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und was bedeuten sie?
Übersetzung FritztheCatUnsere Werte – in der Regel „Europäische Werte“ bezeichnet – waren ein fester Bestandteil der Diskussionen in den 1990er Jahren.
Vor etwa 15 Jahren, als ich noch arbeitete, habe ich auf einer Konferenz eine Rede gehalten. Es ging um mein übliches Thema: Dass es eigentlich keine besonders gute Idee sei, Russland in einen Feind zu verwandeln. Während der folgenden Diskussion widersprach einer im Publikum (später habe ich herausgefunden, dass er ein hohes Tier im NATO Geheimdienstapparat war) und sagte, die Russen würden „unsere Werte nicht teilen“.„Unsere Werte“ – gewöhnlich als die „Europäischen Werte“ bezeichnet – waren ein fester Bestandteil der Diskussionen in den 1990er Jahren. Damals wurde die NATO voller Stolz eine Allianz gemeinsamer Werte genannt, „europäischer Werte“, um genau zu sein. (Auch heute noch, aber nicht mehr so laut) Ich kann mich erinnern, wie mich ein spanischer Eurokrat über diese Werte belehrt hat. (Stellen Sie sich das vor: ein Spanier, der unter Franco aufwuchs, glaubt, einem Kanadier etwas über Demokratie und Freiheit erzählen zu müssen. Das war eine arrogante Zeit.)
Ich fand das wirklich sehr lästig. Zum einen: Franco, Hitler, Marx, Engels, Mussolini, Robespierre, Napoleon, Quisling und so weiter waren alle Europäer. Jeder von ihnen war mit seinen Ideen und politischen Ansichten tief im europäischen Denken und Erfahrungen verwurzelt. Und ich bin mir sicher: wären nicht die Sowjets und die Angelsachsen gewesen – dann hätten die Eurokraten und ihre Hofschranzen die „europäischen Werte“ 1995 mit wesentlich mehr Leder, Springerstiefeln und gestrecktem Arm hochleben lassen. Haben etwa die Franzosen, die Spanier, die Belgier, die Dänen, die Holländer und die Italiener Europa von den Nazis befreit? Und es kommt hinzu, dass die NATO ein Militärbündnis war. Man hat sich gerne mit Salazar in Portugal verbündet, mit den Obristen in Griechenland und mit den verschiedenen Militärputschen in der Türkei. Man hat gezögert Franco zu schlucken, aber die USA hatten so viele Abkommen mit Spanien, dass eine formelle NATO-Mitgliedschaft nicht von Bedeutung war. Damals, als die NATO ein Verteidigungsbündnis war, waren der Immobilienmarkt und ein gemeinsamer Feind wichtiger als „Werte“. Trotzdem war es in den 90ern große Mode, die „gemeinsamen europäischen Werte“ herauszustellen.
Ich gebe zu, dass es nicht gänzlich ohne Bedeutung war. Mir gefiel dieses heilige Wort „Werte“ nicht, aber ich glaube, dass der Niedergang der UdSSR etwas ziemlich Wichtiges gezeigt hat. Entgegen den Befürchtung einiger Leute in den 70ern und 80ern, das anscheinend unnachgiebige Sowjetsystem würde über unser schlampiges Vorgehen triumphieren, war es das Sowjetsystem, das einstürzte. Das hat mir gezeigt, dass es nicht die „Werte“ waren – es war, weil der Westen etwas entdeckt hatte, und diese Entdeckung hieß Pluralismus. Vereinfacht gesagt: da niemand die Zukunft kennt, wird sich jenes System mit den meisten möglichen Lösungen durchsetzen. Denn die Antworten von heute sind nicht die Antworten für morgen. Wir beobachten das in der Natur: es gibt nicht nur eine Baumart, es gibt viele. Darum wird es immer Bäume geben. Demokratie ist politischer Pluralismus, die Meinungsfreiheit ist geistiger Pluralismus, und freie Märkte sind wirtschaftlicher Pluralismus. Das Sowjetsystem und das Nazisystem hatten für alle Fragen nur die eine große Antwort. Es funktionierte bis ein Problem aufkam, für das ihre große Antwort keine Antwort hatte. Ich denke, dass Putin das versteht, wenige im Westen verstehen das. Putin sagt: „Die Geschichte beweist, dass alle autoritären Regierungsformen vergänglich sind. Nur demokratische Systeme sind unvergänglich.“
Mir schien es, als könnte man daraus Schlussfolgerungen ziehen und etwas lernen. Man tat es aber nicht. Stattdessen haben wir die pharisäische und selbstgefällige Verherrlichung der „europäischen Werte“, die anscheinend vom Himmel auf unsere Köpfe darnieder kamen. Aber anscheinend nicht auf ihre Köpfe. Wir hatten sie – und sie hatten sie nicht. Und das war’s dann: entweder sie lernen von uns (wenn das überhaupt möglich ist), oder sie gehen unter.
Und zwei Jahrzehnte später: wo stehen wir jetzt? Anscheinend sieht es nicht so gut aus. Politische Parteien, die von der vorgeschriebenen Sichtweise abweichen, werden kurzum dämonisiert: Liest man über den Front National, dann heißt es „rechtsextrem“ und das nicht nur einmal! Da weiß man doch gleich, dass sie schlecht sind, mehr muss man gar nicht wissen. Man hält eine ganze Breitseite an Adjektiven vorrätig und verschießt sie auf jede Partei oder Person, die die bestehende Ordnung bedroht: Donald Trump ist „rassistisch“, „faschistisch“, „dumm“, „schwulenfeindlich“ und „gegen Frauen“. Die Meinungsfreiheit ist durch die Sprachregelung, durch Gesetze gegen Hassrede und politische Korrektheit stark eingeschränkt. Die Lauscher der Regierung sind überall. Der Drohnentod ist Routine. Was die Marktfreiheit anbelangt: es sieht so aus, als würde die Welt von und für finanzielle Taschenspieler regiert. Der Pluralismus nimmt ab und die gelobten „europäischen Werte“ sehen heute ganz schön zerfleddert aus.
Man sollte sich ein paar alte Europäer anhören, wo das hinführt:
Unsere triumphalen „Werte“ haben sich in Hybris verwandelt, den Erzeuger von Koros, und heute regiert uns Ate, die Verblendung.
