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zdf_80Zu Claus Kleber muss man eigentlich nichts mehr sagen. Er steht beispielhaft für Geldgier, Lügen, Inkompetenz, Maul­huren­tum, Massen­mord und Kriegs­hetze im Auftrag der USA. Im gestrigen heute-journal erklärt Kleber den Zuschauern direkt nach der Verharmlosung des sexuellen Missbrauchs der minderjährigen Lisa in Berlin:

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Kleber: „In diesem Fall ist es wichtig, zu sagen, dass das Mädchen zu einer russlanddeutschen Familie gehört und auch, dass Internetpostings Flüchtlinge verdächtigten, wurde relevant. Genauso wie die Tatsache, dass die jetzt wirklich Verdächtigen keine Flüchtlinge sind. Die Regeln unseres Handwerks verbieten es, relevante Fakten zu verheimlichen, sie verbieten aber auch, irrelevante Fakten in den Vordergrund zu stellen, um eine Minderheit zu diskriminieren. Den Unterschied zu machen ist nicht so einfach wie es klingt. Im Einzelfall diskutieren Redaktionen immer wieder, wo die Grenze solcher Nennungen liegt. Nach der Silversternacht von Köln war es klar, da gehörte die Herkunft der Täter zum Bericht.“

Ausgerechnet der Lügenbaron Kleber schwafelt davon, dass es „sein Handwerk“ verbiete, relevante Informationen zu verschweigen. Was für ein Hohn!

Bemerkenswert ist allerdings die Lügenlaviererei, wenn es um den Migrationshintergrund der mutmaßlichen Kindesmissbraucher von Berlin geht. In nahezu sämtlichen Berichten der Lügenpresse wurde behauptet, russische Medien und Demonstranten hätten fortwährend von „Flüchtlingen“ gesprochen. Das ist aber genauso gelogen, wie die alltägliche Propaganda in den Nachrichtensendungen der Staatsmedien, diejenigen, die derzeit nach Deutschland kommen, seien allesamt Flüchtlinge. Tatsächlich ist allenfalls eine Minderheit Flüchtlinge und die Mehrheit sind schlicht Migranten. Und auch bei den mutmaßlichen Tätern von Berlin handelt es sich um Migranten oder Mitbürger mit Migrationshintergrund – in diesem Fall aus der Türkei. Das mag für den konkreten Fall möglicherweise keine Rolle spielen, erklärt aber den Aufruhr in der russischstämmigen Community, die nicht zu Unrecht fürchtet, dass genau diese Tatsache in Zeiten umstrittener und staatsgefährdender Migrationspolitik Grund für eine polizeiliche „Zurückhaltung“ sein könnte, wie man sie gerade erst zu Silvester gesehen hat.

Wenn Kleber dann noch schwadroniert: „Nach der Silversternacht von Köln war es klar, da gehörte die Herkunft der Täter zum Bericht.“, dann tanzen Verlogenheit und Wahnsinn Polka, denn das ZDF war bekanntlich das letzte Lügenmedium, das irgendwann Tage später doch noch über die Vorfälle in Köln „berichtete“.

Wirklich absurd wird es aber erst acht Minuten später in derselben Sendung. Da verbreitet das ZDF die von der Polizei ausgegebene Fahndung nach einem Mann, der laut Augenzeugen nach „aus dem Nahen Osten stammend“ aussah. Das „Vergehen“ des Mannes: er hat kein Kind missbraucht, sondern eine größere Menge Reinigungsmittel in einem Baumarkt gekauft und dabei angeblich auch nach anderen Mitteln gefragt, die in der Mischung zur Sprengstoffherstellung geeignet wären.

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Man muss schon beim ZDF arbeiten, um hier keinen Rassismus bei dem „alarmierten“ Baumarktangestellten und der Polizei zu erkennen. Hätte der Mann nicht nach „aus dem Nahen Osten stammend“ ausgesehen, sondern vielleicht eher wie Hoeneß, Mundlos, Böhnhardt oder Breivik es hätte garantiert keine Fahndung gegeben. Dass der zu Unrecht als Terrorist verdächtigte sich später als Drogenproduzent entpuppte, steht dann wieder auf einem ganz anderen Blatt.