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ard_logoIst der Ruf erst ruiniert, lügt es sich ganz ungeniert, so das Motto von ARD und ZDF. Gerade erst haben wir beiden Sendern neue Lügen und Propaganda über den Krieg in Syrien nach­ge­wiesen, da legt die ARD in tagesschau und tagesthemen nach.

Am 22.10. haben wir hier über die Lügen der ARD in tagesschau und Hörfunk berichtet, wonach russische Kampfjets eine Klinik in Syrien bombardiert hätten. Eine kurze Recherche hatte die Zweifel am Wahrheitsgehalt schnell bestätigt und die Russen haben mittlerweile Satellitenbilder veröffentlicht, die belegen, dass die Klinik unversehrt ist. Mehr noch: RT hat das US-Außenministerium mit den Lügen konfrontiert:

RT_Sarmin_Klinik

Bild anklicken, YouTube!

Nun hat man auch bei der ARD gemerkt, dass man wieder einmal Lügen und Kriegspropaganda verbreitet hat, was aber nicht zu einer Entschuldigung oder Richtigstellung führte, sondern man hat die Webseite und das Video schlicht und einfach gelöscht:

ARD_TS_Syrien_Russland_Krankenhaus525

Webseite am 22.10.2015

ARD_TS_Syrien_Russland_Krankenhaus_Deleted

Webseite am 4.11. (gelöscht)

Die zwangsfinanzierten Berufslügner des Kai Gniffke ficht sowas nicht an, denn man kann sich darauf verlassen, dass die gleichgeschaltete restliche Lügenpresse – die diese Form US-amerikanischer Propaganda ebenfalls regelmäßig verbreitet – solche Fälle unter den Teppich kehrt. Mehr noch: Gerade erst der Lüge überführt, legen tagesschau und tagesthemen mit unverhohlener Propaganda aus dem syrischen Aleppo nach.

Diesmal ist es der Schweizer „Journalist“ Kurt Pelda, der sich mit Hilfe von Schleppern und militanten Aufständischen nach Aleppo eingeschlichen hat, um einen Propagandabericht in deren Sinne zu produzieren. „Journalist“ muss man im Zusammenhang mit Pelda deshalb in Anführungszeichen setzen, weil er eine klare politische Agenda verfolgt und keinen unparteilichen Journalismus. Pelda über sich selbst: „Ich bin Meinungsjournalist und kein objektiver Beobachter.“ (oder auch: „Das Ziel war eine gute Geschichte?“ „Natürlich, ich muss diese Reisen ja auch verkaufen.“) Dass es um Meinungsmache und Verkaufen geht, wird auch in diesem „Bericht“, mehr als deutlich.

ARD 3.11.2015 tagesschau

ARD_03112015_Aleppo_pelda525

Bild anklicken, ARD-Mediathek! (ab 6:44min)

„Aleppo liegt nach zahlreichen Angriffen des Assad-Regimes in Trümmern – zumindest in den rebellenbeherrschten Stadtteilen.“

Das sind gleich zwei propagandistische Desinformationen in einem Satz. Zum einen wird verschwiegen, dass die Zerstörungen auch von militanten Aufständischen hervorgerufen wurden, zum anderen wird die Regierungsseite einmal mehr auf Präsident Assad reduziert. Mit diesen Lügen soll die Regierung als Diktatur dargestellt werden, die allein für Krieg und Zerstörungen verantwortlich ist.

„In Scharen verlassen Zivilisten Aleppo in Richtung türkische Grenze.“

Zu sehen sind ein LKW und ein größerer Pickup auf deren Ladefläche wohl nicht einmal 30 Personen mit großen Kanistern sitzen. Ob es sich tatsächlich um Flüchtlinge handelt, ist mehr als fraglich, und von „Scharen“ kann angesichts der Bilder keine Rede sein.

„Der Schweizer Journalist Kurt Pelda kann nur versteckt aus dem Auto filmen, denn islamistische al-Nusra-Kämpfer werden immer mächtiger in der Stadt.“

Hier wird verschwiegen, dass es sich bei al-Nusra um eine von der UN als Terrorgruppe eingestufte Organisation handelt, die der al-Kaida nahesteht. Wer sagt, dass Flüchtlinge aus Aleppo nicht vor deren Terror fliehen? Und wer möchte der syrischen Regierung das Recht absprechen, diese Terroristen mit militärischer Gewalt zu bekämpfen? Tatsächlich kann sich jeder, der nicht mit diesen Fanatikern fraternisiert, unter den Schutz der syrischen Regierung begeben, was viele getan haben und was in der westlichen Propaganda konsequent totgeschwiegen wird.

