Schlagwörter
ARD, Desinformation, Kriegspropaganda, Propaganda, Staatsmedien, Syrien, Terror, Verschweigen, Verzerren
Die Verbrecher in den westlichen Medien, die in den letzten Jahrzehnten die publizistisch-bellizistische Vorhut für kolonialistischen Krieg und Massenmord in islamischen Staaten von Afrika über den Nahen Osten bis Asien bildeten, haben ein echtes Problem, ihren Konsumenten die Tatsache zu erklären, wie es kommen kann, dass Menschen – insbesondere junge, die im westlichen Kulturkreis aufgewachsen und sozialisiert sind – zu gewalttätigen Fanatikern werden.
Hieß es in den ersten Tag nach dem Anschlag von Paris, soziale Verwahrlosung, Perspektivlosigkeit und Arbeitslosigkeit bildeten den Nährboden für Radikalisierung und Terror, so hat man nun eine neue, noch irrwitzigere Theorie parat, wonach es „Abenteuerlust“ ist, die westliche Teenager in die Arme islamistischer Fanatiker, in Kriegsgebiete oder gar zu terroristischen Selbstmordanschlägen treibt.
ARD tagesthemen 19.11.2015 (ab: 10:30min)
Julie Kurz: „Es ist die Suche nach etwas, nach Halt, die Tausende junge Leute in die Arme der Islamisten treibt. Die nutzen professionelle Propagandavideos im Netz, um Faszination von einer anderen Welt – einer Utopie – zu wecken. Das kommt an, bei einer Generation, die viel Zeit in den sozialen Netzwerken verbringt. Sasha Havlicek forscht zu dem Phänomen, dass sich immer mehr minderjährige Muslime Terroristen anschließen.“
Sasha Havlice:„Es ist ganz klar eine Gegenkultur unserer Zeit und das hat auch viel mit Jugendrebellion zu tun. Wenn man sich die Erzählungen der Teenager anschaut, die nach Syrien gehen, dann sieht man, dass sie zum einen immer jünger werden und dass sie auch eine Art Abenteuerlust haben.“
Julie Kurz: „Abenteuerlust, die im Krieg endet und aus Teenagern Attentäter macht. „
Dass das privatfinanzierte „Institute for Strategic Dialog“, für das Havlice arbeitet, sich selbst als Think Tank sieht, „der für die herrschenden Eliten länderübergreifende Antworten auf geostrategische Fragen erarbeiten“ will, um „Europas Handlungsfähigkeit und Einfluss auf der Weltbühne zu stärken“, verwundert nicht. Die naive Erklärung, die man den Propagandamedien hier mit vorgetäuschtem wissenschaftlichen Unterboden liefert, dient – genauso wie das vorgeschobene Narrativ von den sozialen Missständen – der gezielten Ablenkung von den tatsächlichen Motiven der Täter, die in einer verbrecherischen Politik des Westens in der islamischen Welt zu suchen sind.
Die Parallelen zu den 60er und 70er Jahren, als sich westliche Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Vietcong-Führer Ho-Chi-Minh solidarisierten und der Terror der RAF sich aus verbrecherischer westlicher Politik vom Iran bis Vietnam speiste, sind offensichtlich. So wie die 68er keineswegs vorwiegend einer sozialen Unterschicht angehörten und wohl nur in Ausnahmefällen von simpler „Abenteuerlust“ getrieben waren, so ist es auch heute die Empörung über westliche Verbrechen und ein irregeleitetes Gerechtigkeitsempfinden, das junge Menschen zu Tätern werden lässt.
Der Grund für diese gezielten Irreführungen liegt in der Angst der westlichen Verbrecher und ihrer medialen Frontsoldaten, dass noch mehr junge Menschen sich dem IS anschließen könnten, wenn man dessen wahre Motive öffentlich und somit verständlich machen würde. Diese Angst kommt in einem aktuellen Artikel von Yassin Musharbash zum Vorschein, wenn er schreibt:
Im Februar dieses Jahres veröffentlichte der „Islamische Staat“ ein Video, in dem die Dschihadisten dokumentierten, wie sie einen jordanischen Piloten bei lebendigem Leibe verbrannten…
Wie gehen Journalisten mit solch einer Veröffentlichung um? Wie sollten sie damit umgehen?
… In vielen westlichen Medien wurden – darüber hinausgehend – zwei weitere Aspekte festgehalten: Dass es sich bei dem Film erstens um Propaganda handle, was eine Art Warnhinweis für die Konsumenten darstellen sollte; und dass zweitens der Mord an Al-Kasasbeh eine Eskalation, einen neuerlichen Höhepunkt der Grausamkeit im Vorgehen des „Islamischen Staates“ markiere – was einer ersten Einordnung oder Bewertung gleichkam. CNN etwa nannte es „das bislang brutalste“ Video des „Islamischen Staates“.
