Schlagwörter
ARD, Demokratie, Desinformation, Lügen, Neoliberalismus, Staatsmedien, Verschweigen, Verzerren, WDR, Wortwahl
Freche Lügen verbreiten, erwiesene Fakten verschweigen oder infrage stellen, unbequeme Tatsachen relativieren und die Welt im Kopf ɟnɐ uǝp ɟdoʞ stellen, damit die Schafe im Idealfall gar nicht merken, wie ihnen tagtäglich die Wolle geschoren wird, mindestens aber nicht dagegen aufbegehren, wenn man ihnen am Ende auch noch das Fleisch von den Knochen schält – so geht Propaganda!
Die Lügenpresse der Staats- und Konzernmedien strotzt nur so von diesen Methoden zur Verblödung der Massen und eine erhebliche Anzahl jener, teils selbst prekär lebenden „Journalisten“ ist ebenfalls zunächst einmal Opfer dieser Verblödung und perpetuiert somit nur, was man zuvor in ihren hohlen Schädel eingetrichtert hat.
Dass wir hier im Blog auf die außenpolitischen Verbrechen dieser elitenkontrollierten Mainstreammedien fokussieren und innenpolitische Sozialfragen dabei zu kurz kommen, hat mehrere Gründe. Zum einen gibt es bereits ein breites Spektrum unabhängiger Blogs und Portale, die sich beispielsweise mit Hartz4 und den sozialen Fragen intensiv und kompetent auseinandersetzen. An erster Stelle seien hier die Nachdenkseiten genannt, deren Beiträge zu diesem Themenkomplex erschöpfend und qualitativ kaum zu übertreffen sind.
Zum anderen sind die Folgen der verbrecherischen Propaganda in anderen Ländern viel verheerender, als die Prekarisierung und Ausbeutung der Massen in Deutschland, denn in Syrien, Libyen, Jemen, Irak, der Ukraine und anderen Staaten, werden unter dem Tarn- und Schutzmantel westlicher Propaganda massenhaft Menschen ermordet, verstümmelt, traumatisiert und in die Flucht getrieben. Führt man unter allen Opfergruppen westlicher Propaganda eine Triage durch, dann müssen die Toten, Verkrüppelten und Vertriebenen an erster Stelle genannt werden.
Dennoch soll die soziale Frage hier im Blog kein blinder Fleck sein und wenn sich Themen – wie in diesem Fall – geradezu aufdrängen, weil das Ausmaß der Manipulation an anderer Stelle noch nicht erkannt und thematisiert wurde, dann werden wir hier darauf zu sprechen kommen.
Heute fragt der WDR ganz scheinheilig:
Wie viel Armut können wir uns leisten?
In kaum einem anderen Land Europas sind Privatvermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland. Die reichsten zehn Prozent besitzen mehr als die Hälfte, sagt die Bundesbank. Werden die Reichen immer reicher, die Armen immer ärmer?
Die Soziale Marktwirtschaft existiert nicht mehr, behaupten manche. Sie sehen den gesellschaftlichen Frieden in Gefahr. Muss der Staat also verstärkt eingreifen und umverteilen? Oder gefährdet er damit das Wirtschaftswachstum? Wie viel Ungleichheit ist gut? Was muss, was darf der Staat tun, um Deutschland gerechter und gleicher zu machen?
Dieser WDR war einmal als „Rotfunk“ verschrien, weil es dort einen regierungskritischen und den Bürgern verpflichteten Journalismus gab. Was das ist, können sich junge Menschen gar nicht mehr vorstellen, denn seit Jahren sind die ARD-Anstalten auf Regierungs- EU- und NATO-Linie getrimmt und verbreiten größtenteils schamloseste PR, Desinformation und Propaganda, wie man sie in Nordkorea erwarten würde.
Der oben wiedergegebene Text des WDR zeigt gleich mehrere Methoden der Propaganda. Dies beginnt bereits bei der Überschrift, die gar nicht mehr infrage stellt, ob wir uns überhaupt Armut leisten können oder sollten, sondern es geht nur noch um die Frage, wie viel Armut hingenommen werden kann, bis die Bürger zu den Waffen greifen – was ja tatsächlich regelmäßig der Fall ist, aber eben noch nicht gemeinschaftlich organisiert. Hätten die Bürger sich nur ein einziges Mal in der Vergangenheit zusammengeschlossen und ein „Jobcenter“ gestürmt, der Hartz4-Spuk wäre umgehend beendet worden. Dafür, dass so etwas eben nicht passiert und die Schafe sich weiter bei lebendigem Leib ausweiden lassen, sorgt die Propaganda der Staats- und Konzernmedien, die den Menschen einredet, sie seien selbst Schuld an ihrem Elend und wer dagegen aufbegehrt ist ein Verbrecher.
Es geht weiter mit der relativierenden Lüge: „In kaum einem anderen Land Europas sind Privatvermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland.“ Tatsache ist: In KEINEM anderen Land Europas sind die Vermögen so ungleich verteilt wie in Deutschland. Es folgt eine scheinheilige Infragestellung von bekannten Fakten: „Werden die Reichen immer reicher, die Armen immer ärmer?“ Geht die Sonne im Osten auf? Ist Angela Merkel Kanzlerin? Es ist eine Tatsache, dass die Reichen in Deutschland immer reicher und die Armen immer ärmer werden und auch diese erwiesene Tatsache wird von den Schmierenjournalisten des WDR kurzerhand infrage gestellt.
