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zdf_80Die sogenannten „Korrespondenten“ des ZDF zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie oftmals von den Ländern, aus denen sie berichten, noch weniger wissen, als über Politik und Gesellschaft im eigenen Land.

So kommt es, dass eine Anne Gellinek vorgestern noch aus der Ukraine, gestern aus Brüssel und heute aus dem Iran „berichtet“. Ein Bernhard Lichte berichtet mal aus Ägypten, dann aus der Ukraine. Ihre „Qualifikationen“ liegen offensichtlich nicht in Kenntnissen über Gesellschaft oder politische Systeme der jeweiligen Länder – in der Regel sprechen sie nicht einmal die dortigen Sprachen -, sondern in medialer Prostitution und Maulhurerei.

Gellinek und Lichte sprechen „NATO-Speak“, eine Art politisches Esperanto und wissen genau, welche Propagandafloskeln sie in die Kamera absondern müssen, damit am Ende des Monats die Kasse klingelt. Sie sind nichts anderes als vollkommen scham- und skrupellose „Presstituierte“ im Dienste staatlicher Propaganda die nicht nur über Leichen gehen, sondern mit ihrer Hetze und Propaganda Massengräber schaufeln. Sie quatschen schlicht und einfach genau das ins Mikro, was die Redaktionen und die herrschende Politik hören wollen.

Es kann auch nicht als Entschuldigung gelten, dass Gellinek als EU-Korrespondentin im Tross von EU-Parlamentspräsident Schulz nach Teheran geflogen ist, wenn sie sich in ihrem vollkommen unqualifizierten und weitestgehend faktenfreien Geschwätz über den Iran und dessen Politik äußert. Wir werden ihrer billigen Propaganda die Informationen der iranischen Nachrichtenagentur FARS gegenüberstellen und jeder Leser kann sich somit selbst ein Bild machen, welche Quelle seriöser ist.

Vorweg ein paar Fakten über den Iran, die in Propagandamedien wie dem ZDF gezielt totgeschwiegen werden, um das Land als „Diktatur der Mullahs“ zu diffamieren. Diese politische Agitation dient der latenten Kriegsvorbereitung und prophylaktischen Kriegsrechtfertigung, für den Fall, dass Israel und/oder die USA sich doch eines Tages entscheiden sollten, auch dieses Land in Steinzeit und Anarchie zurückzubomben.

Faktisch steht eine große Mehrheit der Iraner hinter dem klerikal fundierten, aber dennoch ansatzweise demokratisch-repräsentativen System und auch der Scharia. Das ergab eine Befragung des US-amerikanischen PEW-Instituts. Es ist vollkommen irrelevant, ob uns das im Westen gefällt oder nicht, es ist Sache der Iraner. Wenn also in der Lügenpresse von „Mullah-Regime“ die Rede ist, dann handelt es sich um vorsätzliche Diffamierungen im Sinne kriegsvorbereitender Propaganda oder kurz Hetze.

Dass das ZDF sich selbst als Staatsmedium und Pressestelle der EU sieht und eben nicht neutral, objektiv und ausgewogen über einen Besuch des Parlamentspräsidenten Schulz in Teheran berichtet, überrascht sicherlich niemanden. Natürlich würden die Berufslügner diese Offensichtlichkeit leugnen, wenn man sie darauf ansprechen würde, weil sie „theoretisch“ einem Staatsvertrag verpflichtet sind, der genau diese Objektivität fordert. Allerdings macht schon die Einleitung der „Maulhure 2014“ Claus Kleber unmissverständlich deutlich, dass man es hier nicht mit seriösem Journalismus zu tun hat, sondern mit lupenreiner EU-Propaganda.

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Kleber: „EU-Parlamentspräsident Schulz stieß heute in Teheran auf eisenharte Positionen.“

Was Kleber und die restlichen Prostituierten westlicher Kriegstreiberei stört, ist die Tatsache, dass der Iran – genauso wie Russland – der Ansicht ist, dass es Sache des syrischen Volkes ist, sich eine Regierung und einen Präsidenten zu wählen. Während menschlicher Abschaum wie Kleber die dumme, verlogene und käufliche Fresse immer dann aufreißt, wenn es darum geht, zu behaupten, der Westen stünde für „Demokratie“, hat das syrische Volk offensichtlich kein Recht, sein Schicksal selbst zu bestimmen. Wäre doch peinlich und selbst für die letzten Opfer westlicher Propaganda entlarvend, wenn nach all den Jahren der Hetze gegen Assad und der vom Westen betriebenen Verheerung des Landes, die Syrer in freien Wahlen eben jenen Baschar al-Assad erneut als Präsident bestätigen würden.

