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zdf_80Gerade erst haben wir hier darüber berichtet, dass die von Saudi-Arabien geführt Allianz sunnitischer Truppen im Jemen mit US-Streubomben massenhaft Zivilisten ermordet.

Die staatliche Propaganda von ARD und ZDF schweigt diese Fakten nicht nur weitestgehend tot, sondern legt in ihrer Desinformation noch eine Schippe drauf. Im gestrigen heute-journal will Berufslügner Heinz Wolf US-Präsident Obama und den saudischen König Salman allen ernstes als Friedensengel verkaufen und präsentiert damit ein Paradebeispiel für die totale Verdrehung der Wahrheit und einen der Kernsätze aus Orwells Dystopie „1984„:

Krieg ist Frieden

ZDF-Nachrichtenableser Heinz Wolf, der den Zuschauern diese Realitätsklitterung verkaufen will, gehört zu den Soziopathen, die bestenfalls über den Tod ihrer eigenen Kinder oder Verwandten trauern könnten – und selbst dann wäre es Selbstmitleid und nicht die normale Empathie, die gesunde Menschen für das Leid ihrer Mitmenschen empfinden.

Wenn im Jemen Menschen massakriert werden, interessiert das Heinz Wolf so wenig, wie in der Ukraine, Syrien, Irak, Afghanistan oder irgendwo sonst, wo US- oder NATO-Truppen morden, Gesellschaften destabilisieren oder mit wirtschaftlichen Sanktionen in Leid und Elend stürzen. Mit dieser Menschenverachtung hätte Heinz Wolf – so wie seine Kollegen – schon unter Hitler und Goebbels Karriere gemacht.

Hannah Arendt prägte im Angesicht des Massenmordplaners Adolf Eichmann den Begriff von der „Banalität des Bösen“ und wer heute Untertanengeister, Opportunisten und Kriegspropagandisten wie Wolf, Kleber, Roth oder Miosga sieht, der weiß, was Arendt meinte.

ZDF 04.09.2015 heute-journal

ZDF_04092015_Jemen

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Heinz Wolf: „US-Präsident Obama und der saudische König Salman haben bei einem Treffen in Wash­ing­ton unter anderem über den Konflikt im Jemen beraten. Sie wollen gemeinsam auf ein Ende der Kämpfe dort hinarbeiten. Obama unterstützt die saudisch geführte Militäroffensive gegen die Huthi-Rebellen im Jemen. Ziel müsse es aber sein, wieder eine funktionierende Regierung her­zu­stel­len und die Notlage der Menschen zu lindern.“

Verlogener geht es kaum. Einer wie Wolf hätte auch Hitlers Ostfeldzug als „Befreiung“ und „Errichtung einer demokratischen Regierung“ verkauft. Wer noch eine Sekunde dranbleibt, darf sich die nächste Meldung anhören. Auch die verliest Wolf ohne mit der Wimper zu zucken oder gar Verbindungen zu den USA und Saudi-Arabien herzustellen. Volksverdummung pur.