Danach kommt Nemesis um Rache zu nehmen und das Gleichgewicht wieder herzustellen.


Mit den sog. “europäischen Werten” assoziiere ich spontan ein paar schöne Wortgebilde, wie etwa:
· “Demokratie” und “Menschenrechte”
· “Meinungsfreiheit” und “Pressefreiheit”
· “Diskriminierungsverbot”, “Geschlechtergerechtigkeit”, “Gleichstellungsgebot”
· “Toleranz”, “Multikulturalität”, “Antirassismus”
· “Ökologische Erneuerung”, “Energiewende” usw.
Abgesehen davon, dass hier ein paar wesentliche, wahrscheinlich die allerwesentlichsten Begriffe fehlen (z.B. Antimilitarismus und Pazifismus, Neutralität, Souveränität usw.), ist am Ende nur eines bedeutsam, nämlich wie diese glänzende Begrifflichkeit inhaltlich gefüllt und praktisch umgesetzt wird. Und da sieht es extremst düster aus!
Die meisten Wortgebilde entpuppen sich für den aufmerksamen Beobachter als pure Propagandainstrumente und ideologische Kampfvokabularien, mit denen all das diskreditiert werden soll, was den geopolitischen und ökonomischen Interessen der “westlichen Welt” im Wege steht. Es wird also genau das getan, was man sich angeblich selbst verbietet – zu diskriminieren und Intoleranz zu praktizieren. Demokratie und Menschenrechte gäbe es angeblich nur im Westen (so wird propagiert), die Meinungs- und Pressefreiheit wird de facto aber nur solange für gut und wichtig gehalten, wie das (“marktwirtschaftliche”) System und dessen ideologischer Überbau nicht infrage gestellt wird. In diesem Bereich führen vor allem die “konservativen Europäer” das Regiment.
Die verbleibenden “Werte” (Geschlechtergerechtigkeit, Antirassismus, Klimaschutz usw.) kennzeichnen dann das, was mit einem an Maß- und an Rücksichtslosigkeit kaum noch zu überbietenden Rigorismus durchgepeitscht und “institutionalisiert” wurde und wird. Das sind die “Werte”, die überwiegend mittels Umdeutung und Verdrehung von Wirklichkeit konstruiert wurden, die den Menschen eine Pseudorealität in die Köpfe hämmerte und eine Art neuem Faschismus legitimieren sollte. Hier geben nahezu ausschließlich die sog. “linken Europäer” den Ton an.
In dieser kompromisshaften Gemängelage kann dann jeder Politbürokrat ein Stück des Kuchens sein eigen nennen und ohne größere Gewissensbisse über die “europäischen Werte” schwadronieren.
Der Zauberlehrling, politisch umgemünzt und vorgetragen von Lothar Bölck aus der Kabarett-Sendung „Kanzleramt Pforte D“.
Soviel Gedanken zu diversen europäischen Werten. Wir können es auswendig und es ist ein gutes Gedächtnistraining:
Hat die Bundesdreiknopfleiste
sich mal wieder weg begeben
und so soll mit meinem Geiste
ich das Kanzleramt beleben.
Ihre hohlen Phrasen merkt ich
und den Brauch.
nicht mehr tuten, nur noch blasen,
sprechen wie bei Jauch.
Lalle, lalle, leere Worte,
dass am Orte Wortbrei fließe
und in vollem Redeschwalle
übers Volk sich hin ergieße.
So nun kommt ihr alten Phrasen,
müsst die Lumperei’n verhüllen,
denn das Stimmvieh soll brav grasen,
stets den Mächtigen zu Willen.
Was auf Beinen stehet,
stellt man auf den Kopf
und mit Floskeln blähet
man auf es wie ein Kropf
Lalle, lalle, leere Worte,
das am Orte Wortbrei fließe
und in vollem Redeschwalle
übers Volk sich in ergieße
Seht, die Phrasen sprudeln nieder
auf das Volk im raschen Flusse
und mit Blitzesschnelle wieder
kommen sie mit neuem Gusse
Doch von jeder Phrase,
die es schlucken soll,
hat das Volk die Nase
und die Schnauze voll
Stehe stehe, denn wir haben
eure Gaben voll bemessen.
Ach, jetzt merk ich, wehe, wehe
hab ich doch das Wort vergessen.
Ach das Wort, worauf am Ende
man die Phrase könnt ersticken,
doch die Phrase ist behende,
tut mit einer anderen f…….usionieren
Neue Floskeln, Blasen
kriechen aus dem Loch.
Ja, der Schoß für Phrasen
er ist fruchtbar noch.
Nein nicht länger will ich’s lassen
will sie schassen, das ist Tücke
Ach jetzt wird mir bang und bänger,
längst hab ich die Phrasen dicke.
Euch gedrosch´ne Phrasen
keiner hören will.
Ihr bringt uns zum Rasen
seid doch endlich still.
Wollt ihr ständig weiter lügen?
Will euch kriegen, will euch halten
will euch tot oder lebendig
mit der scharfen Zunge spalten.
Seht, seht, jetzt tönen sie noch schriller
wie ich Euch das Wort abschneide,
gleich treff ich als Phrasenkiller
mitten euch ins Eingeweide.
Wahrlich brav getroffen,
seht sie sind entzwei
und nun kann ich hoffen
und ich atme frei.
Wehe wehe, beide Teile steh’n in Eile
schon als Knechte silbenreich
in voller Höhe
winden sich zum Wortgeflechte.
und sie wollen noch und nöcher
die Gedanken uns verdrehen
Schwachsinn ins Gehirn uns löchern
Angie Merkel hör´mein Fleh´n!
Schön, da kommt die Floskel-Base,
ach, die Not ist groß!
„nein, es ist die Phrase
A l t e r n a t i v l o s“
In die Ecke,, Phrase, Phrase
in Extase, das ist Tutti,
bring euch nur zu ihrem Zwecke ganz
allein die Phrasenmutti!
Nicht 100 % Original, ein paar Kleinigkeiten haben wir verändert
Was sind nun die hochgelobten und hochgehaltenen westlichen Werte?
