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ard_logoLügen und Desinformation der transatlantisch kontrollierten Pro­pa­gan­da­anstalten ARD und ZDF über den Krieg in Syrien sind von einem Ausmaß, das sich einer umfassenden Beschreibung nahezu entzieht.

Wie in jedem vom Westen forcierten Krieg und Konflikt, werden die wahren Hintergründe weitestgehend verschwiegen und verzerrt. Gewalt – sowohl durch Oppositionelle, wie auch durch das eigene Militär – wird gerechtfertigt und als legitimes Mittel gefordert und gefördert, um eigene Interessen durchzusetzen. Relevante Informationen, die die eigene Doppelmoral, Lügen und Propaganda entlarven, werden systematisch unterdrückt.

So haben ARD und ZDF von Beginn an die Gewalt durch syrische Oppositionelle auf Demonstrationen verschwiegen oder verharmlost. Während in Berlin geistig verwirrte Menschen, die mit einem Messerchen rumfuchteln, obwohl – oder gerade weil – sie bereits von der Polizei umstellt sind, rücksichtslos zusammengeschossen werden, verschweigt, verharmlost oder rechtfertigt man in den öffentlich-rechtlichen Propagandaanstalten, wenn auf dem Maidan in Kiew oder im syrischen Daraa, sogenannte „Oppositionelle“ auf Demonstrationen mit Pistolen oder Gewehren herumlaufen und Menschen erschießen.

Wenn die dortigen Machthaber das tun, was jede westliche Regierung tun würde, wenn jemand mit einer Schusswaffe auf einer Demonstration gesehen würde, ihn nämlich umgehend verhaften oder erschießen, dann werden diese Regierungen als „Regime“ denunziert, was wiederum in einer weiteren Pervertierung jeglicher Moral zum Vorwand genommen wird, genau diese militante Opposition anzuheizen oder ihre Länder ins Chaos zu bomben.

MERKE: Militanter Aufstand gegen Regierungen, die sich nicht den USA unterwerfen, wird in deutschen Hetzmedien legitimiert. Militanter Krawall in Berlin, Paris, London oder Washington, dürfte gnadenlos zusammengeschossen werden.

Ferguson_Police800

Ferguson, USA

Verantwortlich für diese Doppelmoral, Lügen, Kriegsvorbereitung und -rechtfertigung sind transatlantische Büchsenspanner in deutsch-amerikanischen Netzwerken, Thinktanks und ihren Medien. So wie die Gewalt der ukrainischen Opposition auf dem Maidan verharmlost und fortwährend die damalige Regierung beschuldigt wurde, ihrerseits gewaltsam gegen vermeintlich „friedliche“ Demonstranten vorzugehen, so wurde auch der Krieg in Syrien propagandistisch vorbereitet und mit massiver medialer, politischer und militärischer Unterstützung für gewalttätige Anti-Demokraten vorangetrieben. Dieses Muster lässt sich nahtlos auf andere Kriege und Destabilisierungen – wie etwa in Libyen – übertragen.

Sowohl der Krieg in der Ukraine, als auch der Krieg in Syrien wären vermeidbar gewesen, wenn der kriegstreibende Westen und seine Hetzer in den Medien für diese Länder die gleichen Maßstäbe angelegt hätten, die sie für sich selbst beanspruchen. Hätte man von Beginn an die Gewalt der Opposition verurteilt, auf friedlichen Protest gepocht und den Militanten jede politische Unterstützung entzogen, dann hätten wir jetzt nicht die schwelenden oder lodernden Brände, die das Ende der EU einläuten.

Wer von Syrien Parallelen zur Ukraine zieht, muss in der Beurteilung beider Konflikte immer berücksichtigen, von wem die Gewalt ausging und wer auf die Gewalt reagierte. Das ist die Kernfrage in allen Konflikten und es ist in beiden Fällen vollkommen klar, dass weder die Regierung Janukowitsch unvermittelt auf friedliche Demonstranten schießen ließ, noch die Regierung Assad. Sowohl in Kiew, als auch in Daraa griffen vom Westen oder westlichen Verbündeten angestachelte Oppositionelle zuerst zu den Waffen, um einen Putsch gegen die unbotmäßigen Regierungen anzuzetteln.

