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Viele Bürger glauben immer noch, dass ARD und ZDF so etwas wie Informationsvermittler seien, die objektiv und ausgewogen über die Ereignisse der Zeit berichten. Diese Illusion versuchen die Sender auch mit aller Macht aufrecht zu erhalten, weil die Lügenwelt, die sie errichten, von dem Vertrauen lebt, das gutgläubige Bürger ihnen schenken.

Tatsächlich sind ARD und ZDF Instrumente der Herrschaft, die seit ihrer Gründung den Zweck haben, das Volk im Sinne der Macht zu manipulieren und zu formen. Wir sind die Guten – wenn wir das tun, was die Besatzungsmächte von uns wollen. Die Bösen sind die, die sich den Besatzungsmächten widersetzen. So kann man die Richtlinien der „Berichterstattung“ herunterbrechen. Gewalt ist böse, wenn sie sich gegen uns richtet, Gewalt ist gut, wenn sie sich gegen unsere Gegner richtet – so die doppelmoralische Herrschaftsmaxime.

Doppelmoral in der Gewaltfrage
ist das Fundament der Propaganda

So kommt es, dass ARD und ZDF Gewalt immer dann totschweigen, verharmlosen, rechtfertigen oder geradezu fordern, wenn diese Gewalt im Sinne der Herrschaft eingesetzt wird. Diese Gewalt kann sich gegen deutsche Bürger richten, etwa wenn diese gegen die Herrschaft demonstrieren oder aber auch, wenn jemand unter einer Psychose leidend mit einem Messer herumfuchtelt. Seine Erschießung auf öffentlicher Straße wird von den Staatsmedien genauso als legitim dargestellt, wie das Einkesseln, Zusammenknüppeln oder „Wegkärchern“ von Demonstranten, die gegen die Herrschaft aufmucken. Wenn aber mal ein friedlicher Demonstrant in Deutschland, eine Vertreterin der aufdringlichen Lügenpresse nur anrempelt, dann ist das Gezeter der Lügenpresse groß und die Staatsmacht sofort zur Stelle.

Außenpolitisch wird die Doppelmoral in der Gewaltfrage auf die Spitze getrieben. Wenn Demonstranten in einem beliebigen „Feindstaat“ gewalttätig werden und mit der Absicht zu Töten auf Polizisten losgehen, wie wir das auf dem Maidan gesehen haben, dann wird diese Gewalt verschwiegen, verharmlost oder als legitime „Reaktion“ auf vermeintliche Staatsgewalt gerechtfertigt. Wenn militante Oppositionelle staatliche Gebäude und Parlamente stürmen wie in Kiew, dann ist das kein antidemokratischer Putsch, sondern wird als Freiheitsbewegung dargestellt. Passiert das gleiche als Reaktion im Osten des Landes, wird es als Terror gebrandmarkt. Wenn aber Militante im Auftrag und mit dem Geld und Segen des Westens ganze Stadtviertel oder Städte besetzen, Polizisten erschießen und Bürger ermorden und vertreiben, die sich nicht ihrem Terror unterwerfen wollen, wie wir das in Kiew und Syrien gesehen haben, dann wird dies selbst dann noch als „Rebellion“ verherrlicht, wenn es sich um Faschisten, al-Kaida oder andere islamistische Terrorgruppen handelt, die sogar von der UN als solche klassifiziert sind.

Die Doppelmoral der Lügenpresse ist so offensichtlich, dass selbst Menschen, die kaum Zeit und Interesse haben, sich intensiver damit auseinanderzusetzen, spüren, dass sie in den sogenannten Mainstream- oder Leitmedien in allen Fragen der Sicherheits- und Außenpolitik von morgens bis abends belogen, desinformiert, für dumm verkauft und manipuliert werden. Diese Manipulationen sind aber kein Kavaliersdelikt und keine journalistische Lässlichkeit, denn sie haben direkte politische Auswirkungen, die sich in Krieg, Terror, Tod und Vertreibung manifestieren.

Wenn ARD und ZDF die Propaganda für einen gewaltsamen Putsch in Kiew betreiben, der – mit geopolitischem Vorsatz – nicht nur ein Land spaltete, sondern einen Kontinent und dem mittlerweile Tausende zum Opfer fielen, weil sie erschossen, verwundet, vertrieben oder einfach „nur“ arbeitslos wurden, dann ist das Vorbereitung und Hilfe zu Mord, Totschlag und Verelendung.