Unvollständig aber zu-treffend…
1) Gier
2) Geiz
3) Denunziantentum
4) Nazismus
5) Narzissmus
6) Steuerhinterziehung
7) Lug und Trug überall
8) Korruption
9) Korrumption
10) Ungerechtigkeit
11) Verkommenheit
11) Willkür über alle Maßen
12) Heuchelei weit über die Ekelgrenze hinaus
und noch so ein paar hundert feine Eigenschaften die sich in der westlichen Wertegemeinschaft manifestiert haben.
Ich glaube langsam Zeit für die Losung: Es gibt nichts mehr zu retten – rette sich wer kann.
„Unsere Moral möchte ich nicht haben.“ (Hagen Rether)
Wenn der Autor Marx mit Hitler vergleicht. Das Deutsche Faschisten Regime mit dem Sowjetsystem gleichsetzt. Dann ist das dumpfe CIA Rhetorik, die kein Mensch braucht.
Ja die MSM bzw. die westlichen superreichen Schmarotzer reden gerne von Pluralismus. Die Welt verzichtet sicher gerne auf die Pluralität der kriegsführenden Milliardäre und Multimillionäre.
Europäische Werte ? Der stolze Deutsche hetzt doch jetzt schon wieder gegen die faulen Griechen, über die Ittakas / Spagettifresser, über die miesen Käsköppe (Niederländer), die schwulen Engländer mit den Pferdeköppen, die diebischen Pollacken, die Dänen in Schleswig Hollstein, die hinterlistigen Schweizer, den französischen Erbfeind …
Die Werte der Sieger sind immer die guten, richtigen. Und in den Neunzigern haben sich fast alle im Westen als solche gefühlt.
Und woher hat der Autor bloss dieses dümmliche Putin-Zitat? Kommt offensichtlich öfters vor, dass der russische Präsident falsch informiert wird.
Europäische Werte sind das was die USA sagen. Punkt.
Aber die überhaupt keine Werte haben, das sind die meisten Deutschen, mit ihren arroganten gelaber, das Europa in den Abgrund nihmt.
Nehmt doch alle Flüchtinge bei euch auf, ihr gutmütigen Menschen und lasst und anderen in ruhe. Ist doch ein guter Vorschlag.
Flugzeuge direkt in Syrien, Irak, Lybien, Marokko, Algerien, Tunesien, ganz Afrika und Asien, wo ist das Problem.
Langsam platzt jedem in Europa der Kragen, mit der kriechenden Merkel.
Ihr seit das Ebenbild von Merkel. Nichts positives kommt.
Eure feigheit und elendige Arroganz, kotzt mich und nicht nur mich, nur an.
Wer seit ihr??? Und von wem habt ihr die befugnis über ganz Europa zu entscheiden.
Betet doch den Mohamem, aber alle andere Europäer lehnen ab.
Was für ein Volk der Jasager.
Zwei mal habt ihr Europa in den Abgrund geführt, aber alle guten Dinge sind Drei??
Der Hass der Europäer ist euch gewiss, schreibe rigorose Worte, aber es ist nicht mehr auszuhalten, diese Verlogenheit.
He, nun beruhige dich mal!
Wieso pauschalisierst du so?
Das ist doch etwas, was du zurecht ablehnst, wenn es um Griechen geht.
Leider sind die Deutschen kein so einheitliches Volk, wie man von außen mglw. den Eindruck hat. Und es gibt eine sehr effektive Propaganda, die die Bürger gegeneinander ausspielt und aufeinander hetzt.
Bei Gesprächen mit jüngeren Menschen bin ich oft über die riesige Unwissenheit und Gedankenlosigkeit nur noch entsetzt.
Viele Menschen hier haben keine Stimme, sie haben kleine Möglichkeit mit ihren berechtigten Anliegen zu Wort zu kommen, denn für viele sind Pegida und Co oder die AfD eben keine Alternative.
@ Anonym „Bei Gesprächen mit jüngeren Menschen bin ich oft über die riesige Unwissenheit und Gedankenlosigkeit nur noch entsetzt.“
Dem kann ich nur beipflichten als fast 80 jährige.
Ich frage mich also, wozu die jungen Menschen ihren Computer nutzen.!!??
Guter Beitrag. Es waren und sind die feigen Deutschen die aggressivst und rassistisch auf die mutigen Griechen reagiert haben. Es sind die unterwürfigen Deutschen, die sich ein Griechenland in Elend – ohne Nahrung, ohne Renten / Lohn, ohne Ärzte, ohne Hoffnung – wünschen.
Warum ? In der Psychologie weiss man, dass der unterdrückte Feigling niemanden mehr hasst als den Mutigen, der sich gegen Unterdrückung wehrt.
Varianten
a) Wenn die Mutigen den Kampf gewinnen, können die Feigen nicht mehr in den Spiegel gucken.
b) Wenn die Mutigen verlieren, haben die Feiglinge exzessive Schadenfreude und sehen sich bestätigt. Die Deutschen haben ja auch riesige Schadenfreude, wenn im Nachmittagsfernsehen ein Hartz4 Empfänger von einem Sozialdetektiv überlistet wird. Erst Recht, wenn dieser Hartz4 ler noch von einer Mannschaft Polizisten gefesselt, getreten und geknebelt wird.
Übrigens sind Deutsche Intellektuelle oft noch schlimmer, als der Bildzeitungs Mob.
Es ist immer falsch, vorschnell zu pauschalisieren, auch wenn ich weiß, wie schnell einem Vorurteile rausrutschen können. Letztlich ist dies aber fast immer der grade auch durch Propaganda geschürten eigenen Ohnmacht und Ausweglosigkeit gegenüber den Strukturen, in denen man eingebettet ist, geschuldet. In den seltensten Fällen beruht es auf wirklicher Antipathie und Abwertung. Gräbt man nämlich ein bischen tiefer, erkennt man, dass die Probleme der Gesellschaften und einzelne Schicksale keine nationalen Grenzen kennen; sie sind fast überall gleich und basieren auf dem gleichen ausbeuterischen Modell der ungleichen Wohlstandsverteilung. Da steckt der portugiesische Rentner, der griechische Student oder die irische Familie plötzlich im gleichen Loch wie der deutsche Rentner, Student bzw. die deutsche Familie. Jedenfalls ist mit der pauschalen Abqualifizierung von Völkern und Nationen die Rechnung der Eliten aufgegangen: Hass zu streuen und Europa zu spalten, was unweigerlich zu seiner politischen, sozialen und ökonomischen Unbedeutenheit führt. So etwas freut die Wallstreet oder das Pentagon – mich aber ganz und gar nicht.