Verantwortlich sind also nicht nur die Täter in der Politik, wie Merkel, Steinmeier, Brok, Harms, Beck oder Westerwelle, sondern vor allem die Täter in den Medien, die durch Doppelmoral und Desinformation den Ausbruch und die Eskalation dieser Konflikte geschürt haben, statt Gewalt zu verurteilen und verlogene, gewaltaffine  Politik zu entlarven.

An vorderster Front der medial-propagandistisch Verantwortlichen steht in der ARD Thomas Roth. Wenn in den tagesthemen der Konflikt in Syrien „erklärt“ werden soll und der Täter Thomas Roth den Täter Markus Kaim „interviewt“, dann ist schon von vornherein klar, dass Lüge, Doppelmoral und Propaganda vor laufenden Kameras ihren öffentlich-rechtlichen Reichsparteitag feiern.

ARD tagesthemen 17.09.2015

Selbstverständlich wurde wieder nicht über die aktuelle Umfrage berichtet, die die große Unterstützung der Syrer für die Regierung Assad belegt. Es steht außer Frage, dass diese Umfrage in deutschen Medien bekannt ist und wenn sie durchgängig totgeschwiegen wird, ist das nichts anderes, als eine vorsätzliche Desinformation der deutschen Bevölkerung, um die Millionen Opfer des Krieges (Tote, Verkrüppelte, Traumatisierte, Vertriebene,…), für die man selbst in hohem Maße verantwortlich ist, der Regierung Assad in die Schuhe zu schieben.

Die Opfer auf Seiten der Regierungstruppen und unter den die Regierung unterstützenden Volksgruppen, werden genauso nachdrücklich totgeschwiegen, wie parallel dazu, die vom Westen und arabischen Despotien aufmunitionierten Terroristen verharmlost, heroisiert oder als „Demokraten“ verbrämt werden.

Die Lügen des Propaganda-Verbrechers Thomas Roth beginnen bereits in der Anmoderation des folgenden Beitrags:

ARD_tt_17092015Roth: „Aus Moskau kommen – neben russischen Waffen – plötzlich Angebote, zu einer Lösung beizutragen. Ist das eine echte Chance? Bevor ich darüber mit einem Eexperten spreche, erklärt uns Thomas Stephan, wieso Syrien so zerrissen ist.“

Tatsächlich hat Russland seit Beginn des Konflikts versucht, eine friedliche Lösung zu erreichen, was angesichts der russischen Interessen in der Region vollkommen logisch ist. Dass Russland kein Interesse daran haben kann, dass sein Verbündeter destabilisiert wird, sollte auch einem debilen Idioten wie Roth einleuchten. Tatsächlich wurde die gewaltsame Eskalation selbstverständlich vom Westen und seinen arabischen Verbündeten vorangetrieben, die die Macht der mit Russland und dem Iran verbundenen Allawiten zerschlagen wollen.

Bereits in einem sehr frühen Stadium des Krieges im Februar 2012 hat Russland einen Friedensplan vorgestellt, der unter anderem die Möglichkeit eines Rückzugs Assads beinhaltete. Russlands Gesandter bei den Vereinten Nationen, Vitali Tschurkin, schlug damals einen Plan vor, mit dem das vom Westen initiierte und vorangetriebene Morden effektiv hätte gestoppt werden können:

Tschurkin: „One — we should not give arms to the opposition. Two — we should get a dialogue going between the opposition and Assad straight away. Three — we should find an elegant way for Assad to step aside.“ (Washington Post)

Tschurkin: „Erstens — wir sollten keine Waffen an die Opposition liefern. Zweitens — wir sollten sofort einen Dialog zwischen Assad und der Opposition in Gang setzen. Drittens — wir sollten einen eleganten Weg für Assad finden, zurückzutreten.“

Roth ist einmal mehr der Lüge und Desinformation überführt. Bei einem Propagandisten wie ihm, der sich auch als Moderator bei der Atlantikbrücke verdingt, sind das nur Tropfen in einem Ozean aus Blut.

Im folgenden Beitrag von Thomas Stephan werden die Zuschauer mit einer vollen Breitseite Desinformation, Verschweigen und Verzerrungen in die Irre geführt. Es beginnt mit der üblichen Personalisierung auf Assad, der sich angeblich nur wegen einer „Patt-Situation“ im Amt halten kann und nicht, weil er breite Unterstützung genießt – die wird wieder einmal totgeschwiegen.

