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zdf_80Kruppstahlharte Propagandisten wie die Hetzer vom ZDF betrachten die Welt in etwa so differenz wie ein texanischer Trinker und Bankrotteur, der sie – nachdem man ihm das Prä­si­den­tenamt gekauft hatte – in „Gut“ und „Böse“ und „entweder mit uns“ oder „gegen uns“ einteilte, bevor er einen völkerrechtwidrigen Krieg mit Millionen Toten und Versehrten begann, dem wir heute unter anderem den IS und hunderttausende Flüchtlinge verdanken, die nach Europa strömen.

In der beschränkten Welt der staatlichen Propagandisten vom Leichenberg gehört China zweifellos zur „Achse des Bösen„. Wenn China das 70-jährige Ende des „Zweiten Weltkrieges“ – der zwei Jahre vor dem Krieg in Europa mit der Invasion japanischer Truppen begann – mit einer pompösen Militärparade feiert, dann wird im ZDF kurzerhand unterschlagen, dass China von Japan überfallen wurde und mehr als 20 Millionen Tote zu beklagen hatte. Schließlich geht es ja darum, China zu dämonisieren und als Bedrohung darzustellen, um die neuesten Provokationen der Japaner und ihrer US-Hintermänner zu verharmlosen.

Wer nicht vom ZDF verblödet ist (oder für diesen Propagandasender arbeitet), der kann durchaus verstehen, dass Länder wie Russland oder China – die in der jüngeren Geschichte überfallen wurden und millionenfaches Elend erlitten – heute stolz auf ihr Militär sind und obendrein zur Aufrüstung gezwungen werden, weil der globale Militärfaschismus der USA reihenweise Kriege anzettelt, Gesellschaften destabilisiert und Länder gegeneinander aufhetzt.

Wenn Japans Regierungschef Abe heute versucht, die pazifistische Verfassung des Landes gegen den Willen der Bevölkerung – und deren Massen­demon­strationen – neu zu militarisieren, dann geschieht dies auf Druck der USA, die Japan erneut in einen Krieg gegen China treiben wollen – exakt so, wie die USA derzeit Europa gegen Russland aufhetzen.

Vor diesem Hintergrund ist die Propaganda des ZDF zu verstehen, wo man am Donnerstag über die Militärparade berichtete ohne den Überfall Japans auf China überhaupt nur zu erwähnen. Schlimmer noch: Petra Gerster suggeriert zwischen den Zeilen, dass China der Aggressor gewesen sei und sich heute nicht einmal zu einer Geste der Versöhnung durchringen könne.

ZDF_03092015_h19_China240Petra Gerster: „Mit einer gi­gan­tischen Militärparade hat China seinen Sieg über Japan vor 70 Jahren gefeiert. Offiziell be­schwor die Führung in Peking dabei zwar den Frieden, doch anstatt einer echten Geste der Versöhnung geriet die Ver­an­stal­tung zu einer puren Machtdemonstration.“

Nicht minder lügenhaft und propagandistisch, der folgende Bericht von Katja Eichhorn. Die will suggerieren, dass China sich bei Japan zu entschuldigen hat und nicht umgekehrt.

Katja Eichhorn: „Missstände be­sei­ti­gen:Fehlanzeige. Beispiel: Ja­pan Statt Ver­söh­nung auch 70 Jahre nach Kriegsende anti-ja­pa­nische Propaganda. Die Bevöl­ke­rung ist auf­ge­hetzt… Einen Freund und Gleichgesinnten sieht Prä­si­dent Xi im russischen Präsidenten Putin, der seit der Annexion der Krim mit dem Westen auf Kon­fron­ta­tions­kurs ist…“

Angesichts anti-russischer Propaganda in Deutschland – 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs – kann einem bei Eichhorns unfassbar dummem, ahistorischem und politisch motiviertem Geschwätz nur schlecht werden. Dass sich so etwas als „Journalistin“ ausgeben darf, ist ein Hohn für jeden Gebührenzahler.  Anders als dieser vollkommen verblödete Kleiderständer mit seinem orangenen Riesendildo, wissen die Chinesen sehr genau, was die Japaner ihnen angetan haben und wer diesen Krieg begonnen hat. Bis heute ehren die Japaner ihre Verbrecher am Yasukuni-Schrein – eine unvergleichliche Provokation und Verhöhnung der Opfer, die in China und Korea regelmäßig auf verständliche Proteste stößt.

Dass der Ukraine-Konflikt für diese Lügnerin mit der „Annexion der Krim“ begann und von Russland ausging, das auf „Konfrontationskurs mit dem Westen aus ist“, das ist eine weitere Verdrehung der Realität, die jeder Beschreibung spottet. Ohne die chinesischen Medien zu kennen, muss man bezweifeln, dass die ihren Zuschauern auch derartig hanebüchene Lügen und Desinformation vorsetzen, wie man es hier vom ZDF gewohnt ist.

Den saublöden Gerster und Eichhorn kann man nur wünschen, dass sie eines Tages auch als „Trostfrauen“ enden. Ob sie die Chinesen dann besser verstehen würden, bleibt zwar fraglich, aber sie würden nicht mehr so viel Schaden anrichten, wie mit ihrer Volksverhetzung, Lügen und Propaganda.