Ich hingegen plädiere für eine friedliche Koexistenz der Länder und ihrer Kulturen, so dass man voneinander lernen und neugierig aufeinander bleiben kann – ganz besonders im Bezug auf die beiden jüngsten ausgeschlachteten Beispiele Griechenland resp. PIGS-Staaten und Russland. Hier wurde und wird leider dermassen viel Bullshit verbreitet, dass man das Gefühl bekommt, dass sich die Eliten aus Hochfinanz und Multiunternehmen sich einen Spaß daraus machen, uns zu verarschen.
Dem versuche ich einen Riegel vorzuschieben, in dem ich zwielichtige Unternehmen so gut es geht meide, meine Finanzen selber verwalte und vermehrt auf Autonomie setze – ohne diese gequirlte Expertenscheisse.
@kostas
Du bist Grieche oder ein Troll, ein haßerfüllter hetzender NATO-Troll.
Im ersten Fall kann ich deine Ansicht gut verstehen. Laß dir aber sagen das die Mehrheit der Deutschen die Politik von Angela ziemlich kritisch sehen, nicht nur bei ihrer Griechenland- sondern auch bei den restlichen Politikfeldern.
Johann Gottfried Herder, ein „Illuminatenpriester“, der sich, wie wir, viel und meist kritisch mit Mythen, Sagen, Fabeln, Legenden und Wundern beschäftigte, meinte europäische, etwa griechische „Werte“ wie die Beherrschung der Begierden durch Vernunft und Besonnenheit (Sophrosyne), bei der oben erwähnten Nemesis zu erkennen (vgl. etwa besonders Herder, Zerstreute Blätter, Zweite Sammlung, 1786; siehe auch Rudolf Haym, Herder, Band Zwei, 1885 (Aufbau Verlag 1958, Seite 361f.):
„Keine Nation der Erde scheint ihm [Herder] ‚den feinen Umriß in der Gestalt und Kunst des Lebens so klar ausgedrückt zu haben‘ wie die Griechen, wenn gleich innerhalb des beschränkten Horizonts dieses Lebens, ’so daß ich es‘, fügt er hinzu, ‚jederzeit als einen wahren Verlust für die Menschheit ansehen müßte, wenn ihre Philosophie und Symbolik, ihre Dichtkunst und Sprache von der Erde vertrieben und insonderheit von den Augen der Jugend verbannt würde: denn ich sehe nicht, womit sie zu ersetzen wäre‘. […] ‚Es scheint, daß wir diesen sanften Umriß eines menschlichen Daseins ziemlich aus den Augen verloren haben, indem wir, statt dieser Schranken (unserer Natur und unsrer Kräfte), so gern das Unendliche im Sinn haben und glauben, daß die Vorsehung immer nur dazu mit uns beschäftigt sein müsse, um uns aus unsern Grenzen zu rücken, unsre Schranken unendlich zu erweitern und uns die Ewigkeit in der Zeit, d. i. den Ozean in der Nußschale zu genießen zu geben.‘ […] Zur Leitung des eigenen Lebens, zur Beurteilung des allgemeinen Geschichtsverlaufs soll uns die Idee der Nemesis dienen. […] Auch die wahre Kritik soll, wie er in der Kalligone sagt, der ‚edleren Nemesis‘ dienen.“
Die Dissertation Herder und das klassische Weimar (Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main 1988, Seite101) von Christoph Fasel zeigt (anhand von dort aufgeführten Belegen), dass sich Herders Anschauungen in der Nähe zum (englischen) Liberalismus sowie des sich entwickelnden Utilitarismus und des britischen Empirismus verstehen lassen:
„Herders Interpretation der Göttin ‚des Maßes und des Einhalts‘ [Nemesis], der er das Glücksrad nimmt [..], um sie ihre ausgleichende Gerechtigkeit quasi empirisch nachprüfbar vollziehen zu lassen, verweist in ihrem Maß-System auf die Versuche des Utilitarismus, eudämonistische Glückszuteilungskriterien auf mathematischer Basis zu entwickeln [..].“
Ergänzende Bemerkungen: Herder, mit Lessing wesentlich an der Herausarbeitung des Humanitätsbegriffs beteiligt, erkannte die mythologische Kunstgestalt Nemesis, deren Attribute beispielsweise die Zügel, das Maß, ein Zweig in der Hand und auch das Glücksrad sind, als personifiziertes „Zuteilen“ von Strafe, aber, ganz entscheind für Herders Sicht, auch für das Zuteilen von Lohn. Nemesis, die den Beinamen Adrastea trägt (Adrastea war auch der Titel der letzten Zeitschrift, die Herder, „das kritische Einhorn“, veröffentlichte), nimmt bei Herder eine derart wichtige Rolle ein, dass ihr Name teillweise — zum Beispiel im Dritten Teil von Herders Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit (bereits mehrfach von mir in der Propagandaschau zitiert), oder im „Spinozabüchlein“, oder im Aufsatz Vom Wissen und Nichtwissen der Zukunft sowie in der „Horenabhandlung“ — austauschbar mit dem Begriff der Humanität ist!
In den achtziger Jahren, gerade als Herder in den Illuminatenorden aufgenommen worden war, wurde er von diesem — augenscheinlich auch illuministischen — Symbol, der „Dienerin des Schicksals“, besonders mächtig ergriffen, und er schrieb mehrere Schriften zu ihrem Gedenken; über die, die zwar ernst, aber schön und wohltätig „ungesehen immer die Erde durchwandert, die Taten aufzeichnet, um das Gute zu vergelten, das Böse zu strafen“. Zum Beispiel von Herders Aufsatz Nemesis ein lehrendes Sinnbild (Erstdruck 1796) war Friedrich Schiller, so bei seinem Aufsatz über Anmut und Würde, stark beeinflusst worden (Vgl. Schillers Briefwechsel mit Christian Gottfried Körner — wobei insbesondere der Letztere möglicherweise dem Orden der Illuminaten angehörte).
