Schlagwörter
Demokratie, Desinformation, Gekaufte Journalisten, Kritischer Journalismus, Mediendiskurs, Propaganda, Staatsmedien, USA
In seinem aktuellsten Artikel auf THE INTERCEPT zeigt Glenn Greenwald, wie CNN und die New York Times versuchen, die Täterschaft der US-Luftwaffe hinter dem Bombardement der Klinik in Kundus zu infrage zu stellen und zu benebeln. Eine Methode der politischen Propaganda, die wir auch in deutschen Medien sattsam beobachten konnten.
acTVism.org veröffentlichte heute den ersten Teil einer Pressekonferenz, die der preisgekrönte Journalist und Anwalt für Bürgerrechte in München gab. Das knapp 5 Minuten kurze Video ist in deutscher Sprache und absolut sehenswert.

Bild anklicken, um das Video auf acTVism.org oder YouTube zu schauen!
Raza: Meine Frage bezieht sich auf Kapitel 5 ihres Buches, „Die globale Überwachung: Der Fall Snowden, die amerikanischen Geheimdienste und die Folgen„, in dem sie die Mainstream-Presse der USA schwer kritisieren.
Sie geben im Prinzip Noam Chomsky wider, der in seinem Buch Manufacturing Consent the Political Economy of the Mass-Media, fünf institutionelle Filter aufzählt, durch die Nachrichten zunächst sickern, sodass sich die eigentliche Nachricht letztendlich komplett ändert.
Wie würden Sie ihre Erfahrung mit der Mainstream-Presse bis zu diesem Zeitpunkt zusammenfassen?
Greenwald: Was Ihre Frage angeht: Ich habe in letzter Zeit eine Menge Videoaufnahmen von unseren Hotelzimmer-Meetings in Hong Kong im Juni 2013 gesehen. Aufnahmen von Laura Poitras, der Dokumentarfilmerin aus Berlin. Ich habe mir nicht nur den Film, sondern auch viele Rohaufnahmen angesehen, und eine Sache, die mir besonders in Erinnerung blieb ist die Tatsache, dass wir in Hongkong ebensoviel über Journalismus und Medien sprachen wie über Überwachung und Privatsphäre. Uns war klar, dass ein großer Teil von dem, was wir taten, ebenso sehr ein Kampf gegen die etablierten Medienstrukturen war, wie ein Kampf gegen elektronische Überwachung. Wir wussten, dass die Primärwaffe der Vereinigten Staaten und seine Verbündeten die Medien sein würden, die den Regierungen ehrerbietig gegenüberstanden und nahe waren.
Sie geben zwar vor, Regierungen gegenüber eine Überwachungsfunktion einzunehmen, aber was sie tatsächlich machen, ist deren Propaganda zu verbreiten und ihre Kampagnen zu verwirklichen.
Ein großer Teil unserer Strategie war es also, zu überlegen, wie wir diese medialen Hürden überwinden und verhindern konnten, dass unsere Botschaft von ihrer Propaganda übertönt wurde.
Wir verbrachten also ein Menge Zeit damit, eine Strategie zu entwerfen, um sicherzustellen, dass die Fakten in diesen Dokumenten von der Welt gehört wurden, ohne von Nebensächlichkeiten abgelenkt zu werden.
Und wir wurden von Journalisten attackiert, vor allem aus den Vereinigten Staaten und Großbritannien, was wirklich bemerkenswert ist: was Edward Snowden getan hat, war Journalismus in Reinform, jeder Journalist der Welt sollte ihm dafür zujubeln.
Er tat, wozu sich jeder Journalist angeblich verpflichtet fühlt zu tun, nämlich zu beleuchten, was die Mächtigen versuchen, im Dunkeln zu halten.
Dennoch war der westliche Journalismus aufgrund dessen, was er getan hatte, was wir getan hatten, gespalten. Doch genau das wollten wir, wir wussten, dass wir diesen Kampf führen mussten. Und ich glaube, so sehr über Privatsphäre und elektronische Überwachung und über Geheimhaltung und Demokratie debattiert wurde, so sehr wurde auf der ganzen Welt auch über Journalismus und seine eigentliche Funktionen in einer Demokratie, das Verhältnis zwischen Journalisten und dem Staat debattiert.
Ich denke, das war genauso fruchtend wie alle anderen Debatten, die von diesen Enthüllungen ausgelöst wurden.
Über Glenn Greenwald:
Glenn Greenwald (* 6. März 1967 in New York City) ist ein US-amerikanischer Journalist, Blogger, Schriftsteller und Rechtsanwalt. Weltweite Bekanntheit erlangte Greenwald, als er die von Edward Snowden im Jahr 2013 übermittelten Dokumente zum streng geheimen NSA-Überwachungsprogramm PRISM aufbereitete und Anfang Juni 2013 in der britischen Tageszeitung The Guardian zusammen mit einem Interview Snowdens veröffentlichte. Aufgrund dieser und folgender Berichte ist er eine der zentralen Figuren der Globalen Überwachungs- und Spionageaffäre. Seit Februar 2014 ist er als Hauptautor der publizistischen Website The Intercept tätig. Greenwald ist Gründungsmitglied der Freedom of the Press Foundation mit Sitz im Vorstand (Board of Directors).
