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Heute vor zwei Jahren erreichte der anti-demokratische Putsch in Kiew seinen militanten Höhepunkt, als bis heute von westlichen Medien, Justiz und Politik gedeckte Täter in Kiew reihenweise auf Demonstranten und Polizisten schossen.

Proteste von EU-Demokraten in Kiew. Exzessive Gewalt wurde verharmlost oder gerechtfertigt, weil im westlichen Interesse

Schon in den Tagen zuvor war es zu massiver Gewalt gegen Polizeibeamte gekommen, die von westlichen Medien weitestgehend unter den Teppich gekehrt oder mit angeblicher Polizei­gewalt gerechtfertigt wurde. Die mediale Büchsenspannerei westlicher Medien auf Seiten der gewaltsamen Putschisten war eine Grundlage für den „Erfolg“ und den falschen Eindruck von Rechtmäßigkeit der militanten Regie­rungs­gegner.

Tatsächlich hatte auf dem Maidan – und im Rest des Landes – niemals eine veritable Mehrheit demonstriert, die einen demokratischen Regierungswechsel hätte legitimieren können. In der Millionenstadt Kiew waren niemals mehr als vielleicht 200.000 Menschen auf den Beinen – viele von ihnen waren mit Bussen herangekarrt worden, um dem seit 3 Monaten andauernden Protest einer vom Westen finanzierten und logistisch gesteuerten Minderheit zur Machtübernahme zu verhelfen.

Westliche Medien haben über Monate mit Propaganda und Desinformation das Lied einer vermeintlichen demokratischen Mehrheit gesungen, die unbedingt in die EU wolle. Anhänger der Regierung kamen hingegen in der Berichterstattung von ARD und ZDF in diesen aufgeheizten Wochen nicht vor. Die existierende Spaltung des Landes in der Frage der EU-Assoziation wurde weitestgehend unter den Teppich gekehrt.

Die Folgen dieser politisch gesteuerten Desinformation sind ein Krieg im Osten des Landes mit tausenden Toten, Abspaltung der Krim, wirtschaftlicher Bankrott und komplette Perspektivlosigkeit eines Landes, das von seiner westlichen Vasallenregierung als Frontstaat gegen Russland positioniert wurde. Die USA haben damit ihr eigentliches geopolitisches Ziel, Deutschland und Russland auf Distanz zu halten, erreicht.

In einem lesenswerten Artikel auf Telepolis beleuchtet Stefan Korinth noch einmal die Bedeutung des Maidan-Massakers und besonders die Rolle deutscher Medien – insbesondere des ZDF, das Informationen über die Maidan-Schützen aus eigener Anschauung im Hotel Ukraina hatte, diese aber tagelang gezielt totschwieg. Eine der verantwortlichen Propagandistinnen des deutschen Staatssenders war Britta Hilpert.

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Cottbus: Lügenpresse schreit wegen lächerlicher Schubser nach Polizei – Die AfD soll als gewalttätige Nazis diffamiert werden

Die gleiche Britta Hilpert, die sich gerade erst über ein paar lächerliche Schubser auf einer AfD-Demo echauffierte, die dann von der selben Lügenpresse aufgebauscht wurden, die vor zwei Jahren die exzessive und tödliche Gewalt auf dem Maidan verharmloste oder rechtfertigte. Diese widerwärtige Doppelmoral des journalistischen Abschaums, der Schüsse von Heckenschützen unter den Teppich kehrt, um sich über lächerliche Rempeleien aufzuregen, wenn man denn selbst betroffen ist, ist nur ein Grund, warum der Schlachtruf „Lügenpresse“ und die moralische Qualifikation als „Abschaum“ mehr als berechtigt sind.

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Maidankämpfer feuerten auch aus ZDF-Hotelzimmer

Zum Teil bis heute gilt die Tatsache, dass Maidankämpfer aus dem Hotel schossen, auch in westlichen Medien als reine Unterstellung oder wird gar nicht thematisiert. Eine durchaus fragwürdige Rolle spielte hierbei auch das ZDF. Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender hatte bereits am Tag des Massakers klare Beweise dafür, dass Maidankämpfer aus dem Hotel feuerten, denn sie schossen auch aus einem ZDF-Zimmer im 14. Stock. Das anwesende Kamerateam hatte die Schützen dabei gefilmt.

Diese wichtige Information zum Blutbad machte der Sender jedoch erst zwei Wochen später öffentlich. Im ZDF-Spezial am Abend des 20. Februar wurden die Schüsse aus dem ZDF-Zimmer genauso wenig thematisiert wie in der nächsten Spezial-Sendung am 22. Februar. Auch in Live-Schalten dieser Tage erwähnten die ZDF- und Phoenix-Korrespondenten Bernhard Lichte, Britta Hilpert und Anne Gellinek den Fall nicht.

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