Die Unheil stiftende, ebenfalls oben erwähnte Göttin Ate, die Personifikation der Schuld, steht den rachsüchtigen Furien nahe, aber sei — laut Herder — nicht mit ihr oder den Erinnyen zu verwechseln. Nemesis sei verwandt, aber nicht identisch mit der Dike und Tyche.
~ ~ ~
Übrigens sinnierte Herder in der Adrastea (= Nemesis) in einem Kapitel mit einem Gespräch über Peter den Großen:
„E: Siehe die Weltkarte an: Wohin gehört Rußland? zu Europa oder zu Asien?
D: Zu beiden. Dem größten Erdstrich nach zwar zu Asien; sein Herz aber liegt in Europa.“
„eudämonistische Glückszuteilungskriterien auf mathematischer Basis“ – das kann ja nur von einem kommen, der Fasel heißt.
Das musste ich auch — dabei — denken! „Quasi“ ist an der Stelle oben auch nicht schlecht — aber ich hielt den Satz für zitierbar, weil er kurz und bedeutungsschwanger ist. Fasel greift das Nemesis-Maß-Thema in seiner Dissertation häufiger auf und bezieht sich hier in der entsprechenden Fußnote zu deinem Zitat auf Eugen Kühnemann; zumindest die angesprochenen Begriffe „Glück“ und „Zuteilung“ kommen in diesen Zusammenhängen wiederum von dem Theologen Herder; und zum Beispiel Spinoza (siehe oben) wollte, ähnlich wie Herder, auch mit Geometrie (und Mathe) seinem Gott nahekommen (Zufälligerweise hatte ich andernorts auch schon mal etwas in einen Kommentar der „Propagandaschau“ zum bekannten, angeblichen Anti-Illuminatenblatt „Eudämonia“ geschrieben.).
~ ~ ~
Folgende Fakten erhellen einige Hinter- und Abgründe: Fasel leitete auch mal die Henri-Nannen-Schule für Journalismus in Hamburg und schrieb mehrere Lehrbücher zum Journalismus — daneben auch ein Buch zusammen mit dem Vor- bzw. Nachwort von Thomas Gottschalk und Michelle Hunziker; er arbeitete für „Bild“ und „Stern“; 2006 bis 2012 war er Professor für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw.
Dieser Begriff „Europäische Werte“ ist meiner Auffassung nach eine Wortschöpfung aus Propagandabteilung.Kein Mensch benutzt und redet so dermaßen dämlich und geschwollen daher.Ein wahrer Wert muss vorgelebt werden.Es nutzt rein gar nichts vermeintliche Werte in theoretischen Wortspielen zu verpacken.Dann ist er bereits tot,der Wert.Es ist das Wunschdenken von Bürokraten und Theoretikern.Man sieht es doch an kleinen Kindern.Egal was man ihn beibringen will,ihnen erklärt oder
sie belehren möchte nutzt in der Regel Null Komma Null.Sie machen doch einfach nur nach was „der große“ ihnen vorgemacht hat.Das hat einen ganz pragmatischen
Grund,denke ich,und ist keineswegs eine Theorie.Dieser Prozess wurde
und kann niemals angehalten werden;mit den entsprechechenden Konsequenzen
für die Gegenwart versteht sich.Auf Europa bezogen würde das bedEUten,
dass wenn „die da oben“ keine Verantwortung wahrnehmen und vorleben wollen,
dann schreiben sie ihre kühnsten Wünsche und Vorstellungen nur noch auf Papier auf.Diese bemalten Zettel sind dann das,an denen sich die Mehrheit orientieren
soll und zu orientieren hat.Im Wort Gottes hört sich dieses geistlose Verordnen
von Verhalten und Vorschriften (in 2. Kor. 3,6) so an:
„Der Buchstabe tötet,aber der Geist macht lebendig“
Fällt DAS eventuell unter “ (EU) -europäische Werte“?:
„Enthüllt: Britische Militärfirma heuerte Ex-Kindersoldaten aus Sierra Leone für Irak-Einsätze an
Ehemalige Kindersoldaten aus Sierra Leone wurden durch eine private britische Militärfirma beschäftigt, um die Sicherheit US-amerikanischer Stützpunkte im Irak zu gewährleisten. Eine dänische Dokumentation enthüllt nun, dass ein 2.500 Mann starkes Kontingent für diese Aufgabe angeheuert wurde. Angesprochen auf den Einsatz von Ex-Kindersoldaten antwortete der Chef des Söldnerunternehmens: „Es tut mir leid, aber das einzige, das wir uns derzeit leisten können, sind Afrikaner.“
….
„Eines der einzigen Kriterien, auf die Aegis wert gelegt hatte, war die strikte Einhaltung der körperlichen und gesundheitlichen Anforderungen.
(Antwort)Ellery:
„In dem Moment, in dem sie [die Rekrutierungsagenten] anfangen, uns Leute zu schicken, die auf einem Auge blind sind oder Aids haben, war es das. Vertrag gekündigt. […] Diese Art von Dingen, sind große Probleme in Afrika, auch wenn es sarkastisch klingen mag. Man will ja nicht, dass die Leute sterben, weil sie Aids oder dergleichen haben, nachdem man ihnen eine teure Ausbildung ermöglicht hat.“
https://deutsch.rt.com/international/37865-britische-militarfirma-heuerte-ex-kindersoldaten/
"........Genau deswegen ist die Herrschaft des Volkes (griech. “Demokratie”) der einzig sinnvolle Wert aber eigentlich vielmehr eine Machtfrage..........."Zu Zeiten der Griechen war „das Volk“ der primitive Pöbel und dummerweise ist das heute noch genauso und wird auch immer so sein. Wahre Volksherrschaft bedeutet also immer die Herrschaft der Dummen (Mehrheit) und dazu ist es ja bereits auch längst beinahe gekommen.
