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ard_logoWir alle wissen, was echter Journalismus ist und wir alle wissen, was Prostitution ist. Das Vortäuschen von Journalismus als Broterwerb und zum Zweck politischer Propaganda wird im anglo-amerikanischen Raum presstitution genannt und diejenigen, die wir hier als Maulhuren titulieren, heißen im Englischen kurz und treffend presstitutes.


English

Etymology

Blend of press +‎ prostitute. The comparison comes from the notion that they sell themselves for money.

Mischung aus Presse + Prostituierte. Der Vergleich kommt von der Auffassung, dass sie sich für Geld verkaufen.


Die Beispiele für diese Form der geistigen und moralischen Prostitution vermeintlicher „Journalisten“ sind Legion und während die Arbeiter und Arbeiterinnen des sexuellen Gewerbes durchaus einen sinnvollen Dienst für die Gesellschaft leisten, führen die Presstituierten und Maulhuren der Medien die Gesellschaft an der Nase herum, in die Irre und letztlich ins Verderben.

kuestner-kai-2008-2jkwub+Ein aktuelles Beispiel für diese mediale Presstitution bietet ARD-Gigolo Kai Küstner, der als öffentlich-rechtlicher Escort-Service im Flugzeug von NATO-Chef Stoltenberg mitfliegen durfte, um seinem noblen Freier als Gegenleistung in der ARD zu Diensten zu sein. Gesendet wurde das Machwerk unter anderem am Montag Morgen im WDR. Dem Sender war der Akt offenbar so peinlich, dass er auf der Webseite weder Mitschnitt noch Transkript anbietet – nicht einmal einen Hinweis im Programm. Erfreulicherweise ist der BR in dieser Hinsicht schamloser und stellte den GEZ-finanzierten Verkehr in Gänze online.

Blowjob, Hosen runter, von hinten und von vorne und zum Abschluss einmal mitten ins Gesicht – so lässt sich das zusammenfassen, was die ARD als „Interview“ bezeichnet. Mit Journalismus hat das natürlich nicht das Geringste zu tun. Für diese Verlautbarungen hätte sich Stoltenberg nicht erst ein Jüngelchen vom ARD-Strich an Bord holen müssen, aber wenn die NATO das als Pressemitteilung veröffentlicht hätte, könnte man es kaum unredigiert ins Programm nehmen. Also spielt man „Journalismus“ und Küstner bückt sich, damit der NATO-Chef ihn widerspruchslos mit seinem Geseier vollpumpen kann.

Wem jetzt beim Lesen Bilder eines schmuddeligen Bahnhofs-Porno in den Kopf kommen, der braucht sich nicht zu schämen, denn genau das ist es.

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