„Muss der Staat also verstärkt eingreifen und umverteilen?“
Die zentrale Lüge aber, um die es hier gehen soll und die auch viele durchaus kritische Zeitgenossen noch nicht durchschaut haben, ist die Lüge von der „Umverteilung“, die von der Lügenpresse seit Jahren in die Köpfe der Bürger gehämmert wird. „Muss der Staat also verstärkt eingreifen und umverteilen?„, fragt der WDR hier ganz scheinheilig und einmal mehr wird der falsche Eindruck erweckt, der Staat würde nicht tagtäglich umverteilen, aber genau das macht er schon immer. Das ist sogar und ganz selbstverständlich eine seiner genuinen Aufgaben: Steuern einsammeln und verteilen. Gesetzliche Regeln zur Arbeit und Vermögen erlassen. Die Regierungen der vergangenen Jahrzehnte haben allesamt von unten nach oben verteilt und es ist Aufgabe der regierungsnahen Propaganda, genau diese Tatsache aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwinden zu lassen.
Diese faktisch zu jeder Zeit existierende Umverteilung geschieht nicht nur durch aktive fiskalische Regulierungen, wie der Abschaffung der Vermögenssteuer, durch die Bevorteilung der Reichen bei der Erbschaftssteuer oder durch eine asoziale Gesetzgebung wie Hartz4, sondern durch vielerlei Maßnahmen und auch Unterlassungen. Umverteilung findet also tagtäglich statt und sie findet von unten nach oben statt oder man kann auch sagen von fleißig zu reich, denn während die Armen sich teils mit mehreren Jobs so gerade über Wasser halten können, kann der Vermögende noch immer bequem von seinem ererbten oder von anderen erwirtschaftetem Reichtum leben ohne selbst einen Finger zu krümmen.
Für die Lügenpresse der Staats- und Konzernmedien aber ist „Umverteilung“ immer mit der „Umverteilung“ von oben nach unten verbunden und diese wird regelmäßig als ungerechte Maßnahme dargestellt, mit der angeblich die Armen zum Schaden der Reichen begünstigt würden. Die Welt wird also einmal mehr von der Lügenpresse komplett auf den Kopf gestellt. Die Beispiele hierfür sind Legion und der hier präsentierte Text des WDR ist nur ein besonders infames und aktuelles Beispiel, wie die Bürger für dumm verkauft werden.
Auch in den TV-Talkshows von ARD und ZDF wird diese Form der Manipulation und Verdrehung von Tatsachen regelmäßig und systematisch verbreitet. Dass die ARD-Maulhure Anne Will sich selbst längst die Taschen mit Millionen von GEZ-Geldern vollgestopft hat und als Paradebeispiel der faulen Nichtsnutze gelten kann, die die Bürger im Sinne der Eliten für dumm verkaufen, ist dabei alles andere als Zufall.
Anne Will (2013): „Vermögen umverteilen – pure Ideologie oder soziale Notwendigkeit?“

Busfahrer des ÖPNV bekommen nach über 40 Jahren Arbeit in NRW ca. 1000 Euro pro Monat an Rente, wovon fast 10% alleine für die Krankenkassen abgezogen werden. Die Maulhuren des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erhalten im Durchschnitt 2300 Euro pro Monat an Pension zusätzlich zur Rente.
Es wird Zeit, dass die Zwangsfinanzierung dieser asozialen „Umverteilung“ aufhört!
Zum Thema „Wording“:
Lesenswertes Interview mit Magda von Garrel bei den NDS: „Die Armen sind nicht sozial schwach!“
http://www.nachdenkseiten.de/?p=32959
Es ist so erschütternd, wie in allen Bereichen der Gesellschaft das Denken und Fühlen der Menschen durch die neoliberale Ideologie vergiftet wurde und wie es gelungen ist, Menschen davon abzuhalten, ihren eigenen Verstand zu benutzen und ihrer eigenen Wahrnehmung zu trauen.
DOK,
die Flüchtlinge kommen ins gleiche Menschen-rechtswidrige Ausbeutungssystem wie viele der ca. 90% der Menschen in Deutschland.
1a. Mit den Massenmorden, Verstümmlungen etc. ob in der Ukraine, Syrien, Libanon etc.. wollen die vom Staatsfernseher/ARD/ZDF und die Presse oder ihre Auftraggeber nur von den etwas kleineren – Verbrechen gegen die Menschlichkeit – ablenken. Sensation und Einschaltquote, das bezahlen die Globalplayer der Werbung, nebst erpressten Gebühren.
DOK,
da hast du/ihr etwas übersehen, was die Tat-Sachen noch schlimmer macht:
genau wie beim WDR, auch der Spiegel:
„eine scheinheilige Infragestellung von bekannten Fakten: “Werden die Reichen immer reicher, die Armen immer ärmer?” “
Nein, die angeblich gehätschelte Mittelschicht wird immer ärmer. Selbst um die Renten werden Sie betrogen, auch Riesterrenten, und das war wohl lange geplant, die – Enteignung – und Zwangsarbeit sonst hätten Sie zudem keine Mindesteinzahlzeit von 40 Jahren in die RV ins Gesetz geschrieben!
Wer Arm ist, dem kann man außer weiteren Herabwürdigungen etc. in einem Unrechtsstaat kaum etwas Eigentum nehmen. Die Richter in Deutschland schauen zu(1) wie Menschen entgegen Recht und Gesetz enteignet und ausgebeutet werden.