Sogenannte wirkliche „Demokratie“ ist also von allen Herrschaftsformen (die das Massenschaf ja sozusagen zwingend & überhaupt als wohl unausrottbares Faktum zu benötigen scheint) auf jeden Fall die schlechteste Form der gesellschaftlichen Organisation.
Und jetzt kommt die „gute“ Nachricht: Wir haben zum Glück auch keine Demokratie. Die medialen Wahrheitsverkünder im Dienste der herrschenden Hintertanen lenken die Massen schließlich. Was soll man eigentlich gegen die kollektive selbstverschuldete Unmündigkeit haben? Denkt JEDER tatsächlich nur an sich selbst, ist immer an ALLE ausreichend gedacht ………..
Mich würde schon interessieren wieviele Menschen in Deutschland in den letzten zehn Jahren außer Geisteswissenschaftler z.B. Goethes Faust gelesen haben oder etwas von Heinrich Heine. Natürlich würde mich auch interessieren wieviele gut integrierte junge Muslime jemals etwas von Lessing, Schiller oder Goethe gehört oder gelesen haben. Ich glaube das ist eine gute Basis um über Europäische Werte zu sprechen: wie sieht es mit unseren kulturellen Werten aus? Wie sieht es mit unserer deutschen oder vielmehr mitteleuropäischen Kultur aus? Was ist von ihr noch übrig geblieben?
Ich bin der Meinung, dass jeder nach seiner Fasson selig werden sollte. Das postulierte schon Friedrich der Große von Preußen. Soeben sah ich einen Film über Nordkorea. Ständig las man in der rechten oberen Ecke: „Bedrohung Nordkoea“
Aus dem ganzen Film war nirgendwo eine Bedrohung zu erkennen, nur die Angst der Menschen vor den USA, Japan und Südkorea, die ja wirklich ständig dieses kleine Land provozieren. Alle Leute waren gut und sauber gekleidet. Trotz aller Suche wurden offenbar keine Bettler, Obdachlosen, Elendsviertel und Räuber gefunden. Aber zu jeder Filmsequenz gab es die Erwähnung von Folterlagern, fehlender Freiheit und Indoktrination. Warum dürfen die Menschen nicht leben wie SIE wollen? Warum muss alles über den westlicheh Kamm geschoren werden? Die koreanische Chuche-Ideologie ist nicht anders als das Christentum mit Heiligenverehrung und unbedigtem Glauben an einen Gott. Lasst ihnen doch ihren Glauben! Wenn die Menschen vor allem im Westen Europas einander mehr Respekt entgegengebracht hätten, gäbe es nicht soviel Elend auf der Welt, wären nicht ganze Völker ausgerottet worden, blühende Kulturen zerstört und die Welt in Krieg und Chaos gestürzt worden.
Danke an Patrick Armstrong für seinen Beitrag.
Wenn es Nordkorea nicht gäbe, würde Washington es erfinden. Da viele Menschen die Gräuelpropaganda über Russland anfangen zu hinterfragen, ist NK der perfekte „böse schwarze Mann“ oder engl. Bogeyman. Da es niemand überprüfen kann (wer will schon nach NK?), kann man das hübsch als Propagandabild immer wieder hervorkramen:
„Wie, Du meinst mit deinen 350 Euro Hartz IV gehts Dir schlecht? Ha, in Nordkorea wärst du im Arbeitslager! Und jetzt halt die Fresse und guck weiter RTL!“
Etc. …und für die „Intellektuellen“: Da solls auch keine Meinungsfreiheit geben (kicher…) Na gut, auch dieses Märchen nutzt sich durch die nordkoreanischen Zustände unter unserer geliebten Führerin langsam ab…
„Wenn es Nordkorea nicht gäbe, würde Washington es erfinden.“
Washington hat es erfunden!
Tja, Punkt für Dich ;-)
Deshalb soll und muss der ISLAM auch unbedingt zu Deutschland gehören. Hier muss Deutschland unbedingt mit guten Beispiel voran!
FDGO = Europäische Werte = XYZ blabla etc = „Es muß demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“ (Walter Ulbricht)
Ups, das sollte die Antwort auf den Kommentar gaaanz unten sein (FDGO = BRD-Propagandasprech für „freiheitlich demokratische Grundordnung“)
Man braucht doch nur nach Griechenland sehen , was mit „unseren Werten“ passiert ist , sie wurden den Banken-Raubtieren geopfert. Man braucht doch nur in die Ukraine sehen , was mit „unseren Werten“ passiert ist , sie wurde für Antirussische Propaganda den Rechtsextremen geopfert. Wenn man „unsere Werte“ nicht ständig für den Interessen Weniger opfern würde , dann gäbe es auch keine nationalistischen Probleme in Europa. Schauen wir doch genau hin , wohin uns dieses Europa geführt hat, steigender Nationalismus von Schottland bis quer runter nach Griechenland, das kommt nicht aus heiteren Himmel , wie uns manche glauben machen wollen !
Das zeigt offensichtlich, dass DAS die westlichen = unsere Werte sind!
Der Nationalismus ist nur die Scholle, auf die sich die ihrer Identität Beraubten flüchten. Die Menschen haben es satt vom Hegemon gesteuert zu werden.
Nichts Neues unter der Sonne.
Die Felsenburger (Johann Gottfried Schnabel – 1692/1750) sind weder ihrer Insel treu, denn sie trachten nach allen Vorteilen Europas, die für sie wichtig sind, noch sind sie Europa treu, denn sobald sie haben, was sie wollen, ziehen sie sich zurück; und auf ähnliche Weise ist Leibniz‘ idealer Untertan weder dem Bereich des Öffentlichen treu, denn dieser hat für ihn nur als inwendige Mo¬difikation seines unversehrbaren Ichs Realität, noch besitzt er auf der anderen Seite das innere Leben eines besonderen Individuums, denn er erkennt keine Disharmonie zwischen sich und der allgemeinen Ordnung an.
(Nicholas Boyle; Goethe 1749-1790/ Band I. Der Dichter in seiner Zeit/Seite 32)
BEWERTE SELBST!
„Europäische Werte“ ist nur eine Phrase und nichts real existierendes. Ziel ist es, Menschen eine Identifikations-Fläche zu geben. Dafür lohne es sich dann, bla bla bla, „Verantwortung übernehmen“ = Krieg führen für bla bla bla.
