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Immer mehr Bürger durchschauen, dass sie in den Staatssendern von morgens bis abends politisch manipuliert und für dumm verkauft werden. Die Rundfunkräte, deren Aufgabe es eigentlich wäre, auf die Einhaltung des gesetzlichen Informationsauftrags, auf Objektivität, Unparteilichkeit, Meinungsvielfalt und die Ausgewogenheit des Programms zu achten, versagen nicht nur auf voller Linie, sondern – druchtränkt von der eigenen Propaganda – fraternisieren mit den Tätern und wischen jede noch so offensichtlich begründete Programmbeschwerde vom Tisch oder belobigen die überführten Lügner, Dummschwätzer und Propagandisten auch noch.

Was im Kopf eines solchen Rundfunkrats vorgeht, erschließt sich aus einem Brief, den Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam heute in der Rationalgalerie veröffentlichen.

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Schon seit Monaten kämpfen die unermüdlichen Kollegen Bräutigam und Klinkhammer um journalistische Sorgfaltspflicht und die Einhaltung des gesetzlichen Sendeauftrags der ARD. Routiniert bekommen sie belanglos Antworten des Senders auf ihre Kritik, wahrscheinlich hat man schon ein Formblatt entwickelt. Doch mitten in den bürokratischen Ablehnungsschreiben taucht dann der Brief eines Rundfunkrates auf, der eigentlich das „im Sinne des vom Gesetzgeber erdachten Vielfaltssicherungskonzepts die Offenheit des Zugangs zum Programm der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten für verschiedene gesellschaftlich relevante Gruppen garantieren“ soll. Eigentlich. Erstmal versucht der Rundfunkrat, die Veröffentlichung seines Briefes an eine Zuschauerin mit „juristischen Konsequenzen“ zu verhindern. Jetzt wird er doch in Teilen veröffentlicht. Von eben Bräutigam und Klinkhammer.

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