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Es ist ein bemerkenswerter Beitrag, der die seit 5 Jahren andauernde Kriegspropaganda über den Krieg in Syrien in den westlichen Medien entlarvt und er kommt mitten aus dem US-amerikanischen Establishment: Robert F. Kennedy Jr.’s „Warum die Araber uns in Syrien nicht wollen“ erschien am 22. Februar auf Politico und nicht etwa in der New York Times. Auch die europäische Ausgabe von Politico hat den Artikel im Original veröffentlicht, aber wie bereits angekündigt hat es Springer – trotz eines Joint Ventures mit Politico – nicht für nötig erachtet, eine deutsche Übersetzung – beispielsweise in der „Welt“ – zu veröffentlichen.

Das haben nun die Nachdenkseiten übernommen und wer den Artikel noch nicht im Original gelesen hat, der sollte sich jetzt die Zeit nehmen und die Hintergründe, die auch schon von anderen publik gemacht wurden, mit dem abgleichen, was die Lügenjournaille schon heute Abend wieder in ARD und ZDF erzählen wird…

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Warum die Araber uns in Syrien nicht wollen
Verantwortlich:

Robert F. Kennedy, Jr.

Auch da mein Vater von einem Araber ermordet wurde, habe ich mir die Mühe gemacht, die Auswirkungen der US-Politik im Nahen Osten und insbesondere die Faktoren zu ver­ste­hen, die zu manchmal blut­rün­sti­gen Reaktionen der isla­mi­schen Welt gegen unser Land führen. Wenn wir uns auf den Aufstieg des Islamischen Staates fokussieren und uns auf die Suche nach dem Ursprung der Gewalt machen, die so vielen Unschuldigen in Paris und San Bernardino das Leben gekostet hat, müssen wir möglicherweise über die einfachen Erklärungen von Religion und Ideologie hinausblicken. Stattdessen sollten wir die komplexeren Gründe in der Geschichte und im Öl untersuchen, die die Schuld – wie so oft – auf uns zurückverweist. Von Robert F. Kennedy, Jr.

Sie hassen uns nicht für „unsere Freiheit“. Sie hassen, dass wir unsere Ideale in ihren Ländern verraten haben – für Öl.

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