Greenwald wurde 2009 mit dem Izzy Award for Independent Journalism ausgezeichnet sowie 2010 mit dem Online Journalism Award for Best Commentary. 2013 erhielt er den Preis für die Freiheit und Zukunft der Medien, 2014 folgten der Geschwister-Scholl-Preis sowie die Carl-von-Ossietzky-Medaille. In diesem Jahr nahm er den Siebenpfeiffer-Preis entgegen.
Zum Thema Krankenhäuser bombardieren siehe auch
http://libertarian.blogsport.de/2015/10/04/krankenhaeuser-bombardieren/
Dok. Die Aussagen von Desperat zu 9-11 sind absolut zutreffend und nachgewiesen. Weder am Pentagon noch in Shanksville kann eine B-757 aufgeprallt sein. Grundlegend gilt: Kein Flugzeugtruemmerfeld = kein Absturz. Und Vieles mehr. Unter Beihilfe der Massenmedien wurden der Oeffentlichkeit schwachsinnige Mickey-Mouse Geschichten untergejubelt., tausendfach wiederholt. Mit anderen Worten: Propaganda !
p/m Redaktion
wie erst jetzt bekannt wurde:
Am letzten Mittwoch ließ Merkel lässt Intendanten antreten (dürften wohl so 2-3 Dutzend sein)
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/merkel_laesst_alle_intendanten_antreten
Quelle? Und mit Quelle meine ich nicht den halbgaren Atikel auf Broders Webseite.
Sorry, aber der ganze Snowden-Hype ist m.E. faul !
… Snowden ist ein limited-hangout.
„Wer einen großen Skandal verheimlich will, inszeniert am besten einen kleinen! – F. Dürrenmatt “
„Brian Williams konfrontiert ihn in einem Ausschnitt des Interviews mit der Frage, welchen Eindruck der 11. September auf Snowden gemacht hat. Edward spult seine Antwort ab und baut in den ersten Teil seiner Ausführungen den Satz ein: „(…) ich erinnere mich an meinen Großvater, der zu dem Zeitpunkt für das FBI arbeitete und der im Pentagon war, als das Flugzeug dort einschlug.“ Diese Aussage mag vielen, die nicht mit den Hintergründen des Anschlags vertraut sind, unverfänglich vorkommen. Doch für alle anderen ist sie ein rotes Tuch. Snowden will hier offenbar unterschwellig suggerieren, es sei wirklich ein Flugzeug ins Pentagon gerast. Dürfen wir nicht annehmen, dass ein Geheimdienst-Spion mit Zugang zu streng geheimen Regierungsdokumenten es besser wissen müsste? Jedes Kind weiß heute, wo eine unglaubliche Fülle an Informationen zu 9/11 vorhanden ist, darüber Bescheid, dass diese Geschichte ein Anschlag unter falscher Flagge war und dass ganz eindeutig kein Flugzeug ins Pentagon geflogen ist. Warum unterstreicht Snowden die offizielle Verschwörungstheorie?
Der Whistleblower führt weiter aus: „Ich nehme die Bedrohung durch den Terrorismus sehr ernst, ich glaube, wir alle tun das.“ Die Tatsache, dass die US-Regierung oder Teile ihrer Geheimdienste aktiv und maßgeblich an der Vorbereitung und Durchführung der Anschläge beteiligt gewesen sind, bleibt völlig unerwähnt. Und es wird noch besser. Brian Williams setzt mit einer zweiten Frage nach, die in Kurzform die gesamte offizielle Lesart des 11. September wiedergibt: „ (…) Ein paar Typen mit Teppichmessern haben 200 Dollar ausgegeben und unser eigenes Flugverkehr-System dazu benutzt, unsere Gebäude einstürzen zu lassen, sie ins Pentagon und in ein Feld in Pennsylvania zu stürzen (…).“ Ohne auch nur einen Moment zu überlegen und ohne irgendwelche Anstalten zu machen, diese absurde Darstellung der Ereignisse zu hinterfragen, antwortet Snowden: „Wissen sie, (…) das ist die entscheidende Frage, die sich der 9/11 Commission Report gestellt hat. Und was sie herausgefunden haben (…) war, dass wir alle, alle Informationen hatten, die wir brauchten (…) um diesen Plan [frühzeitig] aufzudecken.“
Spätestens hier ist klar, dieser Snowden ist nicht der, für den wir ihn gehalten haben. Es scheint unmöglich, dass er sich so kritiklos der offiziellen Version der Ereignisse anschließt ohne eine versteckte Agenda zu haben. Will mir irgendwer erzählen, dass Snowden, dieses „Kind des Internets“, dieses Spionage-Ass nicht weiß, dass die amtliche Verschwörungstheorie blanker Unsinn, der Commission Report nicht das Papier wert ist, auf dem er gedruckt wurde? Völlig absurd.“ Quelle: https://www.compact-online.de/wer-ist-eigentlich-edward-snowden-ein-kritischer-rueckblick/
Snowden ist ein limited-hangout
Na klar! Und Chelsea Manning auch und Julian Assange ebenfalls und Glenn Greenwald arbeitet in Wahrheit für den KGB…facepalm
Chelsea Manning nicht ! – Er sitzt 35 Jahre im Knast, z.T. Iso-Haft ! Er hat die alltägliche Mordorgie im Irak-Alltag aufgedeckt!