Das Gleiche gilt für die Verbrechen, die die Propaganda in Syrien angerichtet hat, wo der Westen ebenfalls aus niederen geopolitischen Motiven, Wirtschafts- und Machtinteressen heraus einen militanten Aufstand angezettelt und das Land in einen Bürger- und Proxykrieg getrieben hat. Auch hier haben die westlichen Mainstreammedien unter US-amerikanischer Steuerung propagandistische Vorarbeit und Sekundanz geleistet, indem sie die legitime Regierung diffamierten, um die westliche Unterstützung für Mord, Totschlag und „Regimechange“ durch islamistische Terroristen zu rechtfertigen.

Massenmord und Verbrechen vom Irak über Libyen und Syrien bis in die Ukraine wären ohne die Vorarbeit und mediale Vermittlung durch die Helfershelfer in den Medien vollkommen unmöglich, weil die Bürger im Westen – wenn sie nicht manipuliert wären – gegen diese Verbrechen protestieren, auf die Straße gehen und die verantwortlichen Politiker unter Druck setzen würden. Genau das haben wir im Vorfeld des Irakkriegs gesehen, als in Berlin über eine halbe Million Menschen auf die Straße gingen. Welches der Lügenmedien erinnert heute nach an den Bückling der damaligen Oppositionspolitikerin Merkel in Richtung Washington, wo sie versicherte, dass sie sich an dem verbrecherischen Krieg im Irak beteiligt hätte? Es war der Krieg im Irak 2003, der den IS überhaupt erst gebar und der die Grundlage für den weltweiten Siegeszug islamistischen Terrors darstellt. Heute schickt die gleiche Merkel, die sich an diesem Verbrechen beteiligt hätte, deutsche Soldaten in einen neuen Krieg gegen Terroristen, die es ohne diese von ihr mitgetragene, verbrecherische Politik gar nicht geben würde.

Propaganda wirkt – und sie wirkt tödlich.

Ohne Propaganda gäbe es keinen Krieg, denn die Mehrheit der Bürger ist friedlich und empathisch und hat keinerlei Interesse daran, selbst in einen Krieg zu ziehen oder auch nur an Kriegen in anderen Ländern beteiligt zu sein. Die Bereitschaft zum Krieg – oder zur Toleranz eines kriegerischen Einsatzes – muss erst durch mediale Massenbeeinflussung geschaffen werden und das ist die Aufgabe der durch die Eliten kontrollierten Massenmedien. Sie betreiben einseitige Hetze und Diffamierung, damit die Bürger denken, sie täten auch noch etwas Gutes, wenn sie die Anwendung kriegerischer Gewalt in fremden Ländern widerspruchslos akzeptieren.

Das Verbrechen am syrischen Volk

Die Propaganda, die in den deutschen Staats- und Konzernmedien verbreitet wurde, um die Verbrechen des Westens in Syrien zu verdecken oder gar zu legitimieren, steht beispielhaft für eine gezielte, verbrecherische Desinformation, die mittlerweile Hunderttausende Tote, ein verheertes Land, Millionen Vertriebene und die Entstehung eines terroristischen Pseudo-Staates bewirkt hat.

Man muss sich nur vorstellen können, was hier im Land los wäre, wenn die gleichgeschaltete Lügenpresse anstatt die Gewalt der Terroristen in Syrien zu verschweigen, verharmlosen oder zu rechtfertigen, objektiv und mit den gleichen moralischen Grundsätzen berichtet hätte, die man für das Verhalten der Bürger im eigenen Land ansetzt. Selbstverständlich würde hier jemand sofort verhaftet oder erschossen, wenn er auf einer Demonstration mit einer geladenen Waffe auftauchen würde. Passiert so etwas im Kiew eines Janukowitsch oder im Syrien eines Assad, dann wird nicht der militante Demonstrant angeprangert, sondern der Staat, der diesen Militanten zu Recht unschädlich macht.

Wüssten die deutschen Bürger mehrheitlich, dass in Syrien nahezu ausschließlich islamistische Terroristen gegen eine säkulare, weltoffene, kultivierte und vergleichsweise demokratische Regierung kämpfen, dass diese Terroristen Polizeistationen und Regierungsgebäude mit Gewalt stürmten und seit Jahren mit Bomben- und Terroranschägen, die den Verbrechen von Paris in nichts nachstehen, den Staat zerschlagen und in eine blutige Hölle verwandelt haben, hätten diese Lügenmedien auch nur ansatzweise empathisch über die ungezählten Opfer auf Regierungsseite in Syrien berichtet und nicht die Verbrechen der Täter heroisiert und als „Freiheitskampf“ verbrämt, dann hätte man Krieg und Massenelend in Syrien verhindern können.