In kaum einem Bericht wurde derweil wiedergegeben, wie der „Islamische Staat“ seine spezifische Mordmethode eigentlich begründet hatte: Damit nämlich, dass al-Kasasbeh als Kampfpilot, der Bomben abwirft, auf genau dieselbe Art und Weise Menschen getötet habe – auch er habe Menschen, die eingesperrt gewesen seien, dem Feuertod anheim gegeben. Seine Hinrichtung durch Verbrennung stelle mithin eine angemessene Form der Vergeltung dar.
Wäre es sinnvoll gewesen, diese Information mitzuteilen, in die Artikel aufzunehmen? Gewiss war die Begründung des „Islamischen Staates“ doch auch Teil der Propaganda?! Und wenn ja: Warum sollte man dem „Islamischen Staat“ zugestehen, auch noch seine Rechtfertigung für solch einen abscheulichen Mord weiterzuverbreiten? So haben offenbar viele Journalisten gedacht – und sich entschieden, an dieser Stelle eine Grenze zu ziehen…
Gezielte Desinformation, aus Angst, dem „Feind“ in die Hände zu spielen, indem man seine Motive öffentlich macht. Dazu braucht es keine staatliche Zensur, denn die Medienbüttel wissen genau, was von ihnen erwartet wird. Wer wahrhaftig informieren würde – und dazu zählt die Information über die Motive des „Feindes“ – der würde ziemlich schnell Probleme bekommen und genauso als „Terrorversteher“ diffamiert, wie man das von den „Putinverstehern“ kennt.
Wenn hingegen Frankreich lautstark „Vergeltung“ ankündigt und mit der Bombardierung Rakkas auch ausübt, dann können genau die gleichen Propagandamedien nicht oft genug darauf hinweisen, dass dieses Morden seine „Berechtigung“ hat. Dass junge Franzosen sowohl aus sozialer Perspektivlosigkeit und Abenteuerlust zum Militär gehen, um dann staatlich sanktioniert zu morden, spielt hierbei medial selbstverständlich keine Rolle.
Die ganze Wahrheit aber ist: Der Terror, der heute aus den verheerten islamischen Staaten zurück nach Europa schwappt, wurde vom Westen zuvor in die islamischen Staaten getragen. Soziale Missstände oder Abenteuerlust, die jetzt aus den dargelegten Gründen in den Vordergrund gerückt werden, spielen nur eine untergeordnete Rolle, wenn sich junge Muslime radikalisieren, zur Waffe greifen oder sich in die Luft sprengen. Dass ein den Geheimdiensten bekannter Verbrecher wie Abdelhamid Abaaoud monatelang ungehindert durch Europa und nach Syrien reisen konnte, um dort ganz im Sinne westlicher Politik ungehindert Syrer abzuschlachten, kann in diesem Kontext nur so erklärt werden, wie man auch den jahrelang unbehelligten Terror des NSU erklären kann: Er war gewollt und man ließ ihn gewähren.



PASST DAZU:
Die krude Weltsicht des ZDF in Fragen des Terrors
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article149117396/Die-krude-Weltsicht-des-ZDF-in-Fragen-des-Terrors.html
Das kommt vom Lügen. Die zerstören auf Dauer die Perönlichkeit …
Die Sicht war für einen Kinderkanal gar nicht so krude. Was die Springer-Hetzer stört war der Hinweis darauf, dass der Terror Wurzeln hat.
Die Erklärung ist mir zu einfach. Der IS und die anderen Ableger des islamistischen Terrors gehen ja auch äußerst brutal gegen die einheimische Bevölkerung in ihren Heimatländern vor.
auch die BRD-GMBH hat solche Abenteuer-Programme…
http://www.lehrerfreund.de/schule/1s/bravo-bundeswehr/4231
Putsch in Paris: MEDIEN-TERROR — je primitiver, desto massiver
ARD-Umfrage: 91 Prozent der Deutschen wollen Polizeistaat…
„Die ganze Wahrheit aber ist: Der Terror, der heute aus den verheerten islamischen Staaten zurück nach Europa schwappt, wurde vom Westen zuvor in die islamischen Staaten getragen.“
Nur vom Westen? Warum hat der IS dann zuerst ein russisches Flugzeug vom Himmel geholt und damit mehr als 200 Menschen ermordet? Welche Gewalt hat Russland nach Syrien getragen?
Nebenbei: Qui bono? Die beiden Anschläge in Paris und über dem Sinai haben nun dazu geführt, dass über die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland diskutiert wird und Putin zum potentiellen Bündnispartner im „war on terror“ geworden ist.
Erstmal heisst es „Cui bono“ und nicht „Qui bono“ und zweitens zu behaupten, dass die RF nur deswegen die Terroristen in Syrien bekämpfen würde, damit die Sanktionen aufgehoben würden, zeugen nicht gerade von Intelligenz, um es einmal sehr höflich zu formulieren.
Die RF ist ziemlich unbeeindruckt von den Sanktionen gegen Russland, bewirken sie doch genau das Gegenteil von dem, was dem Westen vorschwebt: Russland wird nämlich sehr schnell eigenständig – schneller als wenn sie sich in eine Abhängigkeit vom Westen begeben würden. Gruß vom Suffkopp Jelzin.