Oben drauf haben quasi die CDU/CSU-SPD …. und die KAS etc.. dafür gesorgt das – neue Flüchtlinge als 1 Euro Sklaven – unter Androhung von Sanktionen (Entzug des unwürdigen Existenzminimums) quasi wie vor 1945 Zwangsarbeit leisten (vgl. Hartz IV) und zugleich die Mittelschicht im Lohn/Gehalt/Sold und um die Renten/Pensionen drücken!
Das sind organisierte kriminelle Verbrecherbanden (CDU/CSU-SPD …) in Berlin, die auch wie bekannt vielfach anderweitig das GG und die Menschenrechte gebrochen haben und mit Hartz IV täglich – verbrechen gegen die Menschlichkeit begehen.
Zeitgleich beklagen sich Richter und demonstrieren gar gegen eine Erweiterung des neoliberalen(/faschistischen) Kurs Namens CETA, TTIP etc..
Das ist doch Lachhaft hoch drei, das ein paar dutzende – hunderte Juristen, von tausenden weisungsgebundenden Juristen, es nicht auf die Reihe bekommen die kriminelle Organisationen in Berlin zu verhaften und dingfest aus den Verkehr zu ziehen.
(1) Fakten: Die Willkür unter Hartz IV kann man fast 1:1 mit der Willkür bei der NSDAP unter Hitler bei der Entrechtung von Juden und anderen Menschen vergleichen.
http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv006132.html – Gestapo, Rn. 126 – 144
Es gibt im Internet viele Tatsachen die dieses bestätigen, neben der eigenen Erfahrung.
Zitat „Nein, die angeblich gehätschelte Mittelschicht wird immer ärmer.“
Die gehören eigentlich auch schon immer zu den Armen gegen die die Reichen ihren Krieg führen (laut Warren Buffet). Nur sind sie halt (noch) nicht ganz so arm dran- aber im Grunde genau so machtlos- man gibt ihnen etwas ab vom Profit, weil/solange man sie noch braucht.
Da findet auf anderer Ebene auch noch eine Umverteilung statt !
Während in den Medien von Milliardenüberschüssen bei
Ländern und Kommunen berichtet wird ,um dem trägen Michel zu suggerieren ,es sei ja genug da um Problemlos Finanz – Flüchtlings und andere „ Krisen „ zu finanzieren , sind die Länder teils überschuldet und Städte und Gemeinden sind schon lange nicht mehr in der Lage ihre Aufgaben zu finanzieren . Öffentliche Einrichtungen werden geschlossen ,Zuschüsse für Notärzte und Feuerwehren werden gekürzt und es gibt baufällige Brücken die schon seit Jahren aus Sicherheitsgründen nur noch einspurig befahren werden dürfen .
Aus dieser Not heraus werden regional unterschiedlich kreativ ,Wege gefunden die eigentlich über eingenommene Steuern von der Öffentlichen Hand zu finanzierenden Verwaltungsaufgaben dem Bürger aufzubürden . Straßen und Wegebau ,Straßenreinigung , überteuerte Wasser / Abwasserkosten ,desgleichen bei der Müllentsorgung .Ständige Verteuerung in den Bereichen :Zulassung Führerschein Ausweis usw und schleichende Erhöhungen von Grund und Gewerbesteuer ,Hundesteuer und selbst das Sterben wird langsam Unbezahlbar .(Grabstelle usw.)
Geburtenrate verbessern ? Klar doch ! Kita in den letzten Jahren von 280 auf 480 gestiegen, Schulen werden geschlossen und Kinder müssen teilweise Fahrstrecken von bis zu 2 Stunden in kauf nehmen oder sie müssen gebracht werden .Was wieder Mehrkosten sind ) Grrr !
Das alles Summiert sich zu gewaltigen Mehrbelastungen der privaten Haushalte ,die in keiner Statistik berücksichtigt wird. Jede Meldung über eine Erhöhung der Realeinkommen im Land würde sich als Absurd erweisen so man diese Kosten berücksichtigen würde .
Das Problem insgesamt ist einfach nur das komplette Finanzsystem, daß die Massen tagtäglich „benutzen“. Hier wird von einer kleinen selbsternannten „Elite“ weltweit massiv betrogen, Stichwort Geldschöpfung aus dem Nichts und darauf gar noch Zinsen mit in der Realität nicht herbeizuschaffenden exponentiellen Wachstumszwang der Wirtschaft.
Naja, Zinsen auf Kredite der Zentralbanken nun auch nicht mehr, sonst bricht´s gleich zusammen. Jetzt gibt´s Geld mit negativen Zinsen, also nunmehr direkte Steuer auf Guthaben = genauso Beschiß und feudal-sozialistische Umverteilungsmaschine. Wie man es auch dreht: Man hat den Massen eingeredet, nur ein Staat könne das Geldsystem regeln (=sogenanntes gesetzliches Zahlungsmittel) und die Schafe merken seit Ewigkeiten nicht, daß der Staat nur der Komplize der Hochfinanz, also der privaten Besitzer der Zentral/Notenbanken ist und natürlich insgeheim gegen die Völker kämpft. Jede Minute, sich diese Sabbelrunden zur Ablenkung anschauen ist Verschwendung.
Wartet es ab.
Die Umverteilung von unten nach oben, die seit der Eurokrise beschleunigt worden ist, wird noch fataler udn verheerender werden.
