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Transatlantisch embedded:
ARD und ZDF dienen als Pressestellen und Propagandaorgane der US-Army

ZDF 07.03.2016 heute 19.00 Uhr

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Barbara Hahlweg: „In Somalia hat das US-Militär bei einem Drohnenangriff mehr als 150 Kämpfer der islamistischen Shabab-Miliz getötet. Das gab das Pentagon am Abend bekannt. Der Angriff habe sich gegen ein Ausbildungslager gerichtet. Die Kämpfer dort hätten einen groß angelegten Anschlag geplant.“

Wer von der Lügenpresse schon komplett verblödet ist, der hält das womöglich sogar für „Journalismus“. Faktisch ist es das Vorlesen von Pressemitteilungen. Ohne jede Recherche, ohne zweite Quelle, ungeprüft übernommene Propaganda einer Kriegspartei, die in den vergangenen Jahren die Welt mit Krieg und Terror überzogen hat.

Und weil es so grotesk ist, zum Vergleich die gleichermaßen prostituierten Kollegen von der ARD. Blonde Textableserin im blauen Kleidchen. Notdürftig veränderter Text, um die Gleichschaltung halbwegs zu verbergen, aber identische unkritische Verlautbarungen aus der Feder eines Pressesprechers des US-Militärs. Das Ganze bezahlt mit Zwangsgebühren derjenigen Bürger, die – nach den direkten Opfern – mittlerweile auch die Suppe auslöffeln müssen, die der globale Terror der USA angerichtet hat.

ARD 07.03.2016 tagesschau 20.00 Uhr

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Judith Rakers: „Das US-Militär hat bei einem Drohnenangriff in Somalia nach eigenen Angaben mehr als 150 Kämpfer der islamistischen Al-Shabab-Miliz getötet. Wie das Pentagon mitteilte, erfolgte der Angriff bereits am Wochenende und richtete sich gegen ein Ausbildungslager der Terroristen. Die Miliz soll einen Angriff geplant haben, der offenbar eine Gefahr für amerikanische und afrikanische Soldaten dargestellt hätte. Al-Schabab kämpft in Somalia für die Errichtung eines islamischen Gottesstaates.“

In einem aktuellen Artikel hat Glenn Greenwald das Agieren der US-Medien als billige Pressesprecher für das Militär aufgegriffen und acTVism.org hat den Artikel teilweise übersetzt.

US Drohnen: Keiner kennt die Identität der 150 Opfer der USA in Somalia

Mit Drohnen und bemannten Flugzeugen hat die US-Regierung Bomben und Raketen auf Somalia abgeworfen, einhergehend mit dem Tod von mindestens 150 Menschen. So, wie es meist der Fall ist, hat die Obama Regierung behauptet, dass diejenigen, die getötet wurden, „Terroristen“ und „Militanten“ gewesen seien – Mitglieder der somalischen al-Shabab Miliz – nannte aber keine Beweise, um diese Aussagen zu bestätigen.

Trotzdem haben die meisten US-Medien nur Zitate von US Offiziellen verwendet, um darüber zu berichten was passiert ist, unkritisch dargestellt und mit keinerlei Skepsis gegenüber der Richtigkeit dieser Berichte: Die toten „Kämpfer … waren laut US-Offiziellen für eine Abschlusszeremonie versammelt, als Auftakt eines bevorstehenden Angriffes auf amerikanische Truppen,“ schrieb die New York Times. Demnach lautet die offizielle Story dahinter, dass die Terroristen ihren Abschluss machten – um ihr „Terror-Diplom“ zu erhalten – und kurz davor waren, US-Truppen anzugreifen, zum Zeitpunkt, als die U.S.A. sie töteten.

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