PUTSCH in PARIS durch STAATSTERROR
Das lächerliche „Hollandouille“-Regime errichtet einen Polizeistaat. Als Vorbild für die US-Kolonie „Vereinigte Nazi-Staaten von Europa“…
VIDEO-Zitat:
„Das ist KEIN ‚Krieg gegen den Terror‘ — das ist Terror gegen die Nationen in Europa und ihre Bürger“… so Gearóid O’Colmáin, irischer Analyst vor Ort in Paris in einem mutigen RT-Interview:
+++VIDEO TEILEN+++
STAATEN MACHEN (!) TERROR…
Christoph Hörstel im Januar 2015 zum CHARLIE-Staatsterror.
Der Ex-ARD-Mann ist Asien-Experte, war Regierungsberater und Bundeswehr-Dozent in Afghanistan.
VIDEO-Zitat: „Terrorangst ist kein Zufall — sie wird von Regierungen gezielt eingesetzt“… siehe:
„ZEIT: Gab es denn eine besondere Form des Terrorismus in Deutschland durch Baader, Meinhof und die anderen?
Schmidt: Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.
ZEIT: Ist das Ihr Ernst? Wen meinen Sie?
Schmidt: Belassen wir es dabei. Aber ich meine wirklich, was ich sage.“
http://www.zeit.de/2007/36/Interview-Helmut-Schmidt/seite-7
@ Dok
Danke für den ausgezeichneten Beitrag!
Eine Ergänzung: Das im Beitrag gezeigte Foto der IS-Kämpfer zeigt eine Auffälligkeit:
Alle Kämpfer sind wie aus dem Ei gepellt, kein Stäubchen auf der Kleidung, recht edele Ausstattung.
Derartige Fotos tauchten wiederholt auf, auch auf Zero Hedge, wo sie angeblich Kämpfer zeigten, die mit Anschlägen in Washington gedroht hätten…
Schaut man sich diese Kämpfer und ihr Auto genauer an, so fällt die gleiche, völlig nagelneu angezogen wirkende Bekleidung auf, Holzeinlagen im Lenkrad des „Pickup Truck“, die Kopfstützen noch mit Plastikhüllen geschützt…
Gestellte Fotos mit Darstellern?
Wirken ein wenig so, als hätte C&A eine neue Werbung kreiert für „Dschihad Style“
– der Mode-Trend 2016. ; – )
Das wußte Gustave Le Bon in seinem Standardwerk über Massenpsyschologie schon vor über 100 Jahren, daß die Ausüber der Macht über die Bilder (damals noch kein Kino & Flachflimmer sondern Beeinflussung über Theatervorstellungen, Worte oder Formeln/Losungen!!!!) und die Machthaber über die Massen die Gleichen sind. Im Grunde kannste heute nur dem einigermaßen glauben, was Du selbst physisch draußen siehst und dann noch drüber nachdenken, ansonsten täuscht vielleicht gar DAS NOCH !!!
@ Macht der Bilder
„…was Du selbst physisch draußen siehst und dann noch drüber nachdenken…ansonsten täuscht vielleicht gar DAS NOCH!!!“
Sobald man anfängt über das „draußen (sinnlich) Wahrgenommene oder das „drinnen“ Gefühlte nachzudenken,
bringt man Wahrnehmung und Begriff zusammen. Sonst kann man nicht darüber kommunizieren.
Dabei kann man sehr wohl Täuschungen unterliegen, insbesondere bei mangelnder Wachheit und Klarheit. Oder bei ideologischer Verbohrtheit und bei Vorurteilen. Oder bei Bewußtseins-Trübungen durch Drogen.
Oder, wenn man gezielt getäuscht wird, z.B. durch Informations-Unterdrückung, Fehlinformation, „Spin“ – eben durch „Propaganda“, „falsche oder verfälschte Bilder“.
„Wer nicht suchen kann,
wie nur je ein Freier,
bleibt im Trugesbann
siebenfacher Schleier.“
Christian Morgenstern
Es gibt bisher nur zwei Untersuchungen des Selbstmordterrorismus, die auf empirischen Daten beruhen:
http://www.barnesandnoble.com/w/dying-to-win-robert-pape/1111615553?ean=9780812973389
http://www.barnesandnoble.com/w/cutting-the-fuse-robert-a-pape/1117775636?ean=9780226645650
Sie sind jeden Cent wert.
Machst du hier den Werbeblock?
Die TS hat hier die angsächsische Propaganda übernommen.
Die Abenteuerlustthese stammt von einem institute for strategic dialogue.
Dabei handelt es sich um einen „unabhängigen“ think tank.
