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Josef-Goebbels-Orden in GoldDie Kriegshetze gegen Syrien und Russland, die Lügen­kampagnen vom Maidan bis Griechenland haben den gleichgeschalteten Mainstreammedien, die man mit Fug und Recht als Lügenpresse bezeichnen kann und muss – auch wenn sie selbstverständlich nicht durchgängig Propaganda betreiben – nicht nur einen wohl unwieder­bringlichen Vertrauensverlust beschert, sie haben auch den Niedergang bei den Verkaufzahlen der Printmedien beschleunigt.

Wähnte man früher einen „klugen Kopf“ hinter FAZ, ZEIT oder SZ, so werden Leser dieser Gazetten heute von vielseitig informierten Bürgern bestenfalls mitleidig belächelt. Das Renommee des Berufsstandes „Journalist“ dürfte mittlerweile ein all-time-low erreicht haben – mit absteigender Tendenz.

Reihenweise belegen Umfragen, dass die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Objektivität der Mainstreammedien – insbesondere seit der Propaganda rund um den Konflikt in der Ukraine – massiv gelitten hat und dass die Leser Medien unter der Kontrolle von Politikern und Konzernen sehen. Die Berufsgruppe der Journalisten rangiert in ihrer Glaubwürdigkeit hinter Priestern und Reiseveranstaltern.

Um gegenzusteuern werben die Konzerne unter anderem mit Rabatten. Das Hetzblatt SPIEGEL tönt in einer Offensive, man hätte „Keine Angst vor der Wahrheit“, traut sich aber nicht, auf seinen Online-Seiten ein ertrunkenes Flüchtlingskind am Strand zu zeigen. Das große Maul der PR-Abteilung entpuppt sich nur als weitere Lüge.

In diesem Umfeld wundert es nicht, dass die Experten für PR und Propaganda auch in eigener Sache mobil machen. Es reicht offenbar nicht, dass sich die organisierten Berufslügner der öffentlich-rechtlichen Anstalten gegenseitig auf Kosten der Zuschauer – und eines wehrlosen Namensgebers – Preise verleihen. Jetzt muss auch noch ein „Pulitzerpreis“ her, wobei der unverhohlene Verweis auf die transatlantische Herkunft, das Vorhaben schon im Vorfeld zur entlarvenden Lachnummer macht.

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Wenn dann auch noch einer der schlimmsten Lügner und Propagandisten, die Maulhure 2014 in der Jury dieser PR-Veranstaltung in eigener Sache sitzt, dann ist das an Absurdität kaum noch zu toppen. Dass sich eine kluge Frau wie Anke Domscheit-Berg dafür hergibt, ist hingegen mehr als unverständlich.