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wdr5Die Doppelmoral des journalistischen Abschaums in den öffentlich-rechtlichen Propagandaanstalten kennt sehr wohl Grenzen – geographische. Was hierzulande als gefährliche Straftat verfolgt würde und keiner dieser erbärmlichen Hetzer sich erlauben würde zu beklatschen, wird immer dann verharmlost, gerechtfertigt oder gar gefeiert, wenn es sich um Straftaten oder Verbrechen in den Ländern handelt, die von den Herrschaften, die unsere staatliche Journaille kontrollieren, zu politischen Feinden erklärt haben.

Ob das die Gewalt auf dem Maidan war, der militante Aufstand von Islamisten  in Syrien oder nur Perversionen und asozialer Vandalismus russischer Taugenichts, die politischen Hetzbrigaden in ARD, DLF und ZDF legen immer dann vollkommen andere Maßstäbe an, wenn es darum geht, Staaten und Regierungen, die sich – anders als Deutschland – nicht der US-Hegemonie unterwerfen, zu dämonisieren, destabilisieren oder als Unrechtsstaaten zu diffamieren, wenn sie Recht und Ordnung durchsetzen.

BR_Christine_HamelEin weiteres Beispiel in einer unendlichen Serie derartig verkommener politischer Agitation lieferte Christine Hamel gestern in WDR5 „Scala“, als es um das „Kunst­werk“ des russischen Provokateurs Petr Pawlenskij ging, der vor einigen Wochen die Tür des russischen Geheim­dienstes FSB in Brand setzte.

Würde es jemand in Deutschland wagen, Vergleichbares beim BND, dem sogenannten Verfassungsschutz, der US-Botschaft, dem WDR oder NDR zu veranstalten, er könnte weder mit Verständnis vor deutschen Richtern, noch mit dem Beifall journalistischen Abschaums wie Hamel rechnen. Aber wenn es gegen Russland geht, dann ist jede Straftat ein willkommener Anlass, Täter wie Pawlenskij oder „Pussy Riot“ zu propagieren oder heroisieren und damit schamlos immer weitere Gewalt- und Straftaten zu befürworten und herauszufordern.

„Scala berichtet über einen Künstler, der keine Angst kennt und sich nicht einschüchtern lässt.“

„Pawlenskijs Tat: In der Nacht zum 9.November setzte der Künstler die massive Holztür der russischen Geheimdienstzentrale am Lubjanka-Platz in Brand und positionierte sich gleichsam in einer weihevollen Pose vor dem Flammenspektakel. Es gelang ihm das, was die Performancekünstlerin Marina Abramowic einmal als ‚Schaffung eines charismatischen Raums‘ bezeichnet hat. Die Schaffung des Unglaublichen, denn mit der kurz ‚Lubjanka‘ genannten Geheimdienstzentrale verbindet sich seit der Stalin-Zeit der Terror der sowjetischen und russischen Staatsmacht.“ (Download; mp3)

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