Die Kuratoren haben – bis auf eine Person – alle Verbindungen zum Banken- und Finanzsektor.
https://wikispooks.com/wiki/Institute_for_Strategic_Dialogue
Lt. Wikipedia wurde das Institut von einem „club of three“, der Dreierbande, gegründet. Wer der club of three ist, verrät WP nicht.
https://en.wikipedia.org/wiki/Institute_for_Strategic_Dialogue
Ich musste schon etwas googlen, um herauszufinden, wer die Personen sind:
Lord Weidenfeld, Lord Rothschild and Lord Alexander (England, Frankreich Deutschland)
http://www.bsg.ox.ac.uk/people/george-weidenfeld
Wenn drei Lords ein Institut gründen und einer auch noch Rothschild heißt, habe ich mehr als ein ungutes Gefühl, was die Unabhängigkeit der Ergebnisse anbelangt.
Dabei gibt es doch genügt deutsche „Wissenschaftler“, die auf MSM-Linie liegen. Aber immer wieder werden dubiose think tanks in den MSM angeführt.
Ihr müßt nur jedesmal googeln bis sich die Zusammenhänge erschließen.
„Wenn drei Lords ein Institut gründen und einer auch noch Rothschild heißt, habe ich mehr als ein ungutes Gefühl, …“
Lord Weidenfeld ist auch Jude. Und was sagt dir das? Sprich’s doch einfach mal aus…
Nein, ich wollte nicht auf die jüdsiche Weltverschwörung hinaus. Ich wusste nicht mal, dass Rothschilds Juden sind. Die Religion ist wirklich nicht mein Thema, denn da sind andere Faktoren (wie NWO) weitaus wirkmächtiger. Beim Geschäftemachen spielt Religion nun wirklich keine Rolle. Aber interessant, dass du das thematisierst :-)
Ich dachte da an den Absturz eines malayischen Flugzeugs und gewisse Zufälle im Zusammenhang mit der Familie.
Und: Rothschilds sind so reich, dass sie nicht auf der Forbes Liste der reichsten Menschen auftauchen – und jetzt sag du mir, warum das so ist.
http://www.forbes.com/billionaires/#version:static
„Ich wusste nicht mal, dass Rothschilds Juden sind.“
Schon klar…
„Ich dachte da an den Absturz eines malayischen Flugzeugs und gewisse Zufälle im Zusammenhang mit der Familie.“
Herrje, dieses Geraune ist wirklich anstrengend. Was hat denn nun die Gründung eines Instituts durch Lord Rothschild mit MH370 zu tun – oder meinst du MH17?
löbliche Ausnahme des ÖR:
Dieses Interview mit Jürgen Todenhöfer vom 17.11.15
http://www.swr.de/swr1/bw/interview-juergen-todenhoefer-ueber-den-is-terror/-/id=233362/did=16505080/nid=233362/1re2unv/index.html
Der etwas unterbelichtet wirkende Reporter stellt teilweise strunzdumme Fragen, aber lässt Todenhöfer ausreden, was selten ist.
Und Todenhöfer spricht Klartext, dass Bomben das Dümmste sind und dass die USA die Terroristen direkt unterstützen.
Der Mann ist für mich insofern sehr glaubwürdig, weil er als einziger westlicher Journalist vor Ort war.
Was auch er m.E: aber nicht endgültig durchschaut, ist die Tatsache, dass diese extreme Islaminterpretation wahrscheinlich von einem bestimmten nahöstlichen (nichtarabischen-nichtislamischen…..) Geheimdienst ausgedacht und verbreitet wurde, der dafür bekannt ist, dass er arabische Terrorgruppen erfolgreich infilitrieren kann…….
Man google einfach mal „Yinon-Plan“ und vergleiche die Ziele dort mit den aktuellen Ereignissen…..
„…weil er als einziger westlicher Journalist vor Ort war.“
Es gab schon andere Journalisten, die vor Ort waren. Aber sie haben es nicht überlebt:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/is-islamischer-staat-toetet-journalisten-in-syrien-und-irak-a-997149.html
„Dass ein den Geheimdiensten bekannter Verbrecher wie Abdelhamid Abaaoud monatelang ungehindert durch Europa und nach Syrien reisen konnte, um dort ganz im Sinne westlicher Politik ungehindert Syrer abzuschlachten, kann in diesem Kontext nur so erklärt werden, wie man auch den jahrelang unbehelligten Terror des NSU erklären kann: Er war gewollt und man ließ ihn gewähren.“
Das scheint mir schlüssig. Wie ist jedoch die räumliche Nähe des französischen Präsidenten zu einem der Tatorte und die daraus resultierende Gefahr für sein Leib und Leben damit in Verbindung zu bringen? Oder nimmt man diese Gefahr einfach in Kauf? Dass das Ganze ohne sein Wissen geschähe, davon gehe ich ja aus…
Sorry für OT, aber wann kommt denn endlich die Wahl zur Maulhure 2015?
als ob das irgendeine Bedeutung hätte
Das ist doch sinnfrei, da der Preis ja nicht öffentlichkeitswirksam übergeben wird.