Man wird uns neue Manipulationen, Fälschungen von Wirtschaftsstatistiken und Fälschungen Arbeitslosenstatistiken präsentieren und uns eine heile Welt in Europa vorgaukeln, eigentlich ist dieser Fall bereits eingetreten.
http://www.welt.de/wirtschaft/article126560954/Dealer-und-Schmuggler-steigern-ab-Herbst-das-BIP.html
http://www.welt.de/wirtschaft/article131170111/Warum-Sie-morgen-frueh-um-1000-Euro-reicher-sind.html
http://www.neopresse.com/gesellschaft/die-verschwiegene-armut-deutschland/
http://www.neopresse.com/gesellschaft/armut-deutschland-kein-geld-fuer-regelmaessige-mahlzeiten/
Aber das endgültige Ziel ist noch nicht erreicht. Es geht um Amerikanisierung Europas. Eine Errichtung eines korporatistscihen Superstaates in Europa der jeden Kleinbürger jede Millisekunde überwacht und kontrolliert.
DIe US-Anwaltskanzleien und EU-Arbeitgeberverbände haben bereits mit der Umnsetzung ihres nächsten Vorhaben begonnen:
Die Zerschlagung,Bekämpfung und Schwächung von europäischen Gewerkschaften und Betriebsräten.
Und Beschneidung von Arbeitnehemerrechten und Abbau der Mitbestimmung von Arbeitnehmern:
http://www.gegenblende.de/++co++b8b24530-8202-11e4-b329-52540066f352
https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2015/mai/union-busting-die-zerschlagung-der-gewerkschaften
([2] Andreas Fischer-Lescano, Austeritätspolitik und Menschenrechte. Rechtsgutachten für den Österreichischen und Europäischen Gewerkschaftsbund, Wien und Brüssel 2014.)
Griechenland liefert einen Vorgeschmack was uns später auch erwartet:
Die griechische Ökonomin Nadia Valavani kostatierte in einer Rede 2011:
„Hier und heute findet in Griechenland ein gigantisches gesellschaftliches Experiment statt. Wir sind zu Versuchstieren gemacht worden, um beispiellose Maßnahmen auszuprobieren und Schlussfolgerungen zu ziehen, bevor die gleichen Maßnahmen den anderen europäischen Ländern auferlegt werden. In nur 18 Monaten ist das 20. Jahrhundert im Bereich der Arbeitsrechte ganz abgeschafft worden [in Griechenland]…..“
http://www.nachdenkseiten.de/?p=11440#more-11440
Und die USA dienen als Vorbild für Europas Arbeitgeberverbände und Unternehmerverbände:
http://www.deutschlandradiokultur.de/amerikas-gewerkschaften-mitbestimmung-ist-ein-auslaufmodell.979.de.html?dram:article_id=322487
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fruehaufsteher/verschwinden-amerikas-gewerkschaften-13458389.html
http://www.fr-online.de/arbeit—soziales/gewerkschaften-in-den-usa-arbeiter-ohne-stimme,1473632,21569228.html
Auch deutsche Unternehmen fahren in den USA einen Anti-Gewerkschaftskurs:
http://www.boeckler.de/34957_35223.htm
Die deutschen Gewerkschaften sind von dieser Strategie garantiert ausgenommen, sie haben schon dafür gesorgt, dass der deutsche Arbeitnehmer sich über Abschlüsse freut, die weit unterhalb der Produktivitätssteigerungsrate liegen. Das wundert mich auch nicht, die Methoden des „Arbeitskampfes“ bewegen sich ja auch am Rande der Lächerlichkeit. Ich denke da z.B. an Trillerpfeifenmärsche durch Proleten – und Migrantenstadtteile, die wohl eher der Autosuggestion der Teilnehmer dienen als beim Kapitalisten irgendwelche Ängste vor der „Arbeitermacht“ zu erzeugen. Und für die Chefgewerkschafter lohnts sich ja auch, ich denke da an Figuren wie Riester z.B., oder den pseudo Eisenbahner, der nach Verrat seiner Gewerkschafter bei der DB gleich in der Chefetage aufschlug. Der deutsche Arbeitnehmer, so er denn auch gewerkschaftlich organisiert ist, ist auch obrigkeitshöriger Untertan, vor dem braucht sich kein Kapitalist zu fürchten. Habe in meinen paar Jahrzehnten Erwerbsleben genug von dieser Sorte Mensch erlebt.
MfG
Die Gewerkschaften sind Teil des Systems. Nach 1945 haben ausgesuchte Gewerkschaftsführer in den USA „gelernt“ wie „echte“ Demokratie geht und was „echte“ Freiheit ist („Freiheit ist für mich Freiheit des Dollars“ Harry Truman). In der Ostzone war das so ähnlich mit gegenteiliger Richtung. Einheitsgewerkschaft statt Einheizgewerkschaft. Mit der SPD und den anderen Parteien war es genauso. Schuhmacher und Ollenhauer waren auf der Liste der CIA. (Wikipedia: Jay Lovestone. Wer die Zeche zahlt… – Frances Stonor Saunders
Interessant ist auch zu wissen, daß zwischen europäischen und US-Gewerkschaften historische Unterschiede bestehen. Europäische Gewerkschaften sind aus klassenkämpferischen Motiven entstanden. Die US Gewerkschaften, enstanden am Ende des 19. Jahrhunderts, verstanden sich mehr als Gegenentwurf zu den Unternehmenskartellen gewissermaßen als Lohnkartelle, die im kapitalistischen System die Rolle des Anbieters von Arbeitskraft einnahmen und diese im Interesse ihrer Mitglieder möglichst teuer verkaufen wollten. In der Anfangszeit wurden Sogar Arbeitgeber oft erpresst und mit Gewalt gezwungen, nur Gewerkschaftsmitglieder einzustellen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeiterbewegung
https://de.wikipedia.org/wiki/Gewerkschaft#Gewerkschaftsentwicklung_im_19._Jahrhundert
Vollste Zumstimmung. Ein zentrales Thema.
