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Wer Ray McGovern einmal live erleben und ausführlich hören möchte, was der ehemalige CIA-Offizier, der die Präsidenten im Weißen Haus briefte, zu den aktuellen Kriegen des Westens zu sagen hat, der hat heute die Chance dazu in Rostock, Mittwoch in Berlin, Donnerstag in Stuttgart und Freitag in Köln.
Wie werden heute Kriege “gemacht”? Zwei ehemalige CIA-Analysten beurteilen die Politik „des Westens“ in der Ukraine und im Mittleren Osten
Vortrag / Vorlesung

Di, 15. September 2015, 19:00 Uhr
PETER-WEISS-HAUS Doberaner Straße 21 D-18057 Rostock
Mi, 16. September 2015, 19:30 Uhr
Sprechsaal Marienstrasse 26 in Berlin-Mitte
Do, 17. September 2015, 19:30 Uhr
Forum 3, Gymnasiumstr. 21, 70173 Stuttgart
Fr, 18. September 2015, 19:00 Uhr
Lutherkirche Südstad, Köln Martin-Luther-Platz 50677 Köln
Ray McGovern (75) und Elizabeth Murray (55) haben jeweils fast dreißig Jahre als hochrangige Analysten bei der CIA und anderen US-amerikanischen Sicherheitsdiensten gearbeitet. Murray war Offizier im National Intelligence Council und auf den Nahen und Mittleren Osten spezialisiert. McGovern war als Mitarbeiter der CIA unter sieben US-Präsidenten für die morgendliche Berichterstattung im Weißen Haus zuständig und auf die Sowjetunion spezialisiert; davor war er im US-Konsulat in München Verbindungsmann zum BND.
Beide sind nun in der US-Friedens und Bürgerrechtsbewegung aktiv. Sie gehören zum engen Kreis der Unterstützer von Edward Snowden und anderen Whistleblowern in den USA.
Als Mitglieder der Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS) warnten sie
Bundeskanzlerin Merkel am 31. August 2014 in einem Offenen Brief vor unzuverlässigen Satellitenfotos der NATO (deutsch hier), die eine Invasion der russischen Armee in der Ostukraine belegen sollten.
Ray McGovern war ein Ko-Autor und Erstunterzeichner des weiteren Offenen Briefs zahlreicher us-amerikanischer Friedensorganisationen, welche die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel am 26. Mai aufforderten, die deutsche Beihilfe für den illegalen US-Drohnenkrieg zu beenden, der via dem deutschen Luftwaffenstützpunkt Ramstein geführt wird.
Elizabeth Murray und Ray McGovern analysieren einerseits die beiden Konfliktregionen, auf die sie spezialisiert sind, andererseits aber davon ausgehend auch übergreifende Fragen der Außenpolitik.
Ich war gestern da. Eine sehr interessante und aufschlussreiche Veranstaltung. Danke @DOC, für die Terminbekanntgabe.
Etwas schade finde ich dass diese Friedensbewegung (es ging auch um ramstein) in der Fragerunde teils skurrile Thesen aufgestellt haben und sich von Ray bestätigt sehen wollten.
Typisch. ARD und ZDF waren nicht zugegen, wohl aber der „Feindsender“ RT.
Update zu https://propagandaschau.wordpress.com/2015/09/13/verschwoerungstheorie-in-der-praxis-wer-bestimmt-die-us-aussenpolitik/ ( https://propagandaschau.wordpress.com/2015/09/13/verschwoerungstheorie-in-der-praxis-wer-bestimmt-die-us-aussenpolitik/comment-page-1/#comment-57864 )
„Der Präsident der Kommission für die Aufsicht und die Reform der Regierung in der Kammer, Jason Chaffetz, hat mit seinen republikanischen und demokratischen Kollegen der Kommissionen der Streitkräfte und des Geheimdienstes, dem US-Verteidigungsministers, Ashton Carter geschrieben.
Er bat ihn, den Kongress sobald wie möglich über die Behauptungen der New York Times zu informieren und von The Daily Beast über eine Beschwerde von 50 Analysten des CentCom und über die Untersuchung unter der Leitung vom Generalinspekteur des Pentagon.
Seit einem Jahr sind die Nachrichten-Berichte über den Kampf gegen das Islamische Emirat getrickst, nach dem Vorbild, wie es zur Zeit von Bush und Dick Cheney gemacht wurde, um den Irak-Krieg zu rechtfertigen, außer dass es dieses Mal darum geht, Daesh zu schützen.
Der Konflikt der Petraeus/Allen/Clinton/Feltman Gruppe, der von Voltaire Netzwerk einen Monat vor der US-Presse besprochen wurde, wird jetzt öffentlich.“
http://www.voltairenet.org/article188701.html