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zdf_80Die mit Milliarden Euro Zwangsgebühren gemästeten Staats­sender ARD, DLF und ZDF sind zu Futtertrögen oppor­tu­nis­ti­scher Egoisten degeneriert, in denen nur jene Charaktäre dauerhaft Geld abgreifen und Karriere machen können, die rücksichtslos Propaganda im Sinne des Staates verbreiten und dabei buchstäblich, wörtlich und täglich über Leichen gehen. Wahrhaftigkeit und Empathie werden ausgesiebt; im System verbleiben Duckmäuser und Opportunisten – Soziopathen schaffen es nach oben.

Ganz anders das Bild in den alternativen Medienformaten. Hier sind Empathie, Kampf gegen Ungerechtigkeit, Heuchelei und Menschenverachtung in der Regel die Triebfeder eines Schaffens am Rande des Existenzminimums. Geld korrumpiert und man muss sich nur die Einkommen einiger Propagandisten von ARD und ZDF anschauen, um direkte Rückschlüsse auf das Maß ihrer Korrumpierbarkeit und soziopathischen Grundveranlagung ziehen zu können.

Wer tagtäglich aus niederen Motiven Lügen und Desinformation verbreitet, um einer politischen Agenda dienlich zu sein und sich dabei die eigenen Taschen zu füllen, der muss die Realität seiner Opfer vollkommen ausblenden oder ihnen gar die Schuld an ihrem Elend zuschreiben können (Stichwort: „faule Griechen“).

Dieser Gegensatz zwischen alternativen Medien und Staatspropaganda, Empathen und Soziopathen wird einmal mehr anhand eines Beispiels der Griechenland-Hilfe deutlich. Die Finanzkrise Griechenlands ist weitestgehend aus den Hetzmedien verschwunden. Das Werk ist vollbracht. Das Ziel, das Land im Euro zu halten und den Menschen einen brutalen – und vollkommen sinnlosen – Austeritätskurs aufzuzwingen wurde erreicht. Welche Folgen diese Politik für die griechischen Bürger hat wird im Land der Täter ausgeblendet.

Im Sommer hatte KenFM einen Spendenaufruf für eine Medikamenten-Nothilfe für Griechenland gestartet und damit sage und schreibe 250.000€ eingesammelt. Das Geld wurde in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ärzten und Initiativen vor Ort genau dorthin gebracht, wo es dringend gebraucht wurde. Einer der Kooperationspartner war Prof. Dr. Athanassios Gianni vom Institut für Organische Chemie der Uni Leipzig. Auf dessen soziales Engagement wurde auch das ZDF aufmerksam und wollte ihn für eine „Wir-sind-die-Guten-Show“ gewinnen, mit der der Staatssender offenbar die eigene Rolle in der Griechenland-Hetze vergessen machen wollte.

Als Gianni sich gegenüber dem ZDF positiv über die Rolle der alternativen Medien – konkret von KenFM – äußerte, war das Interesse des Staatssenders an einer Zusammenarbeit schlagartig erloschen und damit war klar, dass es dem ZDF nicht wirklich um Hilfe für notleidende Griechen ging – denn in so einem Fall wäre es nicht nur egal, sondern bei echter Empathie wäre man hoch erfreut, dass andere sich ebenfalls engagieren. Dem ZDF ging es also offenkundig ausschließlich um Selbstdarstellung, Eigenwerbung und Propaganda – und das auf Kosten jener, die man geholfen hatte, ins Elend zu stürzen. Geht es noch menschenverachtender, noch perfider?

Da wird wochen- und monatelang in den Nachrichten- und Politformaten gegen „faule“ und „korrupte“ Griechen gehetzt, die über ihre Verhältnisse gelebt“ hätten, um die griechische Regierung unter Druck zu setzen, sich dem Diktat der „Euro-Gruppe“ zu unterwerfen und in einer Boulevardsendung soll dann mit gespieltem Herzschmerz Mitleid und Solidarität vorgegaukelt werden. Das ist so widerwärtig, dass es einem die Sprache verschlägt. In der von Anfang bis Ende sehenswerten und höchst informativen Doku von Dirk Pohlmann erzählt Prof. Dr. Athanassios Gianni selbst von seiner Erfahrung mit dem ZDF. Die dann folgenden Ausschnitte der Sendung „Donnerstalk“ mit Dunja Hayali sind einfach nur zum Fremdschämen.

Ein Zitat von ihm bringt den Unterschied zwischen Empathen und Soziopathen auf den Punkt:

Wenn ich Menschen leiden sehe,
dann krieg ich Allergie.

Prof. Dr. Athanassios Gianni