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deutschlandfunkMan kann Kriegshetze auf die primitive Art betreiben, indem man freche Lügen in die Welt setzt oder auf die Art der transatlantischen Propagandaorgane, die tagtäglich einseitige Diffamierungen, Halbwahrheiten, Gerüchte und unbestätigte Behauptungen aus unseriösen oder ungenannten Quellen verbreiten und gleichzeitig alle Informationen unterdrücken, die das zu schaffende Feindbild als menschlich, vernunftgeleitet und politisch legitimiert erscheinen lassen. Der Effekt ist derselbe.

Ob Adolf Hitler verkünden lässt, die Polen haben uns angegriffen, George Bush eine Bedrohung durch irakische Massenvernichtungswaffen in die Welt lügt, Scharping einen Hufeisenplan erfindet oder ARD, ZDF und DLF tagtägliche Desinformation und Lügen über Syrien verbreiten, macht keinen prinzipiellen Unterschied, denn am Ende geht es immer darum, Krieg vorzubereiten, Menschen aufzuhetzen und Mord und Totschlag aus geopolitischen Interessen zu rechtfertigen.

Einer dieser Kriegshetzer in der transatlantischen Propagandakompanie von ARD, DLF und ZDF ist Hans-Jürgen Maurus. Maurus propagiert das Recht auf militanten Kampf gegen eine demokratisch gewählte und von der großen Mehrheit der Syrer unterstützten Regierung, die er – wie alle transatlantischen Kriegshetzer und Maulhuren – als „Diktatur“ diffamiert. Würde man seine menschenverachtende Verkommenheit auf Deutschland übertragen, PEGIDA müsste bewaffnet werden, dürfte Städte im Osten besetzen, regierungstreue Polizei erschießen und ein 4. Reich ausrufen. Typen wie Maurus würden in der von ihnen propagierten Welt an der nächsten Laterne baumeln.

Am Sonntag empörte sich Maurus nicht nur, dass die legitime syrische Regierung bewaffnete „Oppositionelle“ als Terroristen „verunglimpfe“, sondern schob der syrischen Regierung auch noch kurzerhand Verbrechen eben jener Terroristen unter, die Maurus als Humanisten verkaufen will:

„Die syrische Regierungsdelegation versuchte gleichzeitig am Freitag bei ihrem Treffen mit dem UNO-Vermittler die Agenda zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Die Vertreter aus Damaskus wollen den Anti-Terror-Kampf in den Vordergrund stellen, was de Mistura allerdings zurückwies. Damit werden langsam die Strategien klarer, die beide Seiten verfolgen. Die Opposition versucht, den Druck auf die Gegenseite zu erhöhen, um in humanitären Fragen Fortschritte zu erzielen, dies umso mehr als in den belagerten Städten wie Madaya, aber auch Douma, Moadamiyah, Foua, Kefraya und Deir Ezour furchtbare Zustände herrschen und gehungert wird.

Nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen sind trotz einer ersten Hilfslieferung in Madaya seit Mitte Januar weitere 16 Menschen verhungert, insgesamt soweit bekannt 46 Männer, Frauen und Kinder. Die Regierungsdelegation aus Damaskus hat ihrerseits ein Primärziel, den Diktator Baschar al-Assad an der Macht zu halten und alle Oppositionellen als Terroristen zu verunglimpfen.(Quelle)

Al-Fou’a, Kefraya und Deir Ezzor sind Städte, die von islamistischen Terroristen belagert, terrorisiert und mitunter zeitweilig besetzt waren. In Deir Ezzor hat der IS massenhaft Zivilisten hinrichten lassen und in den Gebieten unter seiner Kontrolle die Scharia in ihrer menschenverachtensten Auslegung durchgesetzt. Terroristenfreund Maurus schiebt diese Verbrechen in seiner Aufzählung nicht nur schamlos der syrischen Regierung unter, deren Anhänger hier Opfer sind, sondern verschweigt obendrein, dass die russische Luftwaffe die Menschen in den von Terroristen belagerten Städten Hilfe zukommen lässt.

Maurus‘ Propaganda wurde am Sonntag nicht nur im DLF gesendet, sondern in verschiedenen Hörfunkprogrammen der ARD. Das Ziel der Propaganda ist die einseitige Diffamierung der legitimen syrischen Regierung, die Verharmlosung des islamistischen Terrors, wenn er sich gegen diese Regierung richtet und die gezielte Irreführung der deutschen Bevölkerung, die nicht verstehen soll, was in Syrien tatsächlich vor sich geht.