Die Gesprächsrunde bei Will ist ja nun schon alt. Wie würde so etwas heute angesehen? Oder wollen die Lügenmedien das Eisen nicht mehr anfassen?
Die Gesprächsrunde im WDR, um die es geht, findet heute Abend um 20.00 Uhr statt.
Kleiner Hinweis: Nicht die Reichen werden zum Schaden der Armen übervorteilt, sondern die Armen zum Schaden der Reichen. Jemanden übervorteilen bedeutet, ihn übers Ohr zu hauen. Oder auch: die Vor- und Nachteile so zu verteilen, daß ein anderer (oder man selbst) ihm „über“ ist.
Pardon, sollte natürlich heißen: „… sondern die Armen zum Nutzen der Reichen.“
Da wollte ich auch grade drauf hinweisen. Danke!
http://www.duden.de/rechtschreibung/uebervorteilen
http://www.dwds.de/?qu=%C3%BCbervorteilen
Die Panama Papers sind von einem Institut das Soros finanziert für US Propaganda aufbereitet worden. Würde man im Mutterland der parlamentarischen Demokratie nicht Lügen, würden als erstes Die Delaware Briefkastenfirmen veröffentlicht.
Dann kann Will umverteilen. Doch das würde sie nicht überleben, die Finanziers verstehen keinen Spass, sondern berufen sich dann auf sehr Alttestamentarische Regeln. Besonders das Buch Mose 5 über die Rache! Aber keinen Schock bekommen!
Na ja, habe hier schon bessere Beiträge gelesen. Wirkt streckenweise sehr Klischee mäßig und wenig differenziert. z.B.:
„Diese faktisch zu jeder Zeit existierende Umverteilung geschieht nicht nur durch aktive fiskalische Regulierungen, wie der Abschaffung der Vermögenssteuer …“
Das ist eine Nullaussage:
Erstens kommt es darauf an, WIE HOCH im Gegenzug die Gewinne besteuert werden und zweitens wer Vermögen hat, will damit Gewinne erwirtschaften.
Schon mal wirklich was mit Vermögenssteuern zu tun gehabt z.B. selber abgezogen bekommen? Vermögen muß bewertet werden. Und da gibt es jede Menge „Spielraum“. Kunstgegenstände werden bei Erhebung der Vermögenssteuer wieder beliebter werden und der Einheitswert von Immobilien war auch nicht gerade fair im Vergleich zur Bewertung anderer Vermögensgegenstände. War das nicht auch der Grund für ein entsprechendes Gerichtsurteil?
Und es gibt Vermögen, die nicht liquide sind und streckenweise keine Gewinne erwirtschaften. Gewinn bezogene Steuern hingegen schöpfen nicht zur Unzeit ab.
Problem bei Steuergerechtigkeit sehe ich an anderen Stellen. Habe in Erinnerung (heute immer noch so?), daß Bad Homburg zu den Regionen mit der niedrigsten Steuerquote gehört(e?). Hm. Das ist ein Problem, weil Bad Homburg nicht gerade als Armenviertel bekannt ist. Nein, das war auch mit Vermögenssteuer so.
Insgesamt kann man hier noch viel weiter ausholen z.B. bei der Bildung von Rückstellungen, Bilanzbewertungs-Vorschriften usw.. Ich glaube aber am Beispiel gezeigt zu haben, daß das Thema Steuern nicht mit Phrasen erschlagen werden sollte.
„Die Regierungen der vergangenen Jahrzehnte haben allesamt von unten nach oben verteilt“
Nein haben sie nicht. Hier wird impliziert, daß die Vermögenskonzentration eine Folge staatlicher Regulierung ist. Richtig ist vielmehr, daß Geld anders als ein Stein nach oben fällt. Wenn der Staat Marktwirtschaft zuläßt (also da einfach nichts macht) ist die zunehmende Vermögenskonzentration eine Folge ökonomischer Gesetzmäßigkeiten („Die erste Million ist die schwerste“). Der Staat kann diese durch Umverteilung nach unten umlenken aber die Vermögenskonzentration findet schon durch „Nichtstun“ des Staates statt. Deshalb sind ja Vermögende auch für „Nichtstun“ = liberal = FDP-Wähler.
Bin mir sicher, daß viele das anders sehen. Rate dazu vorher nochmal gründlich zu lesen und eigene Klischees zu überdenken.
@Karsvo
Die Vermögenssteuer ist mglw. wirklich nicht ganz einfach zu erheben, aber anderen Ländern gelingt dies meines Wissens doch auch?
„Wenn der Staat Marktwirtschaft zuläßt (also da einfach nichts macht) ist die zunehmende Vermögenskonzentration eine Folge ökonomischer Gesetzmäßigkeiten (“Die erste Million ist die schwerste”).
warum hat man es wohl „soziale Marktwirtschaft“ genannt – das impliziert doch, dass man es eben nicht einfach von unten nach oben laufen lässt.
