Schlagwörter

, , ,

kenfmWährend die Staatssender ARD, DLF und ZDF beinahe täglich Kriegshetzer, NATO- und US-Propagandisten als „Experten“ und Talkshow-Gäste präsentieren, um die deutsche Bevölkerung auf Krieg und Flüchtlingsschwemme einzustimmen, hat Ken Jebsen eine hochkarätige Runde kritischer und unabhängiger Köpfe eingeladen, die die verbrecherischen Kriege nicht als gottgegebene Ereignisse relativieren, die der Westen angeblich zu lösen versucht, sondern die durch westliche Kolonialpolitik überhaupt erst entstanden sind.

KenFM_Positionen4

Wir sind hier nicht beim SWR. Wir dürfen einladen, wen wir wollen.

Ken Jebsen

Gäste:

  • Evelyn Hecht-Galinski
  • Rüdiger Lenz
  • Dr. Rainer Rothfuß
  • Gerhard Wisnewski


INFO: „Konkurrenz belebt das Geschäft!“

Mag sein, nur ist das Leben an sich etwas völlig anderes als ein klassisches Geschäft. Wer das „Business-Model der Natur“ auf „survival of the fittest“ eindampft, liegt grundfalsch. Die Idee der Kooperation muss als wesentlicher Teil der DNA dieses Planeten erkannt und benannt werden.

Der Mensch im 21. Jahrhundert muss sich endlich von der Idee verabschieden, dass der Krieg der Vater aller Dinge sei. Diese Sichtweise kommt nicht ohne Feindbild aus und war nur deshalb über Tausende von Jahren erfolgreich, da über den größten Teil dieses Zeitraums deutlich weniger Menschen lebten. Die Bevölkerungsexplosion hat alles verändert. Zudem haben von Menschen geschaffene Maschinen die Macht des einzelnen Individuums ins Unvorstellbare gesteigert.

Auch die Atombombe ist am Ende des Tages nur eine Maschine, die, zur Anwendung gebracht, das Töten von Massen durch eine Einzelperson in der Effizienz erhöht. Die Rechnung geht aber nicht auf, wenn mehrere Seiten über Nuklearwaffen verfügen und diese ebenfalls zur Anwendung bringen.

Die Einteilung der Welt in gut und böse, Freund und Feind ist überholt, seit es taktische Waffen gibt. Wenn der Mensch nicht lernt, zu kooperieren, wird er als Spezies verschwinden. Unsere Art muss lernen, im Gegenüber wieder mehr zu sehen als einen Konkurrenten oder Mitbewerber. Er muss im anderen Menschen vor allem einen Menschen sehen. Der Andere ist nicht automatisch ein Feind. Nur, kommt die Menschheit überhaupt ohne Feindbild aus?

Diese Frage diskutieren wir in der vierten Ausgabe von Positionen – Politik verstehen. Erstaunlich ist, dass sich die Gäste dieser Sendung, Evelyn Hecht-Galinski, Rüdiger Lenz, Dr. Rainer Rothfuß und Gerhard Wisnewski über weite Teile derart echauffieren, dass sie wie Gegner wirken.

Vor uns allen liegt also noch ein weiter Weg.