ARD_tt_170920151Danach kommt Stephan zu einer Aufzählung der in den Konflikt involvierten Parteien und an erster Stelle steht – Überraschung! – Russland. An zweiter Stelle folgt der Iran und erst danach die Türkei, Saudi-Arabien und Katar.

Die USA, Großbritannien und Frankreich spielen als Hintermänner in diesem Stellvertreterkrieg laut ARD überhaupt keine Rolle. Erst „inzwischen“ – so der ARD-Lügner – fliegt eine „US-geführte Koalition“ Luftangriffe gegen den IS. Kein Wort zur Unterstützung, Aufmunitionierung und Ausbildung der Terroristen durch US-amerikanische und britische Spezialeinheiten. Kein Wort zu den Sanktionen der EU, die das Land weiter destabilisieren und die Not, die die Menschen in die Flucht treibt, anfachen.

Faktencheck:

Die LA Times berichtete schon 2013, dass die USA mindestens seit November 2012 „Rebellen“ ausbilden und bewaffnen.

LATIMES_Syria240U.S. has secretly provided arms training to Syria rebels since 2012

CIA agents and special operations troops have trained the rebels in anti-tank and antiaircraft weaponry in Jordan and Turkey. (Quelle)

Nach diesem Einspieler aus Lügen und Falschinformationen von Thomas Stephan, präsentieren die tagesthemen ein „Interview“ mit einem der Hauptverantwortlichen für Kriegshetze und westliche Kriegspropaganda in Deutschland: den Chefagitator der vom Kanzleramt finanzierten SWP Markus Kaim.

Vorgestellt als „Experte für Sicherheitspolitik“ ist Kaim tatsächlich einer der führenden Kriegstreiber, die für die mediale Rechtfertigung der Destabilisierungen in der arabischen Welt bis hin zur Ukraine verantwortlich ist. Es ist ein realitäts- und menschenverachtender Euphemismus, einen zur militärischen Gewalt aufrufenden und die Gewalt rechtfertigenden Hetzer wie Kaim als „Sicherheitsexperten“ zu titulieren.

Roths Fragen kennen wir sattsam aus der Ukraine-Propaganda deutscher Medien. „Welche Ziele verfolgt Putin?“, soll suggerieren, dass Russland die treibende Kraft in diesem Konflikt ist. Nach „Obamas Zielen“ wird selbstverständlich erst gar nicht gefragt. Kaim verbreitet dann auch die bereits bekannte Lüge (s.o.), Russland würde sich an Assad klammern. Die Tatsache, dass Russland einfach nur ein genuines Interesse an Frieden in der Region hat, würden diese beiden Hetzer und politisch motivierten Lügner niemals auch nur in Erwägung ziehen.

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Roth: „Muss man Assad eben TROTZ seiner mörderischen Politik eben nicht doch einbeziehen?“

Kaim: „Also die Politik vieler westlicher Regierungen – auch der Bundesrepublik Deutschland – hat in der Vergangeheit darauf gesetzt, Präsident Assad müsse sein Amt verlassen. Und ungeschickterweise hat man damit Erwartungen in der syrischen Opposition geweckt, die man letztlich nicht einhalten konnte. Erwartungen bezüglich einer politischen oder gar militärischen Unterstützung. Man hat russische Befürchtungen geweckt, dass es letztlich nicht um den syrischen Bürgerkrieg ginge, sondern um einen Regimewechsel. Und diese Strategie, dass Präsident Assad sein Amt verlassen müsse, hat nach viereinhalb Jahren keine Früchte getragen. Der Bürgerkreig ist nicht eingehegt – ganz im Gegenteil, er eskaliert weiter, der IS ist nicht zurückgedrängt in Syrien, auch nicht im Irak. Und dann ist es plausibel, auf eine andere Strategie zu setzen. So moralisch fragwürdig die im Moment erscheinen mag. Aber der Westen hat auch im anderen Kontext mit Gewaltherrschern, mit Kriegsverbrechern verhandelt, um zumindest das Töten, das Morden in Syrien oder in anderen Bürgerkriegen zu beenden.“

„Ungeschickterweise hätte man Erwartungen geweckt“, so will sich der Mittäter aus diesem Verbrechen „das keine Früchte getragen hat“ herausreden. Was für eine irre, heuchlerische und menschenverachtende Denkweise! „Man habe russiche Bedenken geweckt, dass es um einen Regimewechsel ginge…“ – geht es noch verlogener?