„In einem Dorf nahe Aleppo hätten russische Kampfflugzeuge eine Moschee zerstört. Hier gebe es gar keine Terroristen, sagen diese Männer, die zu den Gegnern des Assad-Regimes gehören. Natürlich ist das ihre Sicht. Auch vor Ort bekommen Berichterstatter immer nur eine Seite der Geschichte zu sehen.

‚Natürlich waren das hier Russen. Die Sprengwirkung ist viel stärker und die Schäden sind viel größer, als bei Angriffen des Regimes.‘, behauptet er. ‚Das ist mit Sicherheit russisch!‘

So sieht er aus der „seriöse Journalismus“ der tagesschau! Lupenreine Propaganda ohne jede Recherche, notdürftig infrage gestellt, um sich nicht komplett vor dem dümmsten Zuschauer als Propagandaklitsche zu desavouieren. Um von vornherein jede Verifizierung dieser Geschichte unmöglich zu machen, werden Ort und Zeit der Zerstörung der Moschee wohlweislich verschwiegen. Wäre ja peinlich, wenn die Russen wieder Satellitenbilder vorlegen könnten, die zB beweisen, dass die Moschee schon vor Monaten zerbombt wurde – und womöglich von Terroristen.

„Die Männer zeigen dem Schweizer Reporter Überreste von Streubomben – international geächtete Waffen. Sie sagen: Russische Jets hätten sie abgeworfen. ‚Damit bringen die Russen uns um‘, sagt der Mann.“

Spätestens hier dürfte jedem klar sein, wohin die propagandistische Reise geht. Pelda ist nach Aleppo gefahren, um ein Machwerk gegen den russischen Einsatz in Syrien zu drehen. Sowas lässt sich in westlichen Medien derzeit exzellent verkaufen und die Militanten haben ihm Schutz und freies Geleit zugesichert, weil sie ihn für diese Propaganda benutzen können.

Bei den präsentierten „Streubomben“ handelt es sich vermutlich um sensorgezündete Submunition:

Fotos, die mutmaßlich auf dem Land in der Nähe von Kafr Halab entstanden sind und die am 6. Oktober von lokalen Medien online gestellt wurden, zeigen die Überreste von SPBE sensorgezündeten Submunitionen. Dies entspricht dem ersten Einsatz derartiger Streumunition im Syrienkrieg. Die in Russland hergestellte Waffe wird per Fallschirm abgeworfen und kann gepanzerte Fahrzeuge zerstören. Hierbei wird ein explosiv geformtes Projektil aus geschmolzenem Metall nach unten abgefeuert, nachdem das Fahrzeug von einem Ortungssystem erfasst wurde.

Ob diese nach Abwurf und Nicht-Zündung eine Gefahr für Zivilisten darstellt ist unklar. Es handelt sich hierbei nicht um Hunderte kleine Bomblets, sondern um hochentwickelte zielsuchende Munition.

„Die Kämpfer beklagen, dass Russland nur vereinzelt die Terrormiliz IS angreife. Die Mehrzahl der Luftschläge gelte anderen bewaffneten Gruppen. Für die Aufständischen habe sich durch Russlands eingreifen die Lage deutlich verschärft.“

Dass es sich bei „anderen bewaffneten Gruppen“ um Terroristen wie die der al-Nusra-Front handelt, wird einmal mehr verschwiegen. Erneut wird der Eindruck erweckt, Russland habe behauptet, nur den IS bekämpfen zu wollen. Es wird verschwiegen, dass Russland die USA gebeten hat, eine Liste mit „moderaten Rebellen“ vorzulegen und es wird verschwiegen, dass Russland in Kontakt mit syrischen Rebellengruppen steht, um den Kampf gegen den IS zu koordinieren. Eine Stellungnahme Russlands zu den Vorwürfen wird von der ARD erst gar nicht eingeholt.