Für Assange gilt das gleiche wie für Snowden –
entscheidend ist für mich ihre Aussage/Haltung zu 9/11 !
Menschenskinder Dok ! So klug, so kritisch, … aber Angst davor ein Verschwörungskritiker zu sein ?
Snowden muss wissen, was Sache ist, dto Assange – weshalb sagen sie es dann nicht ?
Snowden ist für mich der Hauptgrund, warum Washingtom die Nazi-Massenmörder in der Ukraine finanziert, wie ich gerade an anderer Stelle schon schrieb.
@ desperat
Glaubst du, daß Putin auch eine Marionette des CIA ist, weil er sich noch nie kritisch zu 9/11 geäußert hat ?
Und falls du das nicht glaubst, dann denk man ganz ganz scharf nach, WARUM sich Putin trotzdem so verhält, …obwohl er mit Sicherheit alleine anhand eigener, russischer Satellitenbilder diese ganze dreckige Lüge in nullkommanix auffliegen lassen könnte ?
Warum liegt sein Verhalten dennoch im Interesse Russlands ?
Und im nächsten Schritt frag dich mal, was hat Snowden mit Russland zu tun ?
Befindet er sich vlt. in irgendeinem Abhängigkeitsverhältnis zu Russland ?
(zur Erinnerung: als er damals sein Asyl dort bekam, wurde es ausdrücklich seitens Putins an die Bedienung geknöpft, „unseren amerikanischen Partnern nicht weiter zu schaden“.
Was könnte das bedeuten…? …vorallem,…..was könnte es bedeuten, wenn es ein Schachspieler ausspricht und dabei diplomatisch wirken möchte…und warum gilt das selbst heute offenbar immernoch ?)
Nein, Putin ist keine Marionette der CIA – aber ein Schachspieler, der weiß, dass dieser Zug – Enthüllung über 9/11 als false flag – von ihm nicht gemacht werden kann; er dürfte Probleme haben, Beweise vorzulegen, denn die Überwachung des US-Luftraumes war 2001 nicht möglich – im Gegensatz zu MH17, und da haben die Russen auch vorgelegt, was sie haben.
Was die Snowden-Erkenntnisse betrifft:
04.08.2015 http://www.heise.de/tp/news/Echelon-bestaetigt-Spaeter-Triumph-fuer-Duncan-Campbell-2769716.html — “ Die Snowden-Dokumente offenbaren Hinweise auf das Echelon-Programm. Für Duncan Campbell, der es einst u.a. in Telepolis enthüllte, ein Triumph.
Duncan Campell hat einst das zweifelhafte Vergnügen gehabt, wie etliche Enthüllungsjournalisten eher als „Aluhutträger“, „Verschwörungstheoriker“ oder schlichtweg „Spinner“ angesehen zu werden. Zu absurd erschien manchen seine Enthüllung über ein von fünf Staaten etabliertes Abhörnetz namens „Echelon“. Schon das derzeit wieder in den Medien präsente Government Communications Headquarter (GCHQ) war für viele eher utopisch. Die Existenz von Echelon wurde von vielen bis heute geleugnet.“
Mensch konnte also schon wissen – vor Snowden – dass von den ‚five eyes‘ alle/alles abgehört wurde.
Dass sie den „limited hangout“ Snowden ‚hochgehen ließen‘, dient der Beschäftigung und gleichzeitig Ablenkung der „freien, westlichen Welt“ … :
„Tenor: … die Amis bespitzeln uns, verdammt schlimm
(passiert ist trotzdem nichts !!!, oder gibt es schon Nachricht, dass alle Abhöranlagen aus D entfernt wurden ? ),
aber dass sie 9/11 gemacht haben, um damit ihren „war on terror ad finitum“ zu führen, dass ist doch Blödsinn – die bringen doch nicht eigene Leute um … das ist doch bull shit !“
(Vielleicht denken Snowden und Assange selbst, sie seien wichtig – und vielleicht sind Teile des US-Geheimdienstkomplexes der USA wirklich empört über die Trillerpfeifenbläser… aber real sind die beiden nur kleine Figuren in einem Spiel, nicht die Spieler !)