Mein Wertemaßstab ist ganz einfach: Er besteht darin, daß ich Dinge selber bewerte und damit weder Denken noch Entscheiden irgendwelchen Möchtergern-Wichtigtuern überlasse. Genau deswegen ist die Herrschaft des Volkes (griech. „Demokratie“) der einzig sinnvolle Wert aber eigentlich vielmehr eine Machtfrage. Ja genau diesen „Wert“ treten selbsternannte Möchtegern-Elitennetzwerke mit Füßen, wenn sie uns durch ständiges Wiederholen versuchen, IHRE „Werte“ einzuprogrammieren.
Diese Propagandaphrasen haben nur einen Wert: Am Ausmaß ihrer Verwendung („Westliche Wertegemeinschaft“, „Internationale Gemeinschaft“ = Nato, „Fassbombe“, „Verschwörungstheoretiker“ = Ketzer, …, … ) kann man erkennen, wie sehr ein Medium gleichgeschaltet wurde.
Solange die Eigentumsordnung (der Ausschluss vieler von fast allem oder vielem) unser eigentliches Wertesystem ausmacht, solange wird es immer wieder Robin Hoods geben. Da bleiben alle anderen Werte einfach nachrangig. Da bin und bleibe ich Pessimist
Siehe neues aus der Anstalt:
Es gibt ja tatsächlich Werte genug, und meist sind diese universal gültig, in unserem plutokratischen Neusprech ist von diesen Werten natürlich nicht die Rede, hier bedeuten sie nur eines: Heuchelei!
was sollen den bitteschön europäische werte sein.
medien/poitik führen dabei zu allererst die sogenannte „freie meinungsäusserung“ an.
der unterschied ist kaum wahrnehmbar.
in autokratischen staaten werden die menschen die gegen die ungerechtigkeiten der eliten demonstrieren weggesperrt und nichts ändert sich.
in demokratischen staaten darf(mittlerweile durfte) jeder bürger seine kritik frei äussern ohne dafür ins zuchthaus zu gelangen.
und nichts ändert sich!!!
der einzige unterschied,wir dürfen die „schnauze aufreissen“
merkel und fassallen für all das beleidigen,runtermachen anprangern wie auch immer wir wollen.
nur das prallt an unseren „volksvertretern“völlig ab.
diese „lasst die da unten doch ruhig krakeelen,am ende machen wir doch was wir wollen.“
und die bestrafung für offene majestätsbeleidigung erfolgt nie direkt.
man will der bevölkerung die demokratiesimulation…ihre traumwelt,die immer mehr zu bröckeln beginnt nicht zerstören.
die bestrafung der kritiker erfolgt später.
hinter verschlossenen türen,wenn man die vernichtung der existenzgrundlage und die zerstörung des rufs nicht mehr mit der einst ausgesprochenen kritik in zusammenhang bringt .
jeder der systemmarionetten kennt die wahrheit.
freiheit,demokratie existiert nur für das oberste promill westlicher demokratiesimulationen.
der rest lebt in einem gigantischen selbstbetrug.
„in demokratischen staaten darf(mittlerweile durfte) jeder bürger seine kritik frei äussern ohne dafür ins zuchthaus zu gelangen.“ haha, glaubst du das wirklich?
Dann bitte lies die Bücher von Heinrich Hannover „Die Republik vor Gericht“ u.a. über die Kommunistenverfolgung in der BRD in den 50er bis 70er Jahren. Man muss hinzufügen und bis heute (DDR, „Stasi“ u.a.) Ebenfalls empfehlenswert: Rolf Gössner „Die vergessenen Justízopfer des Kalten Krieges“ oder Thomas Darnstädt „Der globale Polizeistaat“. Auch interessant die Bücher von John Grisham über die „demokratische“ USA.
Kleiner Rat, intensives Studium der Geschichte und Politik.
Den allermeisten ist wohl nicht klar, dass der Begriff „Werte“ nicht wirklich abstrakt gemeint ist. Wenn man sich nämlich die Ergebnisse der Durchsetzung der „europäischen Werte“ ansieht ( so nebenbei : gibts auch ostasiatische oder polynesische Werte ?), so stellt man fest, dass offenbar die Werte in Heller und Pfennig, Euro, Pfund,Kronen jedweder Art auf den Konten, in den Schatullen derjenigen gemeint sein dürften, die davon ( den Werten ) am lautesten schwadronierten.
MfG
„Der Pluralismus nimmt ab und die gelobten „europäischen Werte“ sehen heute ganz schön zerfleddert aus.“
Das ist nicht ganz richtig!
Der Pluralismus für „Brot und Spiele“ is ungebrochen, z.T. weiter zunehmend.
Heute gibt es mehr X-Box-Spiele als philosophische Bücher verfaßt wurden, oder Gedichtbände. Fußball europaweit und weiter. Bananen und Avocado satt.
Aber bei den Werten hapert es wie eh und je, nur die Daumenschrauben werden täglich weiter angezogen.
Sklaverei, Menschen- und Organhandel, Bandenkriminalität und strukturierte Korruption, gläsernde Bürger, Mehrklassen(kasten)systeme in Justiz, Medizin u.v.a.
Nicht zu reden von Staatsterrorismus, Angriffskriegen, Völkermord und millionenfach unterlassener Hilfeleistung sowie menschenverachtenden Sanktionen.
Dies alles geschieht heute allerdings offen, begleitet von pompöser erlogener Empörungsblasmusik aus allen Rohren und ebenso aufdeckend begleitet von Whistleblowern und investigativen Blogs.
Aktuell gibt es keinen einzigen „westlichen Wert“, zu dem es kein Gegenbeispiel gäbe. Für einige „Werte“ ist es schwierig, überhaupt noch Beispiele beizubringen (unantastbare Menschenwürde, lach!).
Die sogenannten europäischen Werte, gern auch durch „jüdisch-christlich“ oder „aufgeklärt“ attributiert, wurden hier vorzüglich umgesetzt:
http://www.pwhce.org/willing.html
Metzel as metzel can.
