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ard_logoDie Meldung von der vermeintlichen Kündigung des für ARD-aktuell zuständigen Chefredakteurs Kai Gniffke schlug in der deutschen Medien­landschaft ein wie eine Bombe – und entpuppt sich nun womöglich als perfider Hack des russischen Geheimdienstes.

Wie die ARD in der 18.00 Uhr tagesschau vermelden ließ, habe Kai Gniffke keineswegs gekündigt, sondern befinde sich nach einem Kreislaufkollaps am Karfreitag zur Erholung in der Betty-Ford-Klinik in Rancho Mirage, Kalifornien. Seine Familie sei an einen sicheren Ort gebracht worden und werde psychologisch betreut.

Für das in den Datenstrom des NDR eingespeiste Fake-Video machte Programmdirektor Volker Herres den russischen Geheimdienst verantwortlich. „Putin will Deutschland destabilisieren“, sagte Herres auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz. Dazu seien dem Machthaber im Kreml alle Mittel recht. Ein geplantes Interview mit Kai Gniffke kam nicht zustande, da die Klinikleitung offenbar in letzter Minute Datenschutzbedenken äußerte.

ARD_tagesschau_Hack

ARD in eigener Sache: Jan Hofer dementiert Kündigung seines Chefredakteurs Kai Gniffke

Jan Hofer: „Sicherheitsexperten befreundeter Dienste analysieren, wie es zu dem Datenhack kommen konnte. Digitale Spuren weisen auf eine Verbindung nach Sankt Petersburg, wo russische Geheimdienste in einer Trollfabrik genetische Klone bekannter US-amerikanischer und europäischer Journalisten gezüchtet haben sollen, um die westliche Bevölkerung gezielt zu beunruhigen. Im Namen der ARD-Redaktion möchte ich mich ausdrücklich für den technischen Fehler извинить …hust… entschuldigen und wir möchten Sie bitten: glauben Sie nicht alles, was man Ihnen erzählt!“