Schlagwörter
ARD, Desinformation, Kriegspropaganda, Lügen, Russland, Staatsmedien, Ukraine, WDR
Propaganda, Desinformation und antirussische Hetze ziehen sich beim WDR-Staatsfunk – genauso wie in anderen Sendern und Formaten von ARD, ZDF und DLF – durchs komplette Programm. Vermeintliche „Kultur“-Formate, die eigentlich dezidiert der Völkerverständigung dienen sollten, sind da keine Ausnahme, sondern hetzen und desinformieren an vorderster Front.
Dazu gehört auch die Sendung „Scala„, die heute über den Beginn einer Ausstellung der Akademie der Künste der Welt in Köln berichtete (mp3).
Dass die Ausstellung mit der ukrainischen „The School of Kyiv“ organisiert wurde und offenbar nicht mit ukrainischen und ostukrainischen Partnern und dass es sich auch bei den beteiligten russischen Künstlern (vermutlich durchgängig) um pro-westlich eingestellte „Intellektuelle“ handelt, ist der erste Hinweis, dass es eben kein Versuch ist, beide Seiten des Konflikts darzustellen, sondern wieder einmal darum geht, anti-russische Propaganda zu verbreiten.
Im Beitrag von „Scala“ heißt es dann auch realitätsklitternd:
„In Donezk ist die städtische Versorgung komplett zusammengebrochen.“ (ab 7:58min)
Das ist natürlich lupenreine Propaganda, weil die städtische Versorgung nicht einfach „zusammengebrochen“ ist, sondern die Stadt – und die ganze Region – von der Versorgung abgeschnitten wurde und der ukrainische Präsident letztes Jahr lauthals tönte, dass er mit diesem Embargo gegen die Zivilbevölkerung den „Krieg gewinnen will“. Diese Rede Poroschenkos wurde in Lügenmedien wie dem WDR selbstverständlich nicht gezeigt:
Auch eine beteiligte „Künstler“-Gruppe aus St. Petersburg darf im Interview Lügen und Propaganda verbreiten:
„…da es in Russland gerade wegen der sogenannten Anti-Kriegs-Maßnahmen verboten ist, von der Ukraine zu sprechen oder sich zu versammeln, beauftragen wir Mandarinen.“ (ab 10:40min)
Lüge und Volksverhetzung unter dem Deckmantel der Kunst. Nur debile „Kultur“-Redakteure von ARD und ZDF können ernsthaft glauben, dass es in Russland verboten sei, von der Ukraine zu sprechen oder sich zu versammeln. Schlimmer noch: diese Berufslügner verbreiten so etwas ganz gezielt als vermeintliche Wahrheiten, um die deutsche Bevölkerung gegen Russland aufzuhetzen.
Bemerkenswert der nun folgende Hinweis der Redakteurin Dorothea Marcus, die für diesen Unsinn verantwortlich ist:
„In der Ausstellung gibt es aber auch Positionen, die nicht nur Russland die Schuld am Desaster des Krieges geben.“ (ab 11:07min)
Na sowas!
Ob die Ausstellungs- Propaganda-Macher diejenigen Kiewer „Künstler“ eingeladen haben, die im letzten Jahr „Russen im Käfig“ präsentiert hatten, ist nicht bekannt. Auch darüber haben Lügenmedien wie der WDR natürlich nicht berichtet.

Kunst, die jegliche Regeln verletzt, muss unterbunden.
Entartete sogenannte Kunst ist das Werk totalitärer Diktaturen.
Mittel der USA, um Länder des Friedens, wie z.B. Russland, zu diskreditieren.
Farbige Revolutionen werden so vorbereitet.
Russland verstehen! Redefreiheit und Meinungsfreiheit in Russland.:
Russland verstehen! „Liberale“ Opposition und Putin Trolle in Russland.
Danke für die Links!
Ich habe Alexander eine Mail geschrieben. Würde mich freuen, wenn er sich hier einbringt.
Ich finde seine Ansichten sehr ausgeglichen und realistisch. Er wäre eine Bereicherung für diesen Blog.
Es ist eine Schande das (Kriegs-) Propaganda getarnt als Kunst in Deutschland wieder hoffähig geworden ist. Wir haben nichts aus der Geschichte gelernt…
Ja, die Kunst ist im Propagandakrieg eine ernstzunehmende Waffe, weil sie auf die Emotionen wirkt. Und Emotionen wirken bekanntlich fast ungefiltert und unbewusst tiefer als Rationalität. Das ist eine sehr alte Erfahrung, die zum Beispiel die CIA unter Tarnungen ausgezeichnet zu handhaben wusste in allen Kriegen, die sie mit vorbereiten half. Und die Künstler, die da mitmachten, waren oftmals tatsächlich völlig ahnungslos, wem sie dienten.
Aber solch eine Ausstellung tarnt sich noch nicht mal, die Besucher sollen begreifen,
dass es hier, eben weil alles ganz offen ausgebreitet wird, um ein „berechtigtes“ Anliegen geht. Und dass es sich ausgerechnet um russische Intellektuelle handelt, die für Kiew Propaganda machen, verwundert doch überhaupt nicht. Die Russen hatten Gorbatschow zu einem wesentlichen Teil ihren Intellektuellen zu verdanken, und so zieht sich die Linie von Gorbatschow bis in diese Ausstellung fort. Und wenn da ab und zu eine unleugbare Halbwahrheit eingestreut wird, wie, dass nicht nur Russland schuld am Desaster des Krieges sei, dann haben unbefangene, uninformierte tatsächlich den Eindruck, dass hier alles mit rechten Dingen zugeht.
So funktioniert Propaganda.
“In Donezk ist die städtische Versorgung komplett zusammengebrochen.” ?????? Nachfolgendes Video ist vom 1. September diesen Monats. Sieht so eine Stadt aus, wo die städtische Versorgung komplett zusammengebrochen ist?
“…da es in Russland gerade wegen der sogenannten Anti-Kriegs-Maßnahmen verboten ist, von der Ukraine zu sprechen oder sich zu versammeln, beauftragen wir Mandarinen.” Wenn die wirklich aus St. Petersburg kommen, dann aber aus dem Irrenhaus dort. Das ist wirklich nicht auszuhalten, habe fast Lust am Wochenende nach Köln zu fahren und dort eine lusti Riot zu machen, mit diesen Vollidioten.
Erstaunlich, dass der Beitrag von Euronews kommt – da hat wohl die neue EU-Propaganda-Behörde nicht richtig aufgepasst…
Erinnert an die Nazi-Ausstellung „Entartete Kunst“. Wann kommt die Bücherverbrennung? Menschen wurden ja schon verbrannt in Odessa uind bei den Bombenangriffen gegen die ZIvilbevölkerung im Donbass.
Eigentlich hätte man da auch „Pussy Riot“ noch auftreten lassen können, oder können die gerade nicht?
Man steckt nicht drin.