Wer solche worthülsen benutzt,hat ein ziel.
er will sich über die bevölkerung anderer kontinente erheben,wie es sie schon seit beginn der zeitrechnung gegeben hat.
um hinter die bedeutung dieser worte zu kommen,wäre es am einfachsten in die geschichte zu schauen.
wann war europa jemals angriffen,überfällen,eroberungen aus anderen kontinenten ausgesetzt?
begrenzt auf das letzte jahrtausend wohl nur,als die türken vor wien standen.
also die zeit auf die heute noch die türkei am stozesten war.
wie dagegen sieht aber das verhalten europas gegenüber der restwelt aus?
welcher fleck auf dem planeten,ist nicht in irgendeiner art und weise von europa überfallen,ausgeplündert,massakriert,verseucht,versklavt,gefoltert und unterdrückt worden?
deshalb ist der begriff verteidigung „europäischer/westliche werte“ein schlag ins gesicht der restwelt,die auch heute noch unterdrückt bekriegt und ausgeplündert wird.
der begriff spiegelt die arroganz,die selbstgerechtigkeit,die ganze verachtung gegenüber den weltweiten völkern wieder,die opfer angloamerikanisch/europäischen imperialismus geworden sind.
das die völker afrikas und des nahen ostens,erstmalig in der geschichte die möglichkeit haben die jahrtausende andauernde verbrechen an den menschen mit gleicher münze zurückzuzahlen.
uns wird eingebläut das der hass den die menschen gegenüber europa und den usa einzig und allein auf deren religion zurückzuführen.
das ist unsinn.
es gibt tausende gründe die nichts mit religion zu tun haben,warum die menschen ausserhalb europas uns hassen.
die europäischen werte werden uns bald links und rechts um die ohren gehauen.
und wenn man ehrlich ist.
durch das völlig versagende handeln unserer politischen eliten,
haben wir das auch verdient.
„Europäische Werte“ ist doch nur die neue angepasste Version von „Zivilisation“, des alten Rammbocks, mit dem die Europäer den „Wilden“ die Tür eingehauen haben um deren Reichtümer anzueignen.
Ich bin mit dem Herren üerhaupt nicht einverstanden wenn er über die letzten 20 Jahre redet. Es hat sich nichts aber auch garnichts in den letzten 400 Jahren geändert. Man hat nur eben andere Worthülsen übergestülpt dem selben alten Drang der Europäer zu erobern und zu dominieren.
Auch sein netter Versuch de Angelsachsen als die Retter von Europa darzustellen kann nicht als gültig gewertet werden sind es doch die angelsächsischen Reiche, die diese Ideologie der faschistiden Überlegenheit aufgrund der Herkunft in alle Welt getragen haben.
Der Begriff „Europäische Werte“ ist mir völlig fremd! Für mich sind dies lediglich Phrasen, Worthülsen und dummes Geschwätz! Vermutlich wissen die Schöpfer dieses Begriffes selbst nicht, was dies weder im eigentlichen noch im politischen Sinne zu bedeuten hat bzw. soll!
Es gibt nur universelle MENSCHLICHE Werte.
so ist es, solange ich den anderen menschen nicht als mich selbst erkenne, und damit dem bekannten wort von „Was du nicht willst, das man dir tue, das füg auch keinem anderen zu“ folge, gibt es keine werte. und ich kann nicht sehen, wo europa (zusammen mit den Usa) diesem bekannten wort folgt, denn für die amis sind ja beispielsweise iraker oder syrer oder russen dreck, der ruhig verrecken darf. alles was nicht ami ist, ist für die ja kein mensch. es gibt für den westen nur ein wert, dem sie folgen und der quasi ihr gott ist, und das ist geld. geld ist das einzige was den westen interessiert. für die steht geld weit über dem menschenleben, sieht man schon an der austerität und dem damit verbundenen neoliberalismus.
Der Artikel ist so unerträglich ideologisch und dusselig, dass mein Hirn sich weigert, diesen Bullshit zuende zu lesen.
Dieser Artikel ist so weitsichtig und aufschlussreich, dass ein gesunder Menschenverstand mit Leichtigkeit erkennen kann, dass da Intelligenz und eine UNideologische Sicht auf die Dinge die Realitäten aufzeigt!
Ab dem Abschnitt…und zwei Jahrzehnte später…..wird der Artikel recht aufschlussreich, das war es dann aber auch. Allem davor schließe ich mich eher Juliane Sprunk an.
Vor den gepriesenen Europäischen Werten, wurde immer von der FDGO gesprochen. Den Satz im Munde führten die Vertreter der größten Steuerhinterziehungspartei, Freiheitlich Demokratische Grund Ordnung. Was das auch immer sein mag. Nach der Zwangsvereinigung kamen plötzlich die Europäischen Werte. Zu der Zeit gab es ja die journalistische Diskussion über der Bonner Republik und den Gefahren einer Berliner Republik. Allgemein wurde von den noch Journalisten eine Berliner Republik für Europa als schädlich angesehen.
Demnach sollte die Bonner Republik in Berlin weiter leben. Das war ein Irrtum, denn die FDGO wurde durch die Europäischen Werte ersetzt und somit wurde die Möglichkeit geschaffen sich militärisch über Europa hinaus zu angagieren um die Werte zu schützen.
@Juliane Sprunk
Sicherlich kann es wissendschaftlicher formuliert werden. Sicher ist es nicht dämlich. Ich finde es ist zu kurz gegriffen. Goethe ist z.B. kein Massstab für Europäische Werte. Wenn ja, dann ist denunzieren europäisch. Auch sind die ersten Kreuzzeuge europäisch gewesen. Hier hatten sich auch Willige gefunden. So weit ich weiss war die Grundlage der Neid auf die Mittelmeer Anrainer. Sie hatten schon beleuchtete Strassen und in den Häusern lagen Teppich. Auch sonst waren die Länder nicht von Armut geprägt. Europa war ein finsteres Land. Raubritter in allen Orten. Der Klerus hat die Bevölkerung in Angst und Schrecken gehalten. Soweit zu christlichen Werten. Die Juden wurden verfolgt. Muslime aus Europa getrieben. Es ist Tatsache, dass das Judentum und die Mauren ein Großteil der Werte geschaffen hatten. Vielleicht ist der Neid ein Wert der Europäer.