Dass die militärische Unterstützung nicht nur versprochen wurde, sondern direkt vom Westen oder über seine verbündeten saudischen Despoten auch geliefert wurde und bis heute geliefert wird, will Kaim hier offensichtlich in Abrede stellen oder als unwesentlich für den Bürgerkrieg darstellen. Moralisch fragwürdig ist es in Augen dieses Verbrechers nicht, ein Land in einen Bürgerkrieg zu treiben, sondern jetzt – angesichts Hunderttausender Flüchtlinge, die die EU destabilisieren – mit Russland und Assad einen Kompromiss zu suchen, um das Morden zu beenden.

Kaim selbst war es, der in den vergangenen Jahren notorisch in deutschen Medien für ein stärkeres militärisches Eingreifen des Westens – insbesondere Deutschlands – geworben hat und damit genau die „Erwartungen geweckt“ hat, die er heute mit den Krokodilstränen eines Soziopathen bedauert.

„Erstens erwarten die traditionellen Partner deutscher Sicherheitspolitik nicht nur aufgrund des nichtständigen Sitzes im Sicherheitsrat, dass Berlin größere Verantwortung in der internationalen Politik übernimmt. […] Weil sich Deutschland überdies nicht an der Libyen-Operation der NATO beteiligt hat, wird es für die Bundesrepublik allein schon aus bündnispolitischen Erwägungen nahezu unmöglich sein, sich einem möglichen mili­tärischen Syrien-Engagement vollständig zu entziehen. Eine symbolische Beteiligung wird dabei nicht ausreichen.“ Kaim im Mai 2012 in der DGAP-Postille „Internationale Politik“

„Es gibt deutlich wirksamere Wege, dem Nato-Partner Türkei angesichts des Bürgerkrieges im Nachbarland beizustehen als Abwehrraketen zu stationieren. Ankara dabei zu helfen, den Strom syrischer Flüchtlinge zu bewältigen – mindestens 120 000 sind bereits über die Grenze geflüchtet –, ist einer davon. Ein anderer, so unbequem das sein mag, ist die Vorbereitung eines militärischen Engagements der internationalen Gemeinschaft in Syrien selbst. Denn vor allem die syrische Bevölkerung, die unter den Angriffen der Sicherheitskräfte leidet, bedarf der Solidarität.“ Kaim im Dezember 2012 im tagesspiegel

FAZIT:

Der Westen – und Deutschland als Hampelmann der USA – unterstützt politisch, medial und letztlich auch militärisch, gewaltsame Opposition in jenen Ländern, die man noch nicht unter Kontrolle hat. Obwohl es vollkommen klar war, dass die Aufständischen in Syrien niemals auch nur den Hauch einer Chance, geschweige denn eine demokratische Berechtigung gehabt hätten, die Regierung Assad mit Gewalt zu beseitigen, wurden diese Kräfte zur Gewalt angestachelt, um das Land im geopolitischen Interesse der USA zu destabilisieren. Dass in den syrischen Terrorgruppen seit langem mehrheitlich islamistischer Abschaum aller Herren Länder kämpft, der dort nicht das Geringste verloren hat, erinnert nicht nur an die Machenschaften der USA in Afghanistan, sondern wird hartnäckig unter den Teppich gekehrt. Die Hunderttausenden Toten und Millionen Vertriebenen gehen damit direkt auf das Konto all jener, die diese Verbrechen forcieren und da sind die Propagandisten und Kriegstreiber der SWP – gemeinsam mit den Verbrechern in ARD, ZDF und anderen deutschen Lügenmedien – an vorderster Front.

Sollte der Tag kommen, da in Deutschland – analog zu Kiew und Daraa – ein bewaffneter Mob auf den Straßen tobt, könnten sich diese Militanten problemlos auf die Gewaltapologeten und Kriegshetzer deutscher Medien berufen, bevor sie ihnen den gewaltaffinen Schädel einschlagen. Sollte es soweit kommen, würde verlogener Abschaum vom Schlage eines Thomas Roth allerdings jedwede staatliche Gewalt gegen diesen Mob geradezu herbeischreien – und seien es „Fassbomben“.