Die Erzählung des Westens über sich selbst bricht in sich zusammen. Man kann es mit jedem Tag deutlicher fühlen: Hier kommt etwas an sein Ende. Die große Erzählung der unter dem Namen “Der Westen” verbundenen Nationen und deren selbst reklamierten Stellung in der Welt zerbricht an den Fakten. Denn die Kollision dieser Erzählung des Westens über Demokratie und Freiheit mit seinem eigenen Tun bleibt selbst denen nicht mehr verborgen, die sich über offizielle Kanäle im Mainstream-Journalismus informieren. Dort bleiben zwar die einzelnen Nachrichten unvermittelt nebeneinander stehen und es werden Diskussionen geführt, die die Verbindung der einzelnen Neuigkeiten zu einem geordneten, systematischen Ganzen eher verhindern als befördern. Es findet also das genaue Gegenteil von Journalismus statt. Doch auch dort, im Herzen der westlichen Propaganda, bleibt den Zuschauern und Lesern immer weniger das Auseinanderklaffen von berichteter Wirklichkeit und Realität verborgen.
So erscheint im Mainstream die Welt derzeit auf den ersten Blick als ungeordnet…
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Rechts, Links, Geradeaus
Beginne mit einem Fundstück:
„… lässt sich ganz bestimmt nicht am Wahlzettel ausmachen. Dies ist zum Beispiel ein Grund, warum eine nicht geringe Anzahl der Gründungsmitglieder von Bündnis90/Die Grünen vorher Mitglieder der Republikaner waren. Das mag auch der Grund sein dafür, dass viele Linksextremisten später die Seite gewechselt haben und nun in Ostdeutschland für die NPD trommeln.
Es gibt bei „rechten“ und „linken“ Parteien durchaus viele Schnittpunkte.
Gegen Kernenergie sind die Grünen… und ist die NPD. Europakritisch ist Die Linke… und die NPD. Für den Mindestlohn ist Die Linke und… na, wer errät es denn. Die Beispiele lassen sich endlos weiterführen: Auslandseinsätze, Gentechnik, etc.“ Zitatende
Falls es sich bei der Schubladisierung Rechts/Links grundsätzlich um eine Ideologiefrage handelt, spitze ich für mich die Frage nach dem Wesen von Ideologie mal zu auf:
Die Idee, wie Existenzen optimalerweise zu regeln wären.
Zum Beispiel könnte eine Ideologie die „Prämisse Gemeinschaft“ setzen, und eine andere Ideologie die „Prämisse Individualität“.
Weitere wären:
Freiheit der Kultur/Kunst oder Kontrolle der Leistung/Arbeit;
Bindung (Starre) oder Fluktuation (Flexibilität);
Beharren auf alten Werten (Tradition) oder Bildung neuer Wertigkeiten (Forschung/Fortschritt);
Streben nach Stärken (die alten Schwächen nicht die Ursachen nehmen) – Streben nach Anpassung an die Schwächen (Fatalismus) – oder eine Suche nach Wegen, Schwäche in Stärke (Verstehen/Transzendieren/Bewusstsein) zu wandeln.
Wollte man den Kommunismus als links und den Kapitalismus als rechts beschreiben, bleibt die ernüchternde Bilanzierung: Beide Versuche, das natürliche Leben zu manipulieren, scheiterten. Und zwar an ihrer ideologischen Radikalität, einer Absolutsetzung von Maximen. Die daraus entstehenden Gewaltanwendungen, seien es Brandstiftungen, Bombenabwürfe oder andere Vernichtungsmethoden, wären nicht zu entschuldigen, sondern verstehbar zu machen.
Wohin das gewaltsam-ideologsche Einwirken auf die existenziell veranlagten Natürlichkeiten des Lebens führte, wird gerne beschrieben als Abgrund- oder Endzeitszenario. Seltener beschrieben wird, dass mit dem Einwirken auch eine Möglichkeit der Einsicht entstand. Einsicht als Information, und Einsicht als technologische Informationen, wie ein friedliches Miteinander gestaltbar ist.