Und dass hierzulande, wie der Dok geschrieben hat, AKTIV von unten nach oben verteilt hat, lässt sich nun wirklich an unzähligen Beispielen nachweisen.
Sie brauchen sich ja nur mal ansehen, was unter Rot/Grün in dem Bereich geschehen ist.
„Die Vermögenssteuer ist mglw. wirklich nicht ganz einfach zu erheben, aber anderen Ländern gelingt dies meines Wissens doch auch?“
Habe ja nicht behauptet, daß es nicht möglich wäre, Vermögenssteuern zu erheben. Aber wofür ist sie zielführend? Umverteilung: Geht auch anders (Gewinne besteuern). Höhe hierfür entscheidend, nicht Art der Steuer. Steuergerechtigkeit: Wenn ich an die Einheitswerte von Immobilien denke: Nein die sind viiel zu niedrig angesetzt. Nicht gerecht. Kann man ändern? Dann trifft es Otto Normalbürger. Deswegen waren sie ja so niedrig. Und schönes Beispiel für „Schlupfloch“.
„warum hat man es wohl “soziale Marktwirtschaft” genannt – das impliziert doch, dass man es eben nicht einfach von unten nach oben laufen lässt.“
Genau. Im Artikel wird der Sachverhalt aber anders dargestellt.
„Und dass hierzulande, wie der Dok geschrieben hat, AKTIV von unten nach oben verteilt hat, lässt sich nun wirklich an unzähligen Beispielen nachweisen.“
Dann muß man eben genau diese Beispiele durchgehen und nicht mit Phrasen erschlagen. Insbesondere wie diese (welche?) Beispiele sich auf die real existierende Vermögenskonzentration einer ganzen Volkswirtschaft AKTIV herbeigeführt haben. Hier berühren wir natürlich das Thema Korruption, durch welche einzelne Interessengruppen bedient werden. Ist auch wichtig. Aber im Text ging es um die globale nachweisbare Vermögenskonzentration.
Aus meiner Sicht werden bei dieser Steuerdebatte zwei Dinge nicht beachtet:
Erstens hat sich hier eine neoliberale Ideologie etabliert, die auf Ellbogenmentalität und Egoismus getrimmt ist – sie hat die Globalisierung, die hier in Deutschland von den meisten als Segen betrachtet wird, erst ermöglicht. Die geistige Grundeinstellung welche durch diese Ideologie gespeist wird, lässt also eine Umverteilung auf dieser Basis gar nicht zu. Die Politiker sind Teil und Spiegel dieser gesellschaftlich hoffähig gewordenen Neoliberalismus, in dem der homo oeconomicus das (standardisierte, gleichgemachte) Maß aller Dinge ist. Auf eine solchen Basis wird es maximal Recht (der Mächtigen) niemals aber durchgreifend Gerechtigkeit (aus Mitgefühl und Verantwortung) geben.
Unmittelbar verwoben mit dieser Ideologie ist ein zins – und zinseszinsbasiertes Geldsystems, bei dem das Geld aus dem Nichts (was an sich überhaupt nicht tragisch ist), vor allem aber privat geschöpft wird. Und zwar ohne die Schöpfung der Zinsen!
So etwas spielt einem Ellbogensystems voll in die Hände. Schließlich sind die Marktteilnehmer (bei Annahme der Spielregeln) verdammt, sich gegenseitig das Geld für die Zinsen abzujagen.
Was ein solches System anrichtet (Ideologie für die Matrix in den Köpfen, Finanzsystem als technisches Vehikel), sehen wir weltweit. Ressourcen werden geplündert, Menschen ausgebeutet, Kriege geführt, Werte in unvorstellbarem Ausmaß vernichtet, letztlich mit dem Zweck das System des „fehlenden“ Geldes zu erhalten. Da feiert Egoismus und Gier einen Triumph nach dem anderen. Diese Verschwendung und die Missachtung von Leben und Einzigartigkeit löst auch den Lack von der vermeintlichen Produktivität des kapitalistischen Systems und seines Finanzwesens.
Die Steuerdebatte ist also aus meiner Sicht eine Scheindebatte, so wie die gesamte etablierte Politik ein reines Schattenboxen geworden ist.
Vielleicht sollte man also mal den Fokus auf zwei Dinge lenken. Erstens sind wir in einem Spiel gefangen, das nicht dafür gedacht ist, dass so viele wie möglich erfüllend teilhaben können. Dieses konkurrierende Spiel der Gegenwart kennt fast nur Verlierer. Ein Umdenken (was verhindert wird durch Propaganda, womit wir wieder beim Thema wären) hin zu einer grundsätzlich anderen Ideologie, einer die dem Menschen eh innewohnt.
Und damit verbunden ein Neustart des Finanzsystems auf anderer Basis. Und es wäre beileibe keine Katastrophe, würde dabei alles bestehende Geld vernichtet. Dieser Angstmacher funktioniert ja übrigens auch ganz wunderbar, um die Menschen bei der Stange zu halten.
Ja, und das noch: Warum muss ein Staat Schulden machen, wenn er doch im Auftrag des Volkes Geld in gewünschter Menge und zu jeder Zeit selbst kreieren könnte. Erst macht er Schulden, dann versucht er sie über Steuern zu tilgen, Steuern die letztlich auch Schulden sind (Schuldgeld eben aus Kreditschöpfung, woanders kommt Geld ursächlich nicht her).
