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ard_logoDesinformation und Propaganda über den Ukraine-Konflikt werden in einigen Jahren als mahnende Beispiele in die Lehr­ver­an­stal­tun­gen des Journalismus und auch in das öffentliche Bewusstsein eingehen.

Die Täter in den öffentlich-rechtlichen Anstalten leben noch im 20. Jahrhundert, wenn sie glauben, sie könnten die Bevölkerung dauerhaft manipulieren und politisch vorsätzlich in die Irre führen. Sie begreifen nicht, dass mit der Vernetzung der Welt eine aufgeklärte Gegenöffentlichkeit entsteht, die sich wahrhaftig informieren kann und ihre Lügen und Manipulationen durchschaut.

Schon heute erreichen ARD und ZDF mit ihrer staatlichen politischen Propaganda nur noch die auf der telemedialen Einbahnstraße konditionierten Bevölkerungsschichten, denen man in den vergangenen Jahrzehnten eine künstliche Welt vorgaukeln konnte, um sie für eine Pseudodemokratie und stumpfen Konsumismus abzurichten. Selbst von diesen gehen mittlerweile viele auf die Barrikaden, weil sie feststellen, dass die Parallelwelt in den öffentlich-rechtlichen Anstalten mit der Realität in Deutschland und der Welt herzlich wenig zu tun hat.

Auch wenn die junge Generation sich heute noch an den oberflächlichen Themen abarbeitet, mit denen sich die Jugend gemeinhin beschäftigt, lernt sie dabei bereits die Techniken der informellen Teilhabe und individuellen Wirkmächtigkeit, die sie eines Tages brauchen wird, um diesen durch Lügen und Manipulationen zugrunde gerichteten Staat neu aufzubauen.

Wie die staatlichen Lügensender ihre eigene Welt konstruieren, war gestern einmal mehr exemplarisch in der ARD zu beobachten. Sowohl in tagesschau als auch in den tagesthemen dominierten ein paar Dutzend bestellter ukrainischer Demonstranten die Nachrichten. Eine anlässlich eines Gipfels zur Ukraine und Syrien-Krise in Paris inszenierte Vorstellung zur politischen Meinungsmache, die sich nahtlos in die westliche Propagandakampagne über diese beiden vom Westen verursachten Konflikte einreiht, die man nun Russland anheften will.

ARD tagesschau 02.10. 20.00 Uhr

ARD_ts_02102015_ParisEin unbedeutendes Häuflein Demonstranten, das zweifellos aus Kreisen der ukrainischen Regierung für diesen Termin mobilisiert wurde, war wieder einmal Aufmacher in den Nachrichten. ARD-Schmieren­journalist Mathias Werth macht sich zu deren Sprachrohr, um russlandfeindliche Hetze und Desinformation über die Ursachen der Konflikte in der Ukraine und Syrien zu verbreiten.

Während ARD-Propagandanutte Golineh Atai sich regelmäßig über „Troll-Bildchen“ in der „russischen Propaganda“ im Internet echauffiert, werden derlei Trollereien in den Hauptnachrichtensendungen der ARD zur „seriösen Information“:

ARD_ts_02102015_Paris_1

Was die ARD unter seriöser Information versteht!

Auf diesem Niveau ist dann auch der gesprochene Text des Schmieren­journalisten Mathias Werth, der Vladimir Putin zur „zentralen Figur in beiden Konflikten“ macht. Dass beide Kriege vom Westen ausgelöst und vorangetrieben wurden, will der politische Agitator damit vergessen machen.

Der billige Beitrag aus der untersten Schublade politischer Propaganda endet denn auch pathetisch mit dem nun singenden Häuflein ukrainischer Demonstranten.

ARD tagesthemen 02.10. 21.45 Uhr

Die gleiche politische Meinungsmache findet sich später in den tagesthemen, wo Thomas Roth den Zuschauern schon gleich zu Beginn seine Agenda auftischt. Der Westen hat mit den Kriegen in der Ukraine und Syrien nichts zu tun. Schuld ist Vladimir Putin:

ARD_tt_02102015_Paris_1Roth: „Es sind zur Zeit gleich zwei gefährliche internationale Krisen, die sich mit einem Mann verbinden, mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin.“

Auch in den tagesthemen ist das weltpolitisch vollkommen irrelevante Häuflein ukrainischer Aktivisten im Mittelpunkt der Propaganda und wird als Rahmenveranstaltung benutzt, um den Bericht über das Treffen der Staatschef in einen politischen Frame zu verpacken.

ARD_tt_02102015_Paris_2

Dass der interviewte Igor Reshetnyak ein EuroMaidan-Aktivist ist, der seine kleine Theatervorstellung zweifellos gemeinsam mit der ukrainischen Regierung inszeniert hat, wird in der ARD-Propaganda natürlich verschwiegen.

Wenn also ein unbedeutendes Häuflein politischer Maidan-Aktivisten in Paris fahnenschwingende Propaganda gegen Putin macht, dann ist das für die ARD ein so wichtiges und weltbewegendes Ereignis, dass man darüber ausführlichst und mit einem Interview in tagesschau und tagesthemen berichtet.

Wenn hingegen in Deutschland ca 1500 Bürger, darunter ehemalige und aktive Politiker, in Ramstein drei Tage lang gegen die von deutschem Boden ausgehenden Kriege und Massenmorde der USA demonstrieren, dann ist das dem Propagandasender ARD keine einzige Silbe wert. Nicht einmal auf den Internetseiten unter tagesschau.de wurde über „Stopp Ramstein“ berichtet.

Stopp_Ramstein_Demo

Kein Wort im Lügensender ARD über die Friedens-Demo in Ramstein –
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