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ardzdfEs war einer der ersten Beiträge in diesem Blog, der im Sep­tem­ber 2013 die Propaganda von den hohen Wahl­er­geb­nis­sen entlarvte und die tatsächliche Unterstützung für die Parteien dadurch sichtbar machte, dass wir schlicht und einfach die Nichtwähler herausgerechnet haben.

Tatsächlich haben nicht einmal 30% der deutschen Bürger die Partei gewählt, die heute die Bundeskanzlern stellt. Selbst die gesamte „Große Koalition“ von CDU/CSU und SPD hat nicht einmal die Hälfte der Bevölkerung hinter sich. Eine Tatsache, die von den Medien aus verständlichen Gründen weitestgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung gehalten wird.

Zur Erinnerung: Die in den Lügenmedien totgeschwiegene Studie der NATO bescheinigte Baschar al-Assad im selben Jahr einen Rückhalt von 70% der Bevölkerung und dass, obwohl er da schon seit 2 Jahren „sein Volk massakriert“ wie die deutsche Lügenpresse tagtäglich behauptet.

Allein diese Zahlen beweisen, in was für einer „Demokratie“ wir leben und in welchem Ausmaß die Propaganda der gleichgeschalteten Mainstreammedien die Realität auf den Kopf stellen kann.

Am vergangenen Freitag veröffentlichte der Focus ein Umfrage-Ergebnis, wonach 40% der Bevölkerung – nicht der Wähler, sondern der Bevölkerung! – den Rücktritt Merkels wollen.

Focus_Umfrage_Merkel774Wer jetzt angenommen hat, diese Umfrage wäre ein Thema in den Staatssendern ARD und ZDF, der glaubt vermutlich auch, Deutschland sei ein souveränes Land, der „Westen“ hätte irgendwelche Werte außer dem Dollar oder der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei „unabhängiger Journalismus“.

Mit keinem Wort wurde in den Hauptnachrichtensendungen über diese Umfrage berichtet. Mehr noch: die Zahlen- und Realitätsverdreher des ZDF-„Polit-Barometers“ bescheinigten Merkel, nach wie vor die drittbeliebteste Politikerin Deutschlands zu sein.

ZDF_29012016_hj_Politbarometer_Merkel

Bild anklicken, ZDF-Mediathek!

Nun schließt das eine das andere nicht aus. Da Politiker generell den schlechtesten Ruf unter allen Berufen haben, ist die Notentabelle des ZDF eine Parade der Gossenkinder. Nur der Eindruck, der hier gezielt erweckt wird, ist ein ganz anderer. Gerade weil man andere Berufe vollkommen ausblendet, den Zuschauern also jede Vergleichsmöglichkeit vorenthält, kann man eine groteske Hitparade präsentieren, auf der Typen wie Steinmeier, Schäuble und Merkel die ersten drei Plätze belegen. Man könnte auch eine Beliebtheitsskala der Kinderschänder, IS-Terroristen oder Mafiosi aufstellen. Sie alle hätten eine Top10.

Mit welchem Vorsatz die Fragen des „Polit-Barometers“ formuliert und ausgewählt werden, zeigt sich an folgendem Beispiel. Natürlich fragt der Staatssender nicht ähnlich dem Focus: „Soll Merkel zurücktreten?“, sondern er fragt: Streit über Flüchtlingspolitik wird Angela Merkel vorzeitig das Amt kosten… ja – nein – weiß nicht„.

ZDF_29012016_hj_Politbarometer_Merkel_1

Bild anklicken, ZDF-Mediathek!

Geschickt oder? Der Wille des Volkes ist hier gar nicht gefragt, sondern ob der vollkommen entmündigte und desillusionierte Bürger glaubt, dass Merkel vorzeitig gehen muss. Das ist natürlich vollkommen irrelevante Spekulation, festigt aber suggestiv Merkels Position, denn natürlich glauben weniger Leute, dass Merkel tatsächlich gehen muss, als dass es Bürger gibt, die wollen, dass sie geht.

Gleich zu Beginn hat Fornoff auch eine tolle Nachricht:

Die Stimmung im Land ist angespannt… aber die Werte stabilisieren sich etwas… Die Koalition handelt – wenn auch spät.

Wohlgemerkt, nicht die Lage im Land stabilisiert sich, sondern die Umfragewerte, die zuletzt für Regierung und ihre Migrationspolitik massiv in den Keller gerauscht waren. Man könnte auch sagen: „Nur 10 Asylheime brannten vergangene Woche. Das ist eine Stabilisierung zur Vorwoche.“

Diese Form der Manipulation zieht sich durch jedes „Polit-Barometer“ zu jedem wichtigen Thema. Es sind Taschenspielertricks und Betrügereien für die Kukident-Fraktion, die man bei der Stange halten will und Fornoff ist genau der richtige Clown so etwas zu präsentieren. Wer halbwegs gebildet ist, lacht sich tot oder schaltet den Dreck erst gar nicht ein.