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Luegenpresse.deZumindest ist es ein weiterer Beleg, dass die breite und wachsende Kritik an der »Lügenpresse« ihre Wirkung nicht verfehlt: Sächsische Journalisten haben ein Portal gestartet, auf dem sie über die erhobenen Vorwürfe jammern, zurückpöbeln, sich echauffieren oder auch unbeeindruckt geben.

Die Lügenpresse-Vorwürfe seien mittlerweile überall, im Fußball-Stadion, im Stadtgespräch, sogar im Familienkreis.

Meedia

Sogar ein BILD-Reporter, die unterste Gosse der käuflichen Dummschwätzer, Lügner, Kriegs- und Volksverhetzer, darf dort jammern, dass man bei BILD „Schmerz und Kritik gewohnt sei„. Was für ein Hohn!

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Bild anklicken, zum Vergrößern! (lügenpresse.de)

Wenn auf dem neuen Portal von dem einen gejammert wird, dass der Begriff „Lügenpresse jedes vernünftige Gespräch verhindere“, während schon im nächsten Beitrag (beide im obigen Bild links unten) die „Lügenpresse“-Rufer einmal mehr als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert werden, dann zeigt sich, dass die Fähigkeit zur Selbstreflektion nicht nur unterentwickelt, sondern schlicht und einfach nicht vorhanden ist.

Dass die Kritik aktuell am lautesten auf Pegida und anderen bürgerlich-konservativen Demos und Protestmärschen im Osten vorgetragen wird, hat einen guten Grund, denn die Staats- und Konzernmedien betreiben in der Migrationspolitik nicht nur massive Desinformation und Propaganda im Sinne der Regierung, sondern hetzen ihrerseits pauschalisierend und diffamierend gegen vermeintliche „Nazis“, „Verschwörungstheoretiker“ und „Neurechte“, die dort auf den Straßen gegen diese Politik unterwegs seien.

Die politische Agenda, mit der die Propagandisten unterwegs sind, beschreiben sie selbst ganz schamlos und unverblümt in einem Video von SPIEGEL TV. Ihre Berufsauffassung ist es eben nicht, die Leser objektiv und unvoreingenommen zu informieren, damit diese sich dann anhand ausgewogener Fakten eine eigene Meinung bilden können, sondern sie filtern Informationen nach eigenen Gutdünken und bilden sich ein, sie hätten das Recht oder gar die Pflicht, den Bürgern eine Meinung aufzudrängen.

Wir sind nicht dafür da, volksverhetzende Reden wiederzugeben!

Annette Binninger, Leiterin Ressort Politik/Wirtschaft SPIEGEL-Dresden

Doch, genau dafür seid ihr da! Nach dem Selbstverständnis der Möchtegernelite, die so gerne auf Bällen und hinter den Kulissen mit Politikern kuschelt, ist es aber eher ihre Aufgabe, Reden (wie die von Pirincci) zu verzerren, Aussagen aus dem Kontext zu reißen und ins Gegenteil zu verdrehen.

Wir sind daran interessiert, sozusagen, an dem Besten für die Region, in der wir hier arbeiten, in der unsere Leser praktisch leben. Dass es dieser Region gut geht. Und wir sind zu der Erkenntnis gekommen: Pegida trägt nicht dazu bei, dass es dieser Region gut geht.

Heinrich Löbbers, Sächsische Zeitung.

Es sind also nach der – unter Journalisten vermutlich weit verbreiteten – Ansicht des Herrn Löbbers nicht die Bürger, die selbst entscheiden, wann es ihnen und ihrer Region gut geht, sondern es sind so anmaßende wie oftmals inkompetente Schreiberlinge und Schwätzer in den Redaktionen von Staat und Konzernen, die sich einbilden, den Bürgern ihre Sichtweise überstülpen zu können. Das hat also ganz offensichtlich schon vom eigenen Ansatz her nichts mit aufklärerischem und unvoreingenommenem Journalismus zu tun, sondern ist ganz unverhohlene Agitation und Propaganda.

Der Chefredakteur der Sächsischen Zeitung, Uwe Vetterick, versucht die Zuschauer selbst dann noch in die Irre führen, wenn er sich anschickt, den Begriff der Lüge erklären zu wollen:

Lügen bedeutet: Ich kenne sehr wohl die Wahrheit, ich sage aber einem anderen ganz bewusst nicht die Wahrheit, sondern etwas anderes.

Mal abgesehen davon, dass es auch für diese vorsätzlichen Lügen nicht nur in Fragen der Migrationspolitik, sondern besonders in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik handfeste Beweise gibt, ist das, was er sagt, natürlich nicht die ganze Wahrheit, denn es ist auch eine Lüge, wenn ich die Wahrheit kenne und sie bewusst und mit politischem Vorsatz der Manipulation verschweige, denn in diesem Moment behauptet der Journalist wider besseren Wissens, dass es diesen oder jenen Fakt oder Sachverhalt gar nicht gibt, obwohl die Leser oder Konsumenten zurecht von ihm erwarten, dass er sie ausgewogen und unparteilich informiert.

Dieses vorsätzliche Verschweigen macht geschätzte 80%-90% der Desinformation und Propaganda aus, mit der Staats- und Konzernmedien die Bürger in die Irre führen. Rainer Mausfeld hat es in seinem Vortrag besonders deutlich herausgearbeitet, wie mit dieser Methode in Fragen der Außenpolitik die Welt komplett auf den Kopf gestellt wird und die gleiche Masche sehen wir in der Innenpolitik, wenn beispielsweise Straftaten von Migranten gezielt unter den Teppich gekehrt werden. Dass jene, die ohnehin einer massiven Zuwanderung ablehnend gegenüber stehen, in solchen Fällen Lügenpresse rufen, hat also Gründe und Berechtigung.

Es hat einen pikanten und entlarvenden Beigeschmack, wenn die Macher die Seite komplett in schwarz/weiß gehalten haben, um damit vorgeblich die Sichtweise der „Lügenpresse“-Schreier zu visualisieren. Gerade was PEGIDA angeht, ist es nämlich die Lügenpresse, die auch in dieser Frage bewusst und mit politischer Intention schwarz-weiß berichtet. Für sie sind – entgegen den Fakten, die selbst die EU veröffentlicht – alle Migranten „Flüchtlinge“ oder „Schutzsuchende“, während alle die gegen die Masseneinwanderung sind, als „Nazis“ oder „Neurechte“ diffamiert werden.