ARD 3.11.2015 tagesschau

Die tagesthemen senden später eine längere Version des Beitrags und Kurt Pelda wird im Interview präsentiert. Erneut lügt Caren Miosga zum wiederholten Male, dass Putin behauptet hätte, er wolle vor allem den IS bekämpfen.  Pelda selbst sieht sich als „lebenden Beweis, dass Putin nicht die Wahrheit sagt.“ Angeblich wurden die gemäßigten Gruppen, mit denen er in und um Aleppo unterwegs war bombardiert und nicht IS oder andere Terrorgruppen. Hier macht Pelda sich komplett lächerlich, denn tatsächlich ist er der beste Beweis, dass die Gruppen, mit denen er unterwegs war nicht angegriffen wurden. In einem solchen Fall, wäre er nämlich nicht lebend zurückgekommen.

Pelda: „Al-Kaida war durchaus da. Also man kann auch denken, dass Putin dann und wann mal al-Kaida bombardiert. Aber sehr viele Bomben fallen auch auf die weniger radikalen Gruppen und vor allem auch auf die Zivilisten.“

Zwei Behauptungen, für die Pelda keinerlei Beweise liefern konnte, obwohl er eine Woche vor Ort war. Weder hat er in dieser Zeit tote Zivilisten einem russischen Angriff zuordnen können, noch vermeintliche Opfer unter den sogenannten „weniger radikalen Gruppen.“ Tatsächlich haben selbst die Kämpfer, mit denen er unterwegs war, bestätigt, dass die russischen Angriffe sehr präzise sind.

Mehr noch: Wäre Pelda ein echter Journalist, dann hätte er die sogenannten „gemäßigten Rebellen“ einmal gefragt, was denn überhaupt ihr Ziel ist. Nichts davon! Der Grund ist klar: auch diese „Gemäßigten“ kämpfen für einen sunnitisch-islamisch geprägten Staat.

Die Berufslügnerin Miosga stellt dann ohne jeden Beleg einen Zusammenhang zwischen den Bombardements und den syrischen Fluchtbewegungen nach Europa her. Das ist zugleich pure Agitation und obendrein widersprüchlich. Wären die Flüchtlinge tatsächlich vor russischen Angriffen geflohen, dann würde es sich um Terroristen handeln oder solche, die mit Terroristen fraternisieren, denn nur die werden von al-kaida und anderen islamistisch orientierten Terrorgruppen in den von ihnen kontrollierten Gebieten geduldet.

Die Propaganda straft sich selbst Lügen

Die ganze Verlogenheit der gleichgeschalteten Propaganda und Desinformation entlarvt sich an zwei vollkommen widersprüchlichen Narrativen, die uns ARD und Co. weismachen wollen: Angeblich kommt – darauf wird immer wieder hingewiesen – vornehmlich eine gut ausgebildete syrische Mittelschicht nach Europa, die Wert auf gute Bildung legt und ein säkulares Weltbild pflegt. Das ist durchaus richtig, denn nur diese Leute haben genug Geld, die Schlepper zu bezahlen. Das syrische Prekariat mit Nähe zu Islamismus und Terror ist hauptsächlich in jordanische oder türkische Lager geflüchtet oder in Gebiete, die vom IS kontrolliert werden.

Gleichzeitig behauptet dieselbe Lügenpresse, Russlands Angriffe hätten diese Flüchtlingsströme verstärkt, was offensichtlicher Unsinn ist, denn diese Mittelschicht, die den Großteil der syrischen Flüchtlinge ausmacht, hat mit al-Kaida und IS nichts zu tun und ihre Viertel werden auch von Russland ganz sicher nicht bombardiert. Sollte es sich tatsächlich um Menschen handeln, die vor russischen Angriffen flüchten, dann sind es Anhänger oder Sympathisanten von al-Kaida, IS oder anderer terroristischer und sektiererischer Gruppen und die will in Deutschland ganz sicher niemand willkommen heißen.

Kommentare unerwünscht

Auf der Webseite der tagesschau ließ der Lügensender den Bürgern, die er zwingt, derartige Propaganda zu bezahlen, nicht einmal eine Stunde Zeit, den Beitrag zu kommentieren. So kamen zwischen 21:08 Uhr und 21:56 Uhr nur 8 Kommentare durch, bevor die Zensur des Staatssenders die Tür sicherheitshalber zuschlug.