Nun ja, Geld wäre nicht mehr Symbol der Gier sondern Diener einer Wirtschaft – vor allem einer großen sozialen Gemeinschaft. Nicht das Geld ist dann das Problem, die Ressourcen sind es, wie auch jetzt schon. Dann aber richtet man sich danach aus – und nicht an einer Fiktion.
Freundliche Grüße
ped43z
@ped43z
„Ja, und das noch: Warum muss ein Staat Schulden machen, wenn er doch im Auftrag des Volkes Geld in gewünschter Menge und zu jeder Zeit selbst kreieren könnte.“
Genau.
Und genau das ist das Tragische, dass viele Menschen sich nicht einmal trauen, solche Fragen zu stellen. Und schlimmer noch: jeden verurteilen, der dies tut. So tief hat sich dieses Gift der angeblichen alternativlosen „Politik“ und die neoliberale Gehirnwäsche ausgebreitet.
Was aber auch fehlt: ein schlüssiges eines anderen Finanzsystems.
„… und zweitens wer Vermögen hat, will damit Gewinne erwirtschaften.“
Das tut das „Vermögen“ (Kapital) ungehemmt und gnadenlos. Alles ist mittlerweile dem untergeordnet. Die Verelendung der Massen weltweit, die für die Gewinne schuften müssen, ist das Resultat des überschüssigen Geldes der Gewinner, das zu nichts weiter taugt und eingesetzt wird, Mensch und Natur weiter auszupressen.
Das tut das “Vermögen” (Kapital) ungehemmt und gnadenlos
Nicht das Kapital (keine Maschine der wir machtlos gegenüber stehen), die Menschen tun es. Sie sind es, die ungehemmt und gnadenlos sind, weil in ihnen Denkmuster eingebrannt sind, welche Mitgefühl und Reflexion nieder halten.
Beste Grüße
ped43z
Schöner Text @dok, danke.
Ja, diese Propaganda funktioniert perfekt.
Unfassbar war auch für mich, wie man es geschafft hat, die Steuersenkungsorgien unter Rot/Grün sowie all die anderen Regelungen zum Vorteil Vermögender, von Unternehmen und hoher Einkommen aus der Erinnerung der meisten Menschen völlig zu tilgen. Statt dessen beschwerte man sich mit Schwarz/Gelb, dass die „Fleißigen, die jeden Morgen aufstehen“ doch endlich mehr Netto vom Brutto haben sollten.
Was ich am allerfürchterlichsten finde ist, dass man diese Alternativlosigkeit, die eine Frau Merkel so formvollendet vertritt, derart tief im Denken der Menschen verankert hat, dass nicht einmal junge Leute (deren typischstes Merkmal doch das Hinterfragen alles Gerkömmlichen, Gewohnten, Alten ist) Fragen stellen, ob das alles so sein muss. Ja, sie fragen sich noch nicht einmal selber, ob es auch anders gehen könnte.
ja, stimmt, merkel hat das „sapere aude“ abgeschafft. aber es ist mir schon auch ein rätsel, auch in meiner familie, die nicht unstudiert ist, wird nicht geblickt, was abläuft. mich wundert das echt. manchmal denk ich, bis auf ganz wenige, etwa die, die hier posten, laufen alle blind druch die gegend. wenn du zu denen sagst, hör mal auf zdf zu schauen, weil die nur lügen, keifen sie einen an, als würden sie in ihrem leben bedroht. ich erinnere mich an ein buch des psychoanalytikers erich fromm, wo offensichtlich untersuchungen gemacht wurden, dass menschen, die in gefahr sind, lieber dort, wo sie in gefahr sind, bleiben, als zu fliehen. sie warten bis es zu spät ist und die gefahr fakten schafft, also im übertragenen sinne das system zusammenklappt. offensichtlich müssen viele aufgrund der kriegshetze der lügenpresse mal wieder ein stalingrad erleben, bis sie ihren fernseher mal abschalten und wieder selber denken, anstatt die lügenpresse für sie denken zu lassen. bitter.
meine volle Zustimmung @Hank
Mein eigener Bruder sagte:“Das diskutier ich nicht mit Dir,ich verlier ja sowieso“.
Auf Dummheit reagiere ich nur noch mit Verachtung.Für sehr viele muß es erst nach Sch..ße schmecken bevor sie merkendass es kein Schokoladeneis ist
@ bernhard, tja, so denk ich inzwischen auch. da muss erst alles zusammenbrechen, bis man gehör findet, selbst in der eigenen familie. hätte ich nie gedacht. ich bin oft hin und hergerissen zwischen maul halten oder aufklären.
„wenn du zu denen sagst, hör mal auf zdf zu schauen, weil die nur lügen, keifen sie einen an, als würden sie in ihrem leben bedroht. “
Es ist aber die Wahrheit, auch wenn sie immer noch vielen weh tut, keine Ahnung warum.
Wahrscheinlich wollen die Meisten darin bestätgt werden zu den „Guten“ zu gehören.
Und genau das ist ja auch die Masche der Lügenpresse. Ich scheiß drauf, und fühle mich daher wie befreit seitdem ich die Berufslügner boykottiere.
