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ndr_logoEine der zentralen Methoden diffamierender Propaganda ist das vorsätzliche Weglassen von Informationen, um den Gegenstand der Betrachtung, „die Juden“, „den Russen“, „die Migranten“ oder auch nur „den Kritiker“ (Naidoo, Jebsen, Müller, etc.) zu denunzieren.

Im NDR ist diese Methode politischer Propaganda nicht nur in den „Nachrichten“-formaten wie tagesschau und tagesthemen allgegenwärtig, sondern wird auch systematisch in Magazinen wie ZAPP oder PANORAMA benutzt, um die Zuschauer im Sinne der Regierung zu manipulieren und auf Linie zu trimmen. Außenpolitisch handelt es sich in der Regel um Kriegshetze gegen all jene Länder, die sich der Hegemonie der USA widersetzen (Russland, Irak, Syrien, Libyen, Iran, etc.).

Innenpolitisch werden Kritiker denunziert, die sich in zentralen Fragen des staatlichen Selbstverständnisses der Meinungshoheit der Regierung entgegenstellen. Zu diesem Zweck werden Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen, zusammengeschnitten oder die Person selbst diffamiert, indem man sie in eine politisch abseitige Ecke rückt.

Nun ist dieser staatliche Propagandasender NDR selbst „Opfer“ einer solchen Manipulation geworden. Die Geschichte ist zwar so hanebüchen, dass sie nur bei wenigen Menschen verfängt, aber der Kontext „Migration“ ist aus bekannten Gründen derart sensibel, dass man sich zu Recht Sorgen machen muss, dass „etwas hängenbleibt“.

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YouTube: „Skandal: Flüchtlinge essen fünfjähriges Kind“

Ein aus dem Zusammenhang gerissenes Interview mit Jugendlichen in der NDR-Reportage „Weltbahnhof mit Kiosk“ entwickelt im Netz ein Eigenleben (Story auf MEEDIA) und fällt in aufgeheizten Zeiten sicherlich beim einen oder anderen Zuschauer, der derlei Unsinn glauben will, auf fruchtbaren Boden. Dabei ist es unerheblich, ob die hanebüchene Geschichte überhaupt glaubwürdig ist, wenn sich ein krudes Feindbild erst einmal etabliert hat.

Trotz des grotesken Inhalts steht die Mär von den kinderfressenden Flüchtlingen beispielhaft für die Methoden der Diffamierung und Propaganda, derer sich Sender wie ARD und ZDF oder die versammelte Konzernpresse immer wieder selbst bedienen, wenn es darum geht, außen- und innenpolitisch gewünschte Feindbilder zu generieren. Von der Brutkastenlüge über die Schreckensherrschaft der Saddam-Familie, Gaddafis oder Assads: der Wahrheitsgehalt der verbreiteten „Informationen“ ist zweitrangig, denn es kommt den Propagandisten darauf an, ein möglichst einseitiges und grausiges Bild desjenigen zu zeichnen, den man physisch oder gesellschaftlich vernichten, oder dessen Land man mit Krieg überziehen möchte.

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