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ard_logoDas Ausmaß der Nachrichtenunterdrückung im Fall des Gift­gas­ein­satzes in Syrien, der aus kriegspropagandistischen Gründen dem syrischen Präsidenten Assad in die Schuhe geschoben werden soll, ist ein unwiderlegbarer Beweis für politische Propaganda und Kum­pa­nei mit den wahren Tätern, die dieses Verbrechen begangen haben.

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21. August 2013 – weit über 1000 Tote durch Giftgaseinsatz in Ghouta

Es gibt wissenschaftliche Unter­su­chun­gen, die belegen, dass die Gift­gas­gra­naten aus dem Gebiet der Terroristen abgeschossen wurden, Hinweise des renom­mierten Journalisten Seymour Hersh, der jahrzehntelange Kontakte in die US-Admini­stration besitzt und sogar die FAZ verwies darauf, dass im Zielgebiet Ghouta vorwiegend alawitische Anhänger des syrischen Präsidenten leben. Aber schon allein die Tatsache, dass dieses Verbrechen just zu dem Zeitpunkt verübt wurde, als Experten der UN Giftgaseinsätze im syrischen Krieg unweit von Ghouta untersuchen sollten, deutet auf eine geplante False-Flag-Aktion, deren Spuren schon lange in die Türkei führen. In ein Land, dessen Machthaber den Krieg in Syrien erwiesenermaßen vorangetrieben haben, den IS unter­stützen und in einem geleakten Telefonat eine andere False-Flag-Aktion geplant hatten.

Die Lügen- und Kriegspropagandasender ARD und ZDF haben diese Informationen weitenteils komplett unterdrückt. Propagandisten wie Claus Kleber behaupten entgegen all diesen Fakten und ohne jeden Beweis bis heute, dass es der syrische Präsident gewesen sein soll, der dieses Verbrechen anordnete – offenbar mit dem irren Ziel, die USA auch aktiv in den Krieg zu ziehen. So die „Logik“ der Kriegshetzer und Berufslügner der Atlantikbrücke.

Der Fall des türkischen Parlamentariers Eren Erdem ist ein weiteres Puzzleteil in der Entlarvung dieses Lügengebildes. Eren Erdem und Ali Şeker hatten im Oktober in einer Pressekonferenz aufgedeckt, dass türkische Stellen in die Beschaffung des Sarins verwickelt sind. Nachdem Erdem dem russischen Sender RT ein Interview gegeben hatte, ermittelt nun die türkische Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen Landesverrats. Nichts davon wurde in den öffentlich-rechtlichen Lügenanstalten berichtet, die damit nicht nur die deutsche Öffentlichkeit vorsätzlich hinters Licht führen, sondern sich zu Kumpanen derer machen, die dieses Verbrechen begangen haben.

Eine weitere skandalöse und politisch motivierte Nachrichtenunterdrückung, die sich Volker Bräutigam und Friedhelm Klinkhammer nicht bieten lassen wollen. Sie haben bei der ARD Programmbeschwerde eingelegt, die aber für den Mainzer Lügensender ZDF nicht weniger gültig ist.

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Programmbeschwerde wg. Nachrichtenunterdrückung / Fall Erem Erdem 25.12. 15

Sehr geehrter Herr Marmor,

seit Wochen beschäftigt der Skandal um die türkischen Giftgaslieferungen an syrische Terroristen, die schließlich zu dem Massaker von Ghouta führten, die internationale Öffentlichkeit. Die Machenschaften der USA und der NATO, die beide den Massenmord mit Sarin dem Präsidenten Assad in die Schuhe schieben und einen Krieg gegen Syrien beginnen wollten, werden ebenso diskutiert wie das Vorgehen der Regierung in Ankara gegen den türkischen Abgeordneten Eren Erdem. Dem droht ein Verfahren wegen Landesverrats(!), weil er die türkische Verstrickung in das Verbrechen ans Licht brachte. In Tagesschau und Tagesthemen wird der gesamte Vorgang penetrant verschwiegen. Auch eine Mitteilung des Außenministeriums in Moskau am 25. Dezember 2015, die russische Regierung verlange eine internationale Untersuchung der Vorfälle, wurde nicht in Tagesschau und Tagesthemen berichtet.

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