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ard_logoWie Propaganda auf gutgläubige Menschen wirkt, die sich aus­schließ­lich in den gleichgeschalteten Staats- und Konzernmedien „infor­mie­ren“, konnte man heute einmal mehr im WDR5-Tages­gespräch beobachten, als es um die Frage ging, wie weit man seitens der EU in der Flüchtlingsfrage dem türkischen Demo­kratie- und Men­schen­rechts­experten Erdogan entgegenkommen sollte.

Schon nach wenigen Sätzen kann man bei den Anrufern in der Regel klar erkennen, wer sich von ARD, DLF und ZDF – und ihren Kollegen der Konzernmedien – für dumm verkaufen lässt und wer sich unvoreingenommen und vielseitig informiert.

Nicht für dumm verkaufen lassen sich bekanntlich die Aktivisten des wahrhaftigen und seriösen Journalismus, Bräutigam und Klinkhammer, die sich einmal mehr in einer Eingabe über die hanebüchenen Methoden der Desinformation und Meinungsmache beschwert haben. In diesem Fall geht es um das Assad-Interview, das die Zuschauer des „Ersten“ nur in politisch zensierter Form und überschüttet mit Meinungsmache zu Gesicht bekamen.

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Assad-Interview: Falschbehauptungen in der „Tagesschau“ vom 1. 3. 2016, 14:00 und 20:00

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,

die ARD hat in einem ausführlichen Interview dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad die Gelegenheit gegeben, sich zur Lage in seinem Land zu äußern. Bemerkenswert, dass die ARD in dem Interview zu feige war, Assad als „Machthaber“ anzusprechen, obwohl Herr Dr. Gniffke uns – die wir in einer Programmbeschwerde für die Bezeichnung „Präsident“ eintraten – noch kürzlich davon zu überzeugen versuchte, dass der Begriff „Machthaber“ korrekt sei, u.a. weil eine regierungsnahe Stiftung und konformistischer Thinktank sich ebenfalls auf „Machthaber“ festgelegt hatte.
Wie so häufig mochten die ARD-Programm-Macher im Zusammenhang mit dem an sich informativen Interview auf Manipulation und Falschbehauptungen auch diesmal nicht verzichten…

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