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nds_logo_neuAlbrecht Müller bekommt die ganze Skrupel­losigkeit und Hetze der gleichgeschalteten Main­stream­medien seit einiger Zeit am eigenen Leib zu spüren – so wie jeder andere, der sich öffent­lich gegen Meinungsmache, Desinformation und Propaganda stellt oder sich auch nur zu laut für Frieden in Europa und der Welt engagiert.

Eine politisch gleichgeschaltete Presse ist eine Massenvernichtungswaffe, gegen die das einzelne Individuum – sogar Kanzlerinnen oder Bundespräsidenten – nicht die geringste Chance hat. Propaganda hat Weltkriegen und Genoziden den Boden bereitet. Sie stellt die Welt auf den Kopf, macht schwarz zu weiß und weiß zu schwarz, Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern. So lange die Staats- und Konzernmedien in der Hand eines Netzwerkes transatlantischer Handlanger und willfähriger Vasallen der Besatzungsmacht USA sind, die mittlerweile selbst Europa und das eigene Land an den Rand eines Abgrunds getrieben haben, werden Propaganda, Lüge, Desinformation, Meinungsmache und Kriegshetze die „öffentliche Meinung“ in Deutschland dominieren.

Da es die Medien selbst sind, die den öffentlichen Blick auf die eigenen Verbrechen kontrollieren, können sie einen Großteil der Bevölkerung konsequent in die Irre führen und für dumm verkaufen. So verbrämen sie einen militanten Putsch in der Ukraine genauso zu einem „demokratischen“ Akt, wie den „Freiheitskampf“ islamistischer Fanatiker in Syrien und sind sich nicht zu blöde, die Schuld an beiden Verbrechen auch noch den Opfern in die Schuhe zu schieben. Allein für diese Taten gehörten die Verantwortlichen in einem echten Rechtsstaat vor ein Gericht, denn sie haben nicht nur Zigtausend Tote auf dem Kerbholz, sondern Millionen traumatisierte, vertriebene, seelisch und körperlich verkrüppelte Menschen und zerstörte Staaten.

Auf den Nachdenkseiten kämpft Albrecht Müller seit 12 Jahren gegen diese Meinungsmache und Propaganda. Wenn er die Sinnfrage stellt, sollte das als weiteres Alarmsignal angesehen werden:

Die herrschenden Meinungsmacher sind um Welten überlegen und obendrein skrupellos. Macht Aufklärung da überhaupt noch Sinn?

Verantwortlich:

Diese Frage muss man sich ehrlicherweise immer wieder stellen. Die NachDenkSeiten sind am 30. November 2003, also vor zwölf Jahren ins Netz gegangen. Sie haben viele und engagierte Leserrinnen und Leser. Und dennoch muss man fragen, ob der tägliche und anstrengende Kampf nicht sinn- und zwecklos ist. Weil die Propaganda der etablierten Medien zur Unterstützung der etablierten Politik massiv ist und skrupellos. Die Antwort darauf: wir müssen ihre massive Überlegenheit und ihre Skrupellosigkeit zum Thema machen. Dazu ein paar Beispiele: I. Zum medialen Umgang mit der Demonstration gegen TTIP; II. zum widerlichen Versuch des NDR, durch optische Verknüpfung meines Buches „Meinungsmache“ mit rechtsradikalen verbalen Umtrieben im Netz eine Verbindung herzustellen; III. zum Bild-Interview mit dem Kommandeur der US-Heerestruppen in Europa und mit einem Teil des „Weltspiegel“ vom vergangenen Sonntag über Putin. Alle Beispiele stammen aus den letzten Tagen. Die Liste ließe sich leicht verlängern. Bemerkenswert ist übrigens der Erfolg der Gegenseite mit dem Trick, aufklärende Kritik mit Rechtsradikalen zu verbinden, und für diesen Schmäh vermeintlich Linke einspannen zu können.

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