Ich bin ein mitfühlender Zeitgenosse und seit geraumer Zeit verschlägt es mir die Sprache angesichts der Geschwindigkeit, mit der sich Deutschland, Europa und der Westen in den Totalitarismus drehen. Es verschlägt mir die Sprache, mit welcher Arroganz hier jeder noch so hirnrissige Gewaltakt gegen andere mit immer noch hirnrissigeren Denkfiguren legitimiert wird, während jedwede Reaktion der Welt auf unser Agieren aufs Tiefste verteufelt wird.

Natürlich ist jeder Drohnentote, jeder Kollateralschaden, jeder eingefrorene Konflikt eine Garantie dafür, dass das Gewaltpotential nicht ab- sondern immer weiter zunimmt. Und es gibt dankenswerterweise Menschen wie Sahra Wagenknecht, die auf diese Zusammenhänge mahnend hinweisen und aufklären.

Als ich daher heute Morgen einen kurzen Streifzug durch den Mainstream machte, war ich mehr als nur irritiert über die heftigen, durchweg irrationalen Reaktionen gegenüber den durchweg rationalen und begründeten Ausführungen Wagenknechts. Allen voran positionierte sich die FAZ mit einem unglaublichen zynischen, Menschen verachtenden Kommentar.

Darin heißt es:

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