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volksverräterin„Hure, Fotze, Volksverräterin….“, was der Bundeskanzlerin von Demonstranten angesichts ihre Besuchs in Heidenau ent­gegen­geschleu­dert wurde, war Pöbelei auf schlichtestem Niveau.

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Die „Hure“ und „Fotze“ entbehren natürlich jeder politischer Aussage, die man aber mit etwas mehr Grips und weniger Wut problemlos durch vorangestellte Konkretisierungen wie „US-„ oder „Kapital-„ hätte erreichen können.

Dennoch entlarven die jetzt eingeleiteten polizeilichen Ermittlungen wegen „verfassungsfeindlicher Verunglimpfung von Verfassungsorganen“ – ein neuzeitliches Synonym für „Majestätsbeleidigung“ – eine abgrundtiefe Doppelmoral eines Staates, der seinen gleichgeschalteten Medien erlaubt, tagtäglich vor Millionen Lesern und Zuschauern Hetze zu verbreiten, die sich prinzipiell nur dadurch unterscheidet, dass sie unter dem Deckmantel der Seriösität daherkommt.

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März 2014: tagesthemen diffamieren Putin und Lawrow als Hunde

Wenn die Maulhuren und Kriegshetzer in Staats- und Konzernmedien den direkt vom Volk gewählten russischen Präsidenen als „Zar“ oder „Autokraten“ diffamieren oder ihn und seinen Außenminister als Hunde verächtlich machen, dann ist das faktisch um keinen Deut besser, als „Fotze“ oder „Volksverräterin“ – aber politisch opportun und gewollt.

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„Das Parlament“ diffamiert den direkt vom Volk gewählten russischen Präsidenten als „Zar“

Wenn sogar das von Steuergeldern finanzierte und vom deutschen Bundestag herausgegebene „Das Parlament“ goebbelsche Hetze gegen den russischen Präsidenten betreiben darf, dann entlarven sich die Ermittlungen gegen eine empörte Demonstrantin als unzweideutiger Versuch der Einschüchterung durch einen Staat, in dem die Meinungs­freiheit nur für Hetzer und Massen­mord­komplizen in Redaktionen und Aufnahmestudios gilt.