Schlagwörter

, , , , , , ,

Der neue „Kalte Krieg“, der vom Westen angezettelt und von transatlantischen Politikern und Medien betrieben wurde, um Russland zu dämonisieren und letztlich in Europa zu isolieren, verfolgt selbstverständlich handfeste geopolitische Ziele. Den USA geht es – wie in jedem Konflikt, den sie angezettelt haben – um ihre wirtschaftliche und politische Vorherrschaft in der Welt. Ziel ist eine unipolare Weltordnung, die zum eigenen Vorteil aus Washington und Wall Street kontrolliert wird.

In einem besonders lesenswerten Artikel auf Telepolis beleuchtet Hauke Ritz das große politische Schachbrett, das sich hinter den täglichen kleinen und größeren Hetzbeiträgen verbirgt, die in den deutschen Staats- und Konzernmedien verbreitet werden.

Telepolis_banner525

The West is the Best

Die Weltordnung, für die die deutschen Eliten sich entschieden haben

Betrachtet man die Gleichförmigkeit, mit der heute die Auslands­bericht­erstattung in den deutschen Medien betrieben wird, so gewinnt man den Eindruck, dass die deutschen Eliten fest entschlossen sind, eine bestimmte außenpolitische Grundsatzentscheidung durchzusetzen. Es geht um eine zweite Westorientierung nicht nur Deutschlands, sondern der EU als Ganzes.

TTIP soll dazu dienen, die USA und die EU nicht nur militärisch, sondern auch ökonomisch und kulturell eng zu verkoppeln. Russland wird hierzu als Feind im Osten aufgebaut und damit quasi die Rolle eines abstoßenden Magneten zugeschrieben. Die „neue alte Gefahr aus dem Osten“ soll die deutschen Eliten vom Segen der geplanten transatlantischen Fusion überzeugen.

Doch haben die deutschen Eliten sich wirklich ein zweites Mal für die USA entschieden? Und wenn ja, um was für eine Wahl handelt es sich dabei eigentlich? Daran schließt sich die Frage an, warum die deutschen Eliten mehrheitlich diese Entscheidung getroffen haben? Da Westdeutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs eng mit den Vereinigten Staaten verbunden ist, kann es bei dieser Entscheidung für die USA eigentlich kaum um einen Ausbau von Kooperation, Handel und kulturellem Aus­tausch gegangen sein. All dies ist seit Langem gewährleistet…

Weiterlesen→