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zdf_80Doppelmoral und Heuchelei sind zwangsläufige Nebenwirkungen einer Propaganda, die die Realität vorsätzlich politisch verzerrt. Beispiele hierfür sind Legion. Man muss sich nur anschauen, wie das saudische Regime der Kopfabhacker, Frauenunterdrücker und feudalistischen Islamfundamentalisten vom Westen unterstützt wird, um Syrien durch Terror und Gewalt zu „demokratisieren“.

Es ist die komplette Pervertierung jeder Moral, jeder Ethik und jeder Aufrichtigkeit und wir sehen sie tagtäglich in den Lügenmedien, die versuchen, die Bürger an der Nase herumzuführen und für dumm zu verkaufen.

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Best Buddies in Sachen Menschenrechte, Demokratie, Krieg und Terror: Saudi-König Salman bei US-Präsident Obama

Die Fraternisierung und Kumpanei mit saudischen Regimen zur Verheerung eines halbwegs demokratischen und säkularen Syriens ist dabei nur das vielleicht irrwitzigste Kapitel in einem Buch der Schande und Verbrechen. Man muss gar nicht bis Riad, dem Jemen, Libyen oder Syrien schauen, es reicht ein Blick nach Dresden und Kiew, um die komplette Verlogenheit der käuflichen Maulhuren, Kriegshetzer und Verbrecher in den Medien zu entlarven.

Während die politisch gelenkten Mainstreammedien im letzten Jahr nahezu ausschließlich friedliche Demokraten und Patrioten auf dem Maidan ausmachen konnten, deren Gewalt verharmlosten und die Reaktionen der Staatsmacht auf diese Gewalt skandalisierten und während sie damals den Aufforderungen GRÜNER Putsch-Unterstützer nachkamen, über Nationalisten und Faschisten auf dem Maidan möglichst nicht zu berichten, drehen die gleichen Lügenmedien heute mit Blick auf oppositionelle Demonstrationen in Deutschland das ganz große Rad der Hetze und Diffamierung. Plötzlich sind friedliche Demonstranten allesamt Nazis und potentielle Terroristen. Befeuert wird auch diese Medienkampagne erneut von führenden Politikern der GRÜNEN – Überraschung!

Beispielhaft für diese pauschale Hetze auf allen Kanälen sei ein vorproduzierter Einspieler der gestrigen Ausgabe von „Maybrit Illner“ angeführt.

ZDF_22102015_Illner

„Totgeglaubte leben länger. In Dresden marschieren sie wieder fürs völkische Deutschland. Aus diffusen Ängsten sind inzwischen handfeste Aggressionen geworden. Ein Galgen für die Kanzlerin und ihren Vize. Meinungsfreiheit, wie PEGIDA sie versteht. Typisch Sachsen und auch noch stolz darauf?“

Der Galgen fehlte über die Woche hinweg in kaum einer „Nachrichtensendung“. Wiewohl er von einem einzigen Demonstranten als satirische Provokation angefertigt wurde, wird er zum Sinnbild für die Gesamtheit der Demonstranten stilisiert und bei jeder Gelegenheit vorgeführt, um den Protest pauschal zu diskreditieren. „Alles Nazis“, lautet die bekannte Devise der Diffamierung, die man schon zuvor angesichts der Montagsmahnwachen beobachten konnte.

Vergleicht man den „völkischen Nationalismus“ mit dem des Maidan, muss man konstatieren, dass die Ängste der Dresdner Demonstranten – angesicht des millionenfachen Zustroms von Zuwanderern aus einem anderen Kulturkreis – durchaus Berechtigung haben. Der Hass, der auf und um den Maidan gegen russischstämmige Ukrainer oder gegen den russischen Nachbarn geschürt wurde richtet sich hingegen gegen Mitbürger und Nachbarn der eigenen Ethnie und Religion, mit denen man seit Jahrzehnten friedlich zusammen lebte.

Die nächste Diffamierung besteht darin, die Dresdner Demonstranten für die Messerattacke auf die Kölner OB-Kandidatin Reker verantwortlich zu machen:

„Die Dresdner Signale kommen an: Mordanschlag in Köln an der inzwischen gewählten OB-Kandidatin Reker. Das Vergehen, der bisherigen Sozialdezernentin: engagierte Flüchtlingshilfe.“

Auch hier Pauschalisierung und obendrein die Konstruktion eines Kausalzusammenhangs, obwohl klar sein dürfte, dass die große Mehrheit der Demonstranten das Messerattentat verurteilt.

Das politische Ziel dahinter ist so offensichtlich, wie die politischen Motive hinter der Propaganda, die Faschisten und massive Gewalt auf dem Maidan verschwieg, verharmloste oder als angebliche Reaktion auf staatliche Gewalt rechtfertigte. Ging es auf dem Maidan darum, eine ukrainische Regierung wegzuputschen, die die lebensnotwendigen Wirtschaftsbeziehungen zu Russland nicht einer fragwürdigen Annäherung an die EU Opfern wollte, so geht in Dresden darum, friedlichen Protest zu skandalisieren und ihm Gewalt anzudichten, um weitere Bürger davon abzuhalten, gegen die eigene Regierung auf die Straße zu gehen.

Kiew

Dresden

Die gleichen Lügenmedien, die Russland vorwarfen, die Faschisten auf dem Maidan aufzubauschen, diffamieren heute das eigene protestierende Volk als verkappte Nazis und Gewalttäter, weil es angesichts einer bedrohlichen Masseneinwanderung seinem Recht auf friedlichen Protest nachkommt.