Dazu mal ein guter(!) SPON-Beitrag:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/drohnenkrieg-us-piloten-kritisieren-obama-in-offenem-brief-a-1063551.html
Man sollte hier „verstehen“ nicht mit „entschuldigen“, „relativieren“, „herunterspielen“ oder gar „gutheißen“ verwechseln. Der IS & Co. sind für mich „feindliche Symptome“, die natürlich Ursachen haben, die zu verstehen wichtig ist, und die man als „feindliche Ursachen“ bezeichnen kann. Das „feindlich“ kann man dabei auf „feindlich gegenüber den Menschen im Nahen und Mittleren Osten“ beziehen, aber auch – und so meine ich es – als „feindlich gegenüber uns“: denn diese Ursachen sind ja nicht im Interesse der Völker des Westens, sondern ganz im Gegenteil: die Flüchtlingkrise, der islamistische Terrorismus, all das sind Konsequenzen des Agierens der USA und ihrer treuen Vasallen, ein Agieren das aber nicht im Interesse der europäischen Völker und auch nicht im Interesse der Bevölkerung der USA liegt.
Und wenn wir diese feindlichen Ursachen nicht bekämpfen, dann werden wir es immer wieder mit so feindlichen Symptomn wie dem IS zu tun haben.
O ja, das ist bestimmt genau die gleiche „Abenteuerlust“, die die Bundeswehr immer so gern anspricht, wenn sie unseren Teenagern das Hirn wäscht, um diese in ihren Verein zu locken.
Gerade jetzt läuft wieder landesweit eine Riesen-Kampagne (sogar in den Schulen) mit markigen Phrasen und knackigen Sprüchen, die den Jugendlichen die Tatsache verschleiern sollen, dass sie dort zu Mördern und eben oft auch zu Selbstmord-Attentätern ausgebildet werden.
Von staatlicher Seite sogar…gratis.
Die Jugendlichen leben ihre „Abenteuerlust“ halt beim falschen Verein aus.
Würden Sie bei der „Tucholsky-Brigade“ anheuern und für Volk, Reich oder Vaterland sterben, wäre es ja in Ordnung.So sind sie aber beim „falschen“ Verein.
Wer heute noch für „Volk, Reich oder Vaterland“ sterben möchte und ganz egal bei welchem Verein, dem ist nicht wirklich nicht mehr zu helfen.
Ach stimmt, ich hatte das Update noch nicht eingespielt: Die offizielle Sprachregelung heißt ja jetzt: die westlichen Werte, also Freiheit und Demokratie.
ja, ein Haufen, in dem keine Freiheit und keine Demokratie herrschen, soll selbige verteidigen. Wo ist da der Denkfehler?
Die alten Sesselfurtzer sollen mal endlich akzeptieren, daß auf ihre meinung geschissen wird.
Alles was da propagiert wird, kann man doch auch auf die Bundeswehr anwenden.
Kriegspropaganda aus allen Rohren, junge Soldaten die aus Perspektivlosigkeit zur Bundeswehr gehen. Die stehen doch selber, ständig an Berufsschulen mit ihrem tollen Bundeswehrbus. Wollen es den Jugentlichen zeigen, wie cool es eigentlich ist die bösen abzuknallen. Und wie es tolle Karrieremöglichkeiten bei der Bundeswehr gibt. Selber richtige Seelenfängert.
Und man kann ja deutlich herauslesen, wie böse Kontakte in solzialen Netzwerken doch sind. Es ist ja schliesslich unerwünscht, daß Menschen sich ihre meinung von jemandem anderen holen, ausser der ÖffentlichRechtlichen Diktierer.
Sowag geht nicht Ihr habt gefälligst auch uns zu hören… mimimi…
Nur am weinen, am heulen und sich dauernd über die Bürger am beschweren oder ihn am beschimpfen. Ohne eine Backpfeife, werden die eingerosteten nie damit aufhören.
Dieser Beitrag bemüht sich, die Motivation junger deutscher Moslems zu erklären,
die sich dem Dschihad anschließen. Erklärt wird diese Motivation mit der Empörung gegen die verbrecherische Politik des Westens im Nahen und Mittleren Osten. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber diese Erklärung ist nur ein Teil der Motivation, der junge Menschen in die Arme des Terrors treibt. Die soziale Situation des moslemischen deutschen Bevölkerungsteils wird in diesem Zusammenhang als nicht relevant erklärt. Der Beitrag behauptet also, dass das Bewusstsein junger Moslems sie in die Arme des IS treibt, und lässt ihr Sein, also die Integration in die deutsche Gesellschaft außer Acht.
Wir wissen aber alle, dass das Sein das Bewusstsein bestimmt und nicht umgekehrt, während der Beitrag bestimmend für das Sein das Bewusstsein erklärt. Marx hat das in seiner Dialektik, die auf Hegel fußt (die er vom Kopf auf die Füße gestellt hat) nachgewiesen, und jeder, der logisch denken kann, wird ihm da zustimmen. Je schlechter also die soziale Lage der Moslems in der BRD ist, und das ist im großen und ganzen die deutsche Realität, um so eher werden sie sich nach einer anderen Realität sehnen. Das geschah, den Ausweg aus der sozialen Misere finden dadurch viele junge Moslems vor allem im Kampf zur Verteidigung der Religion. Die moslemische Religion bestimmt ja nicht nur den Glauben an Allah, sondern den gesamten Alltag, sie greift also direkt in das Denken der Menschen ein, sie beherrscht es.