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Gellinek: „Das Parlament hat einen denkbar schlechten Ruf im Iran wegen der ständigen Anmahnung der Menschenrechte“

Gellinek hat natürlich keinen blassen Schimmer, welchen „Ruf“ das EU-Parlament im Iran besitzt. Gellinek kennt weder iranische Medien, noch die Ansichten der iranischen Bevölkerung. Was sie hier runterleiert stammt offensichtlich aus Briefings, die eifrige EU-Bürokraten für die Pressenutten anlässlich solcher Besuche vorbereiten. Udo Ulfkotte hatte detailliert beschrieben, wie das funktioniert, wenn man in einem solchen Tross unterwegs ist und genau dieser vorgegebene Bürokraten-Sermon durchzieht Gellineks Propaganda-Geschwätz von Anfang bis Ende.

Was die Iraner weit mehr stören dürfte als heuchlerisches Geschwätz der EU über „Menschenrechte“, sind die jahrelangen Wirtschaftssanktionen, die Aufrüstung Saudi-Arabiens (Hort der Menschenrechte!) und dessen Krieg gegen die Huthis im Jemen oder auch die Rolle europäischer Staaten bei der Destabilisierung und Verheerung Syriens.

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Gellinek: „Ali Laridschani, Parlamentschef des Iran, ist ein Hardliner. Dass sein Land den Syrer Assad unterstützt, leugnet er nicht. Dass Iran genauso weitermachen wird auch nicht.“

Plumper, verlogener und dümmer, als Gellinek sich hier wieder einmal prostituiert, geht es kaum! Leugnen? Damit stellt die Propagandistin die Realität komplett auf den Kopf, denn es ist offensichtlich kein Verbrechen, einen Präsidenten zu unterstützen, der von der relativen Mehrheit seiner eigenen Bevölkerung unterstützt wird. Es gibt also selbstverständlich für den Iran nichts zu leugnen, ganz anders als für die EU, die mit ihrer Politik Terroristen und Verbrecher unterstützt hat und bis heute unterstützt, die das Land in einen Bürgerkrieg gestürzt haben.

Es geht weiter mit einer sattsam bekannten und rotzfrechen Lüge, die man schon aus der anti-russischen Propaganda kennt:

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Gellinek: „Iran will Assad an der Macht halten.“

Das ist erwiesenermaßen eine rotzfreche Lüge.

Only the Syrian people have a right to decide whether or not President Bashar al-Assad should further stay in power in the country, Iranian Deputy Foreign Minister Hossein Amir Abdollahian has said.

Weder Russland noch der Iran wollen „Assad an der Macht halten“, sondern beide Länder bestehen auf dem demokratischen Prinzip, dass es alleinige Sache des syrischen Volkes ist, zu entscheiden, wer Präsident wird. Die Berufslügnerin und abgefeimte Maulhure westlicher Propaganda Anne Gellinek aber – die auch Laridschanis Äußerungen zum Jemen totschweigt – muss der deutschen Bevölkerung die US-Forderung in den Kopf trichtern, dass Assad abgesetzt werden muss – was mit Demokratie so viel zu tun hat, wie die widerwärtige GEZ-Schmarotzerin Gellinek mit seriösem Journalismus.

Zum Kontrast sei hier nur ein Artikel von FARS-News angeführt. Auf den ersten Blick wird ersichtlich, wer hier tatsächlich für Selbstbestimmung, Demokratie und gegen Terrorismus steht.

Iranischer Sprecher beschuldigt verschiedene internationale Akteure, die regionale Krise auf Assad zu reduzieren.

Er betonte, dass strukturelle Reformen in den Staaten der Region, basierend auf den Stimmen der Menschen notwendig ist und dass das Schicksal Syriens oder des Jemen nicht durch eine Reihe von fremden Ländern bestimmt werden und andere nur eine unterstützende Rolle in diesem Zusammenhang spielen können.