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deutschlandfunkMarkus Pindur ist nicht nur Lesern dieses Blogs, sondern seit langem weithin einschlägig bekannt, für seine Lügen, Desinformation und Propaganda der billigsten, dümmsten und hetzerischsten Sorte.

Marcus_pindurHeute Morgen im Deutschlandfunk hat Pindur nicht nur freche Lügen über „systematische und mut­wil­lige“ Verletzungen des Luftraums von NATO-­Staaten durch Vladimir Putin höchst­persön­lich verbreitet, sondern obendrein den Abschuss des russischen Kampfjets in Syrien durch die Türkei, und damit den Tod des Piloten und eines Mitglieds des Rettungsteams, mit diesen Lügen auch noch gerechtfertigt.

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Pindur: „…aber in diesem Fall, wenn der Luftraum von NATO-Ländern verletzt wird, da stellt man sich natürlich hinter den NATO-Partner, zumal das ja nicht das erste Mal ist, dass Putin so etwas gemacht hat, er macht das seit Jahren, er macht es systematisch, dass er den Luftraum von NATO-Ländern verletzt. Kanada, die USA, Großbritannien, alles Länder, wo in den letzten Jahren Luftraumverletzungen – mutwillige Luftraumverletzungen – des russischen Militärs registriert wurden und Erdogan war jetzt der Erste, der ihm dafür eine sehr harte Quittung verpasst hat.“

Die Lüge von den „systematischen Luftraumverletzungen“ ist Teil einer Propagandastrategie der NATO, die der Feindbildung, Verängstigung der Bevölkerung und Dämonisierung Russlands dient. Sie folgt dem Schema der durch Dirk Pohlmann aufgedeckten Propaganda aus dem Kalten Krieg, wonach sowjetische U-Boote angeblich Schwedens Küsten unsicher machten und damit die Friedens- und Annäherungspolitik des später aus diesen Kreisen erschossenen Olof Palme unterminierten. Pohlmann wies in seiner sehenswerten Dokumentation nach, dass es sich um eine komplette Inszenierung handelte.

Medien wie der Deutschlandfunk und Hetzer wie Pindur, die diese Lügen und Kriegspropaganda verbreiten, um damit den Abschuss eines russischen Kampfjets zu legitimieren, kann man nur als gefährliche Verbrecher bezeichnen. Tatsächlich steigen NATO-Jäger immer dann theatralisch auf, wenn russische Militörflugzeuge sich dem von der NATO als sein Eigentum deklarierten Luftraum auch nur nähern. Im Falle Kanadas war das im Jahre 2010 eine „Annäherung“ auf 50 (!) Kilometer.

Echte Luftraumverletzungen durch Russland, das sagt die NATO selbst, gibt es höchst selten.

Nach Angaben eines Nato-Sprechers sind russische Flugzeuge oft in der Region unterwegs. Zu Verletzungen des Luftraums und zu Abfangaktionen kommt es allerdings nur sehr selten. Nach einem ähnlichen Vorfall an der Nordgrenze Kanadas im Jahr 2010 war von russischer Seite bestritten worden, dass es überhaupt eine Grenzübertretung gegeben habe. (sz)

Dank an EL AL für den Hinweis an den Propaganda-Melder!