Je schlechter also die Integration in die deutsche Mehrheitsgesellschaft erfolgt, um so größer die Sehnsucht nach einem Ausweg aus dieser Situation. Es tritt also eine Wechselwirkung ein. Dass den jungen Menschen noch Lebenserfahrung fehlt, muss nicht erwähnt werden, und wenn ihnen dann jemand den Weg zur Erfüllung ihrer Sehnsüchte weist, folgen sie ihm. Wir wissen alle, dass man mit jungen, unerfahrenen Menschen alles machen kann. Sie wissen, dass in dem Land, aus dem ihre Eltern kamen, ein erbarmungsloser Krieg herrscht, sie empfinden sich solidarisch mit den „Freiheitskämpfern“ gegen den Westen, dessen Erbarmungslosigkeit sie am eigenen Leib kennengelernt haben.
Hinzu kommt ganz bestimmt auch eine Portion jugendlicher Abenteuerlust, junge Menschen wollen sich auch bestätigen, vielleicht spielt auch Leichtfertigkeit in die Entscheidung hinein, zum IS zu gehen, auf jeden Fall aber Unerfahrenheit und der unbedingte Wille, die Religion, die hierzulande ja in der Minderheit ist, gegen die sichtbare Dekadenz und Inhumanität des kapitalistischen Westens zu verteidigen.
Absolut richtig ist die Feststellung, dass im Nahen und Mittleren Osten durch den Westen verbrecherische Kriege gegen die Bevölkerung geführt werden und dass sie das Zünglein an der Waage sind, wenn sich ein junger Mensch für den IS entscheidet. Ich behaupte, die Kriege allein würden nicht so viele junge Moslems in die Arme des IS treiben, vor allem dann nicht, wenn sie eine Gleichwertigkeit innerhalb der deutschen Gesellschaft erfahren würden, wenn ihr gesellschaftlicher Status dem der Deutschen gliche. Und das heißt vor allem, wenn ihre soziale Zukunft gesichert wäre. Was erkennbar nur im Ausnahmefall geschieht.
Wenn die deutsche Gesellschaft ehrlich ist, weiß sie, dass sie nur durch Änderung der sozialen Bedingungen für die moslemische Bevölkerung den Zustrom zum IS verhindern kann. Aber zu dieser Erkenntnis kann sich niemand durchringen, lieber wird der IS bombardiert, als dass man an die Wurzeln der gesellschaftlichen Verhältnisse geht, und man kann sich dabei sogar als der zu Unrecht angegriffene
Verteidiger gegen den Terror aufspielen. Nur der Kapitalismus schafft derartige Verhältnisse, weil er im Namen des Maximalprofits gar nicht anders kann, es sei denn, er gäbe sich selbst auf.
„Ich behaupte, die Kriege allein würden nicht so viele junge Moslems in die Arme des IS treiben, vor allem dann nicht, wenn sie eine Gleichwertigkeit innerhalb der deutschen Gesellschaft erfahren würden, wenn ihr gesellschaftlicher Status dem der Deutschen gliche.“
Dem könnte man zustimmen. Andererseits sprechen etwa freiwillige russische Soldaten, die sich für den Widerstand in der Ostukraine zur Verfügung stellen gegen diese These.
„Aber zu dieser Erkenntnis kann sich niemand durchringen, lieber wird der IS bombardiert, als dass man an die Wurzeln der gesellschaftlichen Verhältnisse geht.“
Und wieder sind „wir“ es, die die Bringschuld haben. Unterdessen schafft es jede andere, ich sage mal, nicht muslimische Ethnie problemlos, sich in Deutschland zu integrieren, und zwar auch ohne großartige Nachhilfe. Dass „anderes Aussehen“ dabei keine Rolle spielt, von dem man annehmen könnte, dass dieses der Grund für den vermeintlich niedrigeren „gesellschaftlicher Status“ ist, belegen etwa Vietnamesen, die sich gemeinhin herorragend integrieren. Unterm strich ergibt sich für mich der einzig logische Schluss, dass Islam eben doch nicht zu Deutschland gehört bzw. dazu einfach nicht passt.
