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Es ist ein besonders wichtiger Artikel, den die Nachdenkseiten heute veröffentlichen, weil er die wahren Hintergründe des neuen Kalten Krieges thematisiert, den transatlantisch gesteuerte Politik und Medien seit geraumer Zeit gegen Russland betreiben.

Anders, als debile Maulhuren, rückgratlose Strichbengel und billige Nutten in den Lügenmedien von ARD bis ZEIT sugggerieren wollen, geht es natürlich nicht um westliche Pseudo-Demokratie in Kiew oder Schwulenrechte in Wolgograd, sondern um die Macht in Europa und der Welt.

Wer nicht von diesen aus Washington gesteuerten Lügenmedien komplett verblödet ist, der weiß, dass die USA hier in Europa wiedermal einen Keil zwischen Ost und West eintreiben wollen, weil ein einiges Europa von Lissabon bis Kamtschatka mit deutscher Ingenieurskunst und russischen Ressourcen die bankrotten USA spielend an wirtschaftlicher Leistung – und damit globaler Macht –  übertrumpfen würde.

Mit NSA-Bespitzelung, Propaganda und von ihnen diktierten TTIP-Gesetzen wollen die USA Europa auch für die kommenden Jahrzehnte zu ihrer Kolonie machen und es ist absolut erschreckend, wie strunzdumme westliche Politiker nicht nur an der stückweisen Zerstörung der EU mitwirken, die sie jahrzehntelang aufgebaut haben, sondern die Gefahr eines Atomkriegs – mindestens aber den Aufstieg eines neuen Rechtsfaschismus – in Kauf nehmen oder mit irrationaler Politik aktiv betreiben.

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Peter Becker, Rechtsanwalt und Co-Präsident der International Association of Lawyers Against Nuclear Arms (IALANA) hat für die NachDenkSeiten einen Text verfasst. Er schildert die Entstehung der vertrackten Situation der Konfrontation zwischen Russland und dem Westen, mit besonderem Augenmerk auf dem Geschehen um die Ukraine. Hier ist sein Beitrag. Lesenswert.

Das amerikanische Repräsentantenhaus beschloss am 04.12.2014 mit einer Mehrheit von 411 : 10 Stimmen eine einmalige Resolution: Sie zählte eine Vielzahl russischer Verhaltensweisen auf, die angeblich der Kriegsvorbereitung dienten, und fordert den amerikanischen Präsidenten zu weitreichenden Gegenmaßnahmen auf, beginnend mit einer Verstärkung der Medienarbeit gegen Russland, über eine Verschärfung von Sanktionen bis hin zu militärischen Maßnahmen wie eine Aufrüstung der Ukraine, um der „militärischen Intervention der russischen Föderation in der Ukraine“ entgegenzutreten. General Breedlove, NATO-Oberbefehlshaber in Europa, stellte Behauptungen über russische Aggressionen auf, die in Berlin „immer wieder Kopfschütteln“ (Der SPIEGEL 11/2015) erzeugten. General Dunford, designierter US-Generalstabschef, sah in „Russland die größte Gefahr“ (SZ, 11.07.2015).

Stimmt das?

Nein. Wir stehen vielmehr vor einer erstaunlich erfolgreichen politischen Kampagne, die von einigen Medien aufgegriffen wird, um die amerikanische Sicht der Dinge zu bestärken. Sie erinnert an die deutschen und österreich-ungarischen Verhaltensweisen vor Beginn des Ersten Weltkriegs, die von vielen Medien unterstützt wurden, wie auch heute wieder. Man spricht bereits vom Wiederaufleben des ‚Kalten Krieges‘.

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