Frieden mit Gewalt zu erzwingen, ist das eine (ideologische) Extrem. Ein anderes Extrem ist, aus der Über-Individualisierung eine Ent-Ichung (NWO) entstehen zu lassen. Und da begegnen sich nach meiner Auffassung „Links“ und „Rechts“ und verschmelzen – in einer kreisartigen Bewegung – zu einem Geist. Der erst durch die Entwicklung von weiterer Fragmentierung und Konzentrierung sichtbar werden konnte.
Wenn aber Leben das Werkzeug zur Eliminierung/Entmächtigung dieses Geistes ist, lässt sich der gegen das Leben gerichtete Aktivismus verstehen: Als Nekrophilie, als der Antrieb, Leben zu zerstören und den Tod zu heiligen als den Zustand absoluter Herrschaft, der (mittels dieses – als Religion veranlagt – Geistes) vor dem Leben herrschen konnte.
Geradeaus.
So verschlungen UNS die Wege des Lebens auch erscheinen mögen, impliziert Zeit etwas anderes, nämlich Zielstrebigkeit verbunden mit einer Entwicklungs- und Schöpfungseffizienz. Die das Nötige möglich macht, und das Ermöglichte als nötig verstehen lässt. Aus diesem Geradeaus entwickelt sich nicht nur Gelassenheit, sondern auch die Macht zur Umsetzung des bereits Gewordenen: Das Lebbar-Mögliche existenziell-pragmatisch als mögliche Individualität verbunden mit nötiger Sozialität darzustellen.
Gruß und Glückauf
Wolfgang Jensen
FDie Unruhen ,Aufständen udn Krawallen in der Balkan Region sind gesteuert und gewollt :
Wiener Zeitung: USA wollen auch den Balkan von Russland-Freunden „säubern“
http://de.sputniknews.com/politik/20150521/302432444.html#ixzz3ktJ8FJZx
USA wollen russische Pipelines über Balkan nach Europa stoppen,daher werden dort albanische Islamisten udn Terroristen von der NATO udn USA unterstützt
http://www.liveleak.com/view?i=3d4_1431355512
USA kreieren mittels Zwangsumsiedlungen einen neuen Pseudo-Staat in Serbien, um Serbien stückchenweise zu zerstückeln und durch pro-US-Staaten zu erstetzen
http://www.voltairenet.org/article186797.html
Und jedes neue Leak zu TTIP bestätigt die Befürchtung, dass es hier weniger um Freihandel als vielmehr den Umbau des Westens in eine postdemokratische Konzern- und Bankendiktatur geht, in dem die Parlamente weitgehend entrechtet sind, weil sie die Regeln von TTIP beachten müssen, bevor sie Gesetze und Verordnungen erlassen. Marktkonforme Demokratie ist keine.
Da wird nichts umgebaut, der Zustand war nie anders. Demokratie hat nie Volkssouveränität bedeutet, sondern war immer ein reines Betrugssystem zur Verschleierung der gewalttätigen Herrschaft des Geldadels, oder in den Worten von Karlspreisträger und EU-Vordenker Coudenhove-Kalergi:
Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie. Weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: Sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. […] Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist.“
https://fassadenkratzer.wordpress.com/2013/05/17/fassade-demokratie/
Das System verliert allerdings gerade gravierend an Subtilität und Liberalität, man marschiert schnurstracks auf eine stramme, sich keiner Verschleierung mehr bedienende Diktatur zu.
Hier fahren eher Panzer auf, als dass die sich hinter TTIP verbergende Ideologie begrenzt und der eingeschlagene Weg verlassen wird.
Yep, Militär und Paramilitär werden wir früh genug auf den Straßen sehen. Auch dazu kann so ein kleiner Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung doch nur hilfreich sein.
Es geht um die völlige Durchökonomisierung der Welt.
Ja, oder noch simpler: Sklaverei. Auch das keine Veränderung, man verstärkt nur die Ketten und erhöht das Arbeitspensum.
Das, was hier im Westen gerade vonstatten geht, ist wohl der größte Putsch der Weltgeschichte. Die völlige Enteignung und Entrechtung der Mehrheit der Bevölkerung, vollzogen von einer korrupten Elite in Politik, Wirtschaft und Medien, die sich offensichtlich Vernunft und Verantwortung nicht verpflichtet fühlt.
Wie gesagt, keine grundsätzliche Veränderung des Status Quo. Das Hamsterrad der glücklichen Sklaven dreht sich nur immer schneller. Ein paar Umdrehungen gehen da noch.
Aber solange man noch darüber schwafeln kann, auf welches Smartphonedisplay man idealerweise glotzt, wird der Sklave glücklich sein. Und begierig nach der Abschaffung der letzten Reste seiner Freiheit lechzen.
Erstens, ich kenne alle meine von mir gezeugten neun Kinder. Du gehörst nicht dazu, deshalb kann ich nicht dein „Alter“ sein.
Zweitens, bin ich kein „Alter“, sondern ich bin ein Affe der Art Mensch der Gattung homo männlichen Geschlechts, Mischling aus den beiden Stämmen Thuringa und Sachsen.
Drittens, und wer bist du? Nur ein Gamma Male Monkey? Oder kannst du auch noch etwas anderes als ein paar Laute als Buchstaben eintippen?
Das interessanteste war für mich der Link zu diesem Artikel mit einer Zusammenfassung:
„Baschar al-Assad: Vom freundlichen Augenarzt zum „Schlächter von Damaskus“ in nur zwei Monaten“
http://diewirklichewirklichkeit.com/2015/08/03/baschar-al-assad-vom-freundlichen-augenarzt-zum-schlaechter-von-damaskus-in-nur-zwei-monaten/
@Heideltal
Sehr interessanter Artikel, danke fürs Verlinken.
Der Aufwand des Systems andersdenkende zu dämonisieren ist proportional zu der Angst , die geliebten Jobs und den warmen Sitz zu verlieren.
Sehr gut.
So sehr ich mit dem Text eigentlich in allem übereinstimme – woher nimmt der Verfasser die Vorstellung, dass es früher anders war? Weil im „Westen“ seit dem II. WK mangels allen zugänglichen Informationsquellen (im Vergleich zum heutigen Internet) nicht so leicht festzustellen war, wie sehr die „Demokratie“ aus Heuchelei und Betrug bestand? Weil es leichter war, die ökonomischen Zusammenhänge zwischen dem „Wirtschaftswunder“ und dem Wohlstand im Westen auf der einen und der Armut und Ausbeutung in der „Dritten Welt“ im (Neo-) Kolonialismus auf der anderen Seite nicht sehen zu wollen? Weil man von den CIA-gesteuerten Regierungsumstürzen und Diktaturen – immer verbunden mit Massenschlächtereien und Folter – von Guatemala über Iran, von Indonesien über ganz Südamerika bis Jugoslawien und Afghanisten im „Westen“ nichts hören musste, wenn man sich ganz fest Augen und Ohren zuhielt? Weil die mörderischen Kriegen mit Millionen Toten allein in Südostasien (nicht nur Vietnam!) so weit weg waren und der „Westen“ bis heute kaum weiss, dass dabei Landstriche mit Millionen von erbgutgeschädigten Einwohnern auf Jahrzehnte hinweg so verseucht wurden, dass die paar Landstriche in Ex-Jugoslawien und im Irak, in denen Uran-Munition eingesetzt wurde, dagegen fast wie Erholungsparks gelten können? Weil allein die über 500 Nachrichtenredaktionen in den USA (und sicher nicht weniger im Ausland), von denen CIA-Chefs offen sagten, sie hätten in jeder an maßgeblicher Stelle mindestens einen treuen Vasallen sitzen, damals noch „wahrheitsgemäß“ berichtet hätten und erst in den letzten 15-20 Jahren in den „Lügenmodus“ verfallen sein sollten …?
Usw. usf.
Hat der Verfasser von all dem nichts gewusst, weil er noch zu jung war? Keine Geschichtsbücher (besser: historische Webseiten) gelesen? Oder gab es das alles nicht bzw. war das Wissen darüber nicht zugänglich?
Na, letzeres kann aber wohl nicht sein, denn uns im Osten in der arg so demagogischen DDR, war dies alles immer bekannt und wurde uns tagtäglich „aufs Brot geschmiert“ …
Auch mir kam in den letzten Tagen so der Gedanke hoch, daß es eigentlich mit der westlichen Demokratie auch im sogenannten Wirtschaftswunderzeitraum nicht all zu weit her war, die Marktwirtschaft zeigte aber im Wiederaufbau ihr Potential und ließ den Osten neidisch über den eisernen Vorhang schielen. Da war es leicht, die Demokratiesimulation als freiheitlichen Rechtsstaat zu verkaufen, weil die Interessen der Herrschenden und die des Volkes weitgehend übereinstimmten. Schon bei den viel gepriesenen „freien“ Wahlen war gar nicht soviel frei, man konnte aus einer Clique in den „demokratischen“ Parteien vorher ausgelesener Kandidaten einen auswählen, während die Ostblock Oberen so doof waren, das auch noch selbst zu erledigen. Warum auch das Beharren auf der idiotischen Kommandowirtschaft sein mußte, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. So gesehen, wurde es dem Westen leicht gemacht, im Wirtschaftskrieg zu siegen. All diese Dinge sind weggefallen, jetzt kommt die unverhüllte Fratze der westlichen „Wertegemeinschaft“ zum Vorschein, wie der beginnende Amoklauf der Politik und Medien immer deutlicher zeigt. Es wird gelogen, genötigt, die Nazifliegenklatsche zum täglichen Handwerkszeug gegen selbst geringfügig Andersdenkende und medial auf die Bevölkerung in widerwärtigster Weise eingedroschen, daß sich selbst Goebbels im Grab verwundert die Augen reiben müßte. Ein Justizminister demonstriert mit linksextremen Mob zusammen, was aber nach der Arm- in Arm Parade vom Gauckler mit Faschisten in Kiew nicht mehr wirklich verwundert. Jeder ist jetzt Kumpel des Systems, wenn er sich nur zur Bekämpfung derer eignet, die sich dem Wahnsinn entgegenstellen.
Fast richtig, aber die USA pumpten Milliarden $ in die BRD, (als kleines Appetithäppchen Millionen Geschenkpackungen Zigaretten). Übrigens kamen auch andere Vasallenstaaten in den Genuss des Marshallplanes. Dazu keine Reparationszahlungen, auch nicht an die im WK II okkupierten Länder wie Griechenland. So konnte das „Schaufenster West“ aufblühen. Aus Übersee kamen auch die schönen Produkte und die ersten Lebensmittel. So verdienten die US-Konzerne und die Bevölkerung glaubte sich im Paradies. Die BRD-Deutschen wurden am langen Bändel gehalten. Somit waren sie den USA dankbar.
Die DDR wurde dämonisiert, vor allem nach der saudämlichen W-Berlin-Blockade.
Die DDR musste Reparationen an die UdSSR noch und noch zahlen (warum nicht Ganzdeutschland?) Die Amis hatten sich als sie in Thüringen einmarschierten ausgiebig bedient (200 Loks) ohne Rücksicht auf Absprachen mit dem „Allierten“ UdSSR.
Die Kommandowirtschaft zum Wiederaufbau musste wohl sein, weil die Bevölkerung nicht damit zufrieden war,dass es den „Brüdern und Schwestern“ im Westen gleich so gut ging und die eigenen Leute darben mussten, was keine Entschuldigung ist. Ergebnis – Flucht. Diese Flüchtlinge wurden im Westen als Helden gefeiert, die Schleuser ebenfalls. Die SU war ein zerstörtes Land, das wieder mit Mühe seine Infrastruktur aufbauen musste, wobei die DDR wacker helfen musste. Die sozialistischen Staateb waren auf sich selbst angewiesesen. Die Situation war ausweglos, der Osten hatte auf Dauer keine Chance.
Wenn wir mit den Asylsuchenden so umgehen würden wie die BRD mit den Wirtschaftsflüchtlingen aus dem Osten, hätten wir noch einiges zu tun. Eins ist sicher, es wird wieder ein Ausbluten, diesmal der Länder im Nahen Osten geben, deren „Diktatoren“ nicht dem Hegemon wilfährig sind. Was dann?
Ergänzung: … und eine völlige Veränderung der Länder Europas – hin zu einer islamisch geprägten Mullahkratie.
Marshall-Plan – finanziert aus der Kriegsbeute und zusätzlich zurückgezahlt mit Reparationen (warum überhaupt an VSA?) und zu tragenden Besatzungskosten (bis heute und morgen…)
Auch wieder fast richtig, der Osten hätte wohl eine Chance gehabt, wenn man die Marktwirtschaft (nicht zügelloser Raubtierkapitalismus) hätte laufen lassen. Denn zu Beginn gab es noch jede Menge fähiger Ingenieure und Techniker, die durchaus Spitzenprodukte hervorbrachten. Die von der UdSSR aufgezwungene Kommandowirtschaft nahm letztendlich dem System und damit ironischerweise der SU selbst jede Chance. Das ist übrigens meine letzte Frage an die Vertreter dieses Sozialismus, was sie eigentlich dachten und als Ziel hatten!
Sieht man den jetzt gestarteten Amoklauf des jetzigen Systems, kommt mir wieder diese Frage in den Sinn. Was denken sich die Vertreter dieser „Wertegemeinschaft“ eigentlich? An welcher Stelle soll das unweigerlich kommende Chaos lebenswert sein? Ist es das, was man Kindern und Enkeln zurückläßt? Vielleicht ein Leben in bewachten Gettos? Abartig!
Nur weil sich der Wolf im Schafspelz zur Schau stellt, wird aus ihm kein Lamm Gottes.
Markwirtschaft = Kapitalismus.
Kapitalismus = das bisher größte Verbrecher-, Betrugs- und Mord-System, welches sich der KULT des TODES in seiner langen Geschichte von 1425 Jahren hat einfallen lassen.
Nach der Ermordung Stalins, wurde das erfolgreichste Wirtschaftssystem, das von der faschistischen Bordell-Journaille als „Komandowirtschaft“ diffamiert wird, aufgegeben.
Die Vertreter der Konterrevolution hatten nichts anderes im Sinn, als die Zerstörung der von Lenin gegründeten Sozialistischen (russischen) Räterepublik sowie die in der Folge der Revolution von 1917 gegründeten anderen Sozialistischen Räterepubliken.
„Was denken sich die Vertreter dieser “Wertegemeinschaft” eigentlich?“
Diese Vertreter denken nicht – das können sie nämlich gar nicht, sondern sie gehorchen Befehlen. Vertreter dieses Systems, die anfangen, das Denken zu erlernen und dann erkennen, dass sie mißbraucht wurden, werden kurzerhand vom selben System, das sie für die „Wahrheit“ hielten liquidiert.
Das System beruht auf Angst und der Dressur und Abrichtung des menschlichen Gehirns (das funktioniert wie bei jedem anderen Säugetier auch), dass die meisten — im Grunde total Guten Menschen, auch dann noch schweigen lässt, wenn ein Flugzeug in den Alpen abgeschossen wird, was einem dann schon Minuten später als Selbstmord eines angeblich depressiven Co-Piloten „plausibel“ erklärt wird.
Tja, und so ne Frau Merkel und so ein Herr Hollande haben eben auch keinen Bock und eine Scheiß-Angst so zu enden, wie der herzensgute Muhammar Gaddafi [ صلى الله عليه وسلم (‚Gott segne ihn und schenke ihm Heil‘)] —
Und zum Erhalt seiner GEWALT wird das System auch die unvorstellbarsten Verbrechen begehen und dennoch dafür sorgen können, dass ihm immer noch genügend Sklaven und Deppen bleiben, weil ja sowieso die wenigsten Menschen jemals erkennen, dass Plato von ihnen sprach, als er sein berühmtes Höhlengleichnis formulierte, weil „sie den Zustand, welcher der Illusion bedarf“ (Marx) gar nicht wahrnehmen können, da ihnen ja nicht beigebracht wurde, das DENKEN zu ERLERNEN und ihnen damit die Möglichkeit genommen ist, nüchtern und ohne falsche Scham zu erkennen, dass der Mensch ein echtes Lebewesen ist, nämlich ein Säugetier aus der Familie der Affen, der zur Gattung homo gehört, den ein eingebildeter Gott, aber dennoch lieb hat.
Ironie des Schicksals, oder höhere Gerechtigkeit? Internet kommt ja erst mal voll aus den USA. Und damit haben die USA das Instrument geschaffen, mit dem man die Bestrebungen und Machenschaften eben dieses Vaters des Internets entlarven kann.
@ mackul
Sehe ich ganz genauso. Die Leute im Westen machen sich was vor, weil sie es sich vormachen wollen – Nostalgie in Reinkultur. Sowieso, ihre Sicht ist auf die Zeit zwischen 60er und 70er Jahre beschränkt, die als eine „Traumzeit“ in den Köpfen herumspukt. Was danach kam, wird ausgeblendet, zum Beispiel die mehr als zwei Millionen Arbeitslosen unter der Kohl-Regierung. Ich habe in der DDR mehr Westfernsehen als DDR-Fernsehen beobachtet und kann beschwören, dass die Berichterstattung nie anders war als heute, besonders die Verteufelung der DDR und der Sowjetunion durch die Westmedien war so ungeheuerlich, dass ich auch von der damaligen Berichterstattung als einer Drecksjournaille sprechen würde. Und der Leitgedanke war eben immer der Antikommunismus. Der sämtliche Berichterstattung auch heute trägt, wenn man nur an die Äußerung denkt, Putin wolle „das Sowjetreich wieder aufrichten“.
Der Beitrag benennt ansonsten viele Einzelbeobachtungen, die durchaus richtig eingeschätzt werden. Zu ergänzen wäre noch, dass es in der Tat um eine Diktatur in Europa geht, und zwar in sämtlichen EU-Staaten, angeführt von der BRD, die diese Art Diktatur „freundlichen Faschismus“ nennt. Sicher in der Hoffnung, der gegenwärtig zerbröckelnde Konsens zwischen Regierungen und Völkern würde trotzdem halten. Ob die Regierenden noch beim Attribut „freundlich“ in Bezug auf die geplante Änderung der Regierungsform hin zum Faschismus bleiben werden, darf bezweifelt werden. Aber wir sind auf „gutem Wege“, wenn das, was hierzulande Demokratie genannt, seine Schuldigkeit getan hat.
Gelinde gesagt: ist das Blödsinn!
Die Lüge überführt sich nur dann selbst, wenn die Wahrheit die Nervenstärke besitzt die Fresse zu halten, die Lüge also aussprechen zu lassen. -Und das ist heute noch zu selten…
Methode, aha, Methode ohohooooooooooooooooooooooo
Ein großartiger Text !
Der beste, den ich bisher von Gert Ewen Ungar:gelesen habe,
ohne die anderen irgendwie herabsetzen zu wollen.
Sollte man millionenfach ausdrucken und an alle Haushalte verteilen !
„Das, was hier im Westen gerade vonstatten geht, ist wohl der größte Putsch der Weltgeschichte. Die völlige Enteignung und Entrechtung der Mehrheit der Bevölkerung, vollzogen von einer korrupten Elite in Politik, Wirtschaft und Medien, die sich offensichtlich Vernunft und Verantwortung nicht verpflichtet fühlt.