@ Lo Wang
Du kannst nicht die Motivation von IS-Kämpfern mit der von Kämpfern in der Ostukraine gleichsetzen. Da gibt es doch nicht nur historisch ganz andere Voraussetzungen, und ich denke, es gibt auch ideologisch völlig andersgeartete Hintergründe. Deine Behauptung, die Vietnamesen hätten sich in die deutsche Gesellschaft integriert, kann ich dir unwidersprochen nicht abnehmen. Sie bilden nach meinem Eindruck eine Gesellschaft für sich, sie sind unauffälliger, stiller, sie machen keinen Ärger (sieht man von der Zigarettenmafia ab), es ist, als ob sie sich bewusst unsichtbar oder zumindest unauffällig machen. Integration ist das meiner Ansicht nach auch nicht. Und ich denke, es gibt nicht sehr viele Deutsche, die im selben Maße wie zu Deutschen auch Beziehungen zu Vietnamesen haben. Ich hatte mal eine junge vietnamesische Freundin, sie war Vertragsarbeiterin der DDR und wurde nach 1990 abgeschoben. Seitdem weiß ich gar nichts über sie.
Ob aber nun der Islam wirklich zu Deutschland gehört, wage ich nicht einzuschätzen.
Seit den Kreuzzügen jedenfalls gibt es zwischen dem europäischen Christentum und dem Islam kein besonders gutes Verhältnis. Man sollte glauben, das ist lange her,
aber das Gedächtnis der Völker, und zwar des deutschen genauso wie der moslemischen Völker, hat diese Erfahrungen ganz offensichtlich noch nicht gelöscht. Kann ja auch nicht, wenn die Bevölkerungen des Nahen und Mittleren Ostens immer noch wie Kolonialvölker behandelt werden. Bei uns Deutschen hat diese Fremdheit andere Wurzeln, das hat mit unserer nationalistischen und chauvinistischen Überheblichkeit gegenüber allem, was nicht deutsch oder zumindest westeuropäisch ist, zu tun. Viel geht davon auf die Nazi-Ideologie zurück, aber auch schon zuzeiten Wilhelm II. (der „Hottentotten-Aufstand“ oder der Boxer-Aufstand in China) fühlten sich die Deutschen dem „Rest der Welt“ überlegen. Und das hatte seine Grundlage vor allem in der besseren ökonomischen Entwicklung gegenüber anderen Völkern.
Ich sehe es so, dass der Islam derzeit in Deutschland noch nicht integriert ist und noch etliche Generationen benötigt werden, um die gegenseitige Fremdheit aufzuheben, egal, was gesagt oder geschrieben wird.
@Lo Wang: Ich bin der Meinung, dass man Ukraine und den Nahen Osten nicht vergleichen kann. Die jungen Russen wollen ihren Landsleuten in der Ukraine im Kampf um Gleichberechtigung ihrer Sprache und Kultur gegen das faschistische Regime in Kiew, das durch einen Putsch die Macht an sich gerissen hat, beistehen. Es geht nicht um einen totalitären Staat wie IS oder vorgeblich religiöse Motive.
Also die angebliche „Gleichwertigkeit“ zu verlangen um zu verhindern, dass ausgerechnet diese jungen Muslime sich einer Terrorgruppe anschließen halte ich persönlich für Propagandageschwafel!
Die Ursache zu finden ist sicher wesentlich komplexer….
„Gleichwertigkeit“ ist auch keine Einbahnstraße!
Häufig genug ist die Familie, die hierher in eine fremde Kultur gekommen ist, nicht hier weil sie hier leben WOLLEN sondern weil es eventuell mal den Gedanken an ein besseres Leben gab ohne, dass man sich selber Gedanken über die Gesellschaft gemacht hat in die man kommt! Oft sollte es aber auch nur vorübergehend sein.
Diese Familien integrieren sich aber nicht in diese, ihnen zu fremde Gesellschaft.
Die Kinder werden angehalten, sich fast ausschließlich mit Ihresgleichen zu treffen.
Kommen sie in den „Ferien“ in ihr Heimatland, sind sie dort die Ausländer, haben sie ihren Alltag hier – bleiben sie die Ausländer!
Sie gehören nirgend wohin und sind letztendlich nur verlorene Seelen oder einfach ein Blatt im Wind, ohne Wurzeln und ohne „Zuhause“.
Damit sind sie niemandem wichtig, niemandem nützlich und haben keine Wertschätzung ihres eigenen Lebens.
Wer möchte schon nirgendwo dazugehören?
Und dann gibt es diese Rattenfänger – mit Versprechungen…ähnlich einer Sekte…..
Aber auch das ist keine angebliche Abenteuerlust – sie sind das erste mal in ihrem Leben keine „Nichtsnutze“…..
Zitat Wurzelzwerg“
„Wir wissen aber alle, dass das Sein das Bewusstsein bestimmt und nicht umgekehrt, während der Beitrag bestimmend für das Sein das Bewusstsein erklärt. Marx hat das in seiner Dialektik, die auf Hegel fußt (die er vom Kopf auf die Füße gestellt hat) nachgewiesen, und jeder, der logisch denken kann, wird ihm da zustimmen.“
Wer ist in diesem Text das „Wir alle“?
Die „Flat Earth Society“?
Die zitierte Aussage stimmt weder für „alle“ noch für „jeden, der logisch denken kann“.
Was für ein Konglomerat von Illusionen und Halbwahrheiten und Unwahrheiten in so wenigen Worten! Was für eine arrogante, verbohrte Anmaßung!