Also, genauso weitermachen bitte.
klar, mach ich so weiter, mein medien-verhalten hat sich komplett geändert, keinerlei ard, zdf, kein fernseher überhaupt, nur noch rt, sputnik, ausgewählte kanäle bei youtube, ausgewählte websiten wie diese. seit ich das so mache ergeben die meldungen auch wieder einen sinn, während mich die lügenpresse mit fragezeichen im gesicht rumlaufen laesst, weil nichts zusammenpasst. heute habe ich mir q und a mit putin live angeschaut, ´über drei stunden gab er überaus sympathisch und sachkundig antworten auf viele fragen aus der bevölkerung, ich kenne keinen aus der politischen führung in deutschland, der sich herablassen würde, dem eigenen volk rede und antwort zu stehen. wenn ich nicht schon so verdammt alt wäre, würde ich mir ernsthaft überlegen nach russland auszuwandern.
@hank
“ ich erinnere mich an ein buch des psychoanalytikers erich fromm, wo offensichtlich untersuchungen gemacht wurden, dass menschen, die in gefahr sind, lieber dort, wo sie in gefahr sind, bleiben, als zu fliehen.“
Ich denke auch, dass dies ein gewichtiger Grund ist. Die meisten in diesem Land haben ja viele Jahre/Jahrzehnte recht gut gelebt, sich einen gewissen Wohlstand aufgebaut. Dass dem so ist, dafür fühlt man sich wahrscheinlich auch der Politik verpflichtet.
Ich verstehe dich, aber ich glaube, das ist der falsche Weg, zu sagen, sie sollen kein ZDF o. ä. mehr sehen. M. E. ist es erfolgreicher, immer wieder Hinweise zu geben über unbekannte Fakten und dazu, was man eben auch mal lesen sollte.
Die meisten hier haben doch einen Weg hinter sich gebracht. Will sagen: jeder hat mal angefangen, die Propaganda zu hinterfragen.
Und immerhin ist es deine Familie.
Passend zum Thema:
Wem gehört die EU? PDF, 1,1 MB
Ein kleiner Auszug:
Die Empfänger staatlicher Geschenke sind nun zugleich die Gläubiger des Staates. Die öffentlichen Schulden, mit denen die Finanzministerien das Big Business gepäppelt haben, werden von Banken und Finanzinstitutionen erworben, die sich weiterhin staatlicher Subventionen erfreuen. Eine absurde Situation: Der Staat finanziert seine eigene Verschuldung, indem seine Geschenke in den Kauf von Staatsanleihen zurückfließen. Der Staat ist so in die Zange geraten zwischen mächtigen Wirtschaftslobbys auf der einen Seite, die dafür sorgen, dass die staatlichen Geschenke nicht versiegen, und privaten Finanzhäusern als Gläubigern auf der anderen Seite … Außerdem sind in den meisten OECD-Ländern die Zentralbank-Statuten geändert worden, um die Forderungen der Finanzeliten zu erfüllen. Jetzt sind sie in aller Regel nominell unabhängig und dem staatlichen Einfluss entzogen . praktisch also zunehmend auf die Gnade privater Gläubiger angewiesen.
Die Zentralbank kann dem Staat unter ihren neuen Statuten keinen Kredit mehr einräumen. Artikel 104 des Maastrichter Vertrags z.B. bestimmt, dass die Kreditgewährung im Ermessen der Zentralbank liegt, die Zentralbank also nicht gezwungen werden kann, solche Kredite zu gewähren … In der Praxis operiert die Zentralbank, die nun weder der Regierung noch der Legislative Rechenschaft schuldig ist, als autonome Bürokratie unter dem Einfluss privater Finanz- und Bankinteressen … Das bedeutet, dass von Geldpolitik als einem Mittel staatlicher Intervention keine Rede mehr sein kann. Geldpolitik ist weitgehend eines Sache der Privatbanken, und Geldschöpfung . zu der ganz wesentlich die Verfügungsgewalt über reale Ressourcen gehört . findet innerhalb eines inneren Kreises des internationalen Bankensystems statt und dient allein der Anhäufung privaten Reichtums.
Mächtige Finanzakteure haben nicht nur die Fähigkeit, Geld zu schöpfen und ohne Behinderung frei zu bewegen, sondern können auch die Zinssätze manipulieren und den Niedergang großer Währungen beschleunigen … Das bedeutet in der Praxis, dass die Zentralbanken nicht mehr in der Lage sind, die Geldschöpfung im Allgemeininteresse der Gesellschaft zu regulieren, um etwa Produktionsanreize zu schaffen oder die Beschäftigung zu fördern.
… und wer überwacht die Herrschenden?
Den innersten Kern, die primäre Machtelite, bilden die Superreichen, die in der Lage sind, ihre Geldmacht nicht nur zum ‚Geldmachen’, sondern wortwörtlich zum Machen von Gesellschaft, von Kultur usw. einzusetzen. Um sie herum ranken sich, als zweiter Ring, die Konzern-, Finanz- und wohl auch Militäreliten, allesamt zur Realisierung und Sicherung von Kapitalverwertungsprozessen angestellt. Diese sind, in einem dritten Ring, von den politischen Eliten umgeben, die sich um Fragen der Verteilung, um Verteilungsgerechtigkeit bzw. deren Anschein, in zunehmendem Maße aber nur noch um die Umverteilung von unten nach oben zu kümmern haben. Schließlich, in einem vierten Ring, finden wir das Millionenheer der Wissens- und Kommunikationseliten, der Technokraten und Bürokraten, also auch uns, die wir hier versammelt sind, in all unserer Widersprüchlichkeit, Diensteifrigkeit und Subversivität.
Ist bei diesem Funkhausgespräch auch zur Abwechslung mal ein Armer dabei ?
MfG
https://huaxinghui.wordpress.com/2016/04/12/panama-und-der-stationare-bandit/