Die Zerschlagung Syriens war aber von Beginn an im westlichen Interesse und wurde sowohl mit Horden von eingeschmuggelten Terroristen betrieben, wie auch mit der Aufwiegelung innersyrischer gewaltbereiter Oppositioneller, die man als billiges und williges Kanonenfutter benutze. Unter dem euphemistischen Deckmantel der „Freunde Syriens“ wurde das mediale Phantom einer Opposition geschaffen, die angeblich noch demokratischer war, als die herrschende Regierung Assad. Helfershelfer bei diesem Phantom, das längst wieder in der Propagandakiste verschwunden ist, waren deutsche Politiker wie Westerwelle und eine gleichgeschaltete Presse, die den Unsinn vom demokratischen Widerstand in die Köpfe der Bürger hämmerte.

Der Krieg in Syrien hätte verhindert werden können

Es ist alles andere als schwer, sich eine alternative Geschichtsschreibung zu den Vorgängen in Syrien vorzustellen. Hätte der Westen von Beginn an die Gewalt beider Seiten – sowohl der Opposition, als auch des Staates – angeprangert und verurteilt und auf eine demokratische und friedliche Lösung hingearbeitet, statt den Aufstand politisch, geheimdienstlich, militärisch und vor allem medial anzuheizen, dann hätte man die syrische Regierung zu weiteren Reformen zwingen können.

Diesen Weg hat Russland von Beginn an gefordert und stand damit – obwohl zweifellos eigene geopolitische Interessen zugrunde lagen – auf der Seite der Demokratie und gewaltfreien Konfliktlösung. Da der Westen aber von Anfang an keine demokratischen Reformen oder humanistische Werte im Sinn hatte, sondern nichts anderes wollte, als die Regierung Assad aus geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen heraus zu beseitigen, wurde der Konflikt von außen angeheizt und die Medien machten aus dem westlich orientierten, gebildeten und kultivierten Baschar al-Assad einen „Schlächter der sein Volk ermordet“ – tatsächlich tat dieser nichts anderes, als seine Bürger mit legitimer staatlicher Gewalt gegen jene Kräfte zu verteidigen, die Gewalt und Militanz von außen ins Land trugen.

Die Wurzel der Gewalt und der Verheerung des syrischen Staates liegt also nicht in erster Linie in innersyrischen Konflikten, sondern in einer menschenverachtenden Geopolitik, die sich diese Konflikte zunutze machte und regelrecht anheizte, um ihre eigenen niederen, wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen auf einem Leichenberg von Opfern durchzusetzen. Die unabdingbaren Helfershelfer dieses historischen Verbrechens, dessen Opfer mittlerweile zu Hunderttausenden in die EU strömen, sitzen an den Schalthebeln der Medien. Sie haben wie in Libyen und der Ukraine oppositonelle Gewalt legitimiert und gefördert, statt sie so zu verurteilen, wei sie es getan hätten, wenn sich diese Gewalt gegen eine westliche Herrschaft gerichtet hätte – von denen keine bei näherer Betrachtung auch nur nennenswert demokratischer ist, als die Herrschaft Assads oder Janukowitschs.

Die Helfershelfer des Massenmords und Massenexodus in Syrien, die Büchsenspanner des militanten Putsches in der Ukraine und die Wegbereiter der Verheerung Libyens sitzen in deutschen Medien und haben Namen, die in die Geschichte als Verbrecher eingehen werden. Sie heißen Marmor und Buhrow, Frey und Kleber, Gniffke, Miosga, Roth, Slomka, Atai, Eigendorf, Lielischkies, Atalay, Gellinek, Sievers, Wernicke, Gerster, Coerper, Strumpf, Großheim etc. – um nur einige der Haupttäter in den staatlichen Propagandaanstalten zu nennen. Sie alle haben sich der medialen Vorbereitung, Verhamlosung und Rechtfertigung von Verbrechen historischen Ausmaßes schuldig gemacht, denen Millionen Menschen zum Opfer fielen und die die Welt an den Rand einer Apokalypse gebracht haben. Sie mögen heute noch die Köpfe der Mehrheit unter ihrer Kontrolle haben, aber diese manipulative Macht erodiert schneller, als sie neue Lügen in die Welt setzen können, die nötig sind, um ihre Verbrechen zu bemänteln.