Gute Güte!
Wie wäre es z.B., wenn sich „Sein“ und „Bewußtsein“ in einem Wechselspiel, einem Gespräch, befänden?
Und wenn bei diesem Wechselspiel, dieser Polarität, etwas Drittes entstünde?
Dann könnte man darüber sprechen, einen inzwischen etwas antiquierten Begriff von „Dialektik“ vor sich zu haben.
Obiges Zitat ist nicht mal „Zwergendialektik“.
Mit solchem angestaubten Unfug im 21. Jahrhundert zu argumentieren, ist schon ein schwaches Bild.
Die EU ist am Ende.
Wie sichert man den Machterhalt der Finanzindustrie, der Technokraten und der Neocons in Europa ab?
http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/die-anschlaege-von-paris-wie-europas-politik-den-terror-fuer-sich-nutzt
„Durch die Bekämpfung eines äußeren Feindes lässt sich gut von der eigenen Verantwortung für die bestehenden Verhältnisse ablenken. Europa befindet sich seit 2008 in immer größeren wirtschaftlichen und finanziellen Schwierigkeiten, die derzeit durch die Flüchtlingskrise, die weltweite Rezession und die Rückkehr der Eurokrise verschärft werden. Keines der seit 2008 bestehenden Probleme (u.a. die Eindämmung der Spekulation, die Regulierung der Finanzmärkte oder die Verringerung der Jugendarbeitslosigkeit) ist gelöst oder auch nur ernsthaft in Angriff genommen worden. In dieser Situation kommt der Politik der Kampf gegen den islamistischen Terror radikal und militanter fundamentalistischer Ausprägung als Ablenkungsmanöver sehr gelegen.
Außerdem dienen die Maßnahmen gegen den IS der Vorbereitung auf größere soziale Konflikte im Inneren. Insbesondere Frankreich steht wegen der Eurokrise unter zunehmendem wirtschaftlichem Druck. Um seine Konkurrenzfähigkeit am Weltmarkt zu erhöhen, muss das Land demnächst Sozialleistungen einschränken, Arbeitsgesetze ändern und Löhne senken (In Deutschland bereits durch die Agenda 2010 geschehen). All diese Maßnahmen werden wegen der schon bestehenden sozialen Ungleichheit im Lande erheblichen sozialen Widerstand hervorrufen, der dann unter Zuhilfenahme der jetzt beschlossenen Einschränkungen des Versammlungsrechts, der erweiterten Überwachung des Internets und der Ausweitung polizeilicher und militärischer Befugnisse unterdrückt werden kann[…]
Zudem erzeugt die Politik derzeit in Gemeinschaft mit den Mainstreammedien ganz bewusst ein Klima der Hysterie und schafft mit dem IS einen Sündenbock, der ihr hilft, die Wut und die Verzweiflung bildungsferner Schichten in der Bevölkerung zu kanalisieren.“
„Die nutzen professionelle Propagandavideos im Netz, um Faszination von einer anderen Welt – einer Utopie – zu wecken.“
Das böse Internet spielt natürlich eine Schlüsselrolle bei der Radikalisierung und muss daher schleunigst besser kontrolliert werden…
Die ganzen Fake Videos und Dokumente, die uns da präsentiert werden, sind ohnehin nicht ernst zu nehmen.
Das oberste Video ist nicht das erste, wo man Ku-Klux-Klan Spitzen ähnliche optische Elemente einbaut. Die ganzen seltsamen Schwärzungen sind auch auffällig.
Im medial optisch hübsch angerichteten angeblichen Bekenner Schreiben von Paris war von 8 Tätern die Rede, genau wie von den Medien behauptet. Es stellte sich dann aber heraus, dass es mehr Täter waren. Die haben ihr Bekennerschreiben also nach den Angaben aus den Medien gemacht.
Welche Terrororganisation, die etwas auf sich hält, kennt denn die Anzahl ihrer bei einer solch wichtigen Aktion beteiligten „Mitarbeiter“ nicht?
Das ganze Bekennerschreiben wirkt mit der Nennung Deutschlands irgendwie komisch.
„Strategic dialogue“
verstehe ich so, wie man den anderen in seiner Meinung am besten manipuliert und ist ziemlich das Gegenteil von aufrichtiger Diskussion.
Mediale Ablenkungsmanöver , weil immer mehr Menschen nach den Ursachen des Syrienkonflikts „fragen“ und deren Folgen , die Flüchtlingsströme .
Man verschwendet schlicht nur Zeit in der Abhandlung mit Nebensächlichkeiten damit das Thema im Sande verläuft.
Wir sehen das sehr gut bei der Berichterstattung der Flüchtlingskrisen in Europa , 95% der Zeit werden den innenpolitischen Quelereien gewidmet , in den restlichen 5% kommt dann abends mal eine vereinzelte Stimme zu Wort , die aber von keinem ernst genommen wird. So lässt man die Ursachen der Flüchtlingskrise nach Mausfeld einfach verschwinden.