling Stone-Artikel), merkt man, dass hier etwas im Kern verfault ist. Dass auch die US-Gesellschaft in Gänze von diesem Prozess zersetzt wurde, ist mehr ein Nebeneffekt. Deswegen braucht man auch keine „Revolution“. Ohne Ziel bringen Revolutionen nur chaotische Zustände, aus denen diejenigen als neue Herrscher hervorgehen, die bereits vorher Durchblick und Plan hatten. Gefragt ist vielmehr eine Gruppe innerhalb der Elite, die die Machtpositionen von Vasallen der Strippenzieher säubert. Und zwar mit militärischen Kommandos.
Ich sehe ein, dass man dies nicht nachvollziehen können muss ;-)
„Es ist (nicht nur meine Meinung) nicht so, dass da nur ein paar Spinner sitzen und querschießen.“ – Eben. Und die Erklärung, da gebe es Strippenzieher, die das System steuern, ist selbst dann unzureichend, wenn sie zutrifft. Sie verschiebt das Problem lediglich. Es nimmt dann die Form „Unter welchen Bedingungen können diese Strippenzieher erfolgreich sein?“ an. Denn Leute, die an irgendwelchen Strippen ziehen, gibt es immer und überall.
Ganz konkret: Ohne den Puritanismus und den alttestamentarischen Auserwähltheitswahn könnte die US-amerikanische Gesellschaft nicht das sein, was sie heute ist. Wenn Wilkerson einen blinden Fleck hat, dann liegt er dort. Als Patriot mit entsprechender Sozialisation kann er nur schwer erkennen, wo sein imperialer Hase im Pfeffer liegt.
Wir wissen so manches über die Verbrechen der USA. Aber das aus berufenem Munde zu hören ist schon beeindruckend. Warum nur wird uns in der BRD so eine verlogene Darstellung dieses Unrechtsstaates präsentiert? Auf die Frage, wie diese Politik zu ändern wäre, sagt Wilkerson richtig, nur durch die Erhebung einer mächtigen Minderheit. Dem Imperium reicht niemals das Erreichte, es will immer mehr, „es hat nie genug“. Wilkerson hat offenbar von seinem Imperium genug, wenn er so offen dessen Verbrechen aufdeckt. Er sagt klar, es geht um die Macht über die Welt gegen Russlands weichen Bauch, die moslemischen Staaten, und den potentiellen Konkurrenten China.
Sicherlich eine interessante Unterredung. Mit einem der es wissen muss. Hochachtung für die Offenheit. Es bestätigt das, was wir alle wissen (die sich damit beschäftigen). Hoffentlich trägt es zur Erkenntnisgewinnung bei vielen vielen Anderen bei. Diese Psychopathen in USrael sind der Abschaum der Menschheit.
Die Hoffnung bleibt, dass die Wahrheit schneller durch das Net und von Mensch zu Mensch geht als die Lügen noch Gehör bekommen. Das ist unser gemeinsamer Kampf gegen die Vernichtung von allem wo für jeder (normale) Mensch individuell steht und eintritt. Vertraut man nur auf die vielleicht richtigen Gesetzmäßigkeiten
der Systeme, wird es zu spät sein. Die Psychos haben das auch erkannt und werden mit allen Mitteln IHR System erhalten wollen.
Interessant ist der Wikipedia-Eintrag über Wilkerson – gibt es nur in Englisch, Polnisch und Persisch, Letztere beiden verstehe ich leider nicht, aber der englische Eintrag zeigt, dass Wikipedia möglicherweise vor allem bei uns in Deutschland so problematisch ist, wie es ist. Bei uns würde in etwa das stehen:
Wilkerson verbreitet Verschwörungstheorien zum Irakkrieg und ist durch antiamerikanische Äußerungen gegenüber dem russischen Staatssender RT bekannt geworden.
Der englischsprachige Eintrag kommt aber durchaus neutral daher:
Wilkerson has criticized many aspects of the Iraq War, including his own preparation of Powell’s presentation to the UN.
[…]
Since his retirement from the public sector Wilkerson has on several occasions spoken out against what he perceives as the poor planning and execution of the Iraq War as well as the global politics leading up to and following it. In particular he has denounced the decision-making process of the Bush Administration and Vice President Dick Cheney’s and Secretary of Defense Donald Rumsfeld’s parts in it.
Und auch im Folgenden werden Wilkersons Äußerungen aufgeführt, etwa zu Folter oder Guantanamo. Eine Wertung durch Wikipedia findet nicht statt. Sowas machen offenbar dann doch eher unsere Rotznasen, und man fragt sich erst recht, wie sie dazu kommen und wodurch bzw. durch wen sie dazu animiert werden.
Übrigens gibt es zu Daniele Ganser, der ja diesbezüglich ein besonders bekanntes Opfer ist, einen englischen Eintrag. Dort steht:
He wrote his dissertation on secret armies run by NATO in Europe (e.g. see Operation Gladio) and has done research questioning the authenticity of the official US report on the September 11 attacks.
[…]
Ganser wrote… Ganser argues… Ganser calls into question…
Nochmal zum Vergleich die deutsche Wikipedia:
Ganser wurde mit seiner 2005 veröffentlichten Dissertation über „NATO-Geheimarmeen“ bekannt und veröffentlicht unter anderem Untersuchungen zum globalen Fördermaximum von Erdöl. Er greift Verschwörungstheorien zum 11. September 2001 auf und stellt sie als von Historikern zu prüfende Erklärungsansätze dar.
[…]
Laut dem Politikwissenschaftler Philip Davies fehlt Ganser Kenntnis… Der dänische Historiker Peer Henrik Hansen sieht Gansers Buch nicht als ernstzunehmende… Der Historiker Olav Riste kritisierte… Für den Historiker Charles G. Cogan gehört Gansers Buch…
Und so weiter. Der Unterschied ist offensichtlich. Englische Wikipedia: Fakten – der hat das und das gesagt, Punkt. Deutsche Wikipedia: Er hat Dinge gesagt, die nicht gut sind, und das belegen wir mit willkürlich ausgewählten „Zeugen“, die entsprechend schlecht über ihn reden. Denn der deutsche User ist ja womöglich zu blöd, selber zu erkennen, welch ein Scharlatan dieser Ganser ist. Da müssen wir entsprechend nachhelfen.
Ist doch verständlich, oder vielleicht nicht? Mit irgendetwas muss sich Wikipedia schließlich die für die Spendenabzugsfähigkeit erforderliche Gemeinnützigkeit beim deutschen Staat einschmeicheln.