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wdr5Das Bild, das ARD und ZDF derzeit abgeben, ist gelinde gesagt erbärmlich und es dämmert immer mehr Bürgern, wie sie tagtäglich manipuliert und an der Nase herumgeführt werden.

Vom Putsch in der Ukraine, über den vom Westen betriebenen Syrienkrieg mit seinen Millionen Flüchtlingen, bis zu den Silvestervorgängen, einer redseeligen Mitarbeiterin und einem SWR, der in seiner korrumpierten Staatsnähe keine demokratische Haltung zeigen kann, erstreckt sich ein Gespinst aus politischer Desinformation, Lügen und Verschweigen oder kurz: ein journalistischer Offenbarungseid.

Nun spricht auch noch ein Politologe, Dr. Marcel Lewandowsky, von der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg, der vom WDR eingeladen war, um im Tagesgespräch mit Anrufern über das Thema „Wie mit der AfD umgehen?“ zu diskutieren, mit Blick auf den SWR ganz selbstverständlich von „Staatsmedien“.

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WDR5 Tagesgespräch (Mediathek, ab 11:15min)

Schmitz-Forte (11:15min): „Sie haben ja jetzt ein wirklich ressentiment-geladenes Milieu beschrieben, das zumindest Teil dieses AfD-Spektrums ist. Wenn Frau Luchs [eine Anruferin] nun sagt, eine Partei, die möglicherweise bei Umfragen so um die 10 Prozent liegt, mit der muss man diskutieren, die kann man in einer Demokratie nicht einfach beiseite schieben – gilt das für Sie dann auch für diesen Teil des AfD-Spektrums?“

Lewandowsky: „Ich glaube, das gilt allgemein, dass dann, wenn diskutiert werden soll – also hier haben wir es ja mit STAATSMEDIEN zu tun gehabt, um auf den konkreten Fall anzusprechen – dann ist der Staat in der Begründungspflicht, warum nicht diskutiert werden soll….“

Schmitz-Forte: „Nun lassen Sie uns an einer Stelle auch genau sein, Herr Lewandowsky, Sie haben eben das Wort ‚Staatsmedien‘ gebraucht. Man kann über den zu großen Einfluss von Parteien auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk streiten, aber STAATSMEDIEN, das ist dieses System nicht, oder?“

Lewandowsky: „Öffentlich-Rechtlicher….Öffentlich-Rechtlicher“

Schmitz-Forte: „OK, das musste ich jetzt machen, Herr Lewandowsky…“

Lewandowsky: „Ja natürlich…völlig klar…“

Ja, da musste Achim Schmitz-Forte natürlich widersprechen, sonst hätte es Ärger mit dem Chef gegeben. Dass Lewandowsky in absehbarer Zeit erneut als Experte zu politischen Fragen eingeladen wird, kann man trotzdem ausschließen, wenn er nicht glaubhaft versichert, dass es sich bei seiner doch sehr überlegten Wortwahl um einen „Versprecher“ gehandelt hat…