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wdr5Es ist eines der vielen Merkmale offenkundiger Doppelmoral und politischer Agenda einer staatlichen Propaganda, wenn in ARD und ZDF regelmäßig unbedeutende und teils kriminelle oder schwerkriminelle Oppositionelle (Beispiel Timoschenko, Chodorkowsky) in Russland oder anderen „Feindstaaten“, medial gehyped und als die wahren Vertreter des Volkes und der Demokratie dargestellt werden, während jedwede Opposition in Deutschland als extremistisch und gefährlich gebrandmarkt und bekämpft wird, die das Vasallentum zu den USA, die Mitgliedschaft im Kriegsbündnis NATO oder die sogenannte „soziale Marktwirtschaft“ infrage stellt.

Egal ob Piraten, AfD oder LINKE: die von den US-hörigen und inhaltlich austauschbaren Blockparteien CDU, SPD und GRÜNEN kontrollierten Sender berichten einseitig, hetzen und diffamieren wo immer es geht und zeigen damit ihre wahre anti-demokratische Fratze. Wenn Pegida-Demonstranten in Dresden zu Staatsfeinden werden, während der gleiche journalistische Abschaum in den öffentlich-rechtlichen Propagandaanstalten islamistische Terroristen in Syrien zu „moderaten Rebellen“ oder faschistische Bataillone in der Ukraine zu „Freiheitskämpfern“ umetikettiert, dann wird deutlich, womit wir es hier zu tun haben.

Ob man die LINKEN nun mag oder nicht, kommt man nicht um die ganz objektive Feststellung herum, dass Sahra Wagenknecht die mit Abstand intelligenteste und vor allem die am besten gebildete und informierte Politikerin im deutschen Bundestag ist. Sie kann es in Wirtschaftsfragen spielend mit Kalibern wie Eichel oder Schäuble aufnehmen und dass es ein derartiges Streitgespräch in ARD und ZDF nie gegeben hat – und wohl nie geben wird – hat die oben dargelegten Gründe.

Wenn die strunzdumme Provinzjournaille des WDR über den Wechsel an der Linken-Spitze „berichtet“, dann zeigt sich deren reaktionäre Ignoranz schon darin, dass man zu dämlich ist, den Namen von Sahra Wagenknecht richtig zu schreiben. Zu dieser prekären Dummheit gesellt sich dann die dazugehörige politische Agitation, wenn Wagenknecht als „Fundamentalistin“ denunziert wird – ein Begriff, der ansonsten in westlicher Propaganda islamistischen Fanatikern vorbehalten ist.

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Wenn dann auch noch mit Johannes Kahrs ein rechter Burschenschafter, kranker Telefonterrorist, Mitglied einer Regierungspartei und Pseudo-Soze interviewt wird, anstatt Wagenknecht oder Bartsch selbst oder eines parteipolitisch unabhängigen Politologen zum Beispiel, dann ist klar, dass es hier am frühen Morgen wiedermal nicht um Information geht, sondern um Meinungsmache im Sinne eines politisch kontrollierten Staatsfunks.

Wie sich das anhört, wenn dieses halbgebildetes Mitglied einer Regierungspartei, die in Konkurrenz zur Linken steht, im Staatsfunk den Wechsel an der Fraktionsspitze der Opposition „kommentiert“, kann man sich hier (Audioplayer; mp3) anhören oder redigiert nachlesen. Titel: Sprecher des Seeheimer Kreises Kahrs: „Linke mit Wagenknecht nicht vernünftiger“ (14.10.2015)