Es geht darum, das Auseinanderfallen des Westens mit Krieg, Chaos und Zerstörung, durch die Preisgabe von Demokratie, Freiheit und Völkerrecht zu verzögern. Es geht darum, den Wandel zu einer mulitipolaren Welt zu verhindern, in der sich die unterschiedlichen Einfluss-Sphären auf Augenhöhe begegnen. Es geht darum ein durch und durch unsoziales Wirtschaftssystem, das Leid für die Mehrheit und Wohlstand für ganz wenige schafft, für lange Zeit festzuschreiben.
Das ist das große Bild, das sich aus den einzelnen Meldungen ergibt, die in den Nachrichten präsentiert werden und die der deutsche Journalismus sich weigert zu einem großen Ganzen zusammenzusetzen. Also muss man es selbst tun. Ich habe es hiermit getan. Jetzt kann es nur noch darum gehen, dies alles zu verhindern.“
Vieles von dem, was Gert Ewen Ungar zusammengetragen hat und in Zusammenhänge bringt, scheint mir zutreffend zu sein.
Zu seinem letzten Satz möchte ich folgendes anmerken:
„Verhindern“?
Vielleicht „verhindern“ in dem Sinne, daß man nur die nötigsten Reaktionen zeigt, und ansonsten an der Entwicklung dessen, was man für zukünftige, für zukunftsfähig hält, arbeitet?
Also: Indem man sich möglichst wenig auf die „falschen Alternativen“, die „falsche Dualität“ einläßt (Kräfte treten stets paarweise auf…), sondern an etwas Neuem arbeitet, das oberhalb dieser Dualität eine neue Qualität aufweist.
Das zu finden und zu entwickeln wäre eine positive, konstruktive Arbeit.
“Das, was hier im Westen gerade vonstatten geht, ist wohl der größte Putsch der Weltgeschichte. Die völlige Enteignung und Entrechtung der Mehrheit der Bevölkerung, vollzogen von einer korrupten Elite in Politik, Wirtschaft und Medien, die sich offensichtlich Vernunft und Verantwortung nicht verpflichtet fühlt.“
Wenn denn schon vom „größten Putsch“ der Weltgeschichte gesprochen wird:
der fand vor 200 Jahren statt; seit dem geht es sowohl in den USA als auch in Europa darum, dass vor dem Putsch Erworbene aus dem Gedächtnis der Menschen zu bekommen.
Die völlige Enteignung und Entrechtung der Mehrheit der Bevölkerung wurde in unserem Land bereits mit der Gründung des Militärischen Bündnisses „deutscher“ Fürsten – also den ewigen Vasallen des Papstes -, welches den NAMEN ‚Deutsches Reich‘ FÜHRT, 1871 vollzogen, mit der Gründung der ‚Reichsbank‘ 1875 „in trockene Tücher gebracht“ und mit der Unterwerfung unter die BIZ in Basel – dem Privaten Internationalen Banken Syndikat des Papstes – 1930 zum Abschluß gebracht.
„Fast eine Viertel Million Euro an Steuergeldern kosteten die ganzseitigen Zeitungsanzeigen von SPD-Chef Gabriel, der am Tag der „Stopp TTIP“-Demonstration alle davon überzeugen wollte, dass TTIP eigentlich doch eine ganz gute Idee sei. Seinen Zweck erfüllt hat dieser plumpe Propagandaversuch nicht – im Gegenteil! Die Ablehnung in der Bevölkerung zu TTIP ist weiter gestiegen. Auch 70 Prozent der SPD-Mitglieder lehnen TTIP ab. Meine Empfehlung an Gabriel: Stoppen Sie TTIP! Das spart uns allen nutzlose Propagandakosten – und den Erhalt von sozialen und demokratischen Rechten gibt es obendrein!“ meinte